ESO: Wir haben Elsweyr und den Nekromanten schon vor Release gespielt

Unser Autor Jürgen durfte bei einem Event in London bereits das neue ESO-Kapitel-Addon Elsweyr anspielen. Lest hier, wie er die erste Stunde im Spiel erlebt hat.

Elysweyr war für mich immer ein großer Traum. Seit Jahren wünschte ich mir ein ESO-Addon, dass in die Heimat der Khajiit geht. Und dann gibt’s da auch noch Drachen. Und Nekromanten, wobei die mich nie wirklich reizten.

Darum war der Nekro Pflicht: Dennoch musste ich aber die neue Klasse für die Testsession erstellen. Denn immerhin wollt ihr sicher wissen, was der Nekro so drauf hat und daher erstellte ich eine pechschwarze Khajiit-Nekromantin, die ich nach meiner Hauskatze Cleo benannte.

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Cleo musste schon oft als Khajiit herhalten.

Neues Kapitel, neues Tutorial

Wie bei ESO üblich, startet ein neues Kapitel stets mit einem neuen Tutorial. Daher beginnt meine Nekro-Katz ihre Karriere auch in einer Heilanstalt für rehabilitierte Skooma-Süchtige.

Doch Nekro-Miez ist kein Dogenjunkie, vielmehr wurde sie das Opfer eines Drachenangriffs, lag bis vor kurzem im Koma und hat jetzt Amnesie.

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Mit diesem Brief geht alles los.

Nur der Brief eines gewissen „Abnur Tharn“ blieb von ihren Besitztümern übrig. Doch bevor ich mich an dieses Mysterium machen kann, muss ich erst das obligatorische Kampf-Tutorial mit einem der Mönche der Anstalt absolvieren.

Drachen von Anfang an

Doch das Sparring mit dem Mönch wird jäh unterbrochen, denn imperiale Truppen und ein Drache greifen an! Das Riesenviech segelt über das Gebiet und legt alles in Schutt und Asche. Und blöderweise ist kein Dovahkiin da, der das Biest mal schnell vom Himmel schreit.

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Der Drache fliegt ständig über das GEbiet.

Doch zum Glück schien es mal vor vielen Jahrhunderten schon mal Drachen hier gegeben zu haben und vom Kampf gegen die Viecher ist noch ein magisches Drachenhorn übrig, mit dem ich das Vieh wohl ebenfalls runterholen könnte.

Nekrokatz gegen Drachen

So spielt sich der Nekromant: Dazu muss ich mich aber durch Horden von imperialen Soldaten und Untoten kämpfen. Dabei nutze ich fleißig meine neuen Nekro-Skills. Ok, eigentlich nur einen, denn Anfangs kann ich als Nekro nur flammende Schädel als DPS-Zauber schleudern.

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Später lerne ich noch einen Skill, der ein Skelett erschafft, dass auf den Gegner zurennt und dort explodiert. Das erlaubt einen völlig neuen Spielstil. Anders als der Hüter, der viel Mikro-Management von Buffs und Pet erfordert, kann der Nekro aus der Distanz seine Magie und Diener beschwören und damit Unheil anrichten.

Damit erfüllen die Entwickler das selbstgesteckte Ziel, den Nekro als finstereren Herrscher über Scharen von Untoten zu etablieren. Und sogar mir, einem gestandenen Nekro-Ablehner, macht die neue Klasse einen Mordsspaß.

Allein die coolen Animationen und Effekte sind sehenswert. Und dann leuchten die Leichen von Gegnern und explodierten Skeletten unheilvoll und versprechen weiteren Spaß mit Nekromantie.

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Leider konnte ich keine entsprechenden Skills in der Demo Session freispielen, doch laut Zenimax wird der Nekro seine volle Stärke vor allem durch das Ausnutzen von Leichen auf dem Schlachtfeld entfalten.

Ebenfalls cool: Später im Spiel bekomme ich einen starken Flächenangriff, bei dem ich alles im Winkel vor mir mit einer geisterhaften Sense niedermähe. Ist das Edgy? Auf jeden Fall! Ist das cool? Aber sowas von!

So geht der Kampf weiter: Aber zurück zum Drachen! Nachdem ich das Drachenhorn gefunden habe, lässt es den Drachen zu Boden gehen. Und zerbröselt dabei! Super, dabei dachte ich noch „Geil, die Anti-Drachenwaffe is ja schon da, müssen wir die Viecher halt alle herlocken und dann vom Himmel tröten!“

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Der Kampf gegen den Drachen ist das Highlight des Tutorials.

Aber so einfach machen es uns die Entwickler nicht. Denn selbst als da Biest am Boden herumkraucht, versperrt es mir und den anderen Überlebenden den Fluchtweg! Wir müssen also gemeinsam den ungleichen Kampf gegen die Bestie wagen.

Wirklich Herr werden wir dem Biest dabei nicht, setzen dem verdutzen Schuppenviech aber dennoch ordentlich zu.

Schließlich hat er die Drachenschnauze voll und trollt sich. Nochmal Glück gehabt, denn arg viel länger hätte ich den Kampf nicht durchgehalten.

Eine neue Welt

So geht es weiter: Mit dem Drachen-Angriff auf das Khajiit-Kloster startet ESO das neue Kapitel mit einem großen Knall und entlässt mich dann endlich in die neue Welt von Elsweyr.

Dort soll ich den geheimnisvollen Abnur Tharn suchen, doch ESO wäre nicht ESO, wenn ich nicht gleich eine Nebenquest bekommen würde, die mich hoffnungslos vom Weg abbringt.

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Dieses Mal finde ich eine junge Khajiit-Magierin, die gerne Nekromantin werden will. Auch, wenn sie das nicht zugeben will. Sie habe auch nur harmlose Frösche reanimiert.

Als ich ihr offenbare, dass ich selbt Nekro bin, wird sie schnell kleinlaut und erklärt, dass in der düsteren Höhle vor mir ein berühmter Nekro gehaust haben soll.

Der hat doch sicher Geheimnisse der dunklen Kunst dort verborgen. Nach unzähligen Kämpfen gegen schaurige Khajiit-Skelette und reanimierte Tiger erfahre ich das düstere und tragische Geheimnis des Ortes und kann am Ende einen ersten Boss erlegen.

Später komme ich dann doch noch irgendwann zu Abnur Tharn und kann endlich die Hauptquest starten. Doch hier will ich nicht zu viel verraten. Auch die Revanche gegen den Drachen muss noch warten, denn die Drachenkämpfe in der offenen Welt, eine Art dynamische, bewegliche Version der dunklen Anker aus dem Grundspiel, waren in London noch nicht im Spiel.

Mehr vom Gleichen, aber gut!

Wer ESO kennt, den erwarten im Gameplay keine Überraschungen. Alles läuft wie gewohnt ab. Der Nekro bringt zwar frischen Wind ins Spiel, aber das Rad erfindet er auch nicht neu.

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Aber das muss auch nicht sein! Denn ESO ist gut so, wie es ist. Anstatt krampfhaft was Neues zu erfinden, setzt man bei Zenimax lieber auf das bewährte und bei den Fans beliebte Spielkonzept. Man erweitert die ohnehin schon riesige Welt um weitere Orte, Storys und Aufgaben.

Und gerade die Länder der Khajiit sind noch nie in dieser Form in einem Spiel gezeigt worden. Elyweyr dürfte also voll an den großen Erfolg von Morrowind und Summerset anknüpfen und ESO noch erfolgreicher machen.

Ich für meinen Teil freue mich schon auf den Release im Juni, wie ein Khajiit-Schleckermaul auf eine Mondzuckertorte.  

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