Dungeons & Dragons: 10 mächtige Bösewichte, die ihr kennen solltet

Dungeons & Dragons: 10 mächtige Bösewichte, die ihr kennen solltet

Demogorgon

Der Demogorgon ist einer der mächtigsten Dämonenfürsten und wird oft als „Prinz der Dämonen“ bezeichnet. Er herrscht über die 88. Ebene Abyss-Ebene, ein endloses, verdorbenes Dschungelreich voller monströser Kreaturen und Dämonen.

Er besitzt einen riesigen, schuppig-felligen Körper mit zwei langen Tentakelarmen und zwei dämonischen Köpfen, die jeweils ein eigenes Bewusstsein haben. Diese Köpfe heißen Aameul und Hethradiah. Sie bekämpfen sich ständig gegenseitig um die Kontrolle über den Körper, was den Demogorgon gleichermaßen unberechenbar wie gefährlich macht.

Als gefährlicher Antagonist im Kampagnenbuch „Aus dem Abyss“ (orig. Titel: Out of the Abyss) ist er eine der größten Bedrohungen für die Welt der Sterblichen. Er ist ein brutales Wesen, das Wahnsinn und Chaos verbreitet und selbst andere Dämonenfürsten in Angst und Schrecken versetzt.

Vielen ist sein Name auch durch die Serie Stranger Things bekannt, in der sowohl Dungeons & Dragons als auch ein Monster namens Demogorgon eine Rolle spielen.

Hier sieht ihr den Trailer zur ersten Straffel der Serie Stranger Things in der auch ein Demogorgon eine Rolle spielt:

Asmodeus

Asmodeus ist der oberste Herr der Neun Höllen und eines der mächtigsten Wesen in der Welt von Dungeons & Dragons. Er zählt als Gott der Tyrannei und der Verträge und gilt als der Erzfeind aller rechtschaffenen Götter. Er regiert das Volk der Teufel von seinem Thron in Nessus aus und hat es sich zum Ziel gemacht, die Herrschaft über alle Welten und ihre Wesen zu erlangen.

Zeigt er sich anderen, nutzt er häufig Avatare, um sich zu präsentieren. Äußerlich erscheint Asmodeus deshalb oft als charismatischer, roter Tiefling. Seine wahre Form ist so furchterregend, dass nur wenige sie je gesehen haben. Er ist gleichermaßen intelligent wie mächtig und zieht durch geschickte Intrigen, Verträge und Versuchungen die Strippen über alle Ebenen der Existenz.

Asmodeus zählt als Meister der Manipulation zu den mächtigsten Antagonisten für viele Kampagnen, indem er Helden durch Verträge ins Verderben stürzt – oder sie glauben lässt, er sei die einzige Hoffnung gegen noch schlimmere Bedrohungen.

Orcus

Orcus ist einer der mächtigsten Dämonenfürsten in der Lore von Dungeons & Dragons und gilt als Herr der Untoten. Er regiert die 333. Abyss-Ebene namens Thanatos, ein düsteres Reich voller Nekropolen und Untoter.

Orcus ist ein riesiger, 4,5 Meter großer Dämon mit Ziegenbeinen, Fledermausflügeln, spitzen Hörnern und einem Totenschädel als Kopf. Im Gegensatz zu anderen Dämonenfürsten geht es ihm nicht nur um Chaos oder Zerstörung – er will alles Leben auslöschen und die ganze Existenz mit Untoten überziehen.

Seine liebste Waffe ist der berühmte Stab des Orcus, ein mächtiges Artefakt, das jedes Lebewesen mit einer einzigen Berührung töten kann. Ebenso kann er jeden Feind mit seinem Schwanz vergiften. All das macht ihn zu einem Bösewicht, den Spieler nicht unterschätzen sollten und dem sich selbst Götter und andere Dämonen ungern entgegenstellen.

Auf Seite 3 geht es weiter mit Acererak, Iymrith und Xanathar.

Quelle(n): Forgotten Realms Wiki, D&D Beyond
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Thelor47

Find die Liste richtig gut! Es gibt ja so viele Dämonenfürsten, da muss man sich erstmal einen passenden für seine Kampagne raussuchen und Orcus zb. kannte ich noch gar nicht. Ein Charakter meiner Spieler hat ein Problem mit Untoten, da wäre er doch eine gute Wahl 😀

In der DnD Lore gibt es echt viele Bösewichte. Einer meiner liebsten ist da einfach Shar, weil man von “har har ich bin böse weil” bis hin zu tiefgründigen Nihilisten viele Möglichkeiten hat um Anhänger von ihr auftreten zu lassen, während sie unsichtbar die Fäden zieht. Aber Götter selbst in so einer Liste sind natürlich schwierig und wie stark jetzt der einzelne Avatar ist hängt eh maßgeblich von DM ab.

procra

In einer meiner ersten DnD Runden haben wir unbeabsichtigt einen versteinerten Tarrasken wiedererweckt und waren danach alle ziemlich zertrampelt ^^. Es braucht nicht immer eine Gottheit oder einen Erzdämonen, manchmal reicht auch ein urtümliches Ungeheuer.

