Keine Überstunden für Destiny 2 – Crunch bei Halo 2 war mörderisch

Bungie hat seine Firmenpolitik bei Überstunden umgekrempelt. Man macht keine erzwungenen Überstunden bei Destiny 2 mehr.

Luke Timmins ist der Head of Engineering bei Bungie und seit 16 Jahren in der Firma. Er weiß noch, wie es früher war. 18 Monate lang habe die Belegschaft erzwungene Überstunden geschoben, um den Launch von Halo 2 im November 2004 zu stemmen. 50 oder mehr Stunden die Woche habe damals jeder gearbeitet und das über anderthalb Jahre.

Halo 2 hat Bungie fast gekillt

Der „Crunch“, die Überstunden, an Halo 2 hätten Bungie beinahe umgebracht. Es war brutal, erzählt Timmins. So viel wie damals hat er Leute nie arbeiten sehen.

Diejenigen, die Halo 2 überlebt haben und noch bei Bungie waren, hätten geschworen: „Nie wieder. Nie wieder tun wir uns so etwas an.

salute-emote-destiny-2

Der Crunch, den du machen willst, und der Crunch, den du machen musst

Timmins beschreibt die Erfahrungen von Bungies Kampf gegen den Crucnh in einem Vortrag auf der Konferenz Casual Connect. Gamesindustry hat darüber berichtet.

Laut Timmins gibt es zwei Arten von Crunch:

  • der Crunch, den du machen willst, weil du unbedingt noch ein Feature einbauen möchtest
  • und der Crunch, den du machen musst, weil das Spiel zu Termin X fertig sein muss

Beide Arten von Crunch sind gefährlich und können für die Firma und für den Einzelnen schlechte Ergebnisse bringen. Sogar wenn die Überstunden aus Leidenschaft und aus positiven Gründen entstehen, sind sie gefährlich.

Überstunden brennen die Firma und ihr Personal aus, sagt Timmins. Manche fühlten sich sogar schuldig, wenn sie in den Urlaub gehen. Manager müssten dafür sorgen, dass die Angestellten auch mal abschalten.

Das Problem ist: Wenn die Firma erstmal damit angefangen hat, eine Kultur zu etablieren, in der Überstunden normal sind, kriegt man es nicht mehr raus. Die Leute nehmen dann aus Leidenschaft oder Angst nicht mal mehr Urlaub.

Destiny-Concept-Art-Imperator

Bungie konnte das Problem erst lösen, als das Management so umgekrempelt wurde, dass die Mitarbeiter und deren Wohl im Fokus standen. Das hat viel mit „Eins zu eins“-Gesprächen zu tun.

Einmal die Woche könne man beobachten, wie die halbe Belegschaft von Bungie durch den Bellevue-Park in Seattle läuft und miteinander redet. Jede Woche gibt es diese Eins-zu-Treffen zwischen Managern und ihren Leuten. Sie sind Pflicht. Nur so sagen die Angestellten, wie es ihnen wirklich geht, und murmeln zu ihrem Chef nicht nur „Alles okay“, wenn er sie nach ihrem Wohlbefinden fragt.

In diesen Gesprächen werden Ziele für den Angestellten festgelegt. Einmal im halben Jahre werden die von allen Bungie-Managern überprüft.

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Beim Grundspiel Destiny gab es noch Crunch, bei den DLCs nicht mehr

Der Kampf gegen den Crunch bei Bungie war lang und hart. Zu Destiny selbst musste man noch Überstunden schieben. Alle DLCs und Erweiterung für Destiny 1 und auch Destiny 2 nun schafft Bungie ohne einen vollständigen, erzwungenen Crunch. Darauf ist man bei Bungie stolz, auch weil man nun besser plant und organisiert.

Bei Destiny führte man erstmals verpflichtenden Urlaub ein, weil Leute unbedingt Überstunden schieben wollten.

Destiny Artwork

Gerade der Crunch, den die Entwickler machen wollen, ist ein Problem, das Timmins selbst kennt: Es gibt immer ein Feature, das ein Designer unbedingt im Spiel haben will, aber es ist vier Monate überm Zeitplan und passt einfach nichts ins Game. Bei Halo 2 ging’s Timmins selbst so: „Bevor ich mich versehen habe, saß ich jeden Tag bis 4 Uhr morgens in der Firma und hab meine Frau nicht mehr gesehen. Die meisten Designer haben immer eine wahnsinnig gute Idee und Dinge, die unbedingt noch ins Spiel kommen müssen.“

Aber man müsse dann die Stärke haben zu sagen: „Nein, es geht nicht. Wir können das nicht machen und das ist auch okay so.“

„Der Moment, wenn du diese Stärke nicht mehr hast, dann bricht alles zusammen“, so Timmins.


Was passieren kann, wenn der Crunch zur Firma-DNA gehört, sieht man an diesem traurigen Extrembeispiel:

Crunch Time: Junger Entwickler arbeitet sich tot – 89 Stunden-Woche

Quelle(n): gamesindustry
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Caldrus82
Caldrus82
2 Jahre zuvor

Es gibt einen ganz interessanten Spruch zu dem Thema :
“ Manch einer lebt um zu arbeiten und andere arbeiten um zu leben“
Sollten einige vielleicht mal drüber nachdenken. Mein Tipp, wenn möglich bringt eure Schäfchen bis Mitte/Ende 40 ins trockene und geht dann auf Teilzeit, denn es wird in unserer Arbeitswelt nur noch gestörter von Tag zu Tag. Welche gesundheitlichen Konsequenzen das mit sich bringen kann, brauch ich hier wohl nicht mehr zu schildern.
Die heutige Wirtschaft ist darauf ausgelegt die Leute zu „verbrennen“, in meinen Job mache ich mittlerweile die Arbeit von 2,5 Kollegen im Vergleich zu vor 15 Jahren. Wo die Reise hingeht weiss jeder.

