Warhammer ist bekannt als enorm teures Hobby – So spart ihr viel Geld bei euren Figuren

Warhammer ist bekannt als enorm teures Hobby – So spart ihr viel Geld bei euren Figuren

Testet erst einmal, ob euch die Welt wirklich taugt

Viele kennen Warhammer nur als teures Hobby oder eben als die absolut düstere Welt, als die sie oft dargestellt wird. Dass hinter dem grimmigen Setting eine ganze Welt mit Lore steht, die über 40 Jahre lang weiterentwickelt wird, sehen vor allem Neulinge nicht auf Anhieb.

Für Verwirrung sorgt etwa, dass Warhammer aus drei verschiedenen Universen besteht, die alle sogar in sich noch einmal unterteilt sind. Allein hier solltet ihr euch vorab einmal klar machen, was genau ihr eigentlich wollt:

  • Steht ihr auf dystopische Science-Fiction mit Raumschiffen und Weltraum-Übermenschen? Dann ist Warhammer 40.000 euer Setting.
  • Wenn ihr mehr Fantasy, Magie, Zwerge und Elfen in einer mittelalterlich angehauchten Welt sehen wollt, ist The Old World – oder Warhammer Fantasy – besser für euch geeignet.
  • Sucht ihr nach einem Zwischending mit abgefahrener Magie, zugleich aber übertriebenen Einheiten und Technologien samt Göttern, Halbgöttern und allem dazwischen? Dann schaut euch Age of Sigmar an.
Der Trailer zur 3. Edition von Warhammer: Age of Sigmar aus dem Jahr 2021 zeigt die Sturmgeschmiedeten Ewigen

Zudem gibt es bestimmte Angebote von Games Workshop direkt, die dazu dienen, überhaupt ins Hobby rein zu schnuppern. Mit Kampfpatrouillen, Speerspitzen oder Starter-Sets habt ihr oft eine Zusammensetzung verschiedener Einheiten, teilweise inklusive Farben und Werkzeuge, als Bündel in einem günstigen Angebot.

Um in die Welt einzusteigen, müsst ihr aber nicht direkt mit einem teuren Mini-Set anfangen. Es gibt haufenweise Videospiele, um Warhammer kennenlernen zu können, die ihr gerade im Sale auf Steam und Co. für 10 Euro oder weniger schießen könnt. Gerade, um zu verstehen, wie sich die Welt anfühlt, ist das eine hervorragende Methode.

Zockt ihr nicht so gerne oder wollt ihr mehr von der Lore sehen, sind Videospiele vielleicht nicht die beste Wahl. Dafür gibt es jedoch etliche Serien und hunderte Bücher, die die Welt von Warhammer im Detail beleuchten. Eine Auswahl für den Start findet ihr hier: Es gibt über 350 Bücher zu Warhammer 40.000 – Das sind die 15 besten, um in die Welt einzusteigen

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VonGestern

https://www.hachette.de/de-de/Warhammer-Combat-Patrol/

Regelmäßig erscheinendes Magazin mit Figuren und Farben. Gerade die Figuren sind hier super günstig! Ein Phantomlord oder Runenprophet für jeweils 11€, sind unschlagbar. Das einzige Problem, ist die Verfügbarkeit- die Hefte sind schneller weg, als man: ist ja voll der Hammer!, sagen kann. Es War der Hammer, dann sozusagen. Höh.

Horteo

Warhammer Tabletop ist sicher nicht das günstigste Hobby. Dennoch über die Zeit gerechnet im akzeptablen Bereich. Man bedenke wie viel Zeit man mit der Bemalung verbringt oder aber mit dem Spielen selbst. Da sind die Kosten nicht mehr so hoch im Vergleich zu anderen Hobbies.

Einziges Problem ist die enorm hohe Einstiegshürde. Wenn du morgen Tabletop Warhammer spielen willst, noch kein Set hast und Malen willst du auch nicht, dann ja nimm schonmal einen Kredit auf. Ich denke die grossen Kosten entstehen vor allem am Anfang weil man sofort von 0 auf 100 will.

An Figurensets kann man Dutzende Stunden herummalen. Ich würde die Kosten pro Stunde Spass etwa gleich hoch einschätzen wie Gaming

Anderes Thema ist natürlich ob es angebracht ist für ein bisschen Gussplastik 70+ Euro zu verlangen. Aber fragen wir uns das nicht jeweils auch beim xten Fifa oder COD?

HiveTyrant

Wobei GW mittlerweile echt den Schuss nicht mehr gehört hat.

Ich erinnere mich noch an die Zeit, als eine Box mit einem 10er Trupp 20 Euro gekostet hat – mittlerweile wird das doppelte für die Box verlangt und bei manchen Boxen hat man dann nicht mal eine regelkonforme Einheit, sondern braucht ne 2. Box dabei, damit man auf die regelkonforme Modellanzahl pro Trupp bekommt.

Oder ‘Starter’ Boxen die in KEINEM Regelformat ausreichend sind.

IC3GH05T

Aber gerade für Einsteiger gibt es doch jetzt so Dinge wie Killteam oder Combat Patrol. Man muss ja nicht gleich mit einer 2000€ Armee anfangen.

koeniq

Ich würde noch den 3D-Druck als Option ergänzen. Mit Freunden oder in freien Tabletop-Läden sieht man den Unterschied bei gutem Druck kaum und interessiert auch keinen wenn man dort seine Farben und co kauft. Einen gebrauchten Resin-Drucker bekommt man inzwischen schon unter 200 €, und dank Open-Source-Software ist die Bedienung relativ einfach geworden. Man braucht aber Platz sowie einen Raum mit Abluft (Keller, Garage, Hobbyraum), da die Dämpfe wirklich nicht gesundheitsfördernd sind.

3D-Dateien für Minis findet man online für praktisch alle gängigen Systeme und Spiele – und gefühlt wächst das Angebot auch wegen der Preispolitik von GW & Co.
Recasts aus Osteuropa gibt’s zwar auch noch, aber durch die günstigen Drucker sind die für mich nicht mehr so spannend. Zumal die mittlerweile auch fast 50 % vom Originalpreis kosten.

Ich persönlich mische: etwas Second Hand (z. B. eBay Kleinanzeigen), etwas neu von Games Workshop und einiges aus dem 3D-Drucker.

IC3GH05T

Besonders schön beim drucken: Man umgeht diesen künstlich herbeigeführten FOMO Scheiß und bezahlt nicht hunderte € an Scalper. Das wird nämlich auch ein immer größeres Problem.

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