Hier sind 8 Rollenspiele, die mindestens genauso gut sind, wie Dungeons & Dragons

Warhammer 40.000

  • Genre: Science-Fantasy, Grimdark
  • Kernfokus: Actionreiche Missionen im 41. Jahrtausend
  • Komplexität: Moderat
  • Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch

Warhammer 40.000 (kurz: Warhammer 40k) ist ursprünglich ein Tabletop-Strategiespiel, aber es existieren auch mehrere Pen-&-Paper-Rollenspielsysteme, die im düsteren Sci-Fi mit Fantasy-Einflüssen angesiedelt sind, wie zum Beispiel etwa Dark Heresy, Rogue Trader oder das neuere Wrath & Glory.

Diese Rollenspiele erlauben es den Spielern, in die Rollen von Agenten des Imperiums, Inquisitoren, Soldaten oder Chaosanhängern zu schlüpfen, mitten in einer gnadenlosen, dystopischen Zukunft, in der es nur Krieg gibt. Das zentrale Motto lautet: „Im Angesicht der Ewigkeit gibt es keine Unschuld, nur verschiedene Grade des Verrats.“

Das Besondere an Warhammer 40k als Rollenspiel ist der überwiegend brutale, düstere Ton. Die Menschheit lebt in einem Imperium, bedroht von Aliens, Chaosgöttern und innerer Korruption. Magie gibt es allerdings nicht im klassischen Sinne, wie ihr es kennt, sondern eher mit einem technischen Vibe. Die Geschichten kreisen oft um Geheimnisse, Intrigen, fanatischen Glauben und Konflikte mit einem deutlich ernsteren und hoffnungsloseren Grundton als D&D.

Im Unterschied zu D&D, das klassische High Fantasy mit glorreichem Heldentum, epischer Magie und vielfältigen Kulturen bietet, ist Warhammer 40k weit düsterer: Die Charaktere sind oft kleinere Rädchen im riesigen Getriebe und moralische Grauzonen dominieren das Geschehen. Es geht meist weniger um persönliche Machtsteigerung, sondern mehr um Loyalität, Opferbereitschaft und das Überleben im Krieg.

Wer Warhammer 40k als Rollenspiel spielt, taucht ein in eine Welt voller Fanatismus, Verzweiflung und epischem Kriegsgeschehen. Es eignet sich besonders für Gruppen, die düstere, komplexe Geschichten mit starker Atmosphäre und einem riesigen Loreschatz lieben, in den sie sich vergraben können. Für Spieler also, die weniger auf klassische Fantasy, sondern eher auf eine Welt stehen, in der es vor allem Krieg und Konflikte gibt.

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McQOzoul

Mit Shadowrun verbinde ich ne Hassliebe. Das Setting, die ganze Lore, toll. Wirklich. Aber als ich mit meinem Mage einen Feuerball zauberte hats ihn durch kritische Fehlerprobe(nur Einsen) buchstäblich selbst in die Luft gejagt. Da war dann erstmal die Luft raus. Aber nur bis zum nächsten Spielewochenende, meinen Ki-Adepten hats dann nicht mehr aus den Latschen gehauen xD

curyl

euer link zu 10 Spiele für Fans von Dungeons & Dragons, die niemanden zum Zocken haben ist falsch verlinkt und versucht zu einem admin bereich zu linken

Akuma

Danke für den Hinweis, ist gefixt 🙂

papercut

Ich finde PbtA und FitD fehlen in der Liste (Powered by the Apocalypse/Forged in the Dark)

Die besten Vertreter:
Dungeon World
Blades in the Dark

Im übrigen gibt es auch viele kostenlose Regelwerke. Auch richtig gute.

Cairn zum Beispiel. Oder wer ein D&D Light will lege ich Knave ans Herz.

SoulSamuraiZ

Ich habe schon eine Session (6 Stunden) mit Daggerheart hinter mir. Meine Gruppe liebt es. Ich liebe es auch. Wir werden mit Daggerheart wohl eine ganze weile weiterspielen.

VonGestern

Etwas neugierig geworden, schaute ich kurz bei Amazon rein und suchte nach Savage Worlds. Was wäre denn da nötig für einen Einstieg? Ein Starter Set konnte ich nicht ausmachen…

evilsohn

Sehr schöne Liste. 4 der Spiele habe ich selbst schon gespielt (DSA, Cthullhu, Cyberpunk, Shadowrun) – ein fünftes steht ungespielt im Regal (aber nicht ungeliebt – Savage Worlds ist ein cooles System) und ein sechstes ist ja im Prinzip eine Weiterführung von DnD 3.5 (Pathfinder), welches ich sehr viel zu seiner Hochzeit gespielt habe.

Ein System/Setting sollte meiner Meinung nach aber auf keinen Fall fehlen:
GeneSys, das Universalregelsystem mit seinen Spezialwürfeln, die es ermöglichen Erfolge mit neuen Problemen, oder Misserfolge mit potential zu haben. Wem hier ein passendes Setting fehlt, der sollte sich Am Rande des Imperiums, Zeit der Rebellion, oder Macht und Schicksal anschauen – drei Rollenspiele im Star Wars Universom, die alle zur Zeit zwischen Episode IV und V spielen und unabhängig von einander gespielt werden können. Eines legt den Fokus mehr auf die Unterwelt des Universums, mit Schmugglern, Kopfgeldjägern und Grenzweltpolitikern. Das zweite legt den Fokus auf den Krieg zwischen Rebellion und Imperium und lässt einen in diverse Rollen der Rebellenallianz schlüpfen. Das dritte konzentriert sich auf Machtsensitive Charaktere in einer Zeit in der die Jedi quasi ausgestorben sind und das Imperium mit seiner Inquisition versucht jeden der Machtfähigkeiten zu besitzen scheint entweder auf ihre Seite zu ziehen oder zu vernichten.

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