ne0r
ne0r
2 Jahre zuvor

Das ist in Deutschland fast bei jeder Firma so! Die Angst krank zu sein ist allgegenwertig! Sobald man mal mehr als 10-15 Fehltage im Jahr hat wird man in vielen Betrieben bereits aktiv darauf angesprochen! Das ist ein gesellschaftliches Problem das die Menschheit zerfrisst. Depressionen, Burn out usw. … Aber anscheinend lernen die Manager, Teamverantwortliche oder was auch immer nicht daraus! Wenn ich mir überlege das 19 Jährige im 2. Leerjahr morgens um 5 Uhr anfangen und abends um 17 Uhr mit Glück Feierabend haben…. Klar ist das nicht unbedingt legal, interessiert doch keinen! Da würde man jetzt denke ich ein Fass aufmachen wenn man über sowas diskutieren möchte, aber Fakt ist, das der Mensch sich selbst zu Grunde richtet und die oberen paar Millionen die Eier schaukeln und immer mehr von Ihren Mitarbeitern abverlangen.

See you starside
See you starside
2 Jahre zuvor

Hier wird anhand von Bungie exemplarisch geschildert, wie in der IT bei Großprojekten gearbeitet wird. Mit fortschreitendem Projektverlauf und je näher der Einführungszeitpunkt von Releases kommt, umso hektischer und arbeitsintensiver wird das Projekt.

Was hier beschrieben wird ist kein Einzelfall. Es ist (fast) die Regel, zumindest bei Großprojekten.

Fly
Fly
2 Jahre zuvor

Ich stell mir so einen Crunch schon extrem kräftezehrend vor. Ich verstehs auch nicht, wie den Leuten von Bungie hier teilweise Faulheit oder ähnliches vorgeworfen wird. Wenn die deutsche Kultur/Arbeitsmoral daraus besteht, stolz auf 50+ Wochen zu sein, dann läuft da mMn auch was falsch. Wie soll man da 40 Berufsjahre überstehen?
Wenn man seinen Job über alles liebt und sonst nichts hat (Familie o.ä.), dann mag man selbst das ja noch okay finden, aber objektiv gesehen ist das einfach nicht gesund und auch in keiner Weise beneidenswert. Weil, wie hier ja schon mehrfach erwähnt wurde, arbeitet man idealerweise um vernünftig leben zu können, und nicht andersrum.
Solche eins zu eins Gespräche sind da auch förderlich, man sollte auch nicht alles nur stumpf abnicken und „Ja Chef“ murmeln.
Ich hab mir früher auch immer den totalen Stress auf Arbeit gemacht, hab da Exceltabellen kurz vorm Feierabend zusammengeschustert, von denen die Leute schon vor drei Wochen wussten, dass sie dann und dann brauchen. Der Buchhaltung wurde das natürlich am Vorabend des entsprechenden Termins mitgeteilt, „geht ja schnell, die drücken ja eh nur nen Knopf“, so ungefähr war die Denke. Das ging auch ein paar Jahre „gut“, bis dann einfach mal das halbe Team nervlich fast zusammengebrochen ist.
Wenn da jetzt so kurzfristige Anfragen kommen, die nicht wirklich absolut unabdingbar für die Firma sind (was sie in 90% der Fälle eben nicht sind), dann sag ich den Leuten auch „Also heute wird das nix mehr, das dauert schon ein wenig wenns ordentlich sein soll und dann müsst ihr auch mal ein paar Tage früher Bescheid geben.“
Das akzeptieren die meisten dann auch und wenn nicht ist’s mir auch egal. Ich stell der Firma meine Arbeitskraft und das auch nach bestem Wissen und Gewissen, dafür werd ich ja bezahlt. Aber meine Seele und psychische Gesundheit hab ich laut Arbeitsvertrag nicht gestellt.^^

Der Ralle
Der Ralle
2 Jahre zuvor

Sehe ich genau so.

GER x Bismarck
GER x Bismarck
2 Jahre zuvor

Du stellst der Firma nicht Arbeitskraft , wie der DM Chef letztens treffend feststellte,sondern LEBENSZEIT!!!

v AmNesiA v
v AmNesiA v
2 Jahre zuvor

OT:
Auf der Startseite der Destiny 2 Artikel ist ein kleiner Fehler im Erklärungstext zu Destiny 2. Also dort, wo D2 kurz von Euch vorgestellt wird. Da steht:
„…Abenteuer soll die Hüter in Destiny 2 zu neue Welten, mächtigen Fähigkeiten und jeder Menge Beute führen.“
Sollte es nicht heißen „…zu NEUEN Welten…“?

Manuel
Manuel
2 Jahre zuvor

OT: Was ist das für ein Gastbeitrag über „Wootbox September“? Scheint nur Werbung für ein Abomodell zu sein und es kann nicht kommentiert werden.
Über den IE spielt auch die Werbung von GoT verrückt. Ich kann dann nicht mehr auf der Seite runter scrollen. Da tut sich nichts mehr. Erst wen ich den Verlauf und die Cookies lösche geht es wieder. Passiert auch nur bei euch. Hab zum Vergleich andere Seiten getestet.

marty
marty
2 Jahre zuvor

Mich würde mal interessieren, wieviele Mitarbeiter bei Bungie jetzt an Destiny 2 arbeiten – und zwar damit das Spiel dann fertig rauskommt? Und dann vor allem, wieviele später nach dem Launch noch dabei sind. Ich kann mir ja nicht vorstellen, dass das gleich viele sind, sonst müssten die doch viel mehr Events usw. ins Spiel einbauen können. Ist das dann nur mehr ein kleines Wartungsteam?

Markus von Nazareth
Markus von Nazareth
2 Jahre zuvor

Läuft bei euch… beleidigt mich jetzt irgendwie… 10 Jahre Gastronomie, in den seltensten Fällen mal weniger als 300h, 364h als Rekord, 2 Jahre gar keinen Urlaub gemacht, 8 Wochen ohne einen freien Tag durch gearbeitet… und das ist nur die Spitze des Eisbergs…
Und dann kommen die Kasperköpfe von Bungie und heulen wegen 50h die Woche? Alter…
„Crunch“… Hauptsache man hat nen sinnlosen Anglizismus passend zum Thema..

