The Division 2: „Es ist echt okay, wenn Spieler aufhören zu spielen“, sagt Massive

Bei The Division 2 weiß man, dass Spieler die Inhalte schneller konsumieren, als man sie entwickeln kann. Daher ist es echt okay, wenn Spieler aufhören zu spielen, heißt es nun vom Live Content Manager. Wichtig ist aber, dass sie zufrieden sind, wenn sie aufhören.

Das sagt Massive: Yannick Bancherau, der Live Content Manager von The Division 2, sagt im Interview mit Kotaku: „Die Leute konsumieren die Inhalte schneller, als wir sie entwickeln können.“

Daher sei es für Massive wichtig, auf Wiederspielbarkeit zu achten und darauf, die Spieler so lange zu unterhalten, wie es möglich ist.

Vielleicht wäre es gut, wenn Spieler eine Pause machen

Aber, sagt er, vielleicht wäre es gut für Spieler eine Pause einzulegen. Und vielleicht wäre es für die Entwickler gut, das als etwas Positives zu sehen:

„Eine Sache, die wir im Kopf behalten möchten: Es ist okay, wenn Spieler aufhören zu spielen. Wir werden ihnen nicht sagen, dass sie für immer in The Division bleiben müssen.

Es ist okay, wenn sie aufhören, solange sie zufrieden sind, wenn sie aufhören, und dann zurückkehren möchten, wenn etwas Großes zu The Division 2 kommt.“

The Division 2 als Mega-Projekt – Angeblich über 1000 Entwickler

Das ist das Problem: Bei PvE-Spielen wie The Division 2 wollen Spieler eigentlich immer was Neues sehen. Das Spiel suggeriert, dass es immer was Neues gibt oder dass etwas Neues auf dem Weg ist:

  • Immerhin kennen Spieler nur einen Teil der Welt, die eigentlich in alle Richtung erweitert werden kann: Bei The Division 2 soll es jetzt ins Umland von Washington und später sogar nach New York gehen.
  • Die Story von The Division 2 wird mit einem Offenen Ende erzählt und wirkt, als könnte sie beliebig fortgesetzt werden: Was ist mit Aaron Keener?
division 2 raid x3 (1)
  • Das Spiel erschafft eine Welt, die lebendig wirken soll, da ist es schwer mit Pausen zu leben
  • die Gameplay-Systeme im Spiel wirken alle so, als könnten noch zig Waffen, Rüstungen und Spezialisierungen hinzugefügt werden und als gehe der Power-Score immer weiter hoch. Neue Exotics sind ja schon für The Division 2 angekündigt.

Zudem versprechen die Entwickler ja auch tatsächlich stetig neue Inhalte und sagen, dass Spiele über Jahre oder gar Jahrzehnte mit neuen Inhalten gefüttert werden.

Division-2-Episode

Das führt dazu, dass Spieler eigentlich immer „mehr Hunger“ auf Content haben, die Entwickler sich ihr Futter aber einteilen müssen.

Die Entwickler können zwar an Wiederspielbarkeit arbeiten, aber das geht nur bis zu einem gewissen Grad.

Letztlich gibt es 52 Wochen im Jahr und ein Spiel wie Division 2 bietet den fleißigsten Spielern „frische“ Inhalte für vielleicht 6 bis 10 Wochen pro Jahr. Die anderen 42 Wochen farmen die Spieler „alten Content“ und beschweren sich dann oft, dass das Spiel zu langweilig wird.

Rapper ICE T sagt, wie er The Division 2 sieht – Tausende Agenten stimmen ihm zu

Hatten andere Spiele schon dieses Problem? Das exakt selbe Probleme hatte Destiny vor „The Taken King.“ Damals schickte Activision ein Team von Diablo zu Bungie. Die sagten denen: „Die Leute werden Euer Spiel spielen und sie werden damit aufhören. Wichtig ist aber, dass sie zufrieden sind, wenn sie aufhören, denn dann kommen sie wieder.“

Auch Bungie sagte seinen Fans später, es sei echt okay, mal Pause mit Destiny zu machen und was anderes zu spielen.

Division-2-Park

Das steckt dahinter: Das Grund-Problem, was Bancherau beschreibt, ist sicher richtig. PvE-Shooter können Spieler nicht 52 Wochen im Jahr bespaßen.

Bei The Division 2 kommen aber spezifische Probleme dazu, die auf die Wiederspielbarkeit drücken:

  • das Loot-System fühlt sich „zu zufällig“ an
  • das PvP, ein Quell für Langzeitmotivation, funktioniert irgendwie nicht
  • zudem fehlt der „Endgame-Content“ abseits der Raids

Die Probleme tragen dazu bei, dass bei The Division 2 für viele grad etwas die Luft raus ist – etwa für Rapper ICE-T.

Die Updates der letzten Monate brachten für einen Großteil der Spieler keine wirklichen neuen Inhalt.

Destiny 2, The Division 2, Anthem – Wo stehen die Loot-Shooter im Mai 2019?
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quezacattle

Die Aussage hört sich schon irgendwie nach einem Offenbarungseid an. Es ist ok wenn Spieler aufhören aber sie sollen zufrieden sein. Hat der Herr mal in den Kalender geschaut? Das Spiel ist gerade mal 3 Monate alt, wie sollen da Spieler zufrieden sein wenn der ein oder andere jetzt schon aufhört?

Ricotee

Das „Wie“ wird doch im Text erläutert. 3 Monate Realtime kannst du nicht als Wertung nehmen. Da gibt es Leute, die spielen täglich 8-14 Stunden oder Leute, die spielen 2 Stunden in der Woche…

Matthias Wienke

ich hab noch genug zu tun 😛 ich kann mich nicht beschweren

Nekoelschekrat

Ich verstehe einige der Designentscheidungen nicht.
Was sollen die 3 Startsets? Völlig unsinnig.
Den Lootfrust könnte man großteils beheben wenn man die Optimierungsstation aus Division 1 einbaut oder zumindest zulässt,ein Attribut durch ein anderes seiner Wahl zu ersetzen.
Und warum sollte ich Einsätze laufen?Will ich Loot farmen mache ich flott ein paar zufällige Kopfgelder, immer noch eine der schnellsten Möglichkeiten an Loot zu kommen.
Der Raid ist auf Konsole einfach Mist, insbesondere, dass gewisser Loot nur dort droppt.
Man könnte meinen, massive hätte noch nie was von Division 1 gehört.

captnkirk99

Was mich am meisten nervt ist das fehlende matchmaking beim raid. Da dröhnen sich die Junkies mit
Gear voll. das ich als lonely player leider nie erreichen werde. Es gibt eben auch Spieler, die nur 2 h am Tag spielen können und noch ein reales leben bestreiten. In TD1 konnte ich in Überleben, Untergrund etc. notfalls auch alleine klar kommen. Bis auf die schöne Grafik ist TD2 so leider gähnend langweilig – nach dem 6. Mal Tidal Basin – was soll da noch kommen?

