„Seien Sie nicht albern“: Der Chefredakteur von Frieren wollte eine Änderung im Manga, die sich zum Glück nicht durchgesetzt hat

„Seien Sie nicht albern“: Der Chefredakteur von Frieren wollte eine Änderung im Manga, die sich zum Glück nicht durchgesetzt hat

Die erste Staffel von Frieren – Nach dem Ende der Reise ist so eingeschlagen, dass Frieren für viele Fans der beste Anime aller Zeiten ist. Doch fast hätte die Serie eines der wichtigsten Details verloren, wieso der Anime überhaupt so beliebt ist.

Was sollte anders sein? Der Chef-Redakteur der Weekly Shonen Sunday, also dem Verlag, bei dem auch Frieren erscheint, gab vor Kurzem ein Interview zum Anime. Darin sprach er davon, dass er zunächst gar nicht vorhersehen konnte, was für ein gigantischer Erfolg Frieren wird.

Doch fast hätte es einen entscheidenden Faktor gegeben, der anders umgesetzt wäre. Wie Chef Kazunori Oshima verrät, wollte er nämlich eine Sache in Frieren ändern:

Ich sagte: „Es wäre besser, wenn die Elfe etwas charmanter wäre“, was angesichts der aktuellen Popularität von Frieren ein ziemlich unpassender Kommentar zu sein scheint (lacht). Ich glaube, Ogura dachte wahrscheinlich: „Seien Sie nicht albern.“

Kazunori Oshima, via ddnavi.com

Katsumasa Ogura ist der Redakteur, der unter Chef Oshima steht. Er hat zum Glück nicht auf seinen Boss gehört, denn sonst wäre der Anime vermutlich nie so beliebt geworden.

Wie Frieren am Ende geworden ist, könnte ihr im folgenden Trailer sehen:

Frieren hätte charmanter sein sollen und damit ihren Reiz verloren

Wieso wäre das so schlimm gewesen? Einer der Punkte, wieso Frieren so ein beliebter Anime ist, ist der Hauptcharakter selbst. Dabei handelt es sich um eine sehr alte Elfen-Magierin, die kaum Emotionen zeigt. Sie handelt in bedrohlichen Situationen stets trocken und analysiert zunächst die Lage, bevor sie handelt.

Das rationale Verhalten steht allerdings im Kontrast zu ihrer Art im Alltag. Ihre Schülerin Fern muss sie wecken, anziehen und füttern, wenn Frieren müde ist. Außerdem hat sie eine Schwäche für alberne Zauber und Truhen, die sich oft als Mimik entpuppen.

Die Kombination macht Frieren trotzdem so nahbar und total charmant. Wäre Frieren emotionaler, würde dieser Kontrast ihrer Denkweise und ihres Verhaltens gar nicht so stark auffallen und der Anime wäre nicht das, was er jetzt ist.

Wie erfolgreich ist Frieren? Frieren ist mit einer Wertung von 9,31 / 10 der bestbewertete Anime auf MyAnimeList, und das bei über einer Million Wertungen. Mittlerweile hat der Manga über 24 Millionen Manga-Bände verkauft (via X), was für seine kurze Lebensspanne eine beachtliche Leistung ist. Ende letzten Jahres lag Frieren bei den Verkäufen sogar direkt hinter One Piece und Jujutsu Kaisen.

Wer also noch nie etwas von Frieren gehört hat oder den Anime noch nicht geschaut hat, sollte das dringend nachholen. Worum es in Frieren geht, was den Anime so besonders macht und wo ihr den Anime schauen könnt, verrät euch MeinMMO: Wenn ihr diese Season nur einen Anime schaut, dann muss es dieser sein

Quelle(n): ComicBook
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Yoma

“Frieren hätte charmanter sein sollen und damit ihren Reiz verloren”
Das stimmt. Der Anime lebt von Frieren. Der Anime selbst ist eigentlich nicht grad spannend. Die anderen Charaktere gehen auch so ein bisschen unter. Im Gegensatz zu Konosuba zb wo jeder Charakter witzig ist.

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