Manuel
Manuel
2 Jahre zuvor

Dann bist du hoffentlich selbstständig.

Frystrike
Frystrike
2 Jahre zuvor

Und was hast du davon?

Thatcher
Thatcher
2 Jahre zuvor

Kenne ich nur zu gut. Da fängt man wenn man Glück hat wegen der ganzen Vorbereitung usw um 6 Uhr in der früh an, Arbeitet bis um 15 Uhr, macht Pause bis 16 und muss dann nochmals ran und kann froh sein wenn man ca um 1 Uhr nach Hause kommt.

WooTheHoo
WooTheHoo
2 Jahre zuvor

Aber das könnt ihr doch nicht gutheißen, oder? Ich finde das sind absolut unhaltbare Zustände und hoffe, dass die „Phasen“ für euch überschaubar waren! o.O Das klingt für mich nach moderner Sklaverei aber nicht nach einer geregelten Arbeit nach deutschem Arbeitsrecht. Und ich gehe einfach mal davon aus, dass sowohl du als auch Markus von Nazareth dabei keine Millionäre geworden seid!? Ich meine: Wann erhohlt ihr euch? Wie tankt ihr Kraft für den Stress? Wie wollt ihr da das Rentenalter erreichen, eine Familie gründen… einfach mal Zeit für euch haben? ODer auch ganz einfach nur schlafen? Und selbst wenn ihr Selbständig seid und quasi kaum eine Wahl habt, kann das doch nicht auf Dauer gutgehen!? Hart arbeiten um etwas zu erreichen ist in meinen Augen ok, wenn man das möchte. Aber sich dabei kaputt machen ohne Rücksicht auf Verluste, finde ich ziemlich „schwierig“!

Thatcher
Thatcher
2 Jahre zuvor

Du das war lange zurück und als “ Übergang bzgl Schule usw“, war so ca 1 Jahr und jetzt hock ich vorm pc und leg die Füße hoch wink

Aber ja, der Gastrobereich ist nun mal so. Viele Köche zb trinken auch wenn dies gerne als vorurteil wie alle Amis sind fett usw abgestempelt wird. Nimm mal die Wiesn, 16 Tage 13 Stunden als Bedienung mit 10-13 Maß ja 2 Kilo, ja ist mal was anderes wink

Markus von Nazareth
Markus von Nazareth
2 Jahre zuvor

Gastronomie ist moderne sklaverei, in den allerwenigsten Fällen habe ich Gastronomen kennen gelernt die weniger als 200h zusammen bringen. Man könnte dazu jetzt noch viel schreiben, aber so funktioniert Gastronomie nunmal…
Nach 10 Jahren hab ichs gut sein lassen und mir ne andere Branche gesucht… Seid dem kommt mir jeder Tag wie Urlaub vor^^

Majonatto Coco
Majonatto Coco
2 Jahre zuvor

„Crunch“ ist weg… Bungie: “ wir planen & organisieren jetzt besser“
– kein richtiger Content mehr seit ttk
– schlechte Microtransaktionen Events
-Destiny 2 um ein Jahr verschoben
– schlechter Support für Destiny 1, was patches und hotfixes an geht
– generell Destiny 1 was es jetzt ist

Ja, die Planung scheint sehr gut zu funktionieren

CandyAndyDE
CandyAndyDE
2 Jahre zuvor

Ist noch jemanden aufgefallen, dass Bungie in letzter auffallend häufig Halo in den Mund nimmt? smile

Tony Gradius
Tony Gradius
2 Jahre zuvor

„Keine Überstunden für Destiny 2“

Ausser ein Sparrow.Recordbook ist durch einen Bug plötzlich gratis zu kriegen.
Dann brauchen wir nicht anderthalb Jahre sondern nur Stunden um den Bug zu fixen. und arbeiten rund um die Uhr.

Überliefertes Erfahrungswissen zu Bungie.

Tomas Stefani
Tomas Stefani
2 Jahre zuvor

tja wie wäre es mit mehr personal einstellen ist doch in jeder Branche das gleiche problem

Zord
Zord
2 Jahre zuvor

Das ist immer leicht gesagt, aber oftmals schwerer als man denkt. Die crunch Phasen sind ja meist kurz vorm Release, da muss man erstmal noch genug Budget für neue Leute haben, dann welche finden und schließlich auch noch einarbeiten. Ich arbeite im IT Bereich eines großen Konzerns und bei uns dauert es im Moment im Durchschnitt sechs Monate um eine stelle neu zu besetzen.

Majonatto Coco
Majonatto Coco
2 Jahre zuvor

Bungie hat schon genug Unterstützung bekommen. Zwei Entwickler Studios die auch mit activison arbeiten. Hab mir mal die Truppenstärke angeschaut. Sowie es aussieht arbeiten momentan ca. 1000 Leute an Destiny. Und wenn 1000 Menschen es nicht mal hinbekommen ein ordentliches Spiel zu liefern, dann tut es mir leid. Die Leute scheinen unfähig zu sein. Ich kenne Entwickler, die wesentlich weniger Personal für ein Spiel benötigen und trotzdem eine gute Performance bieten.

Manuel
Manuel
2 Jahre zuvor

Das hat mit der Personalstärke wenig zu tun. Wenn die Verantwortlichen eine dumme Richtung vorgeben, können auch 10.000 Mitarbeiter nichts mehr retten.

Majonatto Coco
Majonatto Coco
2 Jahre zuvor

Hab ich ja geschrieben, dann sind die Leute leider unfähig. Ich sehe spiele wie uncharted, the Last of us, horizon etc. wo das Entwickler Team kleiner ist und trotzdem bessere Arbeit liefert. Da fragt man sich, woran liegt das nur?

