
Destiny 2 besitzt viele DLCs, doch nicht jeder genießt in der Community einen rühmenden Applaus. MeinMMOs Destiny-Experte Christos hat sich deshalb die Zeit genommen, alle DLCs zu ranken und euch zu zeigen, welche die besten Erweiterungen des Loot-Shooters sind.
Wie kommt dieses Ranking zustande? Bei dem Ranking werden viele Aspekte herangezogen, um den Erweiterungen einen Platz zuzuweisen. Dazu gehören:
- Die Fülle des Inhalts
- Innovationen, die Destiny 2 weiterentwickelten
- Post-Content, nach dem Release
Und der wichtigste Punkt von allen ist die Story und Verarbeitung der Erweiterung und wie gut diese die Geschichte vorantreiben konnte. Ich liste euch also alle Erweiterungen mit ihrem Platz auf und gehe dabei bei den 5 besten in die Details und erkläre euch, weshalb sie so gut sind und warum sie den ausgesuchten Platz verdient haben.
Wer schreibt hier?
MeinMMO-Autor Christos Tsogos kennt das Universum von Destiny seit seinem Release 2014. Seitdem hat Christos jede Erweiterung verschlungen und jede Aktivität sowie Season gezockt. Es gibt viele DLCs, die Destiny 2 bis 2025 gesehen hat, doch nicht jede lohnt sich. Aus diesem Grund zeigt unser Experte euch alle Erweiterungen im Ranking und erklärt euch dabei, welche die besten und welche die schlechtesten sind.
Das sind die besten DLCs im Ranking:
- Platz 8: Fluch des Osiris
- Platz 7: Kriegsgeist
- Platz 6: Festung der Schatten
Platz 5: Lightfall
Lightfall ist das Paradebeispiel einer verschenkten Chance. Bungie hatte großes Potenzial, mit Neomuna sowie dem neuen Volk der Wolkenläufer etwas Spannendes auf die Beine zu stellen, das auch zukünftig im Universum von Destiny 2 noch Bestand haben könnte – doch das Potenzial wurde nicht genutzt.
Die Erweiterung bot eine unwürdige Fortsetzung der Story, wenn man bedenkt, dass hiermit fast das Ende der 10-jährigen Saga eingeläutet werden sollte. Die eingeführten Charaktere besaßen keine Tiefe, das Narrativ wirkte belanglos und der neue Zielort konnte trotz buntem Cyberpunk-Theme nicht überzeugen.
Der einzige Lichtblick war Strang, mit dem Spieler neue Builds erschaffen konnten, sowie der Raid mit Nezarec, doch abseits davon, waren neue Inhalte, sowie die meisten Seasons eher flach im Vergleich zu anderen DLCs. Eine herbe Enttäuschung und mitunter eine der miesesten Erweiterungen, die Bungie auf die Beine gestellt hatte – jedoch besser als Platz 8 – 6.
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Apropos DLC: gibt eine Info, wann die aktuelle Season endet und der neue DLC erscheint?
Bin aktuell Season-Rang 95 und weiß ehrlich gesagt nicht, ob ich noch die Motivation finde bis Rang 200 zu spielen.
Ich bin diesmal mit dem Leveln auch nicht hinterher gekommen. Aktuell wirkt es auf mich, als wollten sie den Spielern alle Inhalte möglichst schnell vor die Füße knallen. Da kommt dann plötzlich alles gleichzeitig, wo es in der letzten Episode zu sehr gestreckt wurde. Alleine dass diese Woche Eisenbanner mit dem neuen/alten Dämmerungsstrike und neuer Story zusammenkommt, nervt mich. Und am Ende geht dann der letzte Akt ein halbes Jahr, oder wie? Mir raubt das auch die Motivation, obwohl ich die aktuelle Episode eigentlich deutlich besser finde, als die letzten.
Natürlich würde ich auch gerne mal ne Orientierung haben, wann mit Apollo zu rechnen ist. Wir befinden uns ja nun im letzten Akt vor dem Launch. Es würde auch bei der Entscheidung helfen, ob ich einfach mal ne längere Pause einlegen und trotzdem kurz vorher noch alles nachholen könnte. Aber am Ende rücken die auch genau wegen solcher Ungewissheiten und der daraus ggf. resultierenden Kundentreue (nennen wir es mal „treudoof“ 😅) nicht mit der Sprache raus.
Oder die Zukunft von Bungie und Destiny ist aktuell so ungewiss, dass sie wirklich nichts absehen können. Im Clan gehen sogar „Leaks“ um, dass Marathon eingestampft werden solle. Ich gebe da erst was drauf, wenn es bestätigt wird aber es macht halt schon nachdenklich.
Rang 1: Ganz klar Vanilla Destiny 1. 😅
Ich werde niemals, wirklich niemals verstehen wie Forsaken und TFS besser als WQ sein können. Mag ja sein das Forsaken eine super Story hatte, ABER die “Missionen” bestanden fast nur aus Bounty’s! Während man in WQ wirklich viel auf Entdeckungstour ging hieß es in Forsaken meistens nur “geh Mal da hin und töte”. Und ja TFS hat einen guten Abschluss geliefert und mit der Open World was neues gewagt aber allein die Tatsache daß ich keine anderen Hüter sehe außer ich starte Umsturz als Aktivität lässt die Open World so leer aussehen. Hinzu kommen noch die halbgaren Episoden… Bei den anderen DLCs über die Seasons reden aber bei WQ nicht!? Allein Rasputin’s Abschaltung war so ein trauriger Moment und dieser wird nicht in diesem Artikel aufgegriffen!? Und dann noch die Sache mit Cayde, die hier noch bemängelt wir und trz ist TFS auf einem besseren Platz!?