Trotzdem schöne Liste. Ich hatte beim Lesen der Ueberschrift zunächst das Monsterbuch im Kopf durchgeblättert, da hat der(das?) Tarraske mit den höchsten CG. Ist nur eben ein gigantischer Dinosaurier und eignet sich daher nur bedingt fürs Storytelling.

Erst beim zweiten Lesen begriffen wie dieses Ranking gemeint war. Sehr schön sieht man auch, wieviele Einflüsse der kanonischen DnD-Lore in Baldurs Gate 3 eingeflossen sin (z. B. lässt sich Tiamat als Gottheit auswählen, wenn man die Klerikerklasse spielt). Und Zariel hat ja bei manchem Weggefähreten eh ein paar Kerben im Holz …

Yoma

in der Lore von Dungeons & Dragons

Genaugenommen gibt es keine DnD Lore. 😉 Das sind alles irgendwelche Kampagnen, sprich Zusatz Geschichten, die sich jemand ausgedacht hat. Die genannten Monster gibts dann auch nur in denen. Stehen deshalb auch nicht im Monsterhandbuch. wobei auch das nur eine Beispielvorlage ist.

Benedict

Naja doch, schon. Es gibt durchaus ne Lore, allein rund um Tasha, Xanathar und vor allem Mordekainen. Das ist aber halt ein Teil des Universums, konkret die Welt der Forgotten Realms.

Strahd etwa kommt aus Ravenloft, einer Welt voller Taschendimensionen, die nur von bestimmten Leuten bereist werden können. Van Richten zum Beispiel.

Die Ebene von Magic ist ebenfalls eine eigene mit Story und Lore, hier spielt sich halt alles rund um Ravnica ab, aber die Gilden und Personen dort – insbesondere die Planeswalker – haben durchaus eine festgeschriebene Lore.

Das ist alles Teil von D&D. Ist halt ein Multiversum und keine einzelne Welt.

Yoma

“Forgotten Realms is a campaign setting for the Dungeons & Dragons (D&D) fantasy role-playing game.” Wikipedia

Für die anderen Welten gilt dasgleiche.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Jahr von N0ma
Yoma

Ich kann mir eine Geschichte ausdenken, im Regelwerk von D&D, das nennt sich Kampagne. Das gilt auch für Forgotten Realms. Deshalb hab ich auf diesen Unterschied hingewiesen. Wenn man mal weiterliest in der WP “Forgotten Realms … it was created by game designer Ed Greenwood around 1967 as a setting for his childhood stories.” Wird das auch nochmal klarer. Das sind alles Beispielwelten, man kann sie auch als Kampagnen Welten bezeichen .
Mir ist aber bekannt das das viele verwechseln.

Hier gehts nicht darum wie man das nennt, Lore oder Hintergrundinfo oder whatever, hier gehts um den Bezug. FR ist im Regelwerk von D&D, aber D&D ist nicht FR. FR hat eine Lore, DnD aber nicht.

Wenn sich ein DM was aus nem Buch nimmt ist das ok. Wenn er allerdings im Setting von FR spielt sollte er sich auch dran halten. Weshalb ich als DM keine Settings/fertige Welten spiele. Da kommt dann Spieler XYZ aus der Ecke und meint aber 1372 ist doch das und das passiert. Mal abgesehen von der Flexibilität die man mit eigenen Welten hat.

“und viele Charaktere sind in Regelbüchern verankert,”

Und genau das ist eben nicht der Fall, wie ich bereits im OT hinwies.

Von einigen Ausnahmen mal abgesehen. In den Regelbüchern werden einige Götter beschrieben. Da gehört Asmodeus dazu. Allerdings wirds auch da explizit als “A Sample Pantheon” bezeichnet. Von denen verwende ich auch welche wie Moradin, Pelor, aber auch andere.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Jahr von N0ma
Thelor47

Ich weiß nicht was diese Haarspalterei soll? Vor allem weil sie falsch ist. Natürlich gibt es DnD Lore. Im Players Handbook ist zb. das Modell der Ebenen beschrieben, also des Multiversums. Und da ist etwa Mount Celestia abgebildet, oder die Neun Höllen, die Bestandteil der Ereignisse in den Forgotten Realms sind. Der Zauber Tashas Hideous Laughter steht auch im Playhers Handbook und bezieht sich auf Tasha. Natürlich kann man DnD nur als Regelwerk nutzen ohne irgendwelche Bezüge zu einer Welt oder bestehenden Geschichten. Aber wenn hier von DnD Lore geschrieben wird finde ich das ehrlich gesagt ziemlich einfach nachzuvollziehen.