Manuel
Manuel
2 Jahre zuvor

ja, hatte ich anders verstanden:)
Also entweder fehlt die Qualität(Führungspersonal), was ich aber Angesicht Destiny 1 nicht glaube, oder es liegt am Publisher, der das Spiel als Goldesel sieht und auspresst ohne auf Qualität Wert zu legen.

Majonatto Coco
Majonatto Coco
2 Jahre zuvor

Das könnte ein Grund sein. Durch simple Kniffe möglichst viel Geld machen. Finde ich persönlich aber schade. Ich lege mehr wert auf Qualität statt Quantität. Hoffen wir das beste ^^

Frystrike
Frystrike
2 Jahre zuvor

Bungie auch, deswegen werden keine Überstunden mehr geduldet…

Majonatto Coco
Majonatto Coco
2 Jahre zuvor

Die sollen und müssen auch keine Überstunden machen. Das ist wie in der Schule, zeigst du vernünftige Leistungen kommst du weiter und musst nicht wiederholen. Wenn bungie ein grundsolides Spiel bringen würde, könnte die vielleicht auch nur 15 Stunden die Woche arbeiten. Je mehr Fehler, desto mehr Arbeit. Aber wie bungie ihre Arbeitszeiten regelt ist mir gelinde gesagt vollkommen egal. ich möchte nur das Spiel und mehr nicht. Ich weiß jetzt auch nicht, weshalb hier so auf die Tränendrüse gedrückt wird…. geh mal zu deinen Kleiderschrank und schau mal aus welchen Ländern die Kleidung kommt. Aber da interessiert es auch nicht die breite Masse, unter welchen Bedingungen die Arbeiten. Und was bei bungie vor 14 Jahre war lässt mich kalt. Ja die wären fast gestorben so hart war das, davon werden die sich nicht mehr erholen …. auch nicht mit den Millionen… nie wieder :,(

Frystrike
Frystrike
2 Jahre zuvor

Bin mir gerade nicht sicher ob ich das Fragen soll, aber hast du schonmal gearbeitet? Als Angestellter in einer Firma? Nimm mir das nicht übel oder so aber die Aussage klingt sehr realitätsfremd…Ich weiß woher die Sachen in meinem Schrank kommen, das ist mein Job so etwas zu wissen. Man darf allerdings die östlichen Länder nicht mir unseren westlichen Werten vergleichen. Das wäre fatal nicht angebracht und ist auch nicht passend. Aber der Vergleich warum Kinder in Kambodscha arbeiten müssen damit ihre Familien überhaupt leben können ist etwas anderes wie unser „hoch entwickelter“ westlicher Kapitalismus… Denn wenn die Kinder dort nicht arbeiten würden müsste die ganze Familie verhungern. Das heißt nicht, dass ich das gut finde auf keinen Fall, aber wie gesagt man kann und darf das nicht vergleichen.

Der Ralle
Der Ralle
2 Jahre zuvor

Wieviele MA hat denn Naughty Dog oder Guerilla Games am Start? Ich frag mich wie Du das beurteilen willst?

Der Ralle
Der Ralle
2 Jahre zuvor

Unfähig? Pfff, ich möchte sehen wie Du 1000 MA logistisch so zusammen arbeiten lässt, dass sie alle an einem Strang ziehen.

Tomas Stefani
Tomas Stefani
2 Jahre zuvor

neeee…… nur leicht getan

El Duderino
El Duderino
2 Jahre zuvor
BigFreeze25
BigFreeze25
2 Jahre zuvor

Naja, finde dieses Klischee vom „fleißigen“ Deutschen manchmal auch etwas unangebracht…Fakt ist: die Arbeitsbedingungen hierzulande sind im Vergleich zu anderen Ländern geradezu paradiesisch.

WooTheHoo
WooTheHoo
2 Jahre zuvor

Ich finde es auch absolut erstrebenswert, eine Firmenpolitik zu etablieren, die nicht, wie in so vielen Fällen, auf Verschleiß fährt. Ich arbeite als Grafiker und hab früher permanent Überstunden gemacht und auch öfter das Wochenende durch gerackt, weil es terminlich immer suuuuuper eilig und wichtig war. Aber wisst ihr was? Ich will das nicht mehr! Um keinen Preis der Welt! Mittlerweile arbeite ich in einer kleinen Agentur, mein Chef ist echt in Ordnung und er achtet drauf, dass wir nicht unnötig länger machen. Natürlich lässt sich das nicht komplett vermeiden aber in der Regel klappt das ganz gut. Was mir persönlich dieser ganze Aufopferungsmist gebracht hatte waren Erschöpfungszistände und Müdigkeitsanfälle. Darauf hab ich keinen Bock mehr. Seit ein paar Jahren bin ich auch Vater und möchte Zeit mit meinem Kind verbringen. Das ist selbst mit einem normalen 40-Stunden-Job schon manchmal schwierig. Aber wenigstens bring ich Junior täglich in die Kita und bin meist wenigstens rechtzeitig genug zuhause, um noch das Abendritual mitzumachen. Das ist mir mittlerweile wichtiger als jeder berufliche Stepptanz! Aber die ersten ca. 13 Jahre in der Branche hab ich das auch noch anders gesehen. Mir würde nur im Traum nicht einfallen, die ach so hoch gelobte deutsche Arbeitsmoral über irgend eine andere Art der Lebenseinstellung zu stellen. Das finde ich echt unangebracht! Andere Länder, andere Sitten! Und ich weiß nicht, wie erstrebenswert es ist in voller Aufopferung mit 40 an nem Schlaganfall zu krepieren. Unsere Welt und unsere Art zu leben ist meist so schon stressig genug. Aber da könnte man wohl ewig drüber diskutieren… ????

rispin
rispin
2 Jahre zuvor

Work Life Balance, der heiße Scheiß im Personalmanagement grade ^^ kann dir da nur zustimmen

