Final Fantasy XIV: Ein tolles MMORPG mit Ecken und Kanten
Wertung: 7.5 / 10

Unser Leser Belpherus hat zu dem MMORPG Final Fantasy XIV ein langes User-Review verfasst. Hier ist was er zu dem Spiel schreibt.

Final Fantasy hatte es nicht leicht. Na ja, zumindest, wenn es um MMORPGs geht. Final Fantasy XI hatte damals alleine schon für den Namen massiv Kritik gekriegt und hat nie wirklich den Mainstream erreicht. Es gab zwar diverse Addons, aber letzten Endes hat das Spiel eher negative Aufmerksamkeit bekommen („Absolute Virtue“ *hust*). Das MMORPG war kein wirklicher Erfolg, Final Fantasy XII und XIII, inklusive Sequels, brachten die Stimmung um die Serie auf einen Tiefpunkt.

Man kann also gelinde sagen, dass Final Fantasy XIV eher gemischte Gefühle hervorrief. Allein schon wieder, weil nun 2 Titel in der Reihe MMOs sein sollen. Doch der Release wischte diese Gefühle schnell weg. Denn der FFXIV-Launch war eine absolute Katastrophe.

final fantasy xiv meteor survivor charakter

War das das Ende für das neue MMORPG? Für 99 % aller anderen wäre es das gewesen. Aber so sollte es nicht kommen. Ganz im Gegenteil. Mit FFXIV: A Realm Reborn, wurde das Spiel „wiedergeboren“, hat laufen gelernt, sprechen und ist nun einer der stärksten im Spielzimmer. Zumindest was Abo-Themepark-MMORPGs angeht.

So fing der Spaß für mich an

Das Spiel erzählt die Geschichten einer recht typischen JRPG-Fantasy-Welt. Unterschiedliche Zivilisationen haben sich auf der Welt niedergelassen, alle mit unterschiedlicher Kultur, Geschichte und Glauben. Die Welt erholt sich gerade von der sogenannten 7. Katastrophe, oder wie man sie auch nennen kann, das ursprüngliche FFXIV (Das ist sowohl als Witz gemeint, als auch irgendwie wahr).

Und wir sind ein Abenteurer-Frischling, der gerade dabei ist, seine lange Reise zu beginnen. Doch am Horizont lauern noch immer die Gefahren, die die Katastrophe ausgelöst haben:

  • Ein aggressives Imperium
  • Götter von Wilden Völkern, die Katastrophen mit sich bringen
  • und andere Dunkle Mächte.

Und wir als Abenteurer sind mittendrin.

final fantasy xiv heavensward dragoons

Charaktererstellung und der Anfang des Spiels

Fangen wir mit der Charaktererstellung an. Zur Auswahl stehen zuerst diverse Rassen. Fast jede Rasse hat neben der Option Fräulein oder Männlein auch noch eine Option zu welchem Volkstamm mein Charakter gehört. Ausnahme sind die beiden neuen Rassen aus dem Addon Shadowbringer.

Dies ändert vor allem, wie wir unseren Charakter anpassen können. So sind ein Volkstamm der Menschen deutlich größer als ihre Vettern, um nur ein Beispiel zu nennen. Nachdem wir ihn nach unseren Vorstellungen gestaltet haben, können wir einen Job auswählen. Es stehen:

  • Gladiator
  • Marodeur
  • Pikinier
  • Waldläufer
  • Hermetiker
  • Faustkämpfer
  • Druide
  • und Thaumaturge zur Verfügung.

Und wenn euch diese Aufzählung absolut nichts sagt, dann wird es euch nicht gefallen, dass ihr nicht wirklich mehr Infos bekommt, solltet ihr in dem Prozess selber stecken. Zwar kann man sich bei manchen etwas vorstellen, aber keiner kann mir erzählen, dass er bei den Worten „Thaumaturg“ und „Hermetiker“ direkt wusste, was Sache ist. Im Grunde suchte ich meine Klasse danach aus, welche Waffe mir am ehesten passt. Für mich war das übrigens der Gladiator, später dazu mehr.

final fantasy xiv huyran wiesländer hochländer

Auch die Charaktererstellung lässt zu Wünschen übrig, tatsächlich ist das einzige, was gut ausgestattet ist, die Haaroptionen. Für jede Rasse + Volkstamm habt ihr ungefähr 4 Gesichter zur Verfügung. Diese können selbst nur minimal angepasst werden. Für mich war der größte Schlag, dass es keinen normalen Buzzcut gab und nicht genug Bartoptionen. Keine Vollbärte ist immer ein großes Minus.

Ach und ihr könnt die Oberweite von Frauen anpassen. Keine Ahnung wen das Interessiert, aber ich dachte ich sollte es erwähnen, obwohl es bei weitem nicht so wichtig ist wie Bartoptionen.

