Die Gen Z glaubt, die Lösung für höhere Produktivität gefunden zu haben, nämlich weniger arbeiten

Die Gen Z glaubt, die Lösung für höhere Produktivität gefunden zu haben, nämlich weniger arbeiten

Junge Menschen wollen mit neuen Ideen die Arbeitswelt verändern. Eine aktuelle Umfrage zeigt wie genau.

Was heißt genau „weniger arbeiten“? In einer aktuellen Umfrage durch Generation Lab unter 1033 zwischen 18 und 34 Jahre alten Menschen aus den USA kamen vielsagende Fakten zur Sicht der jüngsten Arbeitnehmer auf den Arbeitsmarkt heraus.

Aufgrund der gewählten Altersstruktur für die Stichprobe zählt ein Großteil der Befragten zur sogenannten Generation Z. Die Ältesten unter ihnen sind jedoch sogenannte Millennials.

Was ist nochmal die Gen Z? Sie wurden zwischen 1996 und 2012 geboren. Davor kamen die Millennials oder Generation Y ab 1980 zur Welt. Die Babyboomer begannen ihr Leben in der Nachkriegszeit. 1965 bis 1979 ist dann der Geburtszeitraum der Generation X. Bei seit 2012 geborenen Menschen sprechen wir von der Gen Alpha.

Generation Z mit neuen Ideen für die Arbeitswelt

Was will die Generation Z? 81 Prozent der Teilnehmer geben an, eine 4-Tage-Woche zu bevorzugen. Ferner sind sie überzeugt, dass diese der generellen Produktivität zuträglich ist. Doch stimmt das?

Die Datenlage hierzu ist uneindeutig, da auch die Vorgehensweisen der Studien unterschiedlich sind. Zudem ist sie nicht für alle Berufsgruppen einfach einführbar. Aber es gibt durchaus sich bestätigende Trends, wie zum Beispiel die Tagesschau berichtet. Eine Untersuchung hat zum Beispiel für Großbritannien ergeben, dass die Anzahl der Fehltage mit praktizierter 4-Tage-Woche deutlich sinkt.

Generell wird hier aber nur die Zeit und mehr Forschung zeigen, ob die Gen Z und die jüngsten Teile der Millennials mit ihrer Überzeugung richtig liegen.

Wo arbeiten die jungen Menschen? Der deutlich überwiegende Teil der Arbeitenden unter den Befragten arbeitet im Büro. Ungefähr halb so viele sind zumindest teilweise oder sogar komplett im Home-Office. Allerdings verschiebt sich das Bild etwas, wenn wir anschauen, wo sie meinen am effektivsten zu arbeiten: Denn obschon 60 Prozent überzeugt sind, im Büro ihre Top-Leistung zu erbringen, sind es 40 Prozent, die das im Fall vom Home-Office sehen.

Das sind mehr als doppelt so viele, wie zuletzt in Deutschland laut Daten des Statistischen Bundesamtes von zu Hause aus angestellt arbeiten. In diesem Artikel stellen wir euch vor, wie Chefs großer Unternehmen zum Home-Office stehen – in kurz: hier drohen Konflikte mit der Gen Z.

Der Blick auf die obigen Daten gewinnt an Tiefe, wenn wir eine weitere Antwort aus der Umfrage berücksichtigen. Denn nur rund ein Drittel der Befragten arbeitet derzeit Vollzeit. Ein weiteres in nicht näher definierter Teilzeit. Der Rest gar nicht oder geht zur Schule. Es haben also nur etwas mehr als die Hälfte überhaupt Arbeitserfahrung.

Daraus ließe sich zumindest milde ableiten, dass der Zug hin zur 4-Tage-Woche und zum Home-Office eher zu als abnehmen wird, je mehr Mitglieder der Gen Z in den Arbeitsmarkt eintreten.

Für die Arbeitnehmer einer bedeutenden Industrienation, die zudem fürs Gaming enorm viel geleistet hat und immer noch vollbringt, läuft das ganz anders. Hier könnten sie weniger arbeiten, lehnen dies aber rigoros ab: In einem Land arbeiten die Leute mehr als sie müssen, verzichten freiwillig auf die 4-Tage-Woche

Quelle(n): Titelbild, unsplash, 3djuegos.com
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Havanna

Irgendwie habe ich immer das Gefühl das hier jeder davon ausgeht das alle im Büro arbeiten. Ein Dach deckt sich nicht im Homeoffice eine Semmel wird 7 Tage die Woche frisch gebackt, usw usw

Wir produzieren auch an 6 Tagen die Woche für unsere Onlineshops, das geht auch nicht im Homeoffice.

Jugendliche bzw. 20h Angestellte unter 30 habe ich jedoch nicht, da bewirbt sich keiner oder hört in der Probezeit wieder auf.

MSW112

Wenn 90% der Arbeit in 80% der Zeit erledigt wird, ergibt das unterm Strich mehr Produktivität. Ganz einfache Mathematik.

Ich hab schon seit Jahren eine 4-Tagewoche, sofern ich das möchte, denn ganz korrekt ist es von mir nicht gesagt. 35h auf Vertrauensbasis bedeuten, ich habe Monate mit durchschnittlich 25h pro Woche, in denen es ganz entspannt ist, und ich wirklich nur 3-4 Tage pro Woche arbeite. Umgekehrt muss ich nie mehr als 35h in der Woche arbeiten, was dann einem 7h-Tag entspricht, oder ich quetsch die in 4 Tage … was mich dann persönlich nervt. Meine Aufgaben sind recht gut planbar, und es gibt selten spontane Ausreißer.
Von daher denke ich, der wichtigste Aspekt ist gar nicht so sehr ob Homeoffice, ob Handwerk, ob dies oder das. Desto planbarer alle Aufgaben sind, desto leichter lässt sich eine 4-Tagewoche umsetzen.

Keragi

Also wenn 4 Tage Woche dann aber für alle, das die alle im Büro arbeiten ist dann ja etwas unausgewogen. Stell dir vor es ist Herbst und alle wollen plötzlich ihre Sommerreifen wechseln, oh da müssen sie jetzt bis Februar warten wir sind ausgebucht. Dann stellen sie doch mehr Personal ein, oh es gibt nicht genügend arbeit auserhalb der Saison? Naja Der Büroarbeiter braucht ja kein Auto er kann ja im Homeoffice arbeiten. Das wir alle weniger arbeiten finde ich trotzdem gut es muss nur für alle irgendwie machbar gemacht werden.

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