Star Citizen überarbeitet große Teile des Spiels für mehr Realitätsnähe

Das neue „Item 2.0 System“ verspricht interessante Spielmechaniken für das Weltraum-MMO Star Citizen – doch das Entwicklerteam muss nun viele Elemente des Spiels überarbeiten und anpassen.

Mit dem „Item 2.0 System“ werden Dinge in Star Citizen möglich, die für mehr Realismus sorgen. Eine Tür, die zum Weltraum hin geöffnet wird, sorgt dafür, dass das System erkennt, dass die Luft aus diesem Bereich des Raumschiffs oder der Raumstation abgesaugt werden muss.

Schaltet ihr in einem Raum das Licht aus, wird die Energieversorgung heruntergefahren. Fliegt ihr durch die Atmosphäre eines Planeten, dann steigt entsprechend der Treibstoffverbrauch an. Über ein neues Interface verteilt ihr Energie auf verschiedene Systeme eures Schiffs.

Star Citizen Star Marine

Cooles System = noch mehr Arbeit

Dieses System hört sich fantastisch an und wird sicher dafür sorgen, dass sich Star Citizen viel realitätsnäher anfühlt. Allerdings hat die Einführung von Item 2.0 auch Nachteile. Denn die Entwickler müssen große Teile der Schiffe im Spiel an dieses neue System anpassen. Sogar Kleinigkeiten wie Türen müssen in Schiffen angepasst werden, was dazu führt, dass die Künstler und die Programmierer des Physiksystems wieder jede Menge Arbeit vor sich haben.

Gerade in Sachen Koordination ist das laut Producer Ashram Kain ein sehr großer Aufwand. Denn jeder im rund 400-Mann-starken Team muss sich bewusst darüber sein, an was gearbeitet wird und welche Auswirkungen dies hat. Es darf nicht dazu kommen, dass bestehende Systeme nicht mehr funktionieren und dann ein Teil des Teams nicht mehr weiterarbeiten kann.

KI muss auf den Spieler reagieren

Star Citizen
Star Citizen

Zudem muss jeder Teil der Arbeit an das KI-Team weitergeleitet werden, das sicherstellen muss, dass NPCs entsprechend reagieren können. Das sei sehr komplex, denn niemand wüsste vorher, was ein Spieler für Items auf sein Schiff bringt, wie er reagiert, was er anstellt und wie die KI dann reagieren muss. Ob diese Arbeit den noch immer nicht bekannten Releasetermin von Star Citizen weiter verschiebt, ist nicht klar.

Weitere Artikel zu Star Citizen:

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Quelle(n): PCGamesN
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Adam

Bereits die Wortwahl „überarbeitet“ im Titel finde ich unglücklich gewählt. Die stecken ungefähr im „Anfang letztes Drittel“ der Entwicklung. Das ist der interessanteste Teil. Hier hat man quasi die ganze langweilige aber absolut notwendige „Basis“ fertig und man kann sich endlich auf die „geilen“ Sachen konzentrieren.

Wir sind immer noch in der Alpha. Wir sind voll in der Entwicklung. Natürlich werden hier Sachen (die vorher nur solala eingebaut worden sind) stark „überarbeitet“. Man könnte aber genau so gut sagen, dass hier Dinge einfach „weiterentwickelt“ werden. Und zwar genau so, wie es schon immer geplant war. Das wäre auch richtig und weniger irreführend.

Was die da machen ist fantastisch. Von mir aus könnten die da ruhig noch 2-3 Jahre dran weiter arbeiten, damit es perfekt wird. Aber ich fürchte das werden die Menschen einfach nicht aushalten. Alle werden getrieben von Ungedult. – Ja, auch ich hätte es besser gefunden, wenn CIG gleich gesagt hätte „Leute, das wird noch 5 bis 7 Jahre dauern“. Aber dann hätten sie viele Privatinvestoren verloren. Weil die Menschen einfach furchtbar ungeduldig sind.

Das was jetzt schon fertig ist, ist mehr als viele, viele „fertige“ Spiele abliefern. Und es ist besser. Ich habe bereits vor 2 Jahren so viele Stunden in diesem fantastischen Spiel verbracht, dass sich das ausgegebene Geld locker gelohnt hat. Und diese Spielerfahrung hat wirklich sehr viel Spaß gemacht. Jedes bisschen mehr, dass ich bekommen werde wenn das Spiel erstmal fertig ist, ist geschenktes pures Gold. Gold für meine Spieler-Seele 🙂

Dennes Alps

Luke auf und raus mit dem Müll

ich sehe jetzt schon berge von Virtuellen Müll herumschweben 😛

Alphajustice

Diskussionen über Hater und Sektierer sind nur ein Ausdruck von Angst und Unsicherheit in einem Bereich der für alle Neuland ist. Wie dieses Internetz oder wie das heisst.

