Ein kulleräugiger Weltraum-Typ ist in Destiny 2 so cool, dass ihr keine neuen 0815-Gegner mehr braucht

Ein kulleräugiger Weltraum-Typ ist in Destiny 2 so cool, dass ihr keine neuen 0815-Gegner mehr braucht

Destiny 2 begeistert seit Jahren mit einer Vielzahl von Feinden und Herausforderungen in seinen atemberaubenden Welten. Doch eine Änderung hat das Gameplay des Loot-Shooters in eine neue Richtung gelenkt. Man verzichtet auf die Einführung neuer Gegnerrassen zugunsten von Spezieleinheiten und einem andersartigen Bossgegner mit unvorstellbarer Macht.

Wer ist der neue Megaboss in Destiny 2? Sein Name ist „Der Zeuge“. Destiny 2 hat ihn am Ende des „Die Hexenkönigin“-DLC erstmals vorgestellt. Auf den ersten Blick ist er nur ein rauchhaariger Weltraum-Gothic-Typ mit Kulleraugen und sieht eigentlich nicht sehr bedrohlich aus. Was kann er schon ausrichten? Schließlich haben die Hüter in Destiny schon Götter besiegt.

Doch der Zeuge ist anders. Hüter sind nur Ameisen unter seinen Stiefeln. Lästige Anhängsel, die seinen Plan stören und die man einfach zertreten kann.

  • Zum Start von „Lightfall“ waren wir mutig und haben sein „Gespräch“ mit dem Reisenden unterbrochen. Er hat einen Hüter daraufhin mit einer bloßen Geste aus dem Handgelenk „zusammengeknautscht“ und seinen Geist in kleine Scheibchen zerteilt.
  • Zuvor hat er Rasputin, den mächtigen Kriegsgeist, und sein Weltraum-Netzwerk außer Gefecht gesetzt, ohne auch nur die geringste Menge an Energie aufzuwenden.
  • Und auch die Flotte der Vorhut (auch wenn diese nur aus 9 Schiffen bestand) verbrannte durch seine Macht. Kein einziges Schiff kam ihm auch nur ansatzweise nahe.

Wo also vorher Scharen von Feinden die Welt von Destiny 2 heimsuchten, tritt nun eine einzelne, aber alles dominierende Präsenz auf den Plan. Und das ist beabsichtigt, wie Bungie jetzt erklärte.

Erlebt in diesem Trailer den Zeugen erstmals in Aktion und seht, was er mit Hütern macht:

Eine neue Gegnerrasse wäre viel zu langweilig

Darum sind die Pyramidenschiffe leer: Schon lange fragen die Spieler in Destiny 2 nach einer neuen Gegnerrasse für den Loot-Shooter. Doch bis auf die „Quäler“ aus Lightfall und die Unterdrücker in „Die Finale Form“ im Jahr 2024 wird es dazu nichts geben.

Warum, erklärte Bungie jetzt in einem Interview mit Tim Clark von PCGamer.

Wir möchten uns auf die großen Bedrohungen konzentrieren, die den Unterschied ausmachen werden… es werden Schar-Hüter sein, es werden die Quäler sein, es werden Unterdrücker sein. Dinge, die wir auf das Schlachtfeld bringen, um es interessanter und dynamischer zu gestalten.

erklärt Joe Blackburn, Game Director von Destiny 2

Das Auswechseln der Grundgegner habe einfach keinen großen Einfluss auf das Gesamterlebnis in Destiny 2. Es wären nur weitere austauschbare Gegner, denen man in den Kopf schießen muss und sie würde euch auch nicht herausfordern. Es wäre langweilig.

Stattdessen weist Joe Blackburn darauf hin, dass beispielsweise das Hinzufügung von Vex-Wyvern im DLC „Jenseits des Lichts“ eine viel bessere Nutzung des Designaufwands darstellte.

