Star-Regisseur will mit The Division-Film den „Videospiel-Fluch“ brechen

Ubisoft hat große Pläne für ihre Gaming-IPs und diese zielen vor allem auf die Film-Industrie ab, wie man an ihrem neusten Film zu The Division sehen kann. Der Regisseur David Leitch spricht nun darüber, was ihn dazu bewegt hat, das Projekt zu übernehmen. 

Videospiel-Verfilmungen sind schon seit langem ein leidiges Thema, das in der Gaming-Community selten auf viel Enthusiasmus trifft.

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Trotz des hohen Budgets und Starbesetzungen, wie etwa Michael Fassbender in dem Film zu Assassin’s Creed, haben die meisten Filme zu Videospielen wertungstechnisch oft eher schlecht abgeschnitten. Der Regisseur David Leitch will mit der Verfilmung von The Division diesem „Fluch“ ein Ende setzen.

Der Regisseur von Deadpool 2 will den The Division-Film machen

Wer ist David Leitch? In der Film-Industrie ist Leitch kein unbekanntes Gesicht. So hat der Regisseur bereits an großen Hollywood-Brocken wie Captain America: Civil War und Deadpool 2 gearbeitet.

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Von den Wertungen her schneiden seine Filme auch überwiegend positiv ab.

Was hat ihn zu The Division geführt? Für Leitch war in erster Linie die Welt von The Division ausschlaggebend dafür, dass er das Projekt übernommen hat.

„Selbst für Leute, die nur einen flüchtigen Blick auf die Artworks und ihre immersive Qualität werfen, ist [die Welt] erstaunlich“, so Leitch. Er sei außerdem der Meinung, dass The Division einige interessante Fragen über die Gesellschaft aufwirft.

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Wird The Division den Fluch der miesen Videogame-Filme brechen? Für Leitch ist es ein kniffliges Thema. Einerseits ist es dem Regisseur bewusst, dass die Medien Gaming und Movies grundsätzlich unterschiedlich sind und sich nicht so einfach ineinander umwandeln lassen. Andererseits ist er aber auch zuversichtlich, dass sich The Division gut als Material für einen Film eignet.

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Laut Leitch verfügt das Spiel über viele große Thematiken, von denen man sich eine aussuchen könnte.

„Wenn man dann gute Story und Charaktere hinzufügt, in Kombination mit Elementen aus dem Game, die die Spieler lieben, dann kann man daraus einen guten Film herstellen“, so der Regisseur.

Fast alle Ubisoft IPs sollen Verfilmungen bekommen

Wie haben die früheren Ubisoft-Filme abgeschnitten? Ubisoft hat in der Vergangenheit bereits mehrmals versucht, ihre Gaming-IPs in Filme umzusetzen, mit gemischtem Erfolg. Die Verfilmungen von Prince of Persia und Assassin’s Creed gehören laut der Seite screenrant.com in die Top 5 der umsatzstärksten Filme, die auf Videospielen basieren.

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Allerdings waren ihre Wertungen auf Rotten Tomatoes mit 35% für Prince of Persia und 18% für Assassin’s Creed doch eher bescheiden. Ähnliche Zahlen sah man auch auf Metacritic.

Was hat Ubisoft noch vor? Der The Division-Film ist aber bei weitem nicht die einzige Verfilmung, die Ubisoft in Zukunft anstrebt. Die meisten Spiele-Reihen der Firma sollen früher oder später ihre eigenen Filme erhalten. Bereits genannt wurden Watch Dogs, Far Cry, Ghost Recon und die Rabbids.

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Dabei scheut Ubisoft keine Kosten, denn für den Ghost Recon Film haben sie den Regisseur Michael Bay ins Boot geholt, der vor allem für die Transformers-Filme bekannt ist. 

Wie gut das große Vorhaben funktionieren wird, steht noch in den Sternen, die Fans der Spiele können aber gespannt sein.


Mehr Infos zu dem The Division-Film findet ihr in unserem Artikel:

The Division: Deadpool-2-Regisseur dreht Film – Wann geht’s ins Kino?

Autor(in)
Quelle(n): ColliderVarietyScreenrant
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