DanC

Beim Raid ist nur die Eagle Bearer das Ziel, die Gearsets die du bekommst sind nicht wichtig, ich hab das „Spitze des Speers“ Set vollständig und noch nie genutzt. Du kannnst mit dem Zeug das du im normalen Spiel bekommst viel bessere Sets zusammenstellen. Ich bin zwar in einer großen Gruppe und hab den Raid schon dreimal durch auf der Xbox, aber ich lauf immer noch sehr gerne alleine rum, weil ich dann einfach die Xbox aus- und anmachen kann wann ich möchte. Mehr als 2-3 Stunden unter der Woche kann ich auch nicht spielen. Du musst dir über Facebook oder Disquord Leute suchen, wenn du den Raid laufen möchtest, das geht eigentlich recht gut. Du kannst dir auch einen zweiten, dritten und vierten Character machen, ich mach gerade en vierten auf 30, die Story spielen ohne Spezialisierung ist auch ganz nett und gar nicht mal so einfach wenn man WT5 gewohnt ist. Gibt ja noch Kopfgelder, die Belobigungen, die Mods-Blaupausen, DarkZone, alle Exotics + Huntermasken etc. also ich finde immer etwas.

Ultralogic

Ich bitte um Begründung, wüsste nicht was an meinen Aussagen unlogisch sein soll. Leere Sprüche kloppen kann jeder…

Oliver

Interessanter Aspekt … denke mir auch ab und zu, dass dies ein negativer Aspekt des Multiplayer/Internet darstellt.

Ultralogic

Blödsinnige ausrede dafür das das spiel krasse Designschwächen hat.
Ich für meinen Teil kann mich nicht erinnern, dass bei mir in WoW Vanilla nach 3 Monaten nichts mehr zu tun war. Ein solches Statement kann nur in der heutigen Zeit entstehen, in denen Spielinhalte nicht mehr lange genug zu motivieren wissen, da Ziele im Spiel viel zu leicht zu erreichen sind und der Zufall über Erfolg entscheidet.

Dazu kommt noch das absolut bröckelige RPG Fundament. Ich habe mich in TD2 nicht über eine Waffe gefreut, mit keinem Teil das ich ersetz habe fühlte sich mein Char stärker oder gar individueller an. Man hat im Gegensatz zu TD1 eine enorme Schwäche bei der Buildvielfalt und das alleine wirkt sich negativ auf die Spielzeit aus (Denn wenn man in TD1 einen build komplettierte/ perfektionierte konnte man sich an einem anderen versuchen und alle boten einen unterschiedlichen Spielstil). Jeder rennt in TD2 nur mit den immer gleichen roten builds durch die Gegend, Sets sind nieschen/ Randerscheinungen die sich für sich alleine absolut katastrophal spielen.

Ich habe das Spiel nach 3 Wochen beiseite gelegt, denn es wollte ein Lootshooter sein, war aber nicht mehr, als ein schöner Grafikblender der in seinen Grundsätzlichen Spielsystemen absoluter Müll war.

DanC

Man, dann spiel das Spiel einfach nicht, so Leute wie dich brauchen wir dort nicht. Gibt genug Varianten wie man spielen kann, ich spiel im Moment ein Set mit 17 gelben, einigen blauen und ein paar roten, das nutze ich auch im Team in den DZs.

kotstulle7

Ist eigentlich krass, wie sehr Destiny, trotz allem was vorgefallen und released wurde, auf zwei relativ gesunden Beinen steht.
Ich meine, dass ist keine Selbstverständlichkeit, gerade im Zeitalter F2P und BR.
Aber umso trauriger finde ich, wie viele Spieler Ihren Spielen aufgrund vergangener Fehler den Rücken kehren. Gerade bei Destiny 2

Compadre

Was heißt „aufgrund vergangener Fehler“? Ich kehrte Destiny aufgrund des aus meiner Sicht größten Fehlers den Rücken und der ist noch nicht vergangen, denn dabei handelt es sich für mich um Destiny 2.

Ace Ffm

Frage zu Cassy: Ist der Cassy Standort bei anderen auch in den Tiefgaragenräumen neben dem Schloss und wenn man hingeht ist ausser einem Händlertimer(bei mir gerade bei ca. noch 17 Std.) nichts vorhanden? Sehr seltsam. Wollte eigentlich mal schauen was sie neues dabei hat,aber so wird das nix. Jetzt ist nur die Frage ob das nur bei mir so ist.

Neno Horvat

Bei mir auch. Heutemorgen war cd von 18h bei ihr

Ace Ffm

Ok. Danke. Dann ist es wenigstens nicht nur bei mir so und es bleibt uns wohl nix anderes übrig als den Timer ablaufen zu lassen. Mal sehen was dann passiert.

Jabla

Ich weiß grad nicht was mich mehr verstört. Die Tatsache, dass in nahezu allen mmo’s eine Sommerflaute vorhanden ist, an denen man draußen sein Leben chillen sollte oder das Entwickler den Kunden sagen müssen das sie auch mal das Spiel weglegen können. So langsam verstehe ich die Gaming Community nicht mehr. Teilweise wie ein riesiger Haufen Junkies, die nicht genug Stoff bekommt. Irgendwie. bitter …

Bodicore

Sagt ja niemand das man keine kreative Pause machen darf… Das einzige was man nicht machen darf ist die kreative Pause bereits zum Release 🙂

Lotte

Kann dem eigentlich nur zustimmen.
TD2 bzw. das gesamte Genre ist nun mal kein „ich logg mich täglich ein, mach mein Ding, bin voll beschäftigt und über Jahre zufrieden“.