Anstatt sich also auf die Einführung neuer langweiliger Standardgegner zu konzentrieren, investiert Bungie seine Ressourcen in die Gestaltung charismatischer und einflussreicher Gegnertypen. Sie sollen das Gameplay dynamischer und faszinierender gestalten und die Spieler etwas aufmischen.

Dazu zählt vor allem der „Der Zeuge“.

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Der Zeuge ist ein Wesen und ein Gegner der besonderen Art in Destiny 2

Das Spiel braucht neue Tricks und der Zeuge hat sie

So geht es 2024 mit dem Zeugen weiter: Die Gestalt des Zeugen hält die Essenz einer ganzen toten Kultur und damit strebt er nach einer ominösen Vision namens „Die Finale Form“. Das ist auch gleichzeitig der Name des letzten DLC der Licht- und Dunkelheitssaga welches 2024 erscheint.

  • Diese Vision der „Finalen Form“ ist eine albtraumhafte Lähmung der Realität nach der abnormalen Vorstellung des Zeugen.
  • Sie sieht vor, das Universum in seinen elementarsten Zustand zurückzuführen, indem alles, was schwächer ist als „Der Zeuge“, vernichtet wird.
  • Seine Überzeugung: “Deine Angst verursacht Schmerz. Schmerz ist die Wahrheit. Unser Ziel ist sein Ende. Nur am Ende sind wir frei!”

Es ist ein Ansatz, der auf den ersten Blick esoterisch erscheint, aber gleichzeitig eine fesselnde Motivation für die Spieler darstellt. Oder wie Bungie es erklärte:

Wenn der Zeuge gegen einen beliebigen Charakter[/Raidboss] im Destiny-Universum antritt, gewinnt der Zeuge. Der Zeuge gegen Riven? Der Zeuge gewinnt! Der Zeuge gegen Atheon? [Der Zeuge gewinnt!]

In einer Welt, in der die Spieler häufig auf vielfältige Feinde treffen, die schnell zu besiegen sind, setzt „Der Zeuge“ also ein klares Zeichen:

Ein einziger überwältigender Gegner kann genauso fesselnd sein wie eine komplette Armee von Widersachern. Und er braucht einfach keine Armee, um alles zu vernichten.

Der Höhepunkt seiner Geschichte wird im Raid des DLCs „Die Finale Form“ stattfinden. Allerdings hat Bungie auch gute Nachrichten für alle Solospieler und Nicht-Raider.

Auch Nicht-Raider werden das Saga-Finale erleben

So wird die Story in „Die Finale Form“ ablaufen: Bungie verriet im Interview bereits erste Details zum Ablauf der Geschichte im DLC „Die Finale Form“.

So wird die epische Konfrontation mit dem Zeugen zwar im Raid von „Die Finale Form“ stattfinden. Aber für all jene, die nicht an Raids teilnehmen, gibt es dennoch gute Nachrichten: Man wird die packende Auflösung der Geschichte in ihrer ganzen Pracht auch so erleben können, einschließlich des möglichen Triumphs über den Zeugen. Vorausgesetzt natürlich, dass wir Hüter als Sieger hervorgehen.

Zudem teilte Joe Blackburn mit, dass die Abschlusssequenz mehr als nur eine herkömmliche Zwischensequenz sein wird und wie die Aufteilung der Kampagne verläuft.

  • Während vorherige Kampagnen wie „Die Hexenkönign“ und „Lightfall“ jeweils acht Missionen umfassten, wird „Die Finale Form“ am Veröffentlichungstag mit sieben Missionen starten.
  • Die achte Mission wird für alle Spieler erst freigeschaltet wird, sobald der herausfordernde Raid erfolgreich abgeschlossen wurde.
  • Außerdem wird sich diese Bossbegegnung von allen vorherigen, wie Savathun und Calus aus den vergangenen beiden DLC-Kampagnen unterscheiden.