Frystrike
Frystrike
2 Jahre zuvor

Ja ist seit drei, vier Jahren total in weil die neue Generation keinen Bock mehr hat zu arbeiten sondern nur noch am Weiher flacken und „Homeoffice“ machen möchte… Spaß beiseite ich bin selbst Abteilungsleiter von 12 Leute und das ganze Thema Überstunden, Ausbrennen usw ist gar nicht so einfach, wir haben auch unsere Phasen in denen viel zu tun ist und wir haben unsere Monate wo wenig zu tun ist, man kann aber nicht sag ich mal 9 Monate personal vorhalten nur weil es an 3 Monaten im Jahr zur Sache geht… Wie gesagt, dass ganze ist sehr schwierig und die Mitarbeiter bei Laune zu halten noch viel schwieriger. Das ist immer so einfach dahin gesagt, Work Life Balance, Überstunden vermeiden oder einfach wie hier schon gefordert einfach mehr Leute einstellen. Es ist nicht so einfach und den Ansatz von Bungie finde ich gut, die Leute sollen sich nicht ausbrennen ob freiwillig oder gezwungen das klappt auf Dauer nicht und jeder der meint er ist für die Firma unersetzlich und deswegen macht er das alles hat seine Position leider noch nicht gefunden. Es gibt wirklich nur wenige die nicht ersetzbar sind und das sind die wirklich schlauen Köpfe der Wirtschaft/Technik, usw alles darunter seien es CEO, CFO sonstige Manager und Abteilungsleiter und Angestellte können ersetzt werden.

WooTheHoo
WooTheHoo
2 Jahre zuvor

Ich weiß dass das Thema insgesamt schwierig ist. Bei uns haben wir seit etwa einem Jahr eine Art Dauerspitze. Die üblichen „Löcher“ sind quasi weg gefallen. Das bedeutet für meine Kollegen und mich, dass wir permanent sehr viel geben und auch die eine oder andere Überstande nicht vermeidbar ist. Das Problem mit einem zusätzlichen Mitarbeiter ist aber, dass es für eine Vollzeitstelle nicht genügt. Momentan arbeiten wir mit einem zusätzlichen freien Mitarbeiter zusammen um vor allem die Urlaubszeit zu überbrücken. Aber, um es böse zu sagen: Niemand kann garantieren dass es nicht plötzlich wieder einbricht. Es gibt Höhen und Tiefen in der Wirtschaft. Ich wollte mit meinem Post auch eigentlich nur zum Ausdruck bringen, dass ich es nicht gut finde, sich für seinen Job tot zu ackern. Das bringt niemandem etwas. Man sollte, gemeinsam mit dem AG, einen für alle vernünftigen Weg finden. Kein Chef kann ein Interesse daran haben, ausgebrannte, überforderte und somit unmotivierte Mitarbeiter zu haben. Von den gesundheitlichen Konsequenzen ganz zu schweigen.

Xurnichgut
Xurnichgut
2 Jahre zuvor

Sagt sich halt auch immer leichter, als es für viele dann am Ende ist^^

Bin natürlich trotzdem deiner Meinung, dass man arbeitet, um zu leben und nicht andersrum…

Aber sobald andere Menschen von deiner Arbeit(szeit) direkt betroffen sind oder du für Angestellte verantwortlich bist, sind solche Fragen nicht mehr so einfach zu beantworten…

firlefanz
firlefanz
2 Jahre zuvor

Ich kann Dir nur voll zustimmen. Gerade in Agenturen ab einer gewissen Größe wird das immer zu einem Problem. Am Ende wird das zu einer „Kultur“ jeden Tag bis 21 Uhr und länger zu arbeiten. Daran können auf Dauer ganze Teams zerbrechen. Dieses ganze „Work hard & Play hard“ kann ich nicht mehr hören. Es bringt erwiesenermaßen überhaupt nichts. Als ich vor Jahren (als noch frischer AD) meine Leute pünktlich aus der Agentur geschmissen hab, da hab ich noch schiefe Blicke vom Inhaber bekommen (und Worte). Als aber in der Folge in meinem Team die ganze Arbeit immer besser lief und die Ressourcen nicht mehr so nichtachtend verbraten wurden UND trotzdem (eher deshalb) alle Projekte super liefen… hatte ich ganz schnell meine Ruhe. Auf einmal ging alles ohne selbstverständliche Overtime.
Gerade in dem Job neigen die Leute (ganz besonders die Jüngeren ohne Kids) zur Selbstausbeutung, die Verantwortung liegt bei den Vorgesetzten. Deshalb heißt es auch „Personalverantwortung“ und das sollte man ernst nehmen.

paul neumann
paul neumann
2 Jahre zuvor

60 std sind bei mir normal..finde es aber gut wenn man dem entgegenwirkt

André Wettinger
André Wettinger
2 Jahre zuvor

Naja, war ja klar. Das genau das typische Volk da drüben. Hier bei uns ist eine dead Line in sämtlichen Bereichen Gang und gäbe. Da sind 50 Std eher normal. Die weinen da rum aber vor 8 Uhr kommt da drüben keiner aus den puschen. Von Termingenauigkeit will ich gar nicht reden. Aber Hauptsache im Park spazieren gehen. In den Bereich können sie sich viele Länder von den Deutschen eine kräftige Scheibe abschneiden.

berndguggi
berndguggi
2 Jahre zuvor

ja ja die Deutschen …

Xurnichgut
Xurnichgut
2 Jahre zuvor

Naja, irgendwo hat er schon Recht.
Man muss sich zwar nicht despektierlich über andere Nationen äußern, aber solche Worte wie die von Bungie sind mMn für Millionen Menschen in Deutschland (und sicher auch im Rest der Welt) doch der blanke Hohn.
Bis zu 50 Stunden, dass ich nicht lache!
Ist ja toll für die Firma, dass sie ein angenehmes Klima, zufriedene Mitarbeiter etc wollen. Sollte überall so sein, ist halt aber finanziell meist nicht drin.
Aber dann öffentlich jammern, wenn man alle Jubeljahre mal ne 50h Woche schiebt, Junge Junge…

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
2 Jahre zuvor

Diese Crunch-Kultur mit standardmäßig „Kein Urlaub, jeden Tag länger, Wochenende auch, unbezahlte Überstunden“ ist in der Gaming-Industrie ein ernsthaftes Problem.