Für mich ist TD1 und TD2 so eine Art Achterbahn, mal total gefangen, dann wieder ein wenig Flaute, dann wieder ein paar Wochen volles Hoch.

Man sollte sich einfach von dem Gedanken verabschieden, dass man EIN Spiel hat, das einen komplett befriedigt. Verstehe solche Leute eh nicht.

Der Wechsel zwischen den Spielen verzeiht dann auch gerne mal den ein oder anderen Fehler, dann bleibt es halt liegen. Muss ja nicht World-First das Item x haben, also ich zumindest.

Seitdem ich so spiele, macht mir jedes Spiel Spaß und ich habe keinerlei „Hass“ gegen Bugs oder Probleme usw….

Was, Server down bei Spiel x? Na und, dann spiele ich halt Spiel y.

Glaube das müssen die heutigen Spieler einfach noch lernen, dann wird es entspannter für die Entwickler UND die Spieler selber.

Compadre

Es gab aber mal eine Zeit, da waren das diese Spiele durchaus. Du konntest über „tägliche Missionen“, „tägliche Beutezüge“ usw. eigentlich immer was sinnvolles machen, was sich lohnte. Und wenn du dann noch Zeit hattest, konntest du was farmen, neben den ganz normalen wöchentlichen Aktivitäten.

Mittlerweile ist das Genre aber wohl wirklich so. Ist halt Ansichtssache, ob einem das gefällt oder nicht. Mir persönlich gefällt es nicht, dass ein Spiel wenig Tiefgang oder Langzeitmotivation bietet.

Marcus Gießler

Das ist echt eine Top Aussage

Psycheater

Auch hier kann man eigentlich Bungie mit Destiny und Destiny 2 anführen; wo auch immer alle am meckern sind (inkl. Mir) und es doch stetig von unfassbar vielen Leuten gezockt wird. Also müssen sie ja was machen was den Spielern gefällt

DaayZyy

„Die Leute konsumieren die Inhalte schneller, als wir sie entwickeln können.“

Das weiss man aber doch bitte nicht erst seit gestern?

Schön das sie es mal wieder einsehen das Sie so nicht liefern können. Aber dazu bräuchte ich kein Teil 2.

Eine längere Entwicklung mit mehr Inhalten ala Survival, Wellenmodus, Untergrund etc. wäre sinnvoller gewesen. Diese dann nach und nach raushauen alle 6 Wochen oder 8. Und dazu kommunizieren was wann als nächstes kommt. Somit hat man eine gute Basis wer dann noch meckert zu wenig tja Pech gehabt.

Bin kein Experte aber denke das dort die Falschen „Wichtigen“ Leute Entscheidungen treffen.

Ricotee

„Das weiss man aber doch bitte nicht erst seit gestern?“

Hast Du den Text eigentlich nicht gelesen…? Natürlich weiß man das nicht erst seit gestern. Es ist ein Fakt. Nicht jedes Faktum ist grundsätzlich ohne weiteres änderbar. Und das haben die Entwickler gewusst.

Die Erde dreht sich um die Sonne. Das weiß man auch nicht seit gestern. Und?
Ich spiele seit über 25 Jahren Computerspiele. Und keins habe ich mehr als 60 Stunden ohne große Pause gespielt.

Division fanboy

Hat schon wer den Chemwerfer getestet wie der jetzt ist, soll doch wieder mit einem Knopfdruck gehen?

Benjamin Buchwald

ging die ganzen letzen wochen so , also bei mir

SVBgunslinger

Zu den letzten 3 Problemen im Bezug auf die Wiederspielbarkeit würde ich noch die fehlende builddiversity dazuzählen. In td1 hab ich halt die gleiche Mission mal als Techniker, tank oder so nochmal gespielt. In td2 gibt es keine builddiversity weshalb die grindmotivation stark eingeschränkt wird.
Schlechtes pvp und fehlender content neben dem raid sind natürlich richtig.

Division fanboy

Sind die nächsten Ziele von Massive.Jetzt gehen sie die Skills und die Buildvielfalt an( Quelle:MyDivision.net).Ich freu mich drauf!

SVBgunslinger

Wäre schön. Haben sie aber beim letzten Mal schon gesagt und tanks seh ich nach dem Patch immernoch nicht.
Bei mir schwingt halt ne Menge td1 Wehmut mit. Ich warte nen paar Monate und hoffe dass das Spiel dann auf einem besseren stand ist.
Bis dahin bleib ich bei wow.

DanC

Also ich lauf im Moment in den Missionen und Kopfgeldern fast nur mein Skillbuild, hab auf alle Skills 10 Sekunden Cooldown, mit Reset Wahrscheinlichkeit bei Kill und werfe andauernd die Clusterminen mit um die 200.000 Schaden pro Kugel und kann mich alle 10 Sekunden Wiederbeleben. Die Drohne und der Turret sind zu schwach, der Chemlauncher Oxi auch, die Glühwürmchen kapier ich einfach nicht, die sind bei mir wie Knallfrösche. Was ganz nett ist, ist der Drohnenstock als Angriffswaffe, aber der könnte ein bisschen aggressiver sein.

Scaver

In td1 hab ich halt die gleiche Mission mal als Techniker, tank oder so nochmal gespielt

Ja Du und ein paar wenige andere. Aber nicht die Masse!
Und auch hier kannst Du die selbe Mission als Scharfschütze, Zerstörer usw. spielen und das auch mit verschiedenen Skills, Waffen usw. Alles machbar!
Die Masse braucht die vorgefertigten Spezialisierungen, um sich zu identifizieren. Die Masse will sich nicht selber durch Builds ihre Spezialisierung erstellen, sondern sie durch Builds nur ergänzen und verstärken!

Farson Kuriso

Ja du kannst die Missionen als Scharfschütze, Zerstörer usw. Spielen, ändert aber nichts dran das die Buildvielfallt dahinter die gleiche ist. DMG DMG DMG Heal mehr brauchst nicht um alle inhalte Spielen zu können.

Ob das ändern der Skills und builds das problem löst glaube ich nicht, da das Spiel zu leicht ist. Warum sollte ich eine mission als Tank Spielen, wenn man mit dmg durch laufen kann.

Edit.: Zitat: ‚Ja Du und ein paar wenige andere. Aber nicht die Masse!‘

Gut das du für die Masse sprichst^^

Xur_geh_in_Rente!

