Er wollte nur seinen Staubsauger mit einem PS5-Controller steuern, jetzt bekommt er dafür 26.000 Euro

Er wollte nur seinen Staubsauger mit einem PS5-Controller steuern, jetzt bekommt er dafür 26.000 Euro

Ein Entwickler hackte sich in einen Staubsaugroboter. Jetzt bekommt er für seine Entdeckung rund 26.000 Euro. Der Hersteller erklärte außerdem, dass man seine ganze Software neu entwickeln wolle.

Der Software-Entwickler Sammy Azdoufal wollte ursprünglich seinen Staubsaugroboter mit einem PS5-Controller steuern. Doch stattdessen hackte er sich in tausende fremde Staubsauger und bekam Zugriff auf sensible Daten, wie integrierte Kameras und Mikrofone.

Nun will Hersteller DJI dem Entwickler rund 30.000 US-Dollar für die Entdeckung einer einzigen Sicherheitslücke zahlen. Das sind umgerechnet rund 26.000 Euro.

Entwickler erhält für den Fund einer Sicherheitslücke 30.000 US-Dollar

Was erhält der Entwickler? Laut einer E-Mail, die dem Online-Magazin TheVerge vorliegt, soll DJI Azdoufal 30.000 US-Dollar für eine einzige Entdeckung zahlen. Der Hersteller nennt aber nicht konkret die Lücke, für die man den Finder bezahlt. DJI wollte die Mail nicht bestätigen, erklärte aber TheVerge, dass man einem Experten das Geld zahlen werde.

Neben der Lücke, die der Experte mit seinem Controller-Test gefunden hat, soll es wohl noch weitere Lücken geben oder gegeben haben, von denen man bereits einige gestopft haben soll. DJI erklärte, dass man sein bisheriges System völlig überarbeiten wolle:

Wir haben zusätzlich mit der Aktualisierung des gesamten Systems begonnen. Dazu gehört eine Reihe von Updates, die voraussichtlich innerhalb eines Monats vollständig implementiert sein werden.

Ist so eine Bezahlung ungewöhnlich? Hacker oder Experten dafür zu bezahlen, dass sie Sicherheitslücken aufspüren, ist nicht ungewöhnlich: Große Firmen wie Google oder Microsoft setzen auf offizielle Programme, wo sie Hacker einladen, ihre Systeme anzugreifen. Für besonders relevante Sicherheitslücken zahlen viele Unternehmen hohe Prämien.

Ein Nutzer kauft für rund 100 US-Dollar Rücksendungen von Amazon, insgesamt 25 Kilo. Am Ende hat er Glück und bekommt wertvollen Arbeitsspeicher. Solche Funde sind jedoch sehr selten, erklärt ein Experte, der sich auf Rücksendungen spezialisiert hat: Nutzer kauft spontan 25 Kilo Müll für 80 Euro von Amazon, hat Glück und erhält 40 Stück Arbeitsspeicher

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