Ich glaube, wenn er sagt: Das hätte Bungie als Firma fast getötet, ist das schon ernster als „mal 50 Stunden die Woche machen“, sondern konstante Überbelastung als Teil der Unternehmensphilsophie: Du musst mehr machen, sonst bringst du nicht 100%.

Und ich denke Timmens glaubt wirklich, dass es schädlich für das Unternehmen ist, wenn Leute mehr als ihre 40 Stunden machen, weil sie dann nicht die Leistung bringen können.

Bei anderen Bereichen ist das vielleicht nicht so, dass sich Überstunden negativ auf die Leistung auswirken – bei Computerspielen kann ich es mir gut vorstellen, wenn da ein Arbeiter unkonzentriert ist und Fehler macht, die dann ewig brauchen, um sie zu korrigieren.

Oder wie Timmins sagt: Jemand arbeitet ewig an einem Feature, das bei näherer Betrachtung einfach überflüssig ist und ohne das das Spiel besser dran ist.

Destiny 1 haben sie „mit Überstunden“ gemacht – und da ist sicher viel Zeit in „Oh, wir haben die Story verkackt und müssen die neu zusammenschustern“ geflossen. Das sind Stunden, die man sich hätte sparen können. Wenn TTK ohne Überstunden funktioniert hat und das deutlich bessere Ergebnis am Ende rauskam, find ich das schon klar.

Die Lösung kann nicht sein: Wir machen dauerhaft 20% mehr als eigentlich maximal gut für uns alle ist – in so einem Beruf.

Ich denke es ist bei vielen Berufen so, dass Leute zwar ewig viel arbeiten, aber da auch viel ineffektive Zeit haben, weil das schlecht gemanagt ist. Aber ich kann auch nicht für jeden Beruf sprechen. Ich kann einen Autor nicht länger arbeiten lassen und erwarten, dass er mehr schafft in der Zeit. Das funktioniert so nicht.

Xurnichgut
Xurnichgut
2 Jahre zuvor

Habe nirgends behauptet, dass es für die nicht auch anstrengend sei. Habe auch nirgends gefordert, dass die in Zukunft mehr arbeiten sollen.
Nur öffentlich drüber jammern/überhaupt drüber sprechen, wie anstrengend das gewesen sei, das braucht kein Mensch.

Ich kenne mich mit Gamedesign 0,0 aus. Aber ich könnte mir vorstellen, dass gerade in der Branche sehr viel Zeit vergeht, in der eine Anwendung bootet, eine Änderung rendert etc.
Und dass Unkonzentriertheiten in der Branche besonders schädlich sind, halte ich für ein Gerücht. Das ist in vielen anderen Branchen mindestens ebenso schlimm.

Bei diesen Entwicklern lässt sich doch wahrscheinlich ohne Probleme (mal abgesehen vom zeitlichen Aufwand) ein früherer Status Quo wiederherstellen.
Erzähl das mal einem Chirurgen (Konsequenz offensichtlich), oder einem Ingenieur/Maschinenbauer, der ein Bauteil, in dem tagelange Arbeit steckt, durch eine kleine Unkonzentriertheit völlig unbrauchbar machen kann.
Es gäbe hierzu noch dutzende und verschiedenste Beispiele.

Das soll jetzt auch keine Diskussion über die Härte/Belastung einzelner Berufe werden. Aber ein Gamedesigner bei Bungie arbeitet mit Sicherheit nicht deutlich härter, als 8-9 von 10 anderen Menschen auf der Welt.
Da möchte ich dann kein Gejammer hören, erst recht, wenn man bedenkt , was bei D1 alles (schief)gelaufen ist.

Mehr wollte ich mit meinem ersten Post nicht ausdrücken.

berndguggi
berndguggi
2 Jahre zuvor

Im Artikel steht dass er jeden Tag bis 4 Uhr nachts in der Firma war. Das ist weit mehr als 50 Stunden. Es heißt ja auch 50h und mehr – ich denke mit der Betonung auf mehr. In der Realität werden es eher 70h gewesen sein.

Karl
Karl
2 Jahre zuvor

Jaja du bist bestimmt so ein Arbeitstier das alles für die Firma gibt.

Ich bin ganz froh über meine 37,5 Std Woche und das reicht auch, ich lebe ja nicht um zu arbeiten.

Aber die von Bungie stellen ja etwas zu meiner Unterhaltung her da können sie sich ruhig zu Tode arbeiten.

Wenn man die 50 Std Mal runter rechnet bedeutet es 10 Std am Tag, da sie ja auch sowas wie Frühstück und Mittag haben und ich davon aus gehe das die Pausen auch in Amerika nicht bezahlt werden bedeutet es das sie 11 Std täglich auf Arbeit waren. Irgendwie müssen die ja auch zur Arbeit kommen und wieder nach Hause, dann sind die meistens 12 und mehr Stunden aus dem Haus. Ich möchte so nicht Arbeiten wollen und finde es dementsprechend gut das die das heute so nicht mehr machen.

Philipp
Philipp
2 Jahre zuvor

Ja so wie bei mir im Handel, arbeite 38.5 h aber meistens sind es eh 40+
ganze Tage arbeiten, auch öfters nacheinander kommt schon häufig vor. um 6.15 anfangen und um 19.15 aus. mit 2 3/4 Stunden Pause. also bin ich von halb 6 bis 8 am abend nicht daheim

Klix
Klix
2 Jahre zuvor

Man siehe Berliner Flughafen.