Je nach gewähltem Job startet man in einer von 3 Städten. Als Leitfaden ab da dient die sogenannte Main Story Quest. Es ist eine Questreihe, die sich über das komplette Spiel inklusive Addons zieht. Ansonsten ist der Start relativ typisch MMO. Man macht die ersten Quests, levelt auf, bekommt neue Ausrüstung usw.

final fantasy xiv stormblood tanks

Währenddessen folgt man seiner Storyquest, die auch viele Features und Tutorials mit sich bringt. Job-Quests tauchen auf und geben einem neue Skills. World Events, genannt FATEs, geben der Welt eine Spur Dynamik. Der Fortschritt wird mit allen Spielern geteilt die daran Teil nehmen. Belohnungen sind unter anderem Erfahrungspunkte und Gil, die Standard FF-Währung.

Das Gameplay ist dabei wahrscheinlich einer der ersten Stolpersteine. Es ist gelinde gesagt, na ja, langsam. Durch den relativ langen globalen Cooldown und der Zeit, die einen Gegner in Anspruch nehmen kann, fühlt es sich recht zäh an. Und das ändert sich auch recht lange nicht. Im Gegenteil, die Time-to-Kill wird eher länger.

Mit Level 15 führte mich das Spiel zum ersten Mal in einen Dungeon. Bis zu dem Zeitpunkt hatte ich im Prinzip noch keine Ahnung, wie das Jobsystem in FFXIV läuft. Doch mit dem ersten Dungeon wurde einiges klar.

final fantasy xiv burnt dungeon boss

Jeder Job in FFXIV hat eine festgelegte Rolle, in der „heiligen Triade“. Tank, Schaden oder Heiler. Und das bedeutet, dass ich, der mit Gladiator angefangen hatte und nun mit Level 15 in den Dungeon wollte, als Tank spielen musste. Zumindest dachte ich das. Wie gesagt, ich hatte keine Ahnung. Aber 2 Dinge änderten vieles daran, wie ich das Spiel danach sah.

  • Die Neulingsarena, ein Tutorial für meinen Job.
  • Und der Neulingschat, zu dem ich in diesem Zeitraum eingeladen wurde.

Durch das Tutorial wurde mir genau gesagt wie ich in bestimmten Szenarios agieren sollte. Und der Neulingschat war da, um mir sämtliche Fragen zu beantworten. Mein erster Dungeon lief wie Butter. Ich brauchte keinen Guide von irgendwelchen Seiten. Alle Ressourcen, die ich brauchte, waren im Spiel.

final fantasy xiv twitch header

Und das ist für mich in einem MMO einfach eine 1+ in Neulingserfahrung. Und das war auch der Punkt, wo Final Fantasy wirklich gezündet hatte, obwohl ich noch absolut gar nichts gesehen habe. Neulinge werden übrigens auch Im Spiel durch Sprösslinge neben ihrem Namen gekennzeichnet.

Die Story von Final Fantasy XIV

Sie ist einer der Aspekte, die von FFXIV-Fans immer gelobt wird. Und um ehrlich zu sein … zurecht. Was während der Handlung passiert, ist interessant. Man will wissen, was als nächstes passiert und es gibt wirklich viele WTF-Momente. Nichtsdestotrotz hat die Story, bzw. das Storytelling 3 gewaltige Schwachpunkte.

1. Die Quests sind größtenteils sehr schlecht.

So wie tatsächlich alle Quests im Spiel sind sie abgesehen vom Storytelling-Teil einfach nur furchtbar:

  • Rede mit XY
  • Laufe dafür erstmal deine 6 Kilometer durch die Pampa
  • dann gehts zurück.

Vor allem ein Angelpunkt der Story ist das Versteck einer Gruppe, der man sich anschließt. Die Siedlung hat keinen Schnellreise-Punkt, also muss man immer von dem nächsten Teleport aus hinreiten. Und dies muss man seeehr oft tun. Andere Quests gehen selten über das Anklicken von irgendwelchen Punkten oder dem Töten von Monstern hinaus.

Final-Fantasy-Drachen-gegen-Technik

Gerade zum Schluss der meisten Nebengeschichten kommt zwar das ein und andere Szenario hinzu wo ein bisschen mehr Action ist, aber diese sind ein Tropfen auf dem heißen Stein. Auch einige Bosskämpfe sind in solchen Szenarios. Und die haben meist das Problem, dass sie einfach zu lange dauern, obwohl man im Prinzip nur zwischen den gleichen Mustern an Fähigkeiten durchrotiert.