Es besteht einfach ( seit Derek Nicht so Smart) die drohende Gefahr, dass ein Spiel in das man Geld investiert hat, am Rummel der Zweifler scheitert. Wie damals die Bankenkrise oder die Kirchpleite oder ähnliche Ereignisse, die gar nicht hätten passieren müssen, wenn nicht die Angst überhand genommen hätte. Je nach Investitionsgrad der SC Fans reagieren diese relativ gereizt auf vermeintliche negative PR, um ihr Traumspiel oder Investition nicht scheitern zu sehen.
Artikel zu SC beschwören, seien sie positiv oder negativ immer diese anderen Menschen, die alles schlecht reden wollen, aber keine Ahnung von der Entwicklung haben, herauf. Diese schlechte Stimmung wird dann auf den Artikel projiziert und anhand kleiner Ungereimtheiten wird der Schuldige ausgemacht.
Ein Beispiel für einen extrem toxischen Kommentar der Haterseite sieht man unten bei CreativeBimbes, der quasi zu einem Boykott des Spiels aufruft und sich an den letzten Worten dieses Artikels hochstachelt.
Darauf reagiert dann das Beispiel der SC Seite mit einem Gegenkommentar der die Schuld dafür deswegen im Artikel sieht, wie Gollatas. Ein Rüstungswettstreit stachelt sich auf, der aber immer von der Haterseite angefangen wird und gegen Ende nicht immer logisch bleibt.
„Manche Leute wollen die Welt einfach nur brennen sehen…“

Spielt doch einfach mal die Alpha oder schaut euch die vielen Streamer an. Bildet euch eure eigene Meinung und richtet nicht über ein Spiel, das ihr eh nicht spielen werdet. Wollt ihr das Spiel spielen, dann beteiligt euch an seiner Entwicklung, diese Chance habt ihr bei einem Publisherspiel nicht. Habt Geduld, weil Rom auch nicht an einem Tag gebaut worden ist. Und wenn Kernfeatures einer Simulation eingebaut werden, dann machen das die Entwickler nicht um uns zu ärgern, sondern um das Spiel gut zu machen, das braucht Zeit und oder Geld…ach ja, das wollen die meisten ja auch nicht ausgeben. Irgendwie traurig unsere echte Welt…

Gerd Schuhmann

Diskussionen über Hater und Sektierer sind nur ein Ausdruck von Angst und Unsicherheit in einem Bereich der für alle Neuland ist. Wie dieses Internetz oder wie das heisst.
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Das finde ich überhaupt nicht. Das ist kein Neuland. Das sind Menschen – die Menschheit hat sich nicht über Nacht neu erfunden, nur weil es Star Citizen gibt. Leute haben schon immer Werbung für ihr Produkt gemacht und versucht die öffentliche Meinung darüber zu beeinflussen.

Bei Star Citizen wird bekanntes Verhalten nun auf ein neues Medium transportiert. Wagenburg-Mentalität ist nichts, was jetzt neu erfunden wurde. Leidenschaftliche Anhänger für eine Sache gab es auch schon immer. Und Videospiele wurden in der Öffentlichkeit schon oft heftig kritisiert – lies dir mal einen Artikel zu einem Spiel von Ubisoft durch, was da drunter los ist. Der Unterschied ist: Es gibt keine organisierten Ubisoft-Fans/Ubisoft-Mitarbeiter, die unter jedem Artikel auftauchen und die Flaggen schwingen.

Es ist einfach ein Verhalten, massiv Lobbyarbeit für ein Ding zu machen – auf einer Guerilla-Basis. Das ist nichts Neues – es ist nur das erste Mal, das sowas bei einem Videospiel so krass passiert.

Und da kann man sagen: Hier ist eine Grenze. Wenn Ihr die öffentliche Diskussion über Star Citizen bestimmen möchtet und Euch als Mitarbeiter von CIG begreift -> Ihr schadet dem Spiel damit mehr, als Ihr ihm nutzt.

Alphajustice

Wenn man nicht will, das Aktien unbegründet in den Keller gehen, muss man eben Lobbyarbeit leisten. Vor allem wenn alle Vorwürfe auf Unwissenheit beruhen. Ich hab mal durch einen blöden ZDF Bericht über Amitelo sehr viel Geld verloren. Die Aktien gingen damals nach dem Bericht sofort von 2 Euro auf 10 Cent runter.

Hoperod

Das es normal geworden sein soll, dass bei Ubisoft heftig kritisiert wird und sich dann keiner findet, der rationale Argumente dagegenstellt – DAS ist doch das eigentlich furchtbare!
War das echt Dein Argument?

Hier geht es doch um etwas ganz anderes:
Man kann doch damit leben, dass jemand Star Citizen nicht mag. Man kann über vieles Schimpfen und das wird doch sowohl in reddit und im offiziellen Forum auch gemacht (und ge-upvoted).
Aber irgendwann muss man sich doch auch mal abwenden und sagen:
„Ok, interessiert mich nicht, finde ich blöd.“ – das machen aber viele bei Star Citizen nicht. Sie geben immer und immer wieder zum Besten, dass das P2W ist, ein Kult ist („massive Lobbyarbeit“, „Guerilla“), alles Betrug ist etc. pp.