Frystrike
Frystrike
2 Jahre zuvor

In diesen Bereichen können wir Deutschen uns noch viel von anderen abschauen. Genau diese Einstellung im Arbeitsleben ist die falsche. Die Zeiten ändern sich aber das bekommen die Leute nicht mehr mit weil sie immer noch die falsche Ansicht von arbeiten haben. Meine Großeltern haben gelebt um zu arbeiten, 50 / 60 Stunden die Woche? Da Lachen die drüber und sagen leg noch 20 drauf. Die Zeiten ändern sich heute heißt es nicht mehr Leben um zu arbeiten sondern arbeiten um zu Leben. Wie gesagt, dass müssen einige noch lernen denn die Leute die meinen ohne sie geht es nicht sind falsch am Platz oder haben eine verzehrte Warnehmung von ihrer Arbeit. Denn was ich beobachten kann ist, dass die Leistung meiner Mitarbeiter mit jeder Minute die sie über ihre Zeit kommen nachlässt, es werden in den Überstunden mehr Fehler gemacht als am ganzen restlichen Tag. Am nächsten Tag sind die Kollegen dann damit beschäftigt ihre Fehler auszubügeln und meinen sie müssen Überstunden machen weil sie ihr Tagesgeschäft nicht geschafft haben. Das ist ein Teufelskreis der durchbrochen werden muss und ich habe in mehreren Firmen gearbeitet und bei allen war es so. Jeder der mir erzählt er kann in zwei bis drei Überstunden am Tag die gleiche Konzentration und Arbeitsleistung bringen wie an den normalen 6 – 8 Stunden am Tag liegt meiner Meinung nicht richtig. Denn wenn man genau hinschaut, sieht man, dass das Ergebnis besser sein können. Informiert Euch bitte mal über Unternehmen die eine moderne Kultur leben… Die konnten ihren Umsatz und ihre Effizienz damit teilweise extrem Steigern. Es gibt Firmen bei denen sind 4 Std. Tage normal die haben für sich rausgefunden, dass jeder Mitarbeiter in diesen 4 Std. um einiges effizienter Arbeitet als wenn er 8 Stunden werkeln würde. Ihr müsst mal aus dem strikten Denken rauskommen, dass 50 Stunden gut und normal sind.

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
2 Jahre zuvor

Das Problem ist – was hier auch andere sagen: Es bringt nichts so viel zu arbeiten, weil die Qualität der Arbeit darunter leidet.

Du hast dann Leute, die nicht mehr konzentriert sind, die nicht mehr kreativ sind. Bei Fließbandarbeit oder bei mechanischen Handgriffen – da geht das vielleicht. Aber wenn du von Leuten Entscheidungen erwartest – dann ist das einfach schwierig.

Deshalb gibt’s ja auch in vielen Berufen Höchstgrenzen, dass man sagt: Nee, der Brummifahrer muss seine Pausen einhalten. Es ist einfach zu gefährlich, einen übermüdeten, überarbeiteten Menschen hinter so einem Fahrzeug oder an so einer Maschine zu haben.

Frystrike
Frystrike
2 Jahre zuvor

Das ist was ich sage… smile

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
2 Jahre zuvor

Oh. smile Hast du deine Antwort noch ergänzt?

Hm, wahrscheinlich bin ich auch überarbeitet!

Frystrike
Frystrike
2 Jahre zuvor

Ja ich hab nochmal den ein oder anderen Satz dazu geschrieben smile

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
2 Jahre zuvor

Aha! Überführt!

Frystrike
Frystrike
2 Jahre zuvor

Hehe aber der wichtige Teil, dass ich das nicht gut finde stand vorher schon da smile Wenn auch weniger verständlich…

Thatcher
Thatcher
2 Jahre zuvor

Ich möchte jetzt nicht Alex St. John als Vorbild nehmen, aber irgendwo hat er im Bezug auf diese ganze Thematik nicht ganz unrecht.

Nimmt man jetzt diese 50 Stunden sind das 10 am Tag, ok. Aber seit mal ehrlich, wie viele davon ist tatsächliche Arbeit? Es ist ja nicht so als würde man 10 Stunden lange 150% geben, oder?

Wenn ich mir meine und auch andere Abteilung ansehe, wird von der tatsächlichen Arbeitszeit von 8-9 Stunden 6 Stunden gearbeitet und das am PC. Ja wir haben schon ein schweres Los gezogen mit der Klima, Kaffeepausen, Rauchereckchen usw. Da wird bei Amazon geshopt oder YT angeschaut und wenn der Zeiger 20 min vor Feierabend steht fühle ich mich in meine Schulzeit zurückversetzt. Der Lehrer schreibt noch was an die Tafel aber jeder Packt ein und zählt die Sekunden.

Im vergleich ein Koch, fängt um 6 an und kommt um 12-1 Heim und hat nur Stress (je nach Betrieb natürlich) Ärzte, Schwestern, Pfleger, Dachdecker bei 35 Grad, Bauarbeiter (Straßenbauer) und all die anderen haben es auch nicht leichter.

Natürlich mache ich nicht gerne 50+ Stunden die Woche und wenn es mal passiert, dann wird es gemacht, dennoch könnte ich mir was schwereres vorstellen. Es kommt immer auf den Beruf an, der eine ist leichter und der andere schwerer aber irgendwie kommt es mir vor als würden 90% der Burnout Berichte aus dem Bürobereich kommen aber fast nichts von den anderen.

Wie gesagt, ich will das nicht verharmlosen und ja Überstunden besonders unbezahlte sind ein großes Problem egal wo und sollte dagegen etwas unternommen werden aber im vergleich zu anderen hmmm ist ein schweres Thema.

Fly
Fly
2 Jahre zuvor

Dass das aus der Büroecke mehr kommt, könnte ich mir so erklären, weil Büromenschen (mal pauschalisiert) mehr geistige Arbeit leisten, als beispielsweise der Dackdecker.
Ich hatte damals auch zeitweise bei McDonalds gearbeitet, direkt an ner Berliner Partymeile, wo halt jede Nachtschicht die pure Hölle war. Das war schon stressig, aber das war für mich nur körperlich extrem anstrengend. Also ich war nach der Schicht ordentlich kaputt, aber nicht „Matsch in der Birne“, wie ich es manchmal nach einem Tag im Büro bin. Ich glaub einfach geistig fordernde Arbeit gepaart mit dem Arbeitsstress schlägt härter rein als mehr körperliche Arbeit + Arbeitsstress.
Wie gesagt, das sind nur meine Gedanken dazu und ich möchte damit körperliche Arbeit auch nicht schlechter reden, ständige Überstunden und Stress sind in absolut keinem Job was tolles.