…deswegen mag ich die Schweden, die sind einfach ehrlich 😀
Man kann es einfach nicht jeden recht machen….

Bozz Borus

Gewagte Aussage-Diese Einstellung könnte in der einen oder anderen Firma zum einem Kündigungsgrund führen zumal die Absatzzahlen wahrscheinlich auch absolut unter den Erwartungen liegen.

Alex

Ja bei allen Firmen mit Realitätsverlust was der Mann sagt ist absolut richtig und haben schon andere MMOs vor ihm gesagt, die einzigen die weiterhin kleffend am Zaun stehen und immer noch das unmögliche verlangen sind die Konsumenten, schon immer so und für diese Konsum Opfer habe ich absolut kein Verständnis, die sollten sich eventuell eine andere Tätigkeit als Hobby zulegen.

xollee

Im Grunde hat er Recht. Eine Pause tut immer gut, vorallem wenn man viel zockt. Das sollte aber nicht der sagen der für das Spiel verantwortlich ist und gerade in der Kritik steht das sein Spiel zur Zeit einfach viel falsch macht und unterm Strich langweilig ist. Nicht nur Dauerzockern ist das Spiel langweilig. Gelegenheitsspieler die den Raid nur auf Twitch sahen, haben mittlerweile auch langeweile.
Ausserdem stehen Dinge wie Loot in der Kritik. Der Kern des Spieles ist ziemlich schnell langweilig…das hat nicht viel mit Inhalten zu tun, da lief von vornherein was falsch, denn diesen Loot nur erweitern anstatt komplett zu überarbeiten wird die Leute auch nicht glücklich machen.

Alex

Ich finde es schön das so viele endlich realistisch über dieses Spiel schreiben, endlich sind bei allen die Flitterwochen vorbei und man realisiert was für ein Blender das Spiel teilweise ist.
Wäre der Zustand auch nur ansatzweis so schlecht wie bei Anthem gewesen, wäre das genauso in der Luft zerrissen worden.
TD2 hatte lediglich den Vorteil der besseren politur und die Tatsache das man um “durch“ zu kommen gefühlt länger brauch und so die Ernüchterung erst recht spät eintritt.
Alles in allem halte ich es aber für genauso undurchdacht und unfertig wie Anthem.

Gerd Schuhmann

TD2 hatte lediglich den Vorteil der besseren politur und die Tatsache das man um “durch“ zu kommen gefühlt länger brauch und so die Ernüchterung erst recht spät eintritt.

Ich find das eine krasse Sichtweise.
Ich hab The Division 2 80 Stunden gespielt und war in der Zeit zufrieden.
Anthem hab ich 25 Stunden gespielt und war in der Zeit zufrieden.

Also zu sagen: Beide Spiele sind total furchtbar weil nach 80/25 Stunden der Spielspaß nachlässt und man warten muss, bis neuer Content kommt … ich finde das eine krasse Sichtweise, die viel mit enttäuschter Erwartungshaltung zu tun hat.

Ich kann nachvollziehen, dass sich Leute mehr von dem Spiel erwarten. Aber zu sagen „Wenn das Spiel nicht die ersten 80 Stunden gut gewesen wäre, hätten es die Leute total zerrissen“, finde ich eine krasse Aussage.

Alex

Das hast du etwas missverstanden Gerd, oder ich habe es falsch ausgedrückt. Es geht dabei um den ersteindruck, Anthem hatte bei sehr vielen verspielt weil der Frust wegen technischer Probleme gerade bei prerelease und einige Zeit danach extrem groß war, das kann man kaum wieder gut, machen, wäre das bei TD2 ähnlich gewesen hätte sich der Shitstorm genauso entfesselt da kein blick für das gute da gewesne wäre, wie bei Anthem.
Das meine ich mit “TD2 hatte schlicht den Vorteil der besseren Politur“.
Schon kurz nach release gab es die ersten die schon angemerkt haben warum so viele so über TD2 feiern, effektiv hat es genau den selben Endgame kontent wie Anthem. 3 Größere Doungens, wenn man den Ubisoft Formel kram nicht mit rechnet, das Gear ist auch nicht komplett zu ende gedacht und Bugfrei ist auch was anderes.
Aber die Meinung der großen Masse war gut, weil die Flitterwochen nicht durch ständige Spielabbrüche und damit zusammenhängende Probleme gestört war. Erst seit diese bei großen Masse vorbei sind, lese ich vermehrt stimmen die das Spiel nun realistisch bewerten.
Und versteh mich nicht falsch ich finde td2 trotzdem nicht schlecht, nur hilft es einem Spiel halt auch nicht wenn man es romantisch in höhen hebt wo es nicht hingehört, genauso wie man wegen anfänglichen Frust Spiele nicht zu boden Prügeln sollte, nur weil diese anfängliche Probleme haben.
Edit: übrigens stelle ich gern “krasse“ Thesen in den Raum, muss nicht immer mein persönlicher Standpunkt sein, ich Diskutiere einfach auch gern etwas kontrovers. 😉

maledicus

Ne Kamerad .. Anthem ist ein Totalausfall und das ist sehr gut begründet. Du versuchst jetzt, wo auch Kritik an Division aufkommt, überall wo es geht das Versagen von Bioware mit den Problemem von Division 2 gleichzusetzen. Zwischen den Spielen liegen Entwicklerwelten.

„“
Schon kurz nach release gab es die ersten die schon angemerkt haben
warum so viele so über TD2 feiern, effektiv hat es genau den selben
Endgame kontent wie Anthem. 3 Größere Doungens, wenn man den Ubisoft
Formel kram nicht mit rechnet
„“

Das ist schlicht falsch. JEDE Hauptmission in Division ist im Grunde wie ein Stronghold in Anthem mit Zwischen-Bossen und Endbossen und im Endgame ebenso relevant wie die Missionen die auch in Division Strongholds genannt werden. Man kann in allen Hauptmissionen den Loot bekommen den es auch in den Strongholds gibt, besondere Gegenstände außen vorgelassen die an eine spezielle Mission gebunden sind. Das betrifft aber Hauptmissionen & Strongholds gleichermaßen.

Die Hauptmissionen unterscheiden sich von Qualität und Wiederspielwert garnicht von den Strongholds, nur im Umfang etwas je nach Stronghold.

