Black Desert: In Japan warten die Maids auf ihre Meister …

Bei Black Desert können die Spieler bald ihre ganz persönlichen Maids anheuern – zumindest in der japanischen Version des Spiels.

Willkommen Zuhause, Goshujin-sama!

In der japanischen Version von Black Desert werden eine Handvoll Maids hinzugefügt, die den Spielern zu Diensten sein werden.

Die Dienstmädchen sind ein wichtiger Teil der japanischen Otaku-Kultur und somit in fast allen Spielen sehr beliebt, aber auch stark im Anime- und Mangabereich verwurzelt. In den letzten Jahren öffneten in Japan sogar zahlreiche Maid-Cafes, in denen die Kunden als „Meister“ behandelt werden und langsam ist aus diesem Nerd-Treffpunkt ein gesellschaftlich akzeptiertes Phänomen geworden – zumindest in Japan.

In Black Desert erfüllen die virtuellen Damen ähnliche Funktionen: Sie helfen beim Sortieren der Inventar- und Bankfächer oder helfen beim Handel mit anderen Spielern. Wer will, kann seine persönliche Maid auch alle 20 Minuten herbeirufen, um ihre Dienste in Anspruch zu nehmen. Insgesamt 6 dieser Damen können im Ingame-Shop gekauft gemietet werden.

Ob die hübschen Frauen in den knappen Outfits auch in der europäischen und US-Version des Spiels auftauchen, ist bisher noch nicht geklärt.

Quelle(n): 2p.com
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Xenomurphy

Host-Club Angestellte, Boytoys oder Butler, wie immer man das männliche Gegenstück zu den oben abgebildeten Frauen/Mädchen nennen möchte.

Ich finde es schade, dass selbst in der heutigen Zeit solche Dinge nicht wenigstens etwas selbstverständlicher sind (Bethesda BioWare und Square Enix sind erfreuliche Ausnahmen).

Ich zum Beispiel würde eine Menge Geld für ein Tomb Raider mit einem Larry Croft ausgeben.

Gerd Schuhmann

Ich finde es schade, dass selbst in der heutigen Zeit solche Dinge nicht wenigstens etwas selbstverständlicher sind (Bethesda BioWare und Square Enix sind erfreuliche Ausnahmen).
—–
Ich glaub nicht, dass sich da jemand aus Moralgründen dagegen sträubt. Es ist eine Zielgruppe-Frage.

Die Zielgruppe von Main-Stream-Computerspielen ist männlich und steht auf Frauen.

Homosexuelle Männer sind eine Nischenzielgruppen, also werden die von Nischen-Games bedient.

Ist in der Literatur genauso. In der Bahnhofsbuchhandlung hast du Literatur für heterosexuelle Frauen stehen, das ist der Mainstream. Und wenn du Romane für eine Nische willst, die bedient der Fachhandel.

Das ist wirtschaftlich gedacht. Die eine Zielgruppe ist größer als die andere.

Es wird sicher irgendwie sowas wie Larry Croft geben, aber, weil die Zielgruppe geringer ist, nicht mit diesem Produktionsaufwand.

Wenn du zu einer Nischenzielgruppe gehörst, stellt die Industrie für dich nicht so viel her, wie wenn du zu einer Hauptzielgruppe gehörst.

Genauso wie du als extrem großer oder extrem kleiner Mensch Probleme hast, was zum Anziehen zu finden. Ich mein, es ist klar bei homosexuell hat das dann immer gleich so einen „Ich werd diskriminiert“-Ton … aber ich denke das ist alles ne Geschäfts-Sache. Wenn 30% der Spieler von Mainstream-Spielen schwul wären, hättest du sicher dein Larry Croft.

Wenn sich damit Geld verdienen lässt, macht’s wer.

Xenomurphy

Oh, ich bin mir sicher, dass sich damit Geld verdienen lässt.

Vor einigen Jahren hat z. B. die Reise- und Tourismusbranche entdeckt, wieviel Geld in dieser Randgruppe steckt. Die haben auch recht lange gebraucht, um das echte Potential zu erkennen. Es sind zwar nur 10 und nicht 30 Prozent, aber dafür „sitzt bei dieser Randgruppe das Geld etwas lockerer“.