Und die Realität die ich bei CIG-Veranstaltungen erlebe?
Angesehene, intelligente Leute, Anwälte, Lehrer, (Raumfahrt-)Ingenieure, Ärzte, google-Programmierer, viele Wissenschaftler – ich habe da noch niemanden getroffen, mit dem ich nicht interessante Gespräche über Raumfahrt, Wissenschaft, Kultur etc. führen konnte.

Deine Vorurteile gegenüber uns „Mitarbeitern von CIG“ finde ich schade. Es mag ja sein, dass es oft arrogant rüberkommt. Den Typ, der in Talkshows immer als „der Wissenschaftler“ eingeladen wird, den finden auch immer alle arrogant – auch wenn es stimmt, was er sagt.

Im Internet diskutiert halt der 13jährige Schüler mit dem 45jährigen Ingenieur von Siemens. Das ist bei Star Citizen eben noch „krasser“ als bei Ubisoft.

PS: Beispielsweise hat sich eine echte Koryphäe der agilen Softwareentwicklung wissenschaftlich mit Star Citizen beschäftigt:
https://www.reddit.com/r/st
Auf sowas stehen SC-Fans. Wo kriege ich das sonst? Im Ubisoft-Forum?

Gollatas ´ (Chaka Khan)

Wenn ich hier so einige Quengler Kommentare lese das es wieder verschoben wird, das Item 2.0 System ist schon seit über einem Jahr geplant und in Arbeit! Und wenn man sich mit der Materie ein bisschen auseinander gesetzt hätte wüßte man das dieses System für die Schiffe unumgänglich ist, da mit diesem System die Schäden und das austauschen der Komponenten erst verwirklicht werden kann. Auch das Sauerstoffsystem ist schon seit letztem Jahr geplant.

Transport, Cargo, selbst Automatische Türen, alles wird in diesem System verschmelzt und universell übersetzt so das an einem Strang ziehen kann und der Workload der Server verringert wird. Das hat alles seine Richtigkeit, außer der Artikel, der zwar in einem neutralen Ton aber doch unwahr darstellt wie alles wieder nach hinten verschoben wurde…

Ich wünsche euch allen einen schönen Tag und hoffe das Version 3.0 mit Item 2.0 ende Juli kommt. its done, when its done!

Gerd Schuhmann

Ob diese Arbeit den noch immer nicht bekannten Releasetermin von Star Citizen weiter verschiebt, ist nicht klar.
—–
Wegen dieses Satzes findest du, der Artikel sei unwahr?

Das ist genau das, was mich an den Star-Citizen-Fans stört. Es darf kein Krümelchen Kritik auftauchen, so traumatisiert von den bösen Schlägen von Derek Smart, dass jedweder Unterton sofort als Majestätsbeleidgung angesehen wird. 🙂

Es ist schon so, dass es eine „Star Citizen Defense Force“ gibt, die ausschwärmt und auf Webseiten landet, die über Star Citizen berichten – nicht, weil das Fans des Spiels sind, die sich über Star Citizen informieren möchten. Sondern weil es Super-Fans sind, die alles über das Spiel wissen und die den Ton bestimmen möchten, wie über ihr Spiel berichtet wird.

Das meine ich mit Sekte. Das ist ein seltsames Verhalten – das man nur bei Star Citizen so extrem beobachten kann – und das macht das Spiel in der Tat unsympathisch – jedenfalls mir. Das ist ein Verhalten, das bestimmte Sekten einsetzen, um die Berichterstattung über sich zu kontrollieren und zu beeinflussen.

Wenn hier ein PR-Agent von denen anrufen würde und sagt: „Ihr müsst unbedingt diesen Artikel ändern – das geht ja gar nicht“ – das wär vor einigen Jahren noch Anlass zu einem empörten Aufschrei gewesen. Aber wenn bei jedem Artikel Fans auftauchen, die das Spiel gebackt haben, und einen auf PR-Agent machen, ist das super-okay, oder wie? 🙂

Da kommen dann Sachen, die auf reddit abgesprochen wurden – wie so kleine Broschüren: „So müsst Ihr auf Kritik an Star Citizen reagieren.“

Vielleicht solltet Ihr wirklich mal nachdenken, ob Ihr damit dem Spiel nicht mehr schadet, als Ihr ihm nützt. Dieses Verhalten befeuert die Hater von Star Citizen mehr, als es Derek Smart je tun könnte.

