Das Bundeskriminalamt verkauft gerade derart viele Bitcoins, dass Anleger Angst um ihre Kryptowährungen haben

Das Bundeskriminalamt verkauft gerade derart viele Bitcoins, dass Anleger Angst um ihre Kryptowährungen haben

Bitcoins sind eine wichtige digitale Währung. Doch das deutsche Bundeskriminalamt verkauft derzeit Tausende davon, sodass der Kurs sinkt. Das beunruhigt Anleger, die viel Geld investiert haben.

Was macht das Bundeskriminalamt? Das deutsche BKA hatte Anfang des Jahres 2024 etwa 50.000 Bitcoin im Wert von 3 Milliarden Euro beschlagnahmt, unter anderem bei einer Razzia im Fall des illegalen Portals movie2k.to.

Wie die Kollegen von cointelegraph.com berichten, verkauft das deutsche Amt gerade große Mengen der Bitcoins. Insgesamt soll es das BKA um den 2. und 3. Juli herum mindestens 13 Bitcoin-Transaktionen getätigt haben. Laut Berichten soll es um 1.300 Coins im Wert von 68 Millionen Euro gehen. Insgesamt sollen rund 10.000 Coins des gesamten Bestandes verschoben worden sein.

Und der Verkauf und die Verschiebung wirken sich wohl kräftig auf den offiziellen Bitcoin-Kurs aus.

Der Bitcoin-Kurs sinkt, weil das Bundeskriminalamt tausende Coins verkauft

Warum sorgen sich Anleger? Der Kurs des Bitcoins ist nicht sehr stabil und extrem schwankungsabhängig. Das macht den Bitcoin auch zu einer risikoreichen Geldanlage.

Insbesondere große Käufe und Verkäufe können sich unterschiedlich stark auf den Wert des Bitcoins auswirken. Seit Anfang Juli hat der Bitcoin mehr als 7.000 Euro an Wert verloren. Im Vergleich zum letzten Monat (Juni) ist der Kurs um 22 Prozent gefallen:

  • Am 1. Juli um 18.00 Uhr lag der Kurs noch bei etwa 59.300 Euro,
  • Am 4. Juli gegen 17:00 Uhr liegt der Kurs nur noch bei etwa 51.500 Euro.

Marktbeobachter und Experten vermuten, dass hinter dem plötzlichen und starken Kursrutsch das Bundeskriminalamt steckt, dass jetzt tausende Bitcoins in mehreren Transaktionen losgeworden ist.

Einige bezweifeln jedoch, dass die Transaktionen des BKA allein den Kurs derartig stark beeinflussen können.

Was macht das BKA mit dem Geld? Gegenüber BTC-ECHO erklärte das BKA lediglich, dass “die Erlöse sichergestellter Werte gemäß § 60 Strafvollstreckungsordnung dem jeweiligen Länderfiskus zufließen, in dem das zuständige Gericht seinen Sitz hat.” Das bedeutet, dass sich das Bundesland Sachsen über ein paar zusätzliche Millionen freuen dürfte.

Sollten wirklich 10.000 Bitcoin verkauft worden sein, dann sitzt das BKA immer noch auf etwa 40.000 Bitcoin. Das sind umgerechnet etwa 2 Milliarden Euro.

Auch ein deutscher Programmierer besitzt seit vielen Jahren Kryptowährungen in Millionenhöhe. Aber er hat ein Problem: Er hat sein Passwort vergessen. Nun will ihm eine Hacker-Organisation helfen, doch angeblich hat der Besitzer des USB-Sticks keine große Lust: Ein Deutscher hat noch 2 Versuche, um an 222 Millionen Euro heranzukommen – Ein Experte will ihm helfen, doch er lehnt die Hilfe ab

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Chris

Krass.. an sowas hab ich gar nie gedacht, was mit sichergestellten Wertgegenständen o.Ä. passiert.

PS: In der Überschrift bei “Bundeskiminalamt” fehlt ein “r”. 🙈

Lydia

Bei konfiszierten Wert*gegenständen* war es mir sogar noch irgendwie klar, aber bei Krypto hatte ich das echt nie bedacht 😀

Ist gefixt, danke dir!

Chris

Ich hatte eher gedacht, dass bei unserem bürokratischem Alptraum in DE solche Dinge Jahrzehnte in irgendeinem/r Lagerraum/Festplatte vergammeln. 😂🤷‍♂️

Zuletzt bearbeitet vor 19 Tagen von Chris
Sayfty

Wenn das Zeug nicht illegal ist oder für Gerichtsverhandlungen gebraucht wird, dann kann das schon verkauft werden. http://www.zoll-auktion.de ist z.B. eine Seite, auf der Behörden ihre Sachen verkaufen können. Nicht alles davon ist “heiße” Ware, wir haben dort z.B. alte Computer verkauft.

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