Man habe die Entscheidung, wie „Der Zeuge“ ins Spiel integriert wird, sorgfältig abgewogen, um eine aufregende und erfüllende Spielerfahrung zu gewährleisten. Eins ändert sich jedoch nicht: Die Zukunft des Universums und die Bürde der Verantwortung liegt wie immer in den Händen der Hüter. Aller Hüter.


Schreibt uns eure Meinung dazu in die Kommentare. Begrüßt ihr den Ansatz von Bungie, weg von langweiligen Standardgegnern hin zu „Spezialeinheiten“ zu gehen? Und wie gelungen findet ihr den Zeugen? Glaubt ihr, dass er seiner großen Rolle als Metawesen trotz seiner süßen Kulleraugen und der zusammengewachsenen Augenbrauen gerecht werden kann?

Darüber hinaus werden in Destiny 2 auch die Waffe interessanter. Schaden allein reicht nicht mehr, denn Schaden und Nutzen macht einem Hüter einfach mehr Spaß:

Destiny 2: Neue Exo-Waffe aus Season 22 verschießt Motten, die euch starke Vorteile liefern

Quelle(n): PCGamer
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JackyCola92

Bin es leid dieses ständige Gejammere der Spieler zu hören und zu lesen. Ich spiele DS2 annähernd seit Release und ich muss dem Autor und dem Bungie Chef Recht geben: der Hohn zB war bei weitem keine so große Änderung des Schlachtfelds wie die neuen Quäler, die Wyvern (ich verfluche die so!) oder die Lichtbrut. Ich feiere diese Art der Änderungen extrem und finde die Quäler bis jetzt mit Abstand die herausfordernsten Gegner auf dem Standard-Schlachtfeld. Mir macht das Spiel nach wie vor Spaß und ich bin auch extrem gespannt auf die neue Erweiterung. Etwas schade finde ich, wie andere angemerkt haben, dass der Zeuge für uns bisher ein derart abstrakter Gegner war. Dafür haben wir aber mit seinen Schergen (Nezarec zB) bisher schon einen guten Einblick in seine Macht bekommen.
Extrem gut finde ich auch, dass für nicht Raid-Spieler (was den größten Teil der Spieler darstellt) die Story erfahrbar gemacht werden soll. Auf die Umsetzung des Wie blicke ich zwar mit vorsichtiger Skepsis, aber ich hoffe dass zumindest mir damit der Ärger erspart, den ich mit Forsaken erlebt habe (ja, wie, Cliffhanger? story ist vorbei und jetzt müsste ich den Last Wish Raid spielen, um mehr zu erfahren?!). Ein Story-Mode (ohne nennenswerten loot oder achievements) für Raids wäre extrem cool!

King86Gamer

Wie Britta bereits schrieb sollte man sich nicht den Spaß verderben lassen….ABER.
Es gibt durchaus ein großen Unterschied zwischen nörgeln und wirklich guter Kritik. Zugegeben an der ein oder anderen Stelle etwas zu aggressiv aber dennoch konstruktiv.

Bin auch eher der Meinung eine neue Gegnerrasse wäre ziemlich geil gewesen, vor allem hätte man die richtig gut intergieren können mit den Pyramidenschiffen. Jetzt davon zu sprechen einzelne Gegner einzufügen wäre das non plus ultra. Halte ich doch für etwas hoch gegriffen. Die Wyvern sind einfach große Vex, der Quäler ein Form von Psion. Ja ganz nett aber eben nur vereinzelte Gegner die ab und zu mal vorkommen. Das hat nichts mit einer komplett neuen Spezies zutun. Ich meine die Rassen die man jetzt bekämpft hat man auch schon in Teil 1 nieder gemäht. Da wäre nach so einer langen Zeit definitiv eine weitere Rasse drin gewesen.