Yoma

The multiverse is the sum total of all possible worlds and realities in Dungeons & Dragons. It includes every official D&D campaign setting and every unofficial homebrew world.

Auf deutsch, alles was ihr euch jemals ausdenkt ist Teil des Multiversums. 😉
Das ist also weder ein festes Universum noch ein vordefiniertes Setting.

Der Zauber Tashas Hideous Laughter steht auch im Playhers Handbook und bezieht sich auf Tasha.

Nur das Tasha da nirgendswo definiert ist.
Und wenn man mal nachliest wirds auch klar. Kommt aus Greyhawk der Kampagnenwelt von Gary Gygax. Und der hat wiederum das Regelwerk 1.0 verfasst. Mordekainen…, gibts ja auch einige Zauber nach ihm benannt. Denke das ist gleichzeitig entstanden.

Wenn man sagt DnD hat eine Lore ist es schlicht falsch, das ist keine Haarspalterei. Es geht darum was man dem Leser vermittelt. In Faerun zu spielen, ist kein Muss. Es wird in den meisten Computerspielen verwendet, deshalb kennens viele.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Jahr von N0ma
Benedict

Natürlich sind alle eigenen Kampagnen immer Homberew, aber darum geht es doch gar nicht. Du kannst dich der Lore bedienen oder nicht, ob du das tust, ist dir als Spieler bzw. als SL überlassen. Es GIBT aber eben eine Welt mit Geschichten, Charakteren und historischen Ereignissen, die du als Fixpunkte nutzen KANNST. Das ist Lore.

Mit deinem Argument könntest du auch sagen, Warhammer habe keine Lore, weil es nur Teil eines größeren Universums ist mit verschiedenen Ausprägungen (40k, Fantasy und Age of Sigmar) und selbst in sich geschlossen schon ein mehrphasiges Multiversum ist.

Jetzt geh mal in einen Warhammer-Laden während da gerade ein paar Leute Tabletop spielen und sag, Warhammer habe keine Lore. Falls du da wieder rauskommst, erzähl mir, wie’s lief.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Jahr von Benedict Grothaus
Yoma

Das ist ja grad der Gegensatz zu Warhammer. Warhammer hat eine Lore. Damit unpassender Vergleich.

Jetzt geh mal in einen Warhammer-Laden…und sag, Warhammer habe keine Lore

Leg mir bitte keinen Mist in den Mund mit diesem kruden Vergleich.

Es GIBT aber eben eine Welt mit Geschichten, Charakteren und historischen Ereignissen,

Lore heisst es gibt ein ! Universum. Das ist bei Warhammer der Fall, aber NICHT bei DnD. Jeder erfindet hier sein eigenes Universum. Es gibt auch kein Main Universum. Damit gibt es auch keine Lore auf die sich jemand berufen kann. Es gibt keine !! historischen Ereignisse. Es gibt historische Ereignise in Faerun, aber nicht in DnD. DnD ist einfach nur ein Regelwerk. Wie oft noch?

Lest ihr euch Argumente auch mal durch?

Es gibt auch kein übergeordnetes Multversum im Sinne von Marvel, wo sich dann alle Helden begegnen können. hatte ich aber auch schon ausgeführt, das dieser Begriff hier komplett anders zu verstehen ist.

Ich wollte euch im OT eigentlich einen Hinweis geben. Das war keine Kritik am Artikel oder wasauchimmer, sondern einfach nur ein Hinweis. Aber stattdessen reitet ihr auf eurer falschen Ansicht immer und immer wieder herum. Ist mir wirklich unverständlich.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Jahr von N0ma
roothismg

Der Vampir Bösewicht und seine Background Story erinnern mich an Lore aus einer Serie die ich mal geschaut habe… bestimmt haben die das von DnD abgeguckt 🤣
Ich vermisse Baba Yaga auf der Liste, einfach weil sie die erste DnD-Bösewichtin ist, die mir namentlich über den Weg gelaufen ist 😀
Bin sehr gespannt ob wir eins der genannten Monster jemals in unserer Kampagne antreffen… 🙈

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