Das bedeutet in Division 2 hat man praktisch 16 Strongholds mit Wiederspielwert ( inklusive aller schwierigkeitssgrade ) so wie die 4 Strongholds in Anthem.

Wenn man jetzt noch anfängt die anderen Inhalte aufzuzählen, welche Division den Spielern bietet und die Spielewelt interessant machen, dann geht das weit über das hinaus was Anthem bietet.

„“
genauso wie man wegen anfänglichen Frust Spiele nicht zu boden Prügeln sollte, nur weil diese anfängliche Probleme haben.
„“

Anthem hat aber keine anfänglichen Probleme. Anthem hat strukturelle Probleme durch Fehldesign. Dazu kommt, das man uns wirklich komplett angelogen hat. Angebliche Ingame-Szenen die fantastisch aussahen gibt es so nicht und die angeblichen 6 Jahre Entwicklungszeit sind auf ca. 18 Monate geschrumpft in denen man das Spiel panisch zusammen dengeln musste, nachdem der EA verantwortliche gesagt hat, das ist nicht das Spiel das uns versprochen wurde. Ihren eigenen Zeitplan bzgl. Inhalte können sie in keiner Weise einhalten, das sagt alles. Da gibt es nichts schönzureden.

Das ist so wirklich garnicht mit dem was Division 2 bietet gleichzusetzen.

Gruß.

Alex

Du feierst TD2 offensichtlich aber die Missionen mit strongolds gleichzusetzen, damit hast du gezeigt wie sehr subjektiv du hier dinge angehst.
Die Missionen haben exakt den selben Spielwert wie eine normale Mission in Anthem, wenn ich optimistisch bin wie die legendären Story Missionen die im nachhinein da zu gekommen sind. Über enttäuschte überzogene Erwartungshaltungen hab ich keine Lust schon wieder zu reden das könnte ich auch alles im Detail auseinander nehmen ehrlich gesagt hat es bei jemanden der TD2 noch so romantisch sieht keinen Sinn.

maledicus

Also ich habe beide Spiele bis ins Endgame gespielt und romantisiere garnichts. Ich beschreibe das, was ich dort gespielt habe. Und wenn du zufällig Kommentare von mir gesehen hast zu dem was zuletzt so in TD2 passiert ist, dann wüsstest du das ich ganz sicher nichts romantisiere. Also unterstell nicht einfach so einen Unsinn.

Die Hauptmissionen in TD2 sind von vorneherein auf wiederspielbarkeit implementiert und ich sags nochmal – sie unterscheiden sich nur geringfügig von dem was man ein Stronghold nennt. Die Strongholds in TD2 heissen im Grunde nur so, weil sie storymäßig eben die Festungen der Fraktionen sind, deswegen hat man sie nochmal an ganz besonderen Orten spielen lassen ( wobei die hauptmissionen auch an besonderen orten spielen die den strongholds im wiedererkennungswert in nichts nachstehen ) und sie sind etwas größer als die anderen Hauptmissionen. ABER die anderen Hauptmissionen erfüllen ebenso alle Kriterien dessen was man gemeinhin in MMOs/Online-Spielen als Dungeons/Instanzen etc. bezeichnet.
Es ist sogar so, das es gewissen Loot wie Teile von exotischen Waffen nur in bestimmten Hauptmissionen gibt. Und für eine Hauptmission mit ihren Zwischen & Endbossen etc. in TD2 braucht man mind. genausolange wie ein Stronghold in Anthem und natürlich gibt es auch in Anthem Stronhgolds die sind was kürzer und andere was größer.

Die Hauptmissionen in TD2 erfüllen spieltechnisch den selben Zweck wie Strikes in Destiny, wie Strongholds in Anthem usw. weil sie immer ( und zwar ALLE Hauptmissionen ) einen Dungeon-Crawling Aufbau mit allen Features dafür haben, und das gilt für die Hauptmissionen in Anthem so nicht.

Und klar hatten enorm viele Spieler andere Erwartungen an Anthem, wenn ein Schwergewicht der Branche behauptet sie haben 6 Jahre daran gearbeitet ein Online-Spiel zu entwickeln. Das man am Ende von dem Spiel entäuscht wurde dürfte doch keinen wundern. Aber das hält mich nicht davon ab die Features und Inhalte möglichst objektiv zu vergleichen.
Das schlägt sich auch in den Bewertungen der Fachpresse nieder. Meine Empfehlung — schau dir mal die Angry Joe Reviews zu Anthem an, so cholerisch der Mann absichtlich rüberkommt in seiner Show, so fair und objektiv bewertet er am Ende doch die Spiele.

Ganz davon ab möchte ich dir Anthem auch in keiner Weise schlechtreden, wer Freude an dem Spiel hat dem werde ich das nicht vorwerfen.

PS. So ich nehm mir jetzt nen Sekt, schaue verträumt gegen meine runtergelassenen Jalousien, romantisiere von TD2 und logge in Warframe ein 😀

Gruß.

pvpforlife

Yannick Bancherau, der Live Content Manager von The Division 2, sagt im Interview mit
Kotaku: „Die Leute konsumieren die Inhalte schneller, als wir sie entwickeln können.“

Dieses Zitat zeigt ganz klar was das Problem der Spiele des Genres ist. Es ist doch einfach nur logisch das es schneller geht bestehenden Ihalt durchzuspielen als neuen Inhalt zu liefern. Der Trick ist ein solches Spiel von Grund auf ums Endgame herum aufzubauen. Bevor man Sinnlosen Story Content entwickelt oder Nebensächlichkeiten wie Wiederhohlbare Missionen etc, muss man sich erstmal klar machen wie das eigene Spiel hunderte Stunden den Spieler beschäftigen kann ohne das man neuen Inhalt Entwickeln muss. Dann mahct man sich Gedanken wie man Charackterfortschritt, Ausrüstung und die damit verbundene Spieltiefe, ausgelegt für hunderte Stunden in das ausgedachte Endgame einfügen kann. Man braucht nichtmal eine Story oder eine große Welt, alles was zählt ist wie man den Spieler im Endgame beschäftigen kann ohne das ihm zu schnell öde wird, und wie gut die Gamesystems also Progression, Charckterentwicklung etc, mit dem Endgame verwoben sind um hier hunderte Stunden zu motivieren. Alles andere ist absolut unwichtig. Mit der Zeit kann man dieses eine Endgame erweitern und zusätzlich über Zeit weitere Endgamebeschäftigungen einführen welche wiederum darauf ausgelegt sind hunderte Stunden zu beschäftigen.