Raids ist halt immer so eine Sache. Bin da auch sehr gespannt wie sie das Problem lösen wollen. Nichtdestotrotz sind die Raids einfach das Herzstück in Destiny. Diese sollten meiner Meinung nach mal ausgetestet werden auch als solo Spieler. Habe zwar ein festen Clan wo wir die Raids laufen, habe aber zig Raids auch schon mit der Spielersuche absolviert. klappt weitestgehend ohne Probleme.

Antiope

Ich halte das für eine sehr wohlwollende – und mit Verlaub auch naive – Interpretation. Viel wahrscheinlicher ist doch, dass sie schlicht nicht die Ressourcen haben – oder bereitstellen wollen – und daher diese Entscheidung getroffen haben. Den Rest regelt die Vermarktungsabteilung. Die können ja schlecht hergehen und sagen, dass sie das Spiel etwas schleifen lassen müssen, aufgrund mittelfristig lohnenswerterer Projekte wie beispielsweise das neue Mehrspielerspiel dessen Name mir grad nicht einfällt. Das mit den grünen Raupen die Androiden oder sowas herstellen.

Zuletzt bearbeitet vor 9 Monaten von Antiope
EsmaraldV

Marathon – nur zur info

Antiope

Danke. Hatte später noch Matter im Kopf, aber das war wohl nur der Projektname in der anfänglichen Entwicklung.

EsmaraldV

Ne, matter ist das dritte Projekt von bungie, soll wohl ein koop-PvE-3rd Person-Shooter werden. Marathon wird der Extraction-Shooter.

Zuletzt bearbeitet vor 9 Monaten von EsmaraldV
ChrisP1986

Ich lese da nur wieder timegate raus,
7 Missionen und eine NACHDEM Raid…

K-ax85

Ich habe die Unterschrift mal korrigiert:

*Destiny enttäuscht und bringt seit 5 Jahren (Forsaken) keine neuen Rassen als Gegner.

Der Quäler zählt wohl kaum- das ist 1 (!!) neuer Gegner einer neuen Spezies.

Nikushimi

Das stimmt so nicht ganz. Der Quäler ist keine neue Spezies. Der Quäler ist ein absichtlich mutierter Psion, genauso wie Nezarek.
Das macht das Ganze, bei genauerer Betrachtung noch schlimmer

Monfyre

Wenn sie einfach eine Cutscene für alle einblenden, sobald der erste Raid erfolgreich war, hätte jeder das mögliche Ende des Zeugen gesehen, ohne am Raid teilzunehmen.
Damit würden Bungies Aussage zutreffen. Ob das dann so erfüllend ist…

Den Zeugen als großen und einzigen Endgegner aufzubauen, ist ja schön und gut.
Aber durch die Mächtigkeit, die Bungie ihm jetzt gegeben hat, hatten wir bisher nie direkten Kontakt zu ihm, da es dann wahrscheinlich eine sehr kurze Begegnung gewesen wäre.

Das macht ihn aber auch zu einem Gegner, der nur eine sehr theoretische und nebulöse Gefahr darstellt, ähnlich einem möglichen Vulkanausbruch – keiner würde heutzutage denken, der Vulkan wäre Böse.
Es ist alles bisher nur ein langes Versteck- und Fangspiel gewesen.

CandyAndyDE

Auf den ersten Blick ist er nur ein rauchhaariger Weltraum-Gothic-Typ mit Kulleraugen und sieht eigentlich nicht sehr bedrohlich aus. 

Der Typ hat mich vom ersten Moment an eine Mischung aus Darth Malak und einer Katze, die kurz vorm Angriff ist (Katzenpupillen geweitet), erinnert.

Seine Überzeugung: “Deine Angst verursacht Schmerz. Schmerz ist die Wahrheit. Unser Ziel ist sein Ende. Nur am Ende sind wir frei!”

Erinnert auch an den Sith-Kodex:

Frieden gibt es nicht, nur Leidenschaft.
Durch Leidenschaft erlange ich Stärke.
Durch Stärke erlange ich Macht.
Durch die Macht erlange ich den Sieg.
Durch den Sieg zerbersten meine Ketten.
Dadurch erlange ich meine Kraft.

