Gul’dan, Inkarnation der Dunkelheit
Ich bin Gul’dan. Ich bin die Inkarnation der Dunkelheit. Keiner kann sich mir verwehren.
Wenig verwunderlich, gibt es einen Orc, der ganz an der Spitze steht – Gul’dan, der gerne auch als die „Inkarnation der Dunkelheit“ bezeichnet wird. Er gilt als der wohl mächtigste Hexenmeister, der jemals gelebt hat, sodass sogar einige Zauber nach ihm benannt sind, wie etwa die „Hand von Gul’dan“.
Dabei hat Gul’dans Leben gar nicht so mächtig angefangen. Als Mitglied eines heute unbekannten Clans der Orcs wurde er früh geächtet. Sein Körper war gebrechlich, sodass er überhaupt nicht dem Idealbild eines Orcs entsprach. Er wurde verstoßen und versucht, seinen Weg zu finden. Doch als er als Schamane die Elemente um Hilfe bat, fürchteten diese ihn und halfen ihm nicht – was Gul’dan in die Verzweiflung trieb.
Genau diese Verzweiflung wurde von einer anderen Macht wahrgenommen – der Brennenden Legion. Als erster Orc überhaupt bekam Gul’dan die Gabe der Teufelsmagie und nutzte sie prompt, um seinen bisherigen Clan auszulöschen.
Daraufhin befahl der dämonische Kil’jaeden, dass Gul’dan die Orc-Clans von Draenor vereinen sollte. Weil Gul’dan selbst nicht das Charisma dazu hatte, musste er andere Orc-Anführer auf seine Seite ziehen. Das gelang ihm zuerst bei Grommash Höllschrei, dem Vater von Garrosh.
Nach und nach schlossen sich die anderen Orc-Clans an und es kam zum großen Krieg gegen die Draenei, die nahezu vollkommen ausgelöscht oder versklavt wurden. Ihre Seelen wurden dazu genutzt, das Dunkle Portal zu befeuern, was letztlich die Invasion auf Azeroth auslöst.
Gul’dans Taten aufzulisten, würde den Rahmen dieses Artikels sprengen. Er hat viele Intrigen gesponnen, den Schattenrat gegründet, die Ausbildung neuer Hexenmeister angeleitet und war der Legion durchgehend ein treuer Diener.

Der Gul’dan aus dem „alternativen“ Draenor löst sogar die Ereignisse von World of Warcraft Legion aus, indem er der Legion ein direktes Portal nach Azeroth öffnet und dabei auch den Menschenkönig Varian Wrynn tötet, indem er seine Seele mit Teufelsmagie komplett vernichtet.
Während der erste Gul’dan in der Nähe des Grabmal des Sargeras starb, verraten von der Legion und vernichtet von Dämonen, wurde der „alternative“ Gul’dan von Illidan in der Stadt Suramar vernichtet, hoch oben am Nachtbrunnen, wo er Sargeras in den Körper von Illidan beschwören wollte.
Noch heute gilt Gul’dan als einer der besten und fiesesten Widersacher, die es in der World of Warcraft jemals gegeben hat. Er dürfte der Orc sein, der Warcraft am stärksten geprägt hat – denn ohne ihn gäbe es die Orcs in der Geschichte von Azeroth überhaupt nicht.
Kennt ihr noch weitere Orcs, die Azeroth oder die World of Warcraft in ganz besonderem Maße geprägt haben? Welche Helden der Orcs sollten eurer Meinung nach auch auf jeden Fall eine Erwähnung finden? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!
Die 5 mächtigsten Frauen aus dem Universum von World of Warcraft haben wir euch hier vorgestellt.

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Mir bleiben die Peons am meisten im Gedanken… Arbeit Arbeit
ansonsten Broxigar
Damit hast du echt einen Volltreffer gelandet! “Arbeit Arbeit” sowie auch die Kommentare der Menschen Arbeiter, “Bereit zur Arbeit” und “Ich geh dann mal”, sind auf ewig im Hirn verankert. Werden auch ab und an eingesetzt 😉. Naja, wie auch immer, damit sollten doch die Peons zu den mächtigsten Orcs gehören! Den Titel dann am besten anpassen, in: Die mächtigsten Orcs aus der Geschichte von World of Warcraft und noch 5 weitere! 😆
Mir fällt spontan noch Orgimmar Wache Nummer 3 ein.
Er hat so viel durchgemacht und nicht mal einen Tag Dienst verpasst oder ausgelassen.
Einer der wahren Helden
Spontan fällt mir da noch Rexxar ein- der ist mir irgendwie in Erinnerung geblieben.
Diese Zusammenfassungen der Charaktere waren schön zu lesen!
Rexxar is aber kein Orc, sondern ein Mok’Nathal (also halb Orc, halb Oger). Allerdings wurden die Mok’Nathal kürzlich im Kreis der Orc-Klans aufgenommen