Neues Spiel von Pokémon lockt mit kostenlosen Rätseln und süßen Plüschtieren, doch die DLCs kosten 40 €

Neues Spiel von Pokémon lockt mit kostenlosen Rätseln und süßen Plüschtieren, doch die DLCs kosten 40 €

Bei der diesjährigen Pokémon Presents wurde ein neues Handy-Spiel vorgestellt, das mit gratis Spielbarkeit lockt. Doch im Shop warten teure Freischaltungen.

Was ist das für ein Spiel? Pokémon Friends ist ein neues Puzzle-Spiel im Pokémon-Universum, das für Android und iOS verfügbar ist. Das Spiel wurde im Rahmen der Pokémon Presents veröffentlicht und ist bereits jetzt spielbar. Die Zielgruppe sind dabei wohl Kinder, denn die Rätsel, die es zu lösen gilt, sind extrem simpel gehalten.

Die Kern-Idee des Spiels ist es, täglich Rätsel zu absolvieren, um mit den Belohnungen das eigene Zimmer zu dekorieren, Pokémon-Plüschtiere inklusive. Doch ein Blick in den Shop beendet schnell den Gratis-Traum.

Teure Zusatzinhalte für Gratis-Spiel

Was kann man im Shop kaufen? Nach einem kurzen Tutorial kann man losrätseln. Die einfachen Aufgaben sind jedoch, wie TheGamer.com anmerkt, für Erwachsene schnell erledigt. Wer Nachschub wünscht, muss entweder bis zum nächsten Tag warten oder den In-Game-Shop besuchen.

Denn wer bereit ist, Geld auszugeben, der erhält viele neue Inhalte. So gibt es im Shop gleich 5 Pakete:

  • Mehr-Rätselspaß-Set 1 für 17,99 € – Enthält neue Rätsel, Plüschis und Designs für das virtuelle Zimmer
  • Mehr-Rätselspaß-Set 2 für 17,99 € – Enthält neue Rätsel, Plüschis und Designs für das virtuelle Zimmer
  • Basis-Set für 9,99 € – Enthält neue Rätsel, Plüschis, Zusatzfunktionen und die Möglichkeit, Rätsel beliebig oft zu wiederholen
  • Mehr-Rätselspaß-Set 1 &2 für 29,99 € – Enthält die beiden „Mehr-Rätselspaß-Sets“
  • Kombi-Paket für 39,99 € – Enthält alle oben genannten Inhalte

Wieso ist das kritisch zu sehen? Die Editorin Tessa Kaur von der Website TheGamer.com äußert Kritik am Spiel, denn das als Gratis beworbene Puzzle-Spiel für Kinder bietet In-App-Käufe in Höhe von 10 bis 40 € an. Diese enthalten teilweise Grundfunktionen, wie das Wiederholen von Rätseln.

Die Autorin vermutet in ihrem Artikel, dass diese Inhalte dauerhaft kostenpflichtig sind und nicht durch reines Spielen freigeschaltet werden können.

Ein weiterer Kritikpunkt, den TheGamer.com anspricht, ist eine Meldung im Spiel, die sich auf die „Plush Rates“ bezieht. Der Bericht weist darauf hin, dass die Formulierung „Einige Aktionen – wie der Kauf von herunterladbaren Inhalten (DLC) – können mehr Plüschsorten verfügbar machen. Mehr verfügbare Sorten bedeuten, dass die Wahrscheinlichkeit, eine bestimmte Sorte zu erhalten, sinkt.“ Anlass zur Sorge gibt. Der Fakt, dass es eine Pullrate für Plüschis gibt, würde für ein Hochziehen der Augenbrauen sorgen.

Das neue Pokémon Friends wirkt auf den ersten Blick nur wie ein nettes Rätselspiel, doch die Kritik ist deutlich und In-App-Käufe in Höhe von bis zu 40 € stehen entgegen einem Gratis-Spiel. Wenn ihr auf dem Handy ein Pokémon-Spiel zocken wollt, dann schaut doch mal wieder in Pokémon Go rein, da gibt es derzeit 2 Shinys: In Pokémon GO könnt ihr bald 2 Shinys viel leichter fangen, doch ihr habt dafür nur 3 Stunden Zeit

Quelle(n): thegamer.com, YouTube
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evilsohn

Wer sich den Trailer mal genauer anschaut, sieht, dass Erwachsene nicht die Zielgruppe sind. Hier geht es daran, Kindern das Grips-training auf spielerische Art und weise nahe zu bringen. Und dass es hier eine Einschränkung beim Free-to-Play mit nur einer Runde Rätseln pro Tag gibt finde ich sogar genial – so wird auf natürliche Weise die Medien-zeit des Kindes im Zaum gehalten, und gleichzeitig durch die Vorfreude auf den nächsten Tag dafür gesorgt, dass man jeden Tag ein bisschen den weichen Keks im Kopf trainiert.

Und dass Nintendo für das Freischalten aller Rätsel und einer unbegrenzten Spielzeit nur ein mal 10€ abkassiert ist ebenso klasse.
Andere Unternehmen hätten daraus eine Microtransaction Hölle gemacht, wo man quasi für jedes Mal wenn man weiterrätseln möchte, erneut zur Kreditkarte greifen darf.

Ich denke, wie so oft bei Pokémon, wurde die Zielgruppe nicht richtig verstanden und die Alteingesessenen (sprich erwachsenen Gamer) ärgern sich über “Schamloses Verhalten” seitens Nintendo.

Ich für meinen Teil, freue mich, dass mein Filius wieder einen Schritt weiter in die Welt der Pokémon eintauchen kann und genieße ihm dabei zuzuschauen. Die Rätsel sind dabei genau auf dem richtigen Niveau für Kinder im Vorschulalter.

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