Counter-Strike 2 verrät euch den Inhalt eurer Kisten, bevor ihr sie öffnet – Rettet euch aber nicht vor miesen Skins

Counter-Strike 2 verrät euch den Inhalt eurer Kisten, bevor ihr sie öffnet – Rettet euch aber nicht vor miesen Skins

In Counter-Strike 2 gibt es bald einen Röntgenscanner, mit dem ihr die Inhalte einer Lootbox seht, bevor ihr sie kauft. Wirklich schummeln lässt sich mit diesem Feature aber nicht, dafür hat Valve gesorgt.

Was ist das für ein Feature? Den „X-Ray-Scanner“ findet ihr als Tab in eurem Inventar. In Zukunft wird er in Deutschland der einzige Weg sein, wie ihr Cases öffnen könnt. Das sind die Lootboxen, in denen ihr Skins für Waffen und mehr findet. Diese Cases sind zwar umstritten, trotzdem verdient der Steam-Entwickler mit ihnen ein Vermögen.

In Frankreich ist das Feature schon seit 2019 im Spiel, ab dem 16. März 2026 gibt es das dann auch in Deutschland.

Der Scanner kommt mit einer einmaligen, exklusiven und nicht handelbaren „Genuine P250 | X-ray“. Diese müsst ihr beanspruchen, bevor ihr dann mit dem Scanner andere Container durchleuchten könnt. So seht ihr deren Inhalte, bevor ihr sie mit einem Schlüssel öffnet.

Gute Skins bleiben weiterhin Glückssache

Ist das nicht geschummelt? Nein, denn unterm Strich ändert sich nicht allzu viel.

  • Habt ihr eine Kiste gescannt, könnt ihr sie weder handeln noch auf dem Community-Markt verkaufen – was das angeht, wird sie so wie eine bereits geöffnete Kiste behandelt.
  • Um eine weitere Kiste zu scannen, müsst ihr zuerst die Inhalte des letzten beanspruchen.

Ihr könnt Cases also nicht einfach links liegen lassen, wenn euch deren Inhalt nicht gefällt. Was ihr also am Ende bekommt, bleibt weiterhin Glückssache.

Warum diese Änderung? Einen offiziellen Grund gibt Valve nicht an. In Frankreich wurde das Feature jedoch aufgrund strenger Regulierungen zum Öffnen von Lootboxen eingeführt. Die gelten dort nach lokalem Gesetz als Glücksspiel und sind damit streng verboten (Quelle: esportfire.com).

Der X-Ray-Scanner soll diese Einstufung umgehen, indem er Spielern vor dem Einsatz von Echtgeld den genauen Inhalt einer Lootbox zeigt.

In den USA sorgen Valves Lootboxen derzeit wieder für großen Ärger. Der US-Bundesstaat New York geht in einem neuen Gerichtsverfahren gegen die Lootboxen in Counter-Strike 2, aber auch in anderen Spielen von Valve wie etwa Team Fortress und Dota vor. MeinMMO hat bereits darüber berichtet, unseren Artikel lest ihr hier: In den USA geht es Steam an den Kragen – Wegen der Lootboxen in Counter-Strike 2

Quelle(n): X.com, help.steampowered.com
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