Aber was halt eindeutig nicht funktioniert ist Story und eine große Welt zu entwicklen und sich dann erst zu fragen wie man überhaupt über längere Zeit die Spieler bei der Stange halten will. Einfach nur random Loot und die immer gleichen Locations ablaufen ist halt magelhaftes Endgame.

rowo75

Das Gearset farmen von TD1 war zb eine gute Art der Beschäftigung. Und damit verbunden die unterschiedlichen Spielweisen.

Division fanboy

Oh ja, ich denke an die zich Tausenden Bossrunden????

maledicus

Man kann sich auch eine Situation schönreden, aber wenn er meint.

Hans Wurscht

Grundsätzlich hat der Gute ja nicht ganz so unrecht mit seinen Aussagen…

Jedoch, ich bspw., Habe aufgehört zu spielen, weil’s mir eben (momentan) keinen Spass macht, und ich finde, es ist zu TD1 ein klarer Rückschritt des Spiels, in vielerlei Hinsicht…

Easy E.

Genau so ist es!
Es gab in TD1 für mich nie einen Grund länger zu pausieren-Es hat mich immer aufs neue motiviert zu spielen….
TD2 hat leider jedes Momentum verloren und langweilt mich zur Zeit auf vielen Ebenen-Da muss sich TD2 den vergleich zum Vorgänger gefallen lassen!

Oliver

Interessante Statements, die sich mit meiner Wahrnehmung decken.

1. Ich kenne eine Handvoll Spieler, die praktisch nur ein einziges MMO spielen, also kaum oder gar nichts anderes. Für diesen Spielertyp wird kein Entwicklungsstudio der Welt jemals genug Content liefern können.

2. Ich komme aus der Strategiespielszene, da ist der Weg meist das viel schönere Erlebnis als das Ziel. Ich denke, das zu viele Spieler darauf versteift sind, Content möglichst schnell und damit oberflächlich zu verschlingen. Der fehlende Blick und die Freude am Detail „vermiesen“ dann das Spielerlebnis, wenn ein Spiel nur dann gut ist, möglichst im Wochenrhythmus neuen Content zu liefern.

3. Ich nehme wahr, dass Immersion, also das Eintauchen und sich Einlassen auf eine Spielwelt, immer weniger Wert gewinnt. Wozu auch, wir drehen eh die Musik aus, Cutscenes nerven und werden weggedrückt, warum Dinge freispielen und nicht gleich zur Verfügung, fordernd okay, aber nicht allzu schwer (hey, lass uns doch auf YouTube die Lösung schauen bevor wir hier lange rumprobieren), oh mann, schon wieder so ne kack Nebenmission …. wie soll ein Entwicklungsstudio diesen Spielertypus, der meiner Meinung nach immer stärker vertreten ist, jemals zufriedenstellend beliefern??

Dave Schlieckriede

Stimmt ich dir zu, die Spieler rennen durch die Hauptmissionen, um einfach schnell auf ihr Gear-Score zu kommen, – ein paar Tage später gabs schon Tipps wie man am schnellsten auf’m höhsten Gear Score farmt.

Die Entwickler, fertigen auch eine Spielwelt ein, – die einfach die Leute nicht mehr interessiert…
es wird nur noch gegoogelt… da kann man echt nicht genug content bieten.

aber eine Frage hätte ich generell an diese Spieler, – was für content wollen die? die sollen mir mal 2-3x vorschläge nennen, wo die dann für ne längere Zeit am Spiel hängen bleiben..

Ich hab spaß mit dem Spiel.. ich spiel’s auch keine 5H am Tag..
die haben mit Div2 einiges besser gemacht und ich sehe auch für die Zukunft keine probleme.

maledicus

Es geht hierbei weniger um Content, sondern wie man die Spieler solange im Content beschäftigt bis neuer Content da ist.

Zum Bsp. gibt es im PvP von Division 2 einfach rein garnichts zu erspielen, außer Kisten die man auch sonst überall bekommt. Das gleiche gilt für die Dark Zone, da gibt es ein legendäres LMG, hat man das gibt es dort nichts weswegen man da noch hingehen müsste um irgendwas zu sammeln. Solche Aktivitäten macht man attraktiv indem man da irgendwo Händler hinstellt die einem besondere Klammotten verkaufen die es sonst nirgends gibt, wofür man dann halt irgendwelche Punkte, Rang, Resourcen erspielen muß um an das Zeug der Händler zu kommen. Zusätzlich könnte dort besonderes Zeug droppen, nehmen wir als positiv Beispiel mal das Eisenbanner und den Schmelztigel in Destiny. Das wir gespielt wie bekloppt obwohl es der gleiche Content ist, weil es dort coole Sachen gibt, Style & mehr.

Dann bringt Massive diesen Raid .. der absolut unzugänglich ist, herrgöttl wir haben 2019 und nicht mehr 2005. Da packen sie neues Zeug rein, aber 99% der Spieler haben davon schlicht nix — 6 setzen.

Als positives Beispiel was in Division 1 einfach supergeil war — der Untergrund DLC, man hat den selben Content immer wieder ge-grindet, man konnte sich einen Rang erspielen und es gab etwas worauf man hingespielt hat aka Belohungen und nebenbei hat es auch noch Spaß gemacht.

Es geht also um Looten & Grinden im vorhandenen Content, bis neuer Content mit Zeug kommt, damit man wieder gerne weiter Lootet & Grinded.

Beste Grüße.

Oliver

„Es geht hierbei weniger um Content, sondern wie man die Spieler solange im Content beschäftigt bis neuer Content da ist.“

… und das dann bitte in motivierender Art und Weise, heißt, ich muss den Spieler (bestenfalls wertvoll) BELOHNEN.

