Mythos 5 – Luigi in Super Mario 64
Quellen:
Eines der bekanntesten Mario-Spiele ist Super Mario 64. Neben cooler Missionen und Geheimnisse, die ihr als Mario erkunden könnt, gibt es einen Mythos, den ihr vielleicht schon mal gehört habt: Ihr könnt Luigi als spielbaren Charakter freischalten.
Durch die Stern-Statue im Innenhof des Palastes fanden Spieler eine Nachricht, die verlauten ließ „L is real 2401“. Viele Fans sahen sich in ihrer Theorie bestätigt und versuchten, entweder genau 2401 Münzen zu sammeln oder dieselbe Anzahl an Schritten, um die Statue herumzulaufen, um Luigi freizuschalten.
Trotz der Bemühungen der Fans konnte Luigi nicht freigeschaltet werden, und das aus gutem Grund. Shigeru Miyamoto, einer der bekannten Köpfe hinter Mario, verriet in einem Interview aus 1996, wo Luigi steckte: „Nun … bis Februar war er im Spiel. Letztendlich mussten wir ihn aufgrund von Speicherproblemen rausnehmen. Dann wollten wir ihn in ein Minispiel im Mario-Bros-Stil aufnehmen, aber da die meisten Benutzer wahrscheinlich nur einen Controller haben, wenn sie ihre N64 kaufen, haben wir uns aus diesem Grund (und aus anderen Gründen) dagegen entschieden.“
Zu der Zeit hatte noch kaum jemand einen PC und mit Google sah es auch noch düster aus. Jeder, der also nichts von dem Interview erfuhr, glaubte immer noch an den Mythos. Als Anspielung auf das Mysterium rund um Luigi implementierte Nintendo den Bruder von Mario als spielbaren Charakter in der Nintendo-DS-Variante von Super Mario 64.
Weiter geht es auf Seite 6.
Bitte lies unsere Kommentar-Regeln, bevor Du einen Kommentar verfasst.
Schöner Bericht. Da ich mittlerweile 57 Jahre alt bin, (ja trotz andauerndem zocken kann man so alt werden) konnte ich all das selbst miterleben.
Die Lara Geschichte war tatsächlich Fan gemacht.Die Herobrine Geschichte fand ich schon immer gruslig. Fragt sich nur wer dann des da auf dem Bild ist. Krieg ich schon gleich wieder die altbekannte Gänsehaut. 🙂
Der Diablo Beitrag stimmt so nicht ganz… in der Erweiterung zu Diablo 1 – Hellfire – gab es eine “gewisse Kuh” die man mehrmals anklicken musste um ein Verstecktes Level zu öffnen und am Ende eine “Kuh-Rüstung” zu bekommen. Allerdings gab es keine Kuh-Gegner in dem Level. Es war also mehr eine Kuh-Quest – um den ganzen Spaß zu aktivieren, musste man allerdings erste eine Registry Datei mit einem Texteditor bearbeiten.
Der Mythos um die Diablo Kühe hatte also seinen Anfang doch im ersten Diablo.
Ich vermute es verhält sich ähnlich mit dem “Nackt Code” von Tomb Raider – allerdings musste man da im ersten Teil nicht eine Datei editieren, sondern einen Fan-made Patch einspielen. Da das Internet damals noch kein Haushaltsübliches Phänomen war, verbreitete sich der Patch eher über den Pausenhof diverser Schulen. Ich könnte mir vorstellen, dass die Gerüchte daraus entstanden sind, dass einige nebenstehende Gespräche über einen “Nackt Patch” überhört haben und das Konzept nicht richtig verstanden, und so misverständliche Informationen weiterverbreiteten. (Damals konnte man ja nicht einfach mal kurz mit dem Handy versuchen Fakten zu checken 😉 )
Hey evilsohn! Danke für deine Hinweise. Bei Tomb Raider wäre das aber nicht offiziell eine Sache, die die Entwickler ins Spiel implementiert haben, sondern von den Fans erschaffen wurde. Somit fällt das flach, weil sonst würde sich Bigfoot sowie Herobrine bewahrheiten.
Bei Diablo würde ich mir das nochmal genauer anschauen und den Part ggf. anpassen, das war sehr hilfreich, danke! 🙂
Ja, stimme ich zu. War nur meine Vermutung, wie es ursprünglich überhaupt zu dem Gerücht bei Tomb Raider kam.
Nein. Der Kuh-Level ist korrekt. Der Ursprung liegt in Diablo 1 und einem der wohl mit größten Gaming-Jokes die es gibt, wenn man schaut was draus geworden ist.
Genauer es begann als Scherz oder als Troll-Move von einem Spieler im Netz, das ganze wurde nur immer weiter aufgegriffen.
Die Hellfire-Geschichte ist eine Anspielung bzw. Referenz auf diesen Punkt. Die Rüstung in Hellfire war zwar nett aber sonderlich relevant war das nie.