Neue Eidolon in Warframe sind wie Raid-Bosse, nichts für Noobs!

Warframe bekam mit dem Update „Schreine der Eidolon“ zwei neue Bosse für seine Open-World-Map – den Gantulyst und Hydrolyst. Die beiden Riesen sind anspruchsvoll, gefährlich und bunt! Unsere Autorin Leya hat sich mit zwei Experten auf die Jagd begeben und findet: Das ist nichts für Noobs.

Im Oktober 2017 kamen die „Ebenen von Eidolon zu Warframe und brachten erstmalig eine Open-World-Map. Damit öffneten sich die Korridore des Lobby-Shooters und Warframe sieht seitdem mehr wie ein MMO aus. Das war der Zeitraum in dem ich, die Leya, in den Online-Shooter eintauchte und selbst zum Space-Ninja wurde.

Auf den Ebenen taucht seit jeher eine schreckliche Bestie in der Nacht auf, die zu den Eidolon zählt: der Teralyst. Er ist ein gigantischer Eidolon-Sentient, der ziellos durch die Ebenen streift. Er ist der erste Eidolon, der seinen Weg zu Warframe fand und kann wie ein Raid-Boss gesehen werden. Der Teralyst besitzt verschiedene Phasen und viele Angriffe wie Bodenstampfer, Geschosse oder erschütternde Schreie.

Der Teralyst bot vor allen fortgeschrittenen Spielern eine neue Herausforderung. Mittlerweile haben diese aber gelernt mit der Bestie umzugehen und können den Teralyst nach Lust und Laune schlachten.

Achtung: Der folgende Text enthält leichte Spoiler zum Late-Game-Content von Warframe.

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Er war der erste Eidolon auf den Ebenen: Der Teralyst

Gantulyst und Hydrolyst sind die neuen Bosse und haben es in sich!

Der Gantulyst und Hydrolyst sind „die Neuen“ in den Ebenen von Eidolon. Diese Eidolons sind seit dem Update „Schrein der Eidolon“ in der Open-World-Map vertreten und noch mächtiger und stärker als der Teralyst.

  • Der Gantulyst hat einen gewaltigen Felsen als Arm. Er besitzt mächtige Energiestrahlen, mit denen er herumballert. Trotz all seiner Gewalt wird den Gantulyst kultische Verehrung entgegengebracht. Die Ostron haben einen Schrein errichtet, um sein Wohlwollen zu erringen.
  • Der Hydrolyst wird von den Ostron gefürchtet, leuchtet grün und soll widerlich nach Fäulnis und Verfall stinken. Der Hydrolyst setzt auf Gift und Säure und gilt als Vorbote von Naturkatastrophen. Er schleudert mit gefährlichen Angriffen nur so um sich.

Wer den Teralyst noch nicht gemeistert hat, braucht sich auf die neuen Eidolons gar nicht erst einlassen. Sie sind eine heftige Steigerung zum ersten Boss und erzeugen ein gewaltiges Feuerwerk an Angriffen – Im wahrsten Sinne des Wortes!

Die Neugier zog mich in den Kampf – Aber ich war nicht allein

Ich war neugierig, wie der Kampf gegen diese neuen Bosse wohl ablaufen würde und holte mir Hilfe dazu. Ich bat zwei erfahrene Spieler mich mit auf die Ebenen zu nehmen, um mir das Spektakel anschauen zu können. Tenno Vanthenos – offizieller „Guide of the Lotus“ – und Tenno Mentorevil erklärten sich bereit, mich auf den wilden Spaziergang mitzunehmen.

Sie besaßen mit Meisterrang (MR) 25 den momentan höchsten Rang in Warframe, spielen den Free2Play-Shooter seit Jahren und erlegten schon unzählige Teralysten. Ich bin derzeit MR 9 und hatte mich bis dahin noch mit keinem Teralysten angelegt.

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Der giftige Hydrolyst.

Neue Eidolons sind wie Laser-Leucht-Show, die mit gefährlichen Angriffen um sich ballert!

Wer schon gedacht hat, dass der Teralyst ein breites Arsenal an effektvollen Angriffen besitzt, der hat die zwei neuen Bestien noch nicht gesehen. Aus ihnen sprudelt ein gewaltiges und knallbuntes Feuerwerk an Lasern, Schüssen, Stampfern, Druckwellen, Schilden und Schreien – Das ist beeindruckend und beängstigend zugleich.

Der Verlauf der Kämpfe gegen die neuen Eidolons verläuft dabei ähnlich wie der gegen den Teralysten:

  • Die Eidolons tauchen nur nachts in den Ebenen auf
  • Spieler wählen, ob sie nur gegen den Teralyst oder gegen alle drei Bosse antreten wollen
  • Eidolon-Köder werden benötigt, um die Bestien festzusetzen und zu schwächen
  • Eidolons sind gegen jeglichen Schaden immun, solange ihr Schild nicht zerstört wurde
  • Mit Void-Strahlen müssen die Schilde geschwächt und entfernt werden
  • Nun liegen die Schwachpunkte wie an Armen und Knien frei und können mit herkömmlichen Waffen angegriffen werden
  • Die Eidolon lassen, nachdem sie bezwungen sind, spezielle Scherben fallen. Die müssen zum See Gara Toht Lake gebracht und geopfert werden. Dadurch taucht ein neuer Eidolon auf.

