Chronicles of Elyria: Der Pledge-Store kommt – Endlich ohne Kreditkarte backen!

Wochen über Wochen musste der Store von Chronicles of Elyria aus technischen Gründen verschoben werden, doch nun ist es soweit, die Original-Kickstarter-Tiers sind zurück.

Eigentlich sollte der Store ja bereits direkt im Anschluss an die erfolgreich abgeschlossene Kickstarter-Kampagne von Chronicles of Elyria online gehen, daraus wurde leider nichts. Das Warten der Fans nimmt zum Glück nun ein Ende, denn vom 3. Oktober an stehen bis zum 31. Oktober noch einmal die Original-Kickstarter-Pakete zum Kauf bereit.

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Das “Cup-Flower Porcupine” ist ein kleines Beutetier der Tundra, das sich von Pilzen, Flechten und Moosen ernährt

Der Store und alles, was dazu gehört

Die erneute Auflage der Kickstarter-Tiers war ein Versprechen, das Jeromy „Caspian“ Walsh (CEO von Soulbound Studios) all jenen gemacht hatte, die nicht über eine Kreditkarte verfügen und so bei der Kickstarter-Kampagne nicht teilnehmen konnten.

Nun bietet das Studio auch diesen “Chronicles of Elyria”-Fans die Möglichkeit, sich in gleicher Form an der Entwicklung des Sandbox-MMORPGs zu beteiligen. Ausgenommen von diesem Versprechen sind jedoch die “Early Bird”-Angebote, da diese bereits alle ausverkauft wurden.

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Der “Domino Fuchs” (Fuchs-Chimäre), ein Raubtier der Tundra und Fressfeind des “Cup-Flower-Porcupine”

Neue Tiers ab November

Doch was kommt nach den 28 Tagen Kickstarter-Angeboten in den Store? Darauf gibt es zumindest einen kleinen Vorgeschmack. Die Entwickler wollen ihr Kernangebot in Form von 12 Paketen anbieten. Diese unterteilen sich in vier Kategorien mit je drei Angeboten. Die Kategorien sind: Adventurer (Abenteurer), Gentry (Landadel), Aristocrat (Aristokrat) und Nobility (Adel).

Der Umfang dieser Inhalte nimmt mit steigendem Preis zu, wird aber durch den entsprechenden Gegenwert ausgeglichen. Bei den Nobility-Paketen gilt darüber hinaus zu beachten, dass diese limitiert sein werden, da es pro Server eben nur eine begrenzte Anzahl an möglichen Kings (Könige), Dukes (Herzöge) und Counts (Grafen) geben wird.

Um festzustellen, wie viele Plätze pro Server (zwei US- und ein EU-Server) noch zur Verfügung stehen, wird es zuvor eine Umfrage unter den ‚adligen‘ Backern geben, um zu sehen, wer sich für welchen Server entscheidet.

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Der Pteroguin ist ein gefährlicher Jäger der Lüfte, der sowohl mittlere Säugetiere, aber auch Menschen frisst.

Der IP Store

Mit dem Release des Stores möchte Soulbound zeitgleich auch neue IP-Shards veröffentlichen, die darüber Auskunft geben, welche Dinge die Spieler mit ihren Influence Points (IP) freischalten können. Die Anzahl der IP Punkte eines Backers zeigt, wie stark er sich an der Entwicklung des Spiels und am Aufbau der Community beteiligt hat. Sie können entweder als Belohnung für den Kauf höherer Kickstarter-Tiers gutgeschrieben werden, oder aber auch verdient werden, indem Spieler zum Beispiel Freunde werben, im Forum durch Aktivität und Hilfsbereitschaft auffallen, oder in dem man Fan-Media, Fanfiction und Rollenspielgeschichten erstellt.

Ab November können die IP schließlich im neuen IP Store gegen Reittiere, Wägen, Crafting-Ressourcen, Bauplätze usw. eingetauscht werden. Diese können jedoch nur während der dreimonatigen „Pre-Release Phase“, der sogenannten Exposition, genutzt werden. Diese dient dazu, die noch recht wenig entwickelte Welt von Grund auf aufzubauen, indem Dörfer und Städte, aber auch Handwerkergilden und Kampfschulen gegründet werden, so dass die Mehrheit der Spieler, die zum Launch starten, bereits eine lebendige Welt mit Allianzen, Fehden und Kriegen vorfinden.

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Dank des enormen Geweihs ist der Dryas Elk als einziger sicher vor den Attacken des Pteroguin

Kein Feature Creep

Alle Einnahmen aus dem Store, die noch im Jahr 2016 getätigt werden, kommen den Stretchgoals aus der Kickstarter-Kampagne zugute. Dazu gehören Dinge wie: Tavernenspiele wie Karten- und Würfelspiele oder die Möglichkeit, Tunnel zu graben und so Keller und Dungeons anzulegen. Alles, was darüber hinaus eingenommen wird, dient der Erweiterung des Teams, um so die zeitige Fertigstellung aller Features zu garantieren.

Falls Chronicles of Elyria euer Interesse geweckt hat, dann werft doch mal einen Blick auf das folgende Video sowie auf unseren Überblicksartikel: Was ist Chronicles of Elyria? Das MMORPG mit dem Alterungsprozess hat es geschafft!