Wenn ich mich in meinem Freundeskreis umschaue, heißt es immer: „Ich komme kaum zum Zocken, weil ich was mit Frau und Kind unternehmen muss.“ oder „Ich habe keine Kohle für das neue Game XY übrig, weil ich meiner Tochter/meinem Sohn Klamotten, Bücher, LEGO etc. kaufen muss (bzw. will).“

Das ist Geld, das bei mir z. B. übrig ist und das ich getrost in Games investieren kann.

Xenomurphy

Ach, das hatte ich noch vergessen. Ein Buch ist natürlich eine statische Sache und dort lässt sich nicht einfach ein weiblicher gegen einen männlichen Charakter austauschen. Okay, bei eBooks könnte es das vielleicht in Zukunft geben. Ha! Meine Idee! ;o)

Koronus

Ich glaube nicht, dass es wirklich so einfach ist einen männlichen Protagonisten zu einem weiblichen Auszuwechseln. Vor allem glaube ich aber nicht, dass es das geben wird.

Xenomurphy

Das ist wieder einmal so typisch. Man kann sich hübsche Frauen in knappen Outfits mieten, aber keine hübschen Männer in knappen Outfits.
Unglaublich.

Erwin

Bei Runes of Magic kann man soweit ich weiß beides mieten.

Xenomurphy

Na bitte, geht doch :o)

Danke für den Hinweis, Erwin. Ich frage mich häufig, ob der programmiertechnische Aufwand, Personen beiderlei Geschlechts zu implementieren, wirklich so kostenintensiv ist, dass er nicht durch ihn hinzugewonnene weibliche und homosexuelle Spieler wieder reingeholt werden könnte.

Vielleicht würde es soger zu einer nicht komplett unerheblichen Umsatzsteigerung führen.

Koronus

Falls Sie es verwestlichen, kann man das gerne einfügen doch so etwas kennen die dort glaube ich gar nicht.

Xenomurphy

Was, Frauen und Homosexuelle? ;o)

Koronus

Ne männliche Maids.

Arebs

Ich habe mich vor einer weile mal mit dem Thema beschäftigt, da ich mich die selbe Frage gefragt hat.
Ein Charaktermodell, welches eine gute Qualität aufweißt und Animationen besitzt (was in diesem Fall natürlich notwendig ist) würde bei etwa 5000$ anfangen. Je nach Qualität, Mitarbeiter Erfahrung, vorhandene Grundlagen und ähnlichem kann der Preis natürlich stark schwanken. Nun verhalten wir uns mal wie ein typischer BWL’er und holen und rechnen mit ein paar Statistiken.
Als Beispiel nehmen wir mal ArcheAge, was mit seinen 3 Millionen spielern prahlt.
Etwa 2.2% aller F2p spieler geben etwas für diese aus. Damit wären wir bei 66.000 Zahlenden Spielern.
34% Aller MMO Spieler sind weiblich, somit 66 männlich. Damit wären wir bei 43.560 männlichen und 22.440 weiblichen Spieler. Es wird geschätzt, das etwa 10% der Männer Schwul sind, damit sind wir bei 4.356 männlichen und 22.440 weiblichen Spielern. Insgesamt also ~26.800 mögliche Interessenten für einen Host statt einer Maid. Wenn wir annehmen, das der Betreiber etwa 10€ pro Einkauf einnimmt haben wir einen möglichen gewinn von 268.000€ – 5000€ Produktionskosten. ~3% diesiger müssen das Produkt nun auch kaufen, damit es sich überhaupt rentiert.
Wie man beispielsweise an dieser Rechnung sehen kann ist es bei einem MMO, welches entsprechende Massen erreichen kann, sehr wohl auch möglich die Nischen zu bedienen, jedoch trotzt allem immer noch mit einem gewissen Risiko verbunden.

Xenomurphy

Sehr interessant. Danke für dieses Rechenbeispiel, das bringt deutlich mehr Licht in die Sache.

Koronus

Ich hoffe es auch und noch dazu das es bis dahin noch besser wird.

Natsu Sempai

eben 😀

Natsu Sempai

Tja wa zu erwarten find ich .. bin jetz schon nen Fan von 😀 ich hoffe es kommt ins europäisch Version mit rein ..
is ja in FFARR auch so .. also jetz keine maid aber so ähnlich ^^

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