Aber eine Sache ging mir auch durch den Kopf: Ich will den seine animierte Rüstung für meinen Jäger.

Was wohl nach dem Zeuge kommt?
Klar, die kleinen Stories zu den Vex, Schar und dem Hohn. Ich denke, wir werden irgendwann erfahren, wer den Reisenden und den Schleier erschaffen hat.

Zuletzt bearbeitet vor 9 Monaten von CandyAndyDE
Antiope

Kurz googeln wer Darth Malak ist. Hahaha ja das passt. Schönes Kopfkino.

Snake

Noch nie Star Wars Knights of the Old Republic gezockt? O.O da war Malak der antagonist während man selbst seinen ehemaligen Meister Spielte, welcher auch die Idee zur Regel der Zwei hatte.

Antiope

Nö. Bin jetzt nicht so der Starwarsfan. Ich habe aber die Filme geschaut, wobei ich bei den drei neuen mit Daisy Ripley ein Drehbuch und eine glaubwürdige Heldenreise mit Höhen und Tiefen vermisst habe. Daisy Ripley fand ich hat das gut gemacht vom Schauspiel her, aber ihre Figur war mir – im Vergleich zu anderen Hauptfiguren im Star-Wars-Universum – zu perfekt. Damit meine ich, dass sie keinerlei Heldenreise durchmachen musste wie alle anderen und einfach so, weil das Drehbuch das so wollte, einfach in wirklich allem besser ist als jede andere Figur die je in Star Wars über die Leinwand gehuscht ist. Sie kann nach zwei Trainingseinheiten besser kämpfen als jeder Sithlord, sie kennt sich besser mit Solos Schiff aus als Solo selbst, sie hat keinerlei Schwächen und keinerlei Fehler. Die einzige negative Eigenschaft die man ihr zugestanden hat, war dass sie sich quasi allein auf dem Wüstenplaneten als stabschwingender Schrottsammler durchkämpfen musste. Das war mir einfach zu sehr wie Superman, nur mit dem Unterschied, dass Superman als Franchise so konzipiert wurde, in Star Wars jedoch alle anderen Helden, Antihelden oder Antagonisten erst mal wachsen mussten, lernen mussten, Rückschläge einstecken mussten und immer wieder aufstehen mussten, Fehler machen durften, aus ihren Fehlern lernen und an ihren Fehlern sozusagen wachsen konnten. An was kann Rey wachsen, wenn sie schon perfekt ist und alles kann. Sie ist quasi wie Gott in menschlicher Gestalt bzw. hat einen Plotarmor-Godmode. Fand ich langweilig. Aber wie gesagt Daisy Ripley selbst fand ich gut, nur ihre Figur war extrem schlecht geschrieben, leider.

Sorry, für den langen Text.

Zuletzt bearbeitet vor 9 Monaten von Antiope
Snake

KotoR lege ich dir mal ans Herz. Auch wenn du nicht so im SW Universum bewandert bist, als RPG ist es eines der besten die es jemals gegeben hat ^^

Und wegen dem Langen Text, ist nicht schlimm ^^

WooDaHoo

Was für eine bekloppte Ausrede. 😳

Tony Gradius

Das Auswechseln der Grundgegner habe einfach keinen großen Einfluss auf das Gesamterlebnis in Destiny 2. Es wären nur weitere austauschbare Gegner, denen man in den Kopf schießen muss und sie würde euch auch nicht herausfordern. Es wäre langweilig.