2. Der Anfang ist echt langweilig.

Ich kann leider nicht mehr sagen, wann die Story Fahrt aufnimmt, aber stellt euch darauf ein, dass es nicht in den ersten 30 Leveln ist. Die dienen eher zum Worldbuilding und dem Freischalten diverser Features. Und selbst dann wird sie eigentlich nur gelinde besser. Generell ist der Storypart von „A Realm Reborn“ noch eher „Meh“ als „Yeah“.

3. Und mit am „schlimmsten“: Die Story ist Pflicht.

Ihr könnt nicht sagen, ich mach die Story nicht. Denn sie verschließt euch nicht nur Dungeons oder andere Inhalte. Sie verschließt euch sogar die kompletten Addons. Ja, ihr könnt nicht mit Heavensward weitermachen, solange ihr nicht die komplette Main Story Quest abgeschlossen habt. Und mit „komplett“ meine ich auch alle Storyquests, die mit späteren Patches erst dazu gekommen ist.

Hildibrand Final Fantasy XIV

So könnt ihr nach dem Finale euch noch auf Stunden extra Quests vorbereiten, von denen die viele nur Intro-Quests für neue Inhalte sind. Und dies erwartet euch auch in Heavensward und Stormblood.

Genug gelästert. Aber lohnt sich denn dieser Trip damit man die Addons Spielen kann?

Ja, oh ja. Die Story nimmt richtig Fahrt auf. In seinen besten Momenten misst sich FFXIV mit seinen Brüdern aus der Hauptserie.

Jobs und Gameplay

Wie bereits erwähnt hat jeder Job in FFXIV seine eigene Rolle. Dazu kommt allerdings noch ein anderer Knackpunkt. Ihr habt wirklich keine Möglichkeit, eure Jobs anzupassen. Es gibt keine Spezialisierungen und keine Talente zum Verteilen.

Um andere Rollen zu spielen müsst ihr also einen passenden Job leveln, was einiges an Zeit in Anspruch nehmen kann. Die Jobs sind allerdings alle komplex und einzigartig genug, sodass man allein aus Neugier schon andere ausprobieren will. Auch hat jeder Job seine eigene Questreihe und die sind Stellenweise sogar verdammt gut.

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Das Gameplay ist gerade am Anfang, wie bereits erwähnt, wirklich extrem träge. Dies ändert sich auch nicht, solange dein Job keine Fähigkeiten bekommt, die man während der globalen Cooldowns nutzen kann. Es hilft auch nicht, dass einige Skills die 2+ Sekunden brauchen, um ihre Animation durchzulaufen.

Was ich auch nicht verstehe, ist, warum dich Skills von Gegnern noch treffen, selbst wenn du bei der Animation nicht mehr im Wirkungsbereich bist. Man wird nur dann nicht getroffen, wenn man bei aktiven Telegraphen außerhalb der markierten Zone ist. Sobald der Telegraph verschwunden ist, kann man sogar in den Bereich zurücklaufen, sofern er natürlich keinen bleibenden Effekt hinterlässt.

Es wirkt seltsam, aber man gewöhnt sich dran. Generell ist das Gameplay genau das: Gewöhnungsbedürftig. Und ich meine das nicht einmal mit dem gewissen negativen Unterton, den dieser Ausdruck normalerweise mit sich bringt.

final fantasy xiv rathalos feuer aoe

PvE-Inhalte

Diese Teilen sich in 4 Gruppen auf:

  • Dungeons für 4 Spieler
  • Prüfungen für 8 Spieler
  • Raids für 8 Spieler
  • und Allianz Raids für 24 Spieler.

Als „Hardcore“ Inhalte gelten in FFXIV allerdings nur die 8-Spieler-Inhalte. Die meisten Bosse haben zumindest auf normalem Schwierigkeitsgrad keine wirklich besonderen Mechaniken. Das macht aber nichts, denn leicht sind sie dabei noch lange nicht.

FFXIV geht dabei so vor: Nahezu alle Bosse haben Fähigkeiten, die durch große Telegraphen oder Icons angekündigt werden. Diesen gilt es auszuweichen und währenddessen noch so zu spielen, dass der Boss auch irgendwann draufgeht. Auch wenn es in der Theorie simpel ist, so bleibt es trotzdem spannend.

final fantasy xiv endlose schatten von bahamut

Die Bosse sind gerade in den Raids und Prüfungen fantastisch in Szene gesetzt. Viele der Skills, denen es auszuweichen gilt, führen sehr schnell zum Tod, wenn nicht aufgepasst. Dadurch ensteht eine Dynamik, die trotz der immer selben Mechaniken nie wirklich langweilig wird.