Gollatas ´ (Chaka Khan)

Wenn Ihr „Journalisten“ auch mal Neutral gegen alle Seiten vorgehen würdet mit eurer Kritik wäre das auch mal ne nette Abwechslung, aber damit lassen sich nunmal keine Clicks generieren…

Bestes Beispiel der „The Escapist“ Artikel und die Beschuldigungen gegen die Roberts Famile, Das doxing der Tochter von Chris und Sandi. Das sind alles so Kleinigkeiten, da sucht man euch wichtige Leute von der „Presse“ immer vergebens, oder wenn man mal mit 5 Minuten Nachforschung mal wirkliche Journalistische Arbeit vollbringen könnte, aber nene, dafür ist man sich zu gut, lieber kleine abgekupferte Artikel posten die man auf 6 Seiten vorher schon lesen konnte und dann verstehen die meistens von der Materie nicht wirklich viel oder gar nichts. Aber sobald der „The Escapist“ seinen Artikel löschen musste, waren wieder viele Ihrer Kollegen da um diesen zu verteidigen, schon komisch wie das Leben so spielt… und „The Escapist“ hat den ARtikel bestimmt aus wohlwollen gelöscht und nicht eher weil er unhaltbar war da ja keine stichhaltigen Beweise aufgetaucht sind, sowas nennt man dann Schmierfinken im guten alten nicht politisch korrektem Deutsch!

Wenn Sie sich mit der Materie über Item 2.0 informiert hätten, wüßten Sie das dieses System schon seit über einem Jahr in Arbeit ist, und „DAS“ Kernelement des kompletten Gegenstand Systems ist, ohne das kann keiner etwas verladen, keiner etwas benutzen oder etwas reparieren…. Das oben im „Artikel“ angesprochene Punkte kratzen nicht mal an der Spitze, aber wieder groß die Trommeln bashen wegen Verspätungen.

Damit Sie das mal verstehen, Roberts ist nur einer Gruppe Rechenschaft schuldig, das sind wir Backer, und nach Polls und Umfragen sind mehr als 78% von uns zufrieden!

Natürlich hätten wir das Spiel schon gerne seit letztem Jahr, aber dieses Spiel ist Effektiv erst seit 3,8 Jahren in voller Entwicklung und das ist nicht wirklich viel… Und wenn Sie nicht mal selbstständig auf diese Zeitrechnung kommen können, dann ist wohl die Redaktion echt spärlich besetzt mit Talenten und füttert wohl Schmarotzer durch. Und das meine ich nicht beleidigend ist einfach nur eine Tatsache die einem ins Auge springt wenn man mit Logik und Hintergrundwissen an die Sache ran geht. Oder es ist einfach so gewollt von der Redaktion, in dem Fall nehme ich den Schmarotzer gern zurück. Was der Berufsethik trotzdem keinem Gefallen tut…

Jetzt können Sie gern weiter Philosophieren wie gemein wir Backer sind, aber jede Reaktion hatte irgendwann auch mal eine Aktion… Und bei Familienmitgliedern ist nun mal Definitiv schluß!

Die Sekte sagt auf Wiedersehen und hofft das der nächste Artikel mit mehr Wissen und Fakten gestützt ist…

m4st3rchi3f

Also ich verstehe das Problem nicht.
Der Artikel gibt doch nur das wieder was in einem Around the Verse von vor ein paar Tagen von einem Entwickler gesagt wurde.
Ich entnehme dem Artikel nicht dass diese Funktion jetzt erst implementiert wird und dass sich deshalb das Spiel verschiebt.

Aber ich glaube wenn man Kritik an seinem Spiel sehen will liest man sich das wohl raus dass hier „gehatet“ wird.^^

Gerd Schuhmann

Was hab ich mit dem Doxing der Tochter von Chris Roberts zu tun? Wo habe ich die Löschung des Escapists-Artikel verteidigt oder kritisert?

Also das ist genau das, was ich meine.

Du konstruierst eine Realität: „Hier ist Star Citizen, das ist heilig, böse Leute greifen es an – Wir hardcore Fans bilden eine Wagenburg um das Spiel und schießen auf jeden Indianer, der sich dem Spiel nähert.“

Diese Wagenburg-Mentalität schadet Star Citizen massiv.

Du hast überhaupt keine Ahnung von unserer Seite oder den Redakteuren hier. Dir ist völig egal, wo du das Spiel verteidigst oder gegen wen. „Die anderen“ sind eine amorphe, böse Masse, die du gar nicht richtig erkenenn kannst, du ballerst einfach drauf los.

Ich find’s echt peinlich. 🙂 Ich hab mich in den letzten Jahren relativ viel mit Star citizen beschäftigt.

Ich sehe viele Sachen so wie die Verteidiger. Ich weiß, es sind nicht alle Star Citizen Fans so wie du – aber dieser Teil der Community schadet dem Spiel massiv und seinem Ansehen in der Öffentlichkeit.

Nokashii

Ein schönes Beispiel mit der Wagenburg. Aber was ist daran falsch oder, wie in anderen Kommentaren erwähnt, sektenhaft?