Jeder will seit Forsaken endlich eine neue Gegnerrasse und er erzählt so einen Quark. Triggert mich schon wieder. Hat doch keiner ernsthaft erwartet, dass da zu Final Shape so was kommt, weil: zu teuer, zu viel Arbeit und man weiß ja inzwischen, auf welcher Schmalspur-Magerkostschiene dieses Spiel seit Jahren verwaltet wird.
Da hätte man ja einfach mal zu dieser Thematik die Klappe halten… oder, die Wahrheit sagen können: zu teuer, zu viel Arbeit. Aber nein… man muss behaupten, eine neue Gegnerrasse wäre langweilig. Sure, Bro…

EsmaraldV

Ja seh ich genauso, mehr als ausreden kommen vom Blackburn nicht mehr. Hinzukommt das glorifizieren der erbrachten Leistung – lächerlich.
Das sind mittlerweile so peinliche Auftritte!🤦🏿‍♀️

Antiope

Das traurige daran ist, dass dieses eigentlich offensichtliche und auch respektlose – weil sie ihre treuen Kunden für dumm verkaufen wollen und keinerlei intellektuelle Redlichkeit mehr zu besitzen scheinen – Marketinggelaber vermutlich bei einem Großteil auch noch zieht. Es gibt einige die Bungie verteidigen, komme was wolle, selbst wenn Bungie mal zurecht kritisiert werden sollte, springen einige Fans noch vor sie und versuchen die Kugeln abzufangen.

So gewinnen sie jedenfalls niemanden zurück, der die Schnauze voll von dem Zirkus hat.

Zuletzt bearbeitet vor 9 Monaten von Antiope
Tony Gradius

Da muss ich energisch widersprechen. Sie können argumentieren und erklären was und wie auch immer sie wollen aber sie mögen doch bitteschön damit aufhören, mich für blöd zu halten, in dem sie mir suggerieren wollen “wir machen ja bloß keine neue Gegnerrasse, weil sie langweilig wäre”. Da fehlt in der Tat völlig die intellektuelle Redlichkeit seitens Bungie.

Von was sind die Kritiker eigentlich “völlig übersättigt”?

Der Flut an Content?
Der Masse an immer neuen Bugs?

Die Kritiker kritisieren hier nicht im luftleeren Raum, sondern anhand nachvollziehbarer Fakten. Ich habe eher den Eindruck, dass die Gegenseite da argumentativ kaum gegenhalten kann und deswegen mit Metadiskussionen und Totschlagargumenten den Diskurs verweigert. So wie du es mit diesem Kommentar gerade schön im Stile eines waschechten Jubelpersers getan hast.

Zuletzt bearbeitet vor 9 Monaten von Tony Gradius
Antiope

Tony, ich gebe dir teilweise recht, aber ich würde Britta nicht als Jubelperser bezeichnen. Ich fand ihre Beiträge immer lesenswert und ich kaufe ihr vollkommen ab, dass sie nicht einfach blind herumjubelpersert (ist das ein Wort?), sondern eben es anders sieht als wir. Ihre Argumentation auf meinen Kommentar fand ich aber auch eher schwach – nichts für ungut.
Aber ich glaube das ist auch nur menschlich, denn viele, häufig auch ich, formulieren Kritik am Spiel sehr harsch und manchmal auch unfair. Mir gelingt es nicht immer völlig sachlich und fair zu bleiben. Und wenn halt von der Kritik ein nicht kleiner Teil harsch ist und teilweise sehr polemisch verfasst ist, dann kann ich mir schon vorstellen, dass man unterbewusst sich etwas triggern lässt oder emotional angesprochen wird. Ich finde wir sollten alle nen Gang runterschalten. Wie gesagt ihre eine Antwort hier jetzt fand ich auch nicht so supertoll, aber ich glaube mit Begriffen wie Jubelperser um sich zu werfen verhindert nur eine konstruktive und respektvolle Debattenkultur. Und auch dich verstehe ich warum du so reagierst, da es ermüdend sein kann, wenn man das Gefühl vermittelt bekommt, dass Kritik abprallt und auf diese Weise einfach wegzuwischen versucht wird. Ich unterstelle aber niemanden etwas Böses dabei. Das ist halt nur ein Beweis, dass uns allen das Spiel am Herzen liegt oder lange Zeit lag. Nur zu viel Emotionalität hilft denke ich nicht.