Sorry einfach nein. Bei Forsaken lass ich noch mit mir reden obwohl das Gameplay was die Story angeht nur Bounty Hunting war, aber TFS vor WQ einfach absolut nein.
Moin McFlyy, also ich fand das mit Rasputin einfach lame, um ehrlich zu sein. Bungie hat es bei mir nicht geschafft, eine gewisse Verbindung zum Kriegsgeist aufzubauen. Für mich war es einfach ein Side-Character ohne viel Bedeutung. Sein Tod hat sich gezwungen angefühlt und als das vorüber war, hat jeder ihn vergessen. In TFS kam darüber nichts mehr vor – als würde auch Bungie das Kapitel um Rasputin für immer schließen. Was die Seasons von Witch Queen angeht, nun ja … Die waren, außer Saison der Heimsuchung, auch eher geht so. Aber mir gefällt deine Ansicht, es spricht nichts dagegen. Muss selbst dazu sagen, dass Witch Queen, TFS und Forsaken schwierig zu ranken sind ohne jemanden ans Bein zu stoßen 😁
Da gibt’s mehrere Gründe; forsaken war das mit Abstand größte DLC mit tollen Missionen, einer tollen Geschichte, ne Menge an Waffen und Rüstungen, 2 neue Planeten, neue Modi und eine komplette Umstrukturierung der waffenspezifikation.
Warum Destiny 1 da rauslassen? Im Grunde war Vanilla D2 doch nichts anderes, als das gleiche Spiel wie zuvor D1 (inkl. Hard Reset), welches nicht mehr fortgeführt wurde. Für mich fängt die Geschichte schon 2014 an und ich würde die Erweiterungen spieleübergreifend wie folgt ranken:
Moin Tony, ich hab es bewusst getrennt. Auch wenn sie logisch betrachtet „dieselben“ Games sind, hat sich das nicht richtig angefühlt, vor allem, weil D1 sich im Vergleich zu D2 älter anfühlt – was am Movement zusammenhängt. Zudem habe ich ja die Erweiterungen und ihre daher gelieferten Saisons mit gerankt, also was Umfang und Story anging. Destiny 1 hatte das nicht, nur eben die DLCs und die waren vom Umfang kleiner.
Was dein Ranking angeht phuuu also Lightfall als Letztes zu ranken, obwohl Kriegsgeist und Fluch des Osiris wirklich kaum als nur Hinhalte-Content boten, ich weiß nicht. Beide besaßen keinen Raid und auch sonst war der Content entweder 1000 Aktivitäten wie Eskalation-Protokoll laufen oder eben die Sonnenuhr für die Waffen zu füllen. Festung der Schatten und Jenseits des Lichts fand ich aber ehrlich gesagt schwierig zu ranken. Beide waren fast gleich auf, aber die Saisons von Beyond Light waren storytechnisch einfach besser. Aber danke für deine Meinung, ich find dein Ranking sehr interessant 🙂
Lightfall betreffend:
Mit der Platzierung nehme ich mir bewusst heraus, jegliche Objektivität von wegen mehr Inhalt als Osiris et cetera beiseite zu schieben. Und meiner persönlichen Abneigung gegen das schlimmste Stilverbrechen das Bungie je abgesondert hat, freien Lauf zu lassen. Das ist auch schon alles, was es dazu zu sagen gibt. Ich mag an Lighfall einfach ALLES nicht.😉
Jemand muss mir mal echt erklären wie man TFS besser finden kann als WQ wenn man noch die Seasons miteinbezieht… Ich verstehe es einfach wirklich nicht.
Ich denke die Seasons fließen nur sehr bedingt in die Bewertung mit ein. Schließlich bewertet man hier am Ende immernoch das DLC und nicht die Seasons, die im selben (Game-)Jahr veröffentlicht werden.
Ich habe auch ne ganze Weile rein Gefühlstechnisch WQ vor TFS gestellt. Habe mir aber vor ner Weile die Zeit genommen vor allem die Inhalte etwas objektiver miteinander zu vergleichen.
Rein von der Story her würde ich vermutlich sogar ein WQ vor TFS setzen. Aber was Menge und Art der Inhalte angeht, hat TFS wohl einfach mehr abgeliefert. Gameplaytechnisch haben die Prismaklassen viel Verändert. Man hat den World First Raid viel direkter mit der Hauptstory und dem Finalen Battle kombiniert. Exotische Klassengegenstände + der Ansatz mit der Dual Exo Mission. Die neue Location hatte erstmals eigene Perks, die man vor Ort nutzen konnte. Bungie hat sich hier einfach mal einige, neue Ansätze getraut.
Es gibt durchaus gute Argumente warum man ein TFS vor ein WQ stellt. Am Ende bleibt es aber doch immer auf ner gewissen Weise subjektiv. 👍