EA hat angeblich sein großes „Star Wars“-Spiel á la Uncharted gekillt

Electronic Arts hatte lange Zeit ein großes „Star Wars“-Spiel entwickelt, erst in Kalifornien, dann in Vancouver. Das sollte mal ein Action-Adventure wie Uncharted in der Welt von Star Wars werden – später ein Open-World-Spiel. Doch damit ist es wohl vorbei.

Um dieses Spiel geht es: Das Spiel trug den Code-Namen „Project Ragtag.“ Ursprünglich wurde es für EA von Visceral Games in Kalifornien entwickelt. Damals steckte Amy Henning dahinter, die kreative Chefin von Uncharted.

Auch das „Star Wars“-Spiel von EA sollte ursprünglich eine Art „Uncharted“ im Universum von Star Wars werden.

Das ging bei „Uncharted-Star-Wars“ schief: Doch laut Berichten hatte sich das Studio bei dem Star-Wars-Spiel hoffnungslos verzettelt.

Da gab es einen großen Insider-Bericht (via Kotaku), der im Detail schilderte, wie sich das Studio aufrieb. So hatten sie angeblich wahnsinnig viel Zeit in einen winzigen Clip investiert, wie der Protagonist aus einer Tür schritt.

Für die auf Effizienz bedachten Leute von EA ein Albtraum. Außerdem sollen die ohnehin nicht sonderlich heiß auf „Ragtag“ gewesen sein. Immerhin war das ein Singleplayer-Spiel.

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Das Spiel stand also schon lange auf der Kippe.

Electronic Arts schloss Visceral Games, die Firma hinter Dead Space, dann schließlich. Das Studio war wohl einfach nicht profitabel, weil die Kosten in Kalifornien so hoch sind und wenig aus dem Studio kam. Visceral Games war für seine Reihe „Dead Space“ bekannt.

Ragtag-Concept

Letztlich übernahm EA Vancouver das „Project Ragtag“, die hatten vorher am Spiel mitgearbeitet.

Wie Kotaku berichtet, rebooteten sie dort das ganze Star-Wars-Spiel noch mal, wollten die Assets behalten und daraus ein „Open World“-Game machen.

Doch auch das ist jetzt wohl gestorben.

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EA will „früher“ Star-Wars-Spiele

Das sollte das Spiel jetzt werden: Wie Kotaku von anonymen Quellen erfahren hat, hieß die neue Version des „Star Wars“-Projekts „Orca.“

Spieler waren da als Schurke oder Kopfgeldjäger unterwegs. Sie erforschten Planeten und arbeiteten mit Fraktionen zusammen.

Doch das Release-Datum war EA wohl viel zu spät, weil das Game sich auch jetzt immer noch in einem frühen Entwicklungsstadium befand. Daher habe EA das Projekt jetzt geschlossen und will auf Spiele setzen, die deutlich früher erscheinen. Als Ziel habe EA Ende 2020 ausgegeben.

Laut Kotaku kostete das Ende des Projekts diesmal aber keine Arbeitsplätze.

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Autor(in)
Quelle(n): kotaku
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