Antiope

Dem würde ich zum Teil sogar zustimmen, aber mir gehts ja um die Leute die eigentlich gewillt waren oder theoretisch sogar noch gewillt sind zurückzukehren, die Spieler die jetzt mindestens einige Saisons pausiert haben oder länger, aber von der Art und Weise wie Bungie kommuniziert und was sie damit – bewusst oder unbewusst – über den Zustand und die Zukunftsvision des Spiels aussagen, schlicht nicht können. Es fehlt einfach der Glaube an Bungie, dass sie bei Destiny noch mit vollem Herzblut dahinterstehen. Und damit meine ich nicht die einzelnen Entwickler, sondern die Führungsetage die nicht willens ist neue Ressourcen zur Verfügung zu stellen. Wie gesagt, vielleicht gehts nicht, da die Ressourcen alle an die anderen zukunftsträchtigen Standbeinen verteilt und gebunden sind. Wobei ein saurer Beigeschmack bleibt, da sie sich vergrößern und neue Leute einstellen, aber man eben den Eindruck hat das davon alles in diese anderen Projekte fließt und eben nicht in Destiny. Alles andere mal außen vor, nur darum ging es mir. Klar könnte man noch die Preispolitik erwähnen, aber das würde jetzt den Rahmen sprengen, glaube ich.

Ich will auch niemanden, auch dir nicht Britta, das Spiel madig machen. Falls ich zu harsch rüberkam, tuts mir Leid.

Zuletzt bearbeitet vor 9 Monaten von Antiope

Glaube das ausbleiben neuer gegnertypen haben wir den Hohn zu verdanken. Oder eher den “kreativen” Köpfen hinter den Hohn.

Patsipat

Finde es ja gut das man auch als nicht Raider das Ende erleben kann. Fände allgemein einen “Storymodus” in Raids gut, gerne auch ohne die Möglichkeit auf die Exos am Ende oder die Titel.

Enrage

Mal rein neugierig weil ich nur so destiny News mal lese – was machen jetzt eigentlich diese Pyramiden Schiffe/Flotte? Ich dachte die sind die größte Bedrohung

Snake

Das klingt wie der Anfang eines bekloppten Klopf Klopf Witze xD

Jäger, Warlock und Titan klopfen an das Portal beim Reisenden. ,,Klopf Klopf.”

Zeuge öffnet die Tür ,,Wer ist da?”

Jäger, Warlock und Titan schlagen ihn ins Gesicht ,,Die Vorhut!”

Klang im Kopf besser 🤔

JackyCola92

Die Pyramiden inkl. Die Pyramiden-Flotte stellen eine Kanalisation der Macht der Dunkelheit dar. Womöglich sind sie auch für den Zeugen die Quelle seiner Macht? Das ist unklar. Mit Shadowkeep und Lightfall haben wir ja schon Einblicke in die Pyramiden bekommen, die auf dem Mond und Europa gelandet sind. Dabei handelte es sich nicht um Raumschiffe, sondern um Abspaltungen einer Entität, die uns Stück für Stück Zugriff auf die Geheimnisse der Kräfte der Dunkelheit gab. Die Motive waren unklar, vermutlich könnte es auch der Zeuge selbst gewesen sein, um uns von seiner Philosophie zu überzeugen.
Jedenfalls sah die Vorhut lange Zeit die Dunkelheit an sich als größte Gefahr. Diese Einstellung hat sich seit Lightfall jedoch geändert, spätestens seit Witchqueen ist es eindeutig. Dementsprechend sind diese Pyramiden-Schiffe (die gar keine sind) keine Bedrohung mehr, sondern lediglich eine Quelle für die Kräfte der Dunkelheit.
Hilft schon sehr, wenn man ab und an einen Blick in die Lore wirft 🙂

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