„Der Gantulyst ist für Veteranen, der Hydrolyst für Spinner“

Der Gantulyst ist schon um einiges schneller und stärker als der Teralyst. Der Hydrolist bietet dann eine wahnsinnige Steigerung an Effekten, Blitzen und Angriffen, die volle Konzentration und Geschick erfordern!

Mein Begleiter Tenno Mentorevil fasste die Kämpfe mit den neuen Eidolon so zusammen: „Der Gantulyst ist auf jeden Fall für Veteranen. Der Hydrolyst ist für Spinner!“

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Nichts für schwache Nerven: Ständig geschubst, geblendet und gefallen

Feststeht: Die neuen Eidolon in Warframe schenken einem nichts!

Ihr Angriffsmuster lässt einem kaum Luft zum Atmen. Sowohl der Gantulyst als auch der Hydrolyst verfügen über heftige AoE-Attacken, die einem ständig den Boden unter den Füßen wegziehen. Da gibt es etwa riesige Druckwellen, die einen über die ganze Map schleudern. Ist man gerade wieder aufgestanden, wird einem schon ein Blitz um die Ohren geschleudert.

Sind gerade die Schwachstellen der Monster freigelegt und du glaubst, freie Fahrt zu haben und drauf los schießen zu können, kommt schon wieder ein Blitz, eine Erschütterung, ein Leuchten und du liegst – mehrfach. Zwischen dem ständigen Rumgeschubse muss dann auch die Zeit gefunden werden, um selbst zu attackieren.

Wer die Quest „Der innere Krieg“ abgeschlossen hat, weiß, dass Warframes eigentlich Kampfanzüge sind, die von Kindern mit Void-Kräften gesteuert werden. Ab hier können die Kinder, auch Operator genannt, gesteuert und ebenfalls im Kampf benutzt werden. Die Void-Kräfte werden benötigt, um die Eidolon zur Strecke zu bringen.

Wer jetzt gegen einen Eidolon antritt, muss ständig zwischen Warframe und Operator hin und her wechseln, um sie mit der Kombination aus Void-Kräften und Schusswaffen zu vernichten.

Dieses Wechseln und die ständigen Angriffe mit nahezu psychedelischen Spezialeffekten können einem den letzten Nerv rauben und sind episch zugleich!

Eidolon-Effekte

Gantulyst und Hydrolyst bringen anspruchsvollen und coolen Content zu Warframe

Zum Glück hatte ich mit Vanthenos und Mentorevil zwei Veteranen an meiner Seite, die wussten, was sie taten. Das war bei mir absolut nicht der Fall und ich konnte meinen Gefährten keine Hilfe sein.

In den letzten Monaten war ich in Warframe noch mehr damit beschäftigt, den Content zu spielen, den es vor den Ebenen von Eidolon gab. Ich umschiffte die Ebenen größtenteils und wusste nur im Groben, wie man gegen den Teralysten oder Eidolons generell zu kämpfen hat.

Die Kämpfe mit den Eidolons verwirrten mich, da sie einfach wie gigantische, leuchtende Disko-Kugeln des Todes wirkten. Zum Teil war es über die ganzen Spezialeffekte für mich unmöglich zu sehen, was überhaupt passierte.

Die neuen Eidolons sind eben nichts für Noobs und bieten ziemlich anspruchsvolle Kämpfe. Wer die drei Bosse ein paar mal gemacht hat, wird sich trotz Laser-Leucht-Show irgendwann auch die Angriffsmuster der Eidolon einprägen können.

Nach den drei Kämpfen waren die beiden Veteranen und ich uns aber einige, dass die neuen Eidolons als End-Game-Content zu klassifizieren sind. Die Eidolons im Dreier-Pack fühlen sich wie epische Raid-Bosse an, die es zu meistern gilt und für die gutes Teamwork erforderlich ist.

Sie werden erst mal die alten Raids (Trials) ersetzen, die aus Warframe genommen wurden. Denn die Eidolons werfen jetzt die „Arcanes“ als Belohnung ab, die es nur in den alten Raids gab. Das sind spezielle Upgrade-Komponenten für die Ausrüstung.

Für den Gantulyst und Hydrolyst werden wir hier schon in Kürze einen Guide veröffentlichen und an dieser Stelle einbinden. Bis dahin, schaut doch mal in unseren Teralysten-Guide, mit dem Ihr den ersten Eidolon meistert!


Ein großes Dankeschön geht an dieser Stelle an Tenno Vanthenos und Tenno Mentorevil, die mich zu diesem wilden Tanz auf den Ebenen mitgenommen haben.

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