Das begreife ich einfach nicht, warum diese Binse so oft ausgelassen wird? Wenn man das intelligent implementiert, lässt sich sogar ein und derselbe Content „verkaufen“, siehe Destiny 1. Der Spieler will doch einfach nur belohnt werden, dann ist er sogar zu stupidem Grinden bereit. Und zudem habe ich als Entwickler dadurch Zeit, wirklich neuen und guten Content zu produzieren.

maledicus

Grüße Oliver,

„“

1. Ich kenne eine Handvoll Spieler, die praktisch nur ein einziges MMO
spielen, also kaum oder gar nichts anderes. Für diesen Spielertyp wird
kein Entwicklungsstudio der Welt jemals genug Content liefern können.
„“

Das stimmt zwar, aber es wird einen Grund haben wieso diese Spieler solange dabei bleiben. Und genau der Grund fehlt mMn. bei Division oder Anthem.

Aber genausowas passiert, wenn man von einem erfolgreichen Spiel dringend Teil 2, Teil 3 usw. machen will, damit immer wieder bei Null anfängt, nur damit das nächste Release als Vollpreis durchgeht. Anstatt wie bei klassischen MMO(RPG)s auf große reichhaltige Add-Ons zu setzen, die Spielewelt damit zu vergrößern und vorhandenen Content nicht immer wegzuwerfen sondern zu erweitern.

Gruß.

Oliver

Genau diesen Weg der Vergrößerung statt einem neuen Teil scheint ja Destiny jetzt zu nehmen, nachdem man nun ohne Activision freier agieren kann.

Übrigens macht das Paradox Interactive mit ihren eigenen großen Grand Strategy Marken so wie du beschreibst. Die Spiele werden über lange Jahre regelmäßig verbessert und erweitert, mal kostenfrei, mal als DLC. Und das in einer beeindruckenden Konstanz und Geschwindigkeit.

I.d.R. sind die Spiele dann irgendwann kaum noch vom Releasezeitpunkt her wieder zu erkennen und haben sich massiv positiv weiterentwickelt. Einen offiziellen neuen Teil gibt es erst dann, wenn mit dem Code (Engine, Mechaniken, Setting, einbaubare Ideen …) der aktuelle Teil einfach an das Limit gestoßen ist.

Mit diesem Modell sind sie extrem erfolgreich und aus einem kleinen schwedischen Indie-Entwicklungsstudio wurde einer der Big Player der Strategie-Industrie.
Ich wünschte, andere Studios würden sich daran ein Beispiel nehmen. WinWin für alle Beteiligten.

Alex

Da gebe ich dir absolut recht, der blick fürs Detail ist sehr rare heutzutage und die Leute sind zu gierig und haben zu wenig Zeit oder setzen sich so unter druck das Spielspaß damit eigentlich kaum noch etwas zu tun hat.
TD2 ist hierbei aber eher gegenteilig aufgefallen, genauso wie RDR2 bei diesen wurde gerade viel Detail verliebtheit angepriesen was auch stimmt, zumindest bei letzteren auf jeden Fall, aber auch das hat für eigentlich geile Immersive Mechaniken extremwn hate abbekommen, aber eher aus der Community und den selben Zeitschriften die jetzt über Cyberpunk herziehen.
Bei Anthem hingegen habe ich abseits des Loot problems und der anfänglichen Bugs bis heute fast keinen Artikel gelesen der auch nur Ansatzweise während des Freeplays oder den Missionen nach links und rechts geschaut hat, ansonsten hätte man sich viele Behauptungen sparen können der einzige Artikel der ein wenig in die Richtung ging und den ganzen “seelenlos“ Argumenten widersprochen hat war hier auf MeinMMO. Das ist also nicht nur ein Comunity problem sondern ein Generelles heutzutage, leider.

Oliver

100% Zustimmung!

Ich war beispielsweise von der Detailverliebtheit innerhalb der Missionen in TD2 enorm angetan. Bei den Museumsmissionen habe ich tatsächlich viele der Beschreibungen zu den Exponaten gelesen und war über die Detailverliebtheit sehr erfreut. In meinem Buddieumfeld darauf zu sprechend kommend und fragend, wie die anderen das fanden, habe ich dieses Originalzitat gehört:

„Wen interessiert der Scheiß, die sollen die Missionen lieber kürzer machen, brauchst ja ewig bis du an guten Loot kommst!“

Da merkte ich, dass ich an ein Spiel einen gänzlich anderen Anspruch habe 😉

Alex

Oh Ja, das merke ich auch immer wieder.
Lustiger weise wird mir dabei immer vorgeworfen, ich hätte keinen Anspruch. 😀
Verrückt diese Welt. ^^

Oliver

Hehe … kommt mir bekannt vor 🙂

Jabba

Sieht man mal wieder am Beispiel Assassins Creed Odyssey auch wenn es ein Singleplayerspiel ist. Mit dem Questmaker werden Quests generiert mit der man mit wenig Aufwand viel XP generieren kann. Wo ist da noch der Sinn eines Spiels.

Aber die Youtubeaffen quäken es einem ja vor wie cool man ja ist wenn man nur schnell den Höchstlevel oder das beste Equip erreicht und jetzt etwas Kritik an die Spieleseiten (auch MEINMMO): Ihr verbreitet solche Links für schnelles farmen auch noch weiter. Und die Youtubeaffen verdienen auch noch Kohle mit diesem Scheiss.

Habe TD2 auch erstmal beiseite gelegt, gibt noch genug andere Spiele. Raid ist für mich zeitlich nicht mehr machbar, stösst nur etwas sauer auf das an Casuels nicht gedacht wurde.

ABER: Bis zu meinem persönlichen Equipmentstand mit dem ich gut farmen kann (und mir keine vorgekauten Guides durchgelesen habe) hat es mir einige Wochen viel Spaß bereitet und ich schaue bei neuem Content bestimmt wieder rein, somit war das Geld nicht sinnlos rausgefeuert. Finde es super das der neue Content zumindest für alle kostenlos ist.

Chiefryddmz

Danke =)

Yuzu qt π

„Die Leute konsumieren die Inhalte schneller, als wir sie entwickeln können.“
Einfach mal von Anfang an ein Spiel Entwickeln das schon komplett alles bietet.
Hat man damals bevor er ganze DLC-Wahn anfing auch geschafft.
Und im Thema Division 2: Einfach mal alles vernünftig machen so das Builds einen Sinn ergeben?
Seit das Spiel draußen ist gibt es nur Rote Angriffs Skillung als einzige richtige lösung.
Blaue oder Gelbe Skillung? Ha, schieß dich doch nicht selber in den Nachteil.
Somit wird das Spiel schnell langweilig weil man einfach nicht viel Variationen hat.
Jeder rennt nur mit Chem-Launcher, Turret oder Drohne rum. Alle anderen Skills sind nur mittelmäßig bis schlecht.
TD2 macht bomben Spaß, aber man hat keine Abwechslung im Spielstil.

