Gronkh erzählt, wie ihm das Finanzamt ein Jahr lang auf die Nerven ging, nur um ihm am Ende Geld zurückzugeben

Gronkh erzählt, wie ihm das Finanzamt ein Jahr lang auf die Nerven ging, nur um ihm am Ende Geld zurückzugeben

Der Twitch-Streamer Erik „Gronkh“ Range musste sich einer Steuerprüfung unterziehen, die ein Jahr lang gedauert hat. Nun ist diese endlich vorbei und er kann sich über eine hohe Summe freuen, die vom Finanzamt zurückgezahlt werden muss.

Was musste Gronkh machen? Gronkh musste sich einer Steuerprüfung unterziehen, bei der die abgegebene Steuererklärung überprüft wird. Das ist meist sehr aufwendig, da sämtliche Belege für die gemachten Angaben gesammelt und nachgereicht werden müssen.

Es wird zufällig ausgewählt, wer eine Steuerprüfung erhält und kann, je nach Fall, lange dauern. Durch Steuerprüfungen wird sichergestellt, dass keine Steuern hinterzogen worden sind.

Das Finanzamt tut dies, um im besten Fall noch Steuern zu bekommen. Es kann aber auch, wie im Fall von Gronkh, genau das Gegenteil passieren.

Wir stellen euch in unserem Video die Karriere von Gronkh vor:

1 Jahr Steuerprüfung für eine sechsstellige Summe

Warum war die Steuerprüfung so aufwendig? In einem Twitch-Stream erzählt Gronkh, dass die Steuerprüfung insgesamt ein Jahr lang ging, da das Finanzamt versucht hat, irgendetwas nachzuweisen. Gronkh musste somit viele Unterlagen heraussuchen und einreichen.

Laut ihm wollte das Finanzamt nicht, dass die Arbeit, die sie in die Prüfung schon investiert haben, umsonst ist.

Was ist das Ergebnis? Gronkh teilte den Ausgang der Steuerprüfung mit seinen Zuschauern auf Twitch: „Hat sich rausgestellt, dass ich jetzt einen sechsstelligen Betrag zurückbekomme.“ (via twitch.tv). Die genaue Zahl nannte der Twitch-Streamer nicht.

Gronkh bedankte sich lachend beim Finanzamt und meinte schmunzelnd: „Das war das Ergebnis der Steuerprüfung. Also vielen Dank! Das war mein Weihnachtsgeschenk für dieses Jahr.“

Die aufwendige Arbeit und das Geld, die das Finanzamt in die Steuerprüfung gesteckt hat, kam also am Ende einzig und allein Gronkh selbst zugute und nicht, wie vielleicht vom Finanzamt gehofft, der Steuerbehörde.

Nicht nur bei der Steuerprüfung hat Gronkh Glück. Auch in anderen Bereichen scheint er nicht leer auszugehen. Bei seinem Internetanbieter Telekom hat der Twitch-Streamer zum Beispiel auch einen Vorteil, da er auf stabiles Internet angewiesen ist: „Hasst mich nicht“ – Gronkh verrät, welche bevorzugte Behandlung er als Twitch-Streamer von der Telekom bekommt

Quelle(n): Twitch-Clips
Deine Meinung? Diskutiere mit uns!
42
Gefällt mir!
Kommentar-Regeln von MeinMMO
Bitte lies unsere Kommentar-Regeln, bevor Du einen Kommentar verfasst.
Abonnieren
Benachrichtige mich bei
10 Kommentare
Neueste
Älteste Meisten Abstimmungen
Inline Feedback
Alle Kommentare anzeigen
Keragi

Waren das nicht hatewatcher die ihn angekreidet haben sodass das Finanzamt jedem Hinweis nachgehen musste? Da haben sich die Steuerzahler selbst ins Fleisch geschnitten.

Off

Bei der Steuerprüfung geht es nicht darum jemanden Geld abzuknöpfen sondern um die Richtigkeit festzustellen.

ayanamiie

Was ich aber nich so ganz verstehe er kriegt 6stellig zurück wozu hat er nen steuerberater was macht der kerl das sind ja mindestens 100k gewesen bei 6stellig kann natürlich auch viel mehr sein das is keine kleine summe wo man sagt ja kleine abweichung scheiß drauf.

100k is mieser fusch da macht wer seinen job nicht

Off

Wie kommst du darauf das der Steuerberater nen schlecht Job macht? Gronkh hat 100k+ wieder bekommen, ich würde sagen der hat nen herausragenden Job gemacht.ich würde meinen knutschen für 100k Rückzahlung XD

Zuletzt bearbeitet vor 1 Jahr von Off
MSW112

Ein*e Steuerberater*in kann auch nur feststellen, was geliefert wird.
Wenn Gronkh nicht alle Belege liefert (kann), gibt es eben weniger zu berücksichtigen.
Das kommt dann oft erst final zu einem späteren Zeitpunkt auf den Tisch (z.B. stellt Gronkh eine Rechnung, und die ist noch nicht bezahlt worden usw).

Rosco
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
huehuehue

Haha, so witzig…die haben doch einfach echt genau das gemacht, was ihre Aufgabe ist! Voll irre!

???

Zuletzt bearbeitet vor 1 Jahr von Huehuehue
Andrycha

Ja, willkommen in der neuen Welt… Übertrieben gesagt – wir steuern mehr in eine Gesellschaft wir in idiocracy. Zeugt nicht von geistiger Reife, wie der youtuber es schildert und wie die medien es an den consumer wiedergeben.

MSW112

Finanzamt ist eine Behörde, es ist deren Job das zu machen. Am Ende ist es den Mitarbeitern egal, was unterm Strich rauskommt, solange alles belegt ist und passt (denn das ist der Job, alle Belege prüfen).

Steuerprüfungen sind nervig, umso mehr freut man sich, wenn man merkt, upps ich war noch zu hart mit mir selbst und bekomme Geld wieder.

Roan

Ich kann dir versichern, einen Betriebsprüfer wurmt das enorm wenn es nach einer Prüfung nicht zu einer Nachzahlung kommt oder gar zu einer Erstattung. Das hab ich damals beim Finanzamt auch so gut wie nie erlebt. Man macht sich die ganze Arbeit ja normalerweise nicht um dann am Ende einen geringeren Betrag zu haben. Ja klar, für die Prüfer persönlich ist es irrelevant, gibt beim Finanzamt keine Boni oder dergleichen, aber man hat da einfach eine andere Einstellung dazu wenn man selbst in dem Bereich arbeitet.

MSW112

Mir ging es primär um die implizierte Schadenfreude im Artikel und eben auch darum, alle beim Finanzamt wollen nur dein Geld (was quasi auch für alle anderen Behörden gilt, wo immer etwas “böses” unterstellt wird).

Es grüßt ein Exkollege, war selber 5 Jahre beim FA unterwegs. 😉
Scheint also eher abhängig vom Standort zu sein. Hier inner Eck hat sich da keiner dran gewurmt, wenn man eine Erstattung unterm Strich hatte. (Eher noch im Gegenteil; sagt ja nur man hat nen guten Job abgeliefert).

Passwort vergessen

Bitte gib Deinen Benutzernamen oder Deine Email-Adresse ein. Du erhälst einen Link, um ein neues Passwort per Email zu erstellen.

10
0
Sag uns Deine Meinungx