Wenn du etwas hast, was du sehr schätzt und von Anderen angegriffen wird, dann ist es nur natürlich es zu verteidigen (Im Fall der Wagenburg vielleicht deine Familie oder auch dein liebstes Haustier das von den Pfeilen der Indianer bedroht wird?). Nach dem hundertsten Angriff bist du dann schon sehr gereizt, wenn du einen Indianer erblickst, nach dem zweihundertsten erschießt du die Angreifer fast schon automatisch und beim dreihundertsten schießt du, sobald du auch nur eine Person mit Federn auf dem Kopf erblickst (= eine Person, die etwas sagt, was im Entferntesten als Kritik aufgefasst werden könnte).
Stellt sich dann heraus, dass die Person gar kein angreifender Indianer war, gut dann tut es einem im Nachhinein vielleicht Leid aber wäre man wirklich bereit ihn nahe genug heran zu lassen, um ihn sicher zu erkennen, wenn er dann seinerseits bereits feuern könnte?

In Fall von Star Citizen müssten sich hater schon sehr anstrengen, um das Spiel zu „töten“ und es ist auch nur ein Spiel und kein Lebewesen. Dafür sind die „Angreifer“ nicht nur tausende sondern man ist sich auch bewusst, dass die meisten einfach keine Ahnung haben wovon sie reden während man selbst dutzende Seiten an Informationen zu dem Projekt gelesen hat. Und so fair muss man schon sein: gut 90% aller Artikel zu Star Citizen reden immer nur über die x-te millionen die das Spiel wieder gesammelt hat und dass es doch schon sooo lange in der Entwicklung ist und es trotzdem noch keinen Releasetermin gibt. Ein „einfach drauf losballern“ hätte also eine wesentlich höhere Chance einen „Schuldigen“ zu erwischen als einen „Unschuldigen“. Da ist man mal schnell dabei einen Artikel als „noch mehr von der Sorte“ einzustufen, vor allem wenn wieder das böse Wort „Verzögerung“ fällt, ganz egal ob nun berechtigt oder nicht.

Gerd Schuhmann

Das mag ja richtig sein, das Ergebnis ist aber, eine Horde von Leuten, die auf Webseiten einfällt und jeden angeht, der was gegen Star Citizen sagt und das zum Teil im übelsten Ton.Und das macht das Spiel extrem unsympathisch.

Das ist genau dasselbe wie mit Fußball-Fans – deren Verhalten färbt auf den Verein ab. Da entschuldigt sich der Verein im Nachhinein für seine eigenen Fans, weil die’s wieder übertrieben haben.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass Chris Roberts das gut heißt, wie sich hier einige Leute in seinem Namen aufführen.

Nokashii

Hmm, das kommt jetzt stark darauf an, was man unter angehen versteht. Wenn damit beleidigende und abwertende Kommentare gemeint sind, so sind diese meist stark in der Minderheit und treten (nicht immer aber oft) als Reaktion auf ebenso stark ausgeprägte negative „Kritik“ auf.
Sollte damit allgemeines Wiedersprechen gemeint sein, so gibt es das in der Tat häufig, allerdings immer noch seltener als all die „Das Spiel kommt doch eh nie raus/alles nur Abzocke“ Kommentare der Gegenseite und dass die auf null Informationen und Argumenten beruhen, während es durchaus gute Argumente für ein Erscheinen (in den nächsten 5 Jahren) gibt, kann ich wohl ohne schlechtes Gewissen als Tatsache hinstellen.
Wenn man mal irgendwo eine seltene begründete Kritik zu SC findet, dann sehe ich darunter in vielen Fällen keine Beleidigungen, sondern „du hast zwar irgendwo Recht aber schau mal hier, warum das so ist“-Aussagen.

Ich bezweifle auch, dass solches Verhalten, selbst wenn es auftritt, einen großen Einfluss auf den Ruf des Spiels hat. Wer Star Citizen wirklich mag gibt dem Spiel wohl kaum die Schuld für sowas. Wer es nicht mag ist eh schon dagegen und wer zum ersten Mal davon hört, dem springen wohl zuerst mal der Haufen an „wird eh nie was“-Kommentaren und die Artikel, die nur mal wieder von Millionen Dollarn und der Entwicklungszeit reden ins Auge. Klar, Ausnahmen (wie diesen Artikel) gibt es immer aber sind die gewichtig genug um im Ganzen eine Rolle zu spielen?
Ein paar schwarze Schafe gibt es überall. Was mich interessieren würde wäre, wie viele davon von Anfang an so waren und wie viele mit freundlichen Begründungen angefangen haben und irgendwann aus Frust darüber, immer wieder den gleichen Müll an den Kopf geworfen zu bekommen, beleidigend wurden. Ich kann mir inzwischen auch schon keine Kommentarsektion unter einer SC-news durchlesen, ohne dass es danach mit der guten Laune für den Rest des Tages vorbei ist und ich schaue nur hin und wieder mal rein. Wie geht es da jemandem, der sich regelmäßig durch alle Artikel und updates wälzt?