Stöpsel76

Früher hatten wir auch einen Kaiser … ????

JimmeyDean

Naja es ist immer ein zweischneidiges Schwert….klar hat er Recht damit dass man GaaS als On-Off-Beziehung betrachten sollte…..aber das grundlegende Problem ist doch, dass man beim 1. Teil geduldig alles mitgemacht hat, Designschwächen, Contentmangel, Bugs…..all das hat man mitgetragen, mit(um)gestaltet (Community Feedback/ Taskforce) und schliesslich mitgenossen gegen Ende….um dann mit dem 2. Teil wieder alles genommen zu bekommen.
Ich weiss es ist für einen Release ein Höllen Umfang….aber Survival, Untergrund, Widerstand…all das waren sinnvolle Ergänzungen und haben Teil1 mit der Zeit zu einem echt runden Paket gemacht…dass man in der Hinsicht zum 2. Teil so dermassen beschnitten wird ist ein Teil des Trauerspiels, die Tatsache dass sie alle Erfahrungen/Erarbeitungen welche sie über Jahre im 1. Teil sammelten und gegen Ende viel Lob für einheimsten zum 2. Teil komplett fallen lassen und grundlegend sämtliche Mechaniken wieder bei 0 neu implementieren, tut sein übriges dazu…
…..unterm Strich hatte/habe ich immernoch meinen Spaß mit Teil2 für das was es ist und ich freue mich auf neue Inhalte….nur ein gewisses Fragezeichen ob der Sinnhaftigkeit eines solchen Reboots und was sie sich dabei gedacht haben bleibt halt doch im Hinterkopf….mittlerweile hätte ich mir tatsächlich die Map des 2. Teils als (meinetwegen Vollpreis-) Erweiterung des 1. Teils gewünscht….die Abwechslung der Spielmodi, gepaart mit relevanten Lootanreizen…das wär’s….zumindest mMn

Erzkanzler

Heut sind alle so verbissen… es darf nur DAS EINE SPIEL sein und es muss UNENDLICH neuer Content her, man muss immer Topgear und ganz vorne mit dabei sein.

Definition Spaß: Ich hab den Raid vor allen anderen abgearbeitet. Sieh her, ich habe das Achievement!“

Wie schon einmal ähnlich geschrieben: Wenn wir nicht wieder lernen das Erleben zu lieben sondern nur noch das Erreichen, schauen wir bereits heute auf viele Enttäuschungen der Zukunft.

Ich hatte viel Spaß mit TD2, ich freu mich auf neue Inhalte, habe aber aktuell keine Lust einzuloggen da mir die Motivation fehlt für 0,002% mehr Schaden stundenlang bekannte Inhalte zu grinden um einen Build zu farmen der, so neue Inhalte kommen, ohnehin nicht aktuell sein wird. Das macht das Spiel in keinster Weise schlechter und ist kein Fehler der Entwickler. Es ist meine ganz persönliche Entscheidung, meine Freizeit vorübergehend anders zu nutzen. Bei 30° C fallen mir da genug Alternativen ein, etwa Destiny 2, Boarderlands, PoE oder wie in meinem Fall sogar mal wieder ein Blick in Neverwinter (vom Namen her schon ein klassisches Sommerspiel oder?). Einfach mal relaxen! Aber in unserer Leistungsgesellschaft ist Spiel wohl langsam relativ ernst geworden.

Martin

/sign

Und, sehr geschockt von Mod16?^^

Auf der Xbox haben wir ihn erst seit Dienstag, deswegen habe ich auch nach längerer Abstinenz Mal wieder reingeschaut

Erzkanzler

Nö, im Gegensatz zur Masse der Wutgamer finde ich einen Großteil der Änderungen berechtigt und wichtig um Neverwinter auch weiterhin interessant zu halten. Tanks und Heiler waren ja in Mod 15 teilweise völlig überflüssig und Noobs hat man daran erkannt, das sie Bodenfeldern ausgewichen sind (krasses Konzept). Klar, die Community hat immer Probleme, oft jene die Content schon casualisiert hat, wenn es Nerfs gibt, weil ihre Allmachts-Phantasien einen Knacks erlitten haben, aber der Vielfalt und dem Spiel an sich, tut das sehr gut. Ich mag auch nicht alle Änderungen, aber Mod 16 ist eine solide Basis für weiteres Balancing.

Martin

Schön zu sehen das nicht alle Mod16 verteufeln. Die fehlende Vielfalt bei den Kräften, Talenten und Segen ist das was mich am meisten stört, aber es war notwendig. Genauso wie die meisten anderen Änderungen. Nicht nur Tanks und Heiler waren überflüssig, als Hexenmeister war ich, wie viele andere dd auch überflüssig. Hauptsache ohne Ende Buffs und ein dd, damit jeder Boss geonehittet wird. Das hat für mich persönlich schon länger keinen Spaß mehr gemacht. M16 war nötig um das Spiel zu retten, ich bin gespannt was mit den kommenden Mods so passiert, es gibt derzeit sehr viele Baustellen, aber der Weg ist der richtige.

Die Änderungen waren zwar nur notwendig, weil die Entwickler das Balancing einfach nie hinbekommen haben, aber wenigstens haben sie es eingesehen und handeln jetzt entsprechend.

Kendrick Young

Naja ich würde schon gerne mehr Division Spielen, aber die buildvielfalt ist echt schlecht, und die Spielweisen der Spielbaren Builds ist auch nicht so meins. Missionen sind echt gut gemacht, auch die Welt ist super, nur habe ich bei den Builds überhaupt keine Lust zum farmen.

Rade Topalovic

Sehe ich genau so. Ich denke da an den Vorgänger: es machte spass als Tank oder als Prädator unterwegs zu sein, es gab immer sehr unterschiedliche Spielweisen. Und das farmen der Gear-Sets, gerade der classiefied, machte doch einen großen Reiz aus.

Hier gibt es einfach nichts zu farmen, so kommt es mir vor. Ich habe keine spürbaren Unterschiede zwischen den Sets.

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