Crafting und Housing

Ich pack die beiden Themen zusammen, weil ich bisher mit beiden nur dezent Erfahrung sammeln konnte. Crafting ist unfassbar komplex. So ist ein Crafter in FFXIV eine richtige Klasse, die genau wie jede andere Kampfklasse Erfahrung sammelt und Level aufsteigt. Nur, dass ihr hier Sachen herstellt oder sammelt anstatt etwas zu töten. Sie haben auch ihre eigene Ausrüstung und Werte. Selbst Sammeln hat in FFXIV ein gerade zu absurdes Maß an Tiefe.

Housing ist nett. Es gibt im Gegensatz zu vielen anderen Spielen, in denen ich Housing erleben durfte, fast keine Anbindung zum Echtgeld-Shop. Das meiste an Möbeln lässt sich durch Crafter herstellen oder von Händlern kaufen. Und ihr besitzt ein ziemlich hohes Maß an Freiheit, wie ihr euer Heim gestalten könnt, von Außen wie von Innen.

final fantasy xiv housing old-timer bar

Das größte Problem ist der Preis für eure eigenen 4 Wände, wenn ihr sie überhaupt kaufen könnt. Die verfügbaren Plätze sind begrenzt und es gibt keine Unterteilung zwischen privaten Häusern und Gildenhäusern. Sollte tatsächlich ein Grundstück frei sein, so können euch selbst die kleinsten Grundstücke euer ganzes Erspartes kosten.

Als günstiger Einstieg ist es zum einem möglich ein Apartment zu kaufen. Dabei handelt es sich allerdings nur um einen Raum. Am günstigsten kommt ihr an eure eigenen vier Wände, wenn ihr euch einer Gilde mit Gildenhaus anschließt und euch dort eine Wohnung kauft.

Optik

Ich bewerte generell Optik nicht positiv, es sei den es lässt mich wirklich sprachlos zurück, wie gut etwas aussieht. Solche Spiele sind für mich Ori and the Blind Forest oder Hollow Knight zum Beispiel, wo jeder neue Bereich einfach nur Zucker für die Augen war.

final fantasy xiv lakeland gebiet

FFXIV ist gelinde gesagt kein Spiel dieser Klasse. Es ist auch bei weitem nicht das schönste MMORPG auf dem Markt. Wenn man nur nach der Weltkarte geht, so gibt es keine Orte, die besonders gut aussehen. Aber es gibt eine Menge Aspekte, die mich an der Optik stören.

Zum einem sind die Areale größtenteils sehr langweilig gestaltet mit kaum Abwechslung in Biomen oder Farbpaletten. Es gibt sehr wenig Liebe fürs Detail. Für die Addons wird es stellenweise noch schlimmer und selbst Shadowbringers hat keine wirklich positive Entwicklung gezeigt, was Zonen-Design angeht. Die Zonen fallen endgültig auseinander, wenn man Fliegen erlangt. Vieles sieht aus großen Distanzen besser aus, ich zum Beispiel, aber FFXIV gehört nicht dazu. Die Zonen der Addons sind dazu auch einfach viel zu groß und mit zu wenig gefüllt.

Wo das ganze eine positive Wendung macht, sind in Dungeons. Diese haben deutlich mehr Details und Vielfalt. Auch schön mit anzusehen sind die Spezialeffekte. Jede Klasse ist zugekleistert mit Effekten auf fast allem, was sie tun. So sehr, dass ich sie bei Mitspielern ausschalten musste, weil Allianz-Raids einfach kaum zu ertragen sind ohne. Aber selbst 8-Spieler-Inhalte sind schon hart an der Schmerzgrenze.

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Aber nicht nur Spieler haben coole Spezialeffekte, auch Bosse sind ein Spektakel an Farben. Was den Gedanken nur so schmerzhafter macht, dass man nach dem Kampf wieder in eine dröge normale Welt zurück muss.

Bonus: Hildibrand Questreihe
Ich werde dazu nicht viel sagen, aber ich möchte nur an euch herantreten, dass wenn ihr mit FFXIV anfangt, macht diese Questreihe. Es ist einer dieser Quests, die einem erst recht klar macht, dass Japaner dieses Spiel zu verantworten haben

Fazit: 7.5/10

Trotz vieler Stolpersteine ist FFXIV ein tolles Spiel, mit dem man Stunden über Stunden verbringen kann:

  • Der Einstieg ist einfacher als bei den meisten MMOs, tritt dir aber auch in den Hintern, wenn du Fehler machst.
  • Es hat eine tolle Story, die mit schlechten Quests erzählt wird.
  • Es hat fantastische Bosskämpfe, aber gewöhnungsbedürftiges Gameplay.
  • Es hat zudem Crossplay/Save mit der PS4 Version. Und das funktioniert anscheinend so gut, dass mir die Spieler der PS4 nicht mal aufgefallen sind.

Als Neuling erwarten euch eine riesige Menge an Inhalten und alte Inhalte haben aus diversen Gründen immer noch Relevanz.

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