Adam

Sehr geehrter Herr Schuhmann. Auch ich bin Backer von SC. Ich verstehe, dass Ihnen „die Horde“ und deren Abwehrreaktionen unangenehm sind. Fakt ist jedoch, wie Sie auch schon selbst festgestellt haben, dass dies nach den vielen Attacken auf das Spiel absolut nachvollziehbar ist. Und „nein“, die Aussage, dass die Verteidigung noch mehr „Hater“ auf den Plan zieht, ist nicht valide.

Was „Hater“ vor allem anlockt (aus beiden Richtungen) sind vage Aussagen.

Natürlich sind auch die SC Fans nur Menschen und somit niemals 100% korrekt. Aber es sollte Ihnen ja nun klar sein, dass beim Thema „Star Citizen“ aufgrund der Vergangenheit ganz besonders darauf geachtet werden sollte, sich auf die vorliegenden Fakten zu beschränken. – Tut man das nicht als Berichterstatter, hat jeder das Recht dies zu kritisieren.

Aussagen wie „Ob diese Arbeit den noch immer nicht bekannten Releasetermin von Star Citizen weiter verschiebt, ist nicht klar.“ haben nichts mit den vorliegenden Fakten zu tun, sondern sind provokativer Natur. Genauso könnte man sagen „ob der Autor dieses Artikels seine Arbeit ernst nimmt, ist derzeit nicht bekannt“. Das ist auch eine „wahre Aussage“, die aber nichts mit vorliegenden Fakten zu tun hat, jedoch den Autor in ein negatives Licht rückt.

Leider verallgemeinern einige Fans die Arbeit aller Journalisten. Leider verallgemeinern einige Journalisten die Kommentare aller Fans. Es ist eben keine perfekte Welt.

Gerd Schuhmann

Das Verhalten der Fans nimmt „neutrale Leser“ gegen Star Citizen ein. Davon bin ich fest überzeugt.

Ich mag die Ideen hinter Star Citizen eigentlich – wie sich Teile der Cmmunity benehmen, find ich aber zum Kotzen. Dann geht doch mal her und fragt Chris Roberts, ob er’s okay findet, dass in seinem Namen Journalisten als „Schmarotzer“ bezeichnet werden? Also mit einem Begriff, den man aus der NS-Rhetorik kennt.

Ich glaube nicht, dass Chris Roberts das cool findet, wie seine fanatischsten Jünger in seinem Namen agieren. Der findet das sicher auch zum Kotzen.

Normalerweise sollten sich Star Citizen-Fans, die so Kommentare sehen, hinstellen und sagen: Der spricht nicht für uns. Der übertreibt es.

Was passiert aber? „Ja, das muss man ja verstehen. Es ist so viel Hass gegen uns.“ Bah.

Adam

Ja, niemand spricht für CIG außer den Mitarbeitern von CIG. Und jeder Fan kann auch nur für sich sprechen und niemals für die Community.

Wenn jedoch ein Fan etwas blödes sagt, dann ist das eben eine Privatperson, dieren Aussage nicht repräsentativ ist. Jemand, der seine Aussagen beruflich veröffentlicht, sollte einen anderen Anspruch haben.

Auch die Aussagen der Privatpersonen auf die eigene Augenhöhe zu erheben, indem man sagt, dass sie sich „wie Angestellte“ verhalten, ist alles andere als sinnvoll oder professionell.

Berichterstatter haben einen gesellschaftlichen und sozialen Auftrag. Privatpersonen haben diesen nicht.

Das unkorrekte Verhalten von privatpersonen legitimiert kein unkorrektes Verhalten von Journalisten.

Es wird behauptet, die Community würde sich hinter der Tatsache verstecken, dass es schon ordentlich shitstorm gab. Dies als Argument zu verwenden, ist ebenfalls eine Form des „sich hinter dem was andere tun zu verstecken“.

Was einzelne Personen der Community tun oder nicht tun ist ganz sicher nicht das Kernthema irgendeiner relevanten Diskussion.

Wenn sich jemand über Ihren Artikel oder Beitrag oder Kommentar beschwert, ist es nicht sinnvoll damit zu antworten „diese oder jene Personengruppe beschwert sich immer“. Vernüftiger wäre es ausschließlich auf den Inhalt der Beschwerde einzugehen und logisch und sachlich zu argumentieren. Zumindest wenn man deswegen antwortet, weil man die Dinge richtig stellen möchte und einem die Meinung der Leser etwas bedeutet (egal aus welcher Community der einzelne Leser stammt).

Gerd Schuhmann

Wenn sich jemand über Artikel beschwert, ist das völlig okay. Wenn Leute Journalisten als „Schmarotzer“ beschimpfen – in NS-Rhetorik verfallen – dann ist das nicht okay. Und das sind keine Einzelfälle, das ist bei Star Citizen Teil des Systems. Das geht nicht nur uns so, das ist auf nationalen und internationalen Webseiten das gleiche.

Darum geht’s mir: Solche Star Citizen Fans rücken das Spiel in miserables Licht. Wenn Leute wie du sie dann noch öffentlich verteidigen, dann wird das Licht nur noch schlechter.

Siehst du das nicht? Siehst du nicht das Problem, das solche Leute verursachen?