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Megeas

Ich ab auch backed einige spiele schon, verstehen kann ich dich schon aber es ist eben ne frage der zeit was man backed muss man gewiss bedencken, aber es ist einfach so das eben seine zeit braucht bis game raus kommt

Zokc

Habe bis jetzt zwei mal ”Backe” Chronicles of Elyria und System Shock.
Ist ja klar das alles Länger dauert und wir bestimmt noch 2-3 Jahren Warten müssen bis es Richtig Raus kommt aber man muss ja nicht Spenden

Zunjin

Das stimmt. Was hingegen wirklich kritisch finde sind Dinge wie bei ARK, wo man vor Release nun sogar Content in Forum von DLCs kaufen kann.

Comp4ny

Sorry aber bei Albion irrst du dich gewaltig. Das Spiel kommt dieses Jahr offiziell raus und die letzte Beta läuft bereits, und vor allem macht es große Fortschritte.

Zunjin

Albion macht auf mich auch einen echt stimmigen Eindruck. Wenn ich im Moment nicht von Kopf bis Fuß mit Arbeit eingedeckt wäre und was für zwischendurch suchen würde, wäre es auf jeden Fall eine gute Investition.

Zunjin

Tl;Dr: Crowdfunding, vor allem im MMO(RPG) Bereich ist eben nichts für ungeduldige Menschen, denen früher schon das 2 jährige Warten auf Titel wie WoW, Lotro, WAR usw. zu lang war.

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Wenn das dein Gefühl ist, kann man da schlecht etwas gegen sagen.

Bei mir ist es so, dass viele der Spiele die ich gebacked habe, erschienen sind: Pillars of Eternity, Devinity Original Sins, Shadowrun Returns, Wasteland 2, The Banner Saga, Trainfever, Stellaris und Prison Architekt. Diese Spiele waren nicht nur fertig, sondern haben mir auch viel Spielspaß bereitet.

Und auch Freunde von mir spielen begeistert Spiele wie 7-Days to Die und Minecraft, beides nichts für mich, aber sie haben Spaß.

Der Unterschied zu den von dir genannten Spielen ist, dass sie allesamt Single- / Multiplayer Spiele sind. Spiele die weniger Entwicklungszeit und Kapital benötigen wie ein MMO und bei denen auch weniger schief gehen kann.

Die MMORPGs die ich gebacked habe, sei es nun Camelot Unchained (die sogar eine Refund Garantie haben), oder Chronicles of Elyira, sind dafür unglaublich transparent, erklären den Spielern jede Entscheidung, stehen zu Fehlern und zeigen wie man sie verbessern will usw. und beide setzen nicht auf Feature Creep um mehr Geld zu scheffeln (siehe Star Citizen).

Das Ding ist aber, dass ich nicht nur 19 Jahre MMORPGs spiele, sondern durch die Arbeit eben auch einen sehr guten Draht zu vielen Teams in all den Jahren hatte. Und die Erfahrung lehrt einem, dass ein MMORPG das gerade erst begonnen wird, vor allem wenn es seine eigene Engine schreiben muss, eben nicht in 1,5 bis 2 Jahren fertig ist. Man muss bei MMOs ohne eigene Engine immer min. 3+ Jahe und mit eigener Engine min 4 bis 5 Jahre rechnen. Manche MMOs waren gar 7 Jahre in der Entwicklung.

Der Unterschied ist, dass man früher von diesen 4 bis 7 Jahren eben nur 2 / 3 mitbekommen hat und selbst da würden Spieler schon ungeduldig, vor allem wenn es sich – und alle westlichen MMOs bis auf eins haben das – nocht einmal um mehrere Monate verschob, meist mit der Ausrede, man wolle noch einmal polieren. Und selbst dann kamen alle MMOs meist mit Schwierigkeiten, Bugs und fehlenden Feautures (wenn alle von WoW und AoC aufzählen müsste wären wir morgen noch hier) auf den Markt.

Und bis zum Ende der klassichen 5 Jahres Grenze, haben alle diese KS-MMOs noch ein wenig Zeit.

Was stimmt ist, dass du dir definitiv nicht die Glanzlichter an KS / EA – Spielen ausgesucht hast. Star Citizen hat einen enormen Feature Creep betrieben, Ark verkäuft nun einen DLC ohne released zu sein und Shroud of the Avatar hat durch seine letzten Entscheidungen für viele eh ein Geschmäckle.

Auf der anderen Seite war auch kaum ein Spiel bislang so “fertig” und spielbar wie ARK. Ich kenne genug Spieler die einen immensen Spaß mit dem Spiel haben, die hunderte, wenn nicht gar schon über Tausend Stunden in das Spiel gesteckt haben und das für einen recht kleinen Preis.

Und Star Citizen, ja das mag viel Geld schlucken. Und die Tatsache, dass Backer bei SC Abos zahlen, damit das Team Youtube / Twitch Shows für die Com macht, während das Camelot Unchained Team sogar ganze Livestream Wochen ohne einen extra Cent hinbekommt, finde ich sehr absonderlich. Dennoch, niemand steht hinter den Spielern mit gezogener Waffe und verlangt mehr Geld. Die allermeisten Backer sind Menschen, die gelten in ihren Staaten als mündige Bürger, dann sollten sie auch in der Lage sein zu wissen was sie mit ihrem Geld freiwillig machen.

Zunjin

Wer ein paar gute, englischsprachige Überblicksvideos sucht, der kann mal bei Electric Bears vorbeischauen. https://www.youtube.com/wat

Zunjin

Die ersten IP-Shards, mit Dingen die ihr gegen den Tausch von Influence Points bekommen könnt, findet ihr neben anderen deutschsprachigen Spielinfos auf: http://elyria.de

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