Dake
Dake
2 Jahre zuvor

Dafür können aber die Mitarbeiter nichts. Wenn ein Chef zu viel labert, dann soll er auch die dafür nötige Zeit einplanen.

rispin
rispin
2 Jahre zuvor

Herr Timmins wollte eher sagen das seine Vorgesetzten daran Schuld sind an seinen Überstunden. Das bestätigt doch nur was wir alle seit geraumer Zeit sagen, Bungie plant einfach nicht, verspricht irgendwas und merkt das es nicht geht und entschuldigt sich wieder mit Versprechen. Es wundert ja auch nicht das sie son Stress hatten wenn vorm Release von D1 wichtige Mitarbeiter gehen und die Story mitnehmen aber der Termin muss gehalten werden und Activision hat da noch schön den Daumen drauf. Es gibt da ne nette Doku über ein Entwickler bei Ubisoft, Zustände wie beim Pyramidenbau

Psycheater
Psycheater
2 Jahre zuvor

Solche Einblicke finde Ich immer überaus interessant in der Gaming Industrie ????

rispin
rispin
2 Jahre zuvor

99% sind arme Würstchen in der Branche, vor 10 Jahren wollte ich Gamedesign studieren und man stellt sich das romantisch verklärt vor, zum Glück war der kurze Einblick abschreckend genug

m0rcin
m0rcin
2 Jahre zuvor

Gibt es Infos dazu ab wann die Server für D2 am 6 September erreichbar sein sollen?

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
2 Jahre zuvor

Ich glaub nicht.

m0rcin
m0rcin
2 Jahre zuvor

Okay danke dir.
2014 waren die Server glaub ab 14 Uhr zugänglich, nur ist dann die Standard Destiny Start-Uhrzeit irgendwie auf 19 Uhr gewandert weshal ich an nen Start gegen 19 Uhr gedacht hatte

The hocitR
The hocitR
2 Jahre zuvor

2014 konnte man schon am Tag davor zocken. Destiny erschien offiziell am 09.09 & meine erste PSN Trophäe habe ich bereits am 08.09 erspielt.

Steefmeister86
Steefmeister86
2 Jahre zuvor

Geh es lieber gemütlich und easy an du wirst sonst so schnell durch sein (außer pvp) und dann? Grinden, Grinden,Grinden vielleicht für ein paar Shader auf deinen Waffen?!????

GhostofDestiny
GhostofDestiny
2 Jahre zuvor

Laut Venero ab 0 Uhr.

v AmNesiA v
v AmNesiA v
2 Jahre zuvor

0:00 Uhr wo? Kalifornien?
Glaubst Du die kommen dann Nachts ins Büro, um die Server anzuschmeissen und zu überwachen? Das halte ich für wenig wahrscheinlich.
Und falls Du 0:00 Uhr deutsche Zeit meinst, dann wäre es in den USA noch der 05.09.
Daher ist das mit Sicherheit ausgeschlossen.

Spere Aude
Spere Aude
2 Jahre zuvor

0 Uhr around the world. Soll heißen es ist ein soft Start angedacht, in jedem Land um 0 Uhr geht es los. So dass nach und nach Spieler dazu kommen und sich nicht alle auf einmal auf die Server stürzen. Damit wären wir hier den Amerikanern einige Stunden voraus.

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
2 Jahre zuvor

Wenn das so ist – dann können am Vortag 10 Stunden vorher alle mit einer CD spielen, wenn es in Australien losgeht.

Es wird für viele losgehen, sobald die Server live sind. Und die bringen die Server weltweit zurgleichen Zeit live – die haben ja keinen eigenen Server für Australien. Die regeln dann nur den Zugang zu den Servern verschieden – und meistens finden Spieler eine Möglichkeit das zu umgehen und zum frühstmöglichen Zeitpunkt auf die Server zu kommen – also zu Neuseeland-Zeit oder was das ist.

Das war schon öfter so – wenn sie das wirklich so machen, dann werden die Leute mit digitaler Version wieder rummeckern.

Ich weiß nicht, woher die Leute die Information haben. Es scheint mir Spekulation zu sein, weil’s früher so war zu sein.

Ich würde mich mit solchen Sachen noch zurückhalten. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, aber wenn es da nichts Offizielles gibt, können wir es auch nicht mit Sicherheit sagen.

Inoffiziell: Ich würde auch sagen, es geht „eher früh“ los.

Spere Aude
Spere Aude
2 Jahre zuvor

Na das mit den Servern ist so ne Sache. Bei der Beta musste man angeben, ob man zB in Europa oder den USA spielt. Von daher halte ich es für möglich, dass es weltweit verteilt Server gibt. Ansonsten können sie mit ihrer Neuerung, dass Bungie Server den Host im PvP übernehmen, direkt einpacken. Da jeder Europäer (vom Rest ganz zu schweigen) gleich mal 100 bis 200 ms auf seinen Ping draufschlagen kann, wenn sich alle in die USA verbinden müssen.
Das war bei Halo 5 schon grausam, weil 343i das so gehandhabt hat.

v AmNesiA v
v AmNesiA v
2 Jahre zuvor

Man kann davon ausgehen, dass es 09:00-10:00 Uhr kalifornische Zeit sein wird. Denn dann kommen die Bungie Leute ins Büro und können den Start überwachen. Also sollten wir hier mit 19:00-20:00 Uhr am 06.09. deutsche Zeit rechnen.

Guest
Guest
2 Jahre zuvor

Erklärt vielleicht ja somit die fehlenden Patches in Destiny 1

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