Adam

(Gelöscht.)

Gerd Schuhmann

Wenn du dich unterhalten willst, unterhalte dich.

Aber: „Ich fahr dicke Anschuldigungen auf und erkläre dann das Ende der Diskussion“ – das läuft hier nicht.

Dann antworte einfach nichts mehr, statt eines dieser „Ich hab hier das letzte Wort“-Posting abzulassen. Diese Standard-Diskussions-Techniken langweilen mich ohne Ende.

Phinphin

Ich finde die Berichterstattung – nicht nur in der Gamingpresse – auch nicht immer toll. Aber für mich klingt dein ganzer Beitrag so, als hättest du generell gegen alle Medien / Redaktionen geladen und würdest dann deinen Frust quer durchs Netz auf alle Redaktionen verteilen.

Das merkt man schon daran, dass du hier auf die unfaire Berichterstattung des Escapist hinweist, obwohl das rein gar nichts mit dem Beitrag bzw. der Seite hier zu tun hat.

Nichts gegen deine ursprüngliche Kritik bezüglich des Beitrags. Ich kenne mich trotz Backerstatus mit SC nicht so gut aus, aber deine Erläuterungen klingen plausibel. Trotzdem verundwert es mich immer wieder, wenn wegen nem kleinen Artikel oder einem beiläufigen Satz dann immer mehrseitige Pamphlete losgelassen werden.

Alphajustice

Warum SC Sektierer sich in subversiven Organisationen aufhalten, unterschlüpfen und Presse manipulieren liegt daran, dass sie durch den Fluch des Geldes ihre Seelen an ein Projekt gebunden haben, das schlecht auf negative PR reagiert.
Wie bei Aktien oder Gülen. Ganz schlimme Menschen eben, denen darf man so ein Spiel nicht gönnen. Und dann haben die auch noch so eine Engelsgeduld…die nehmen bestimmt Drogen.

Nirraven

Ich selbst bin großer SC-Fan, aber das was du hier abziehst ist echt peinlich.

Du redest hier Dinge aufgrund von Argumenten schlecht, die nichts im geringsten mit dem Artikel, geschweige denn der Seite zu tun haben. Was mich aber noch mehr stört ist, dass du hier den Autor schlecht redest obwohl er wie hier schon erwähnt, eigentlich nur das letzte „Around the Verse“ wiedergibt.

Wegen dir müssen sich „normale“ SC-Fans echt fremdschämen…
Deine Faktenresistenz ist allamierent, du siehst nur das was du sehen möchtest.

Ich meine wie kommt man auf die Idee, dass man jemanden beleitigt, weil andere in dieser Branche schlecht gearbeitet haben?

Alphajustice

Nur weil Publisher erst ein Jahr vor Release ihre Titel ankündigen, heißt das nicht, dass an dem Spiel nicht schon 7 Jahre gearbeitet wurde.
Da sagt keiner: „Oh das Spiel wird wohl nie fertig werden…“
Gruss aus der SC Sekte.

Koronus

Ein bischen habe ich das Gefühl, der Release wird genauso wahrscheinlich, wie eine Ankündigung zu Half Life 3.

Alphajustice

Bei HL3 kann man aber keine 70GB Alpha runterladen, oder?
Gruss aus der SC Sekte.

Guybrush Threepwood

Also ich hätte echt Bock auf das Spiel aber ich habe das Gefühl es wird nie fertig.

Alphajustice

Spiel es doch einfach mal..

Guybrush Threepwood

Benötigt man einen Joystick dafür oder ist es besser einen zu haben? Falls ja welchen kannst du empfehlen?

Alphajustice

Eigentlich braucht man keinen Joystick. Bei dem schwenkbaren Waffen ist man mit Maus besser dran. Ich hab mir nen dicken schweren aus Metall gegönnt, benutze ihn aber nie. Dadurch das Egoshooter mit Flugsim wechselt find ich nen Joystick unpraktisch.

CreativeBimbes

Wirklich erstaunlich. CIG fällt doch immer wieder eine neue Ausrede ein, um den Release Termin, der noch nicht feststeht, weiter nach hinten zur verschieben. Heute ist es das „Item 2.0 System“, was wird es Morgen sein? Die Backer sollten endlich mal aufhören immer weiter Geld in das Projekt zu stopfen. Dann fehlen Mr. Roberts die Mittel um weitere Visionen umzusetzen und er hat Zeit sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. So könnte dann Star Citizen vielleicht noch in den nächsten 20 Jahren erscheinen. Bedenkt das Chris Roberts nicht mehr der Jüngste ist. Er geht stramm auf die 50 zu. Viel Zeit bleibt also nicht mehr.

slimenator

Oha, dann geb ich ja auch bald den Löffel ab! LOL! So ein Quatsch! 😉

CreativeBimbes

Ich referierte nicht über das Ableben, sondern das Altern. Mr. Roberts wird 50. In zehn Jahren ist er 60 und in zwanzig Jahren 70. In einem höheren Alter lässt aber bei den meisten Menschen die Leitungsfähigkeit nach. Je älter Mr. Roberts wird, desto weniger kann er leisten, desto länger dauert die Entwicklung von Star Citizen. Hinzu kommt noch das Mrs. Roberts, die uns als Sandi bekannt ist, auch nicht mehr die Jüngste ist. Falls sie und Mr.Roberts Kinder haben wollen, ist es jetzt höchste Zeit. Nehmen wir mal an die Beiden gründen nun eine Familie, dann hat Mr. Roberts noch eine Baustelle mehr um die er sich kümmern muss. Der Tag hat nun mal nur 24 Stunden. Die fehlende Zeit geht also zu Lasten der SC Entwicklung, was den Erscheinungstermin noch weiter nach hinten rücken lässt. Viele Backer werden wohl SC nicht mehr erleben weil sie schon vor dem Erscheinen von uns gegangen sind.

Gerd Schuhmann

“I find that question pretty offensive, frankly, when people start speculating about my death and my health,” he says. “So fuck you to those people.”
——–
Das hat George R.R. Martin mal gesagt, auf Ängste der Fans, er könne das Lied von Eis und Feuer nicht mehr fertig schreiben, weil er „fett und alt“ ist. 🙂

CreativeBimbes

Sagen Sie mal Herr Schuhmann, wann sind Sie mit der SC Szene in Berührung gekommen? Waren Sie von Anfang an dabei? Haben Sie miterlebt wie es damals im CIG Forum zuging? Wie viel Vorfreunde, Hoffnung und Geld die Pledger der ersten Stunde in das Projekt gesteckt haben? Das war damals dieses Klientel, das aus der Elite und Wing Commander Zeit stammt, also Leute denen Namen wie Chris Roberts oder David Braben etwas sagen. Leute die heute so zwischen vierzig und fünfzig Jahre alt sind. Tja, Herr Schuhmann, ich vermute mal das sie da noch nicht auf der Welt waren 🙂 Das ganze SC Projekt schien damals irgendwie recht dilettantisch aufgezogen zu sein. Du kanntest Chris Roberts. Wing Commander und Freelancer waren cool. Und jetzt will der Kerl der dahinter stand etwas Neues machen. Klasse. Das musst du unterstützen. Also hast du mal was für 35 oder 50 USD gekauft. Kurz vor dem Ende der Kampagne im Herbst 2012 gabs dann das „einmalige“ Pirate Packge mit LTI (Life Time Insurance). Einmalig, OK, muss man haben,also gekauft Tja, dann war die Crowdfunding Kampagne vorbei. Damals waren viele Backer der Ansicht das SC und/oder SQ42 so im Jahre 2015 erscheinen werden. CIG hat auch nicht viel Anschalten gemacht das zu dementieren. Das Crowdfunding wurde verlängert und im Laufe der Zeit kam dann ein Sale nach dem anderen. Exklusive LTI Angebote waren nicht mehr so exklusiv, einmalige Schiffe waren nicht mehr so einmalig. Es gab immer mehr Schiffe und die Preise stiegen. Irgendwann hat es dann bei einigen Klick gemacht. Sie haben gemerkt das Mr. Roberts in Hinsicht auf Marketing gar nicht so dilettantisch war wir angenommen. Er trieb seine Kundschaft vor sich her.Im Prinzip reicht ein 35 USD Schiff um bei SC dabei zu sein. Eigentlich ein korrekter Preis. Aber dann kommen Sales wo dieses und jenes „einmalige“ Schiff angeboten wird. Mal für 125 USD, mal für 250 USD oder mehr. Und du sagst dir „Hey, das ist geil, das muss ich auch haben“. So geht das immer weiter. Derweil verschiebt Roberts die Termine immer weiter nach hinten. Trotzdem folgt ein Sale auf den anderen. Es gibt zwar PreAlphas die gut aussehen aber die sind ziemlich wacklig. Wacklige Prealphas und Sales wechseln sich ab. Irgendwann peilst du das alles was der olle Roberts versprochen hat, nicht eintrifft. Er verkauft dir immer mehr und mehr, liefert aber nichts. Und dann durchschaust du das ganze. Bis ich wach geworden bin, habe ich über 1400 USD in SC gesteckt. Und ich kenne einige Leute die da noch mehr Kohle investiert haben. Da mir die Erkenntnis, dass das Ganze auf sehr wackligen Beinen steht, recht früh kam, konnte ich meine „Schiffchen“ noch gut bei eBay verkaufen. Ein ganz kleines habe ich aber noch behalten. Also bin ich da nochmal ohne Verluste raus gekommen. Durch mein hohes „Investment“ genieße ich Concierge Support und werde sogar immer zu den vorab Tests der Alphas respektive Prealphas geladen. Was soll ich sagen, Roberts treibt die Backer mit immer neuen Angeboten vor sich her aber er kommt dem Ziel nur sehr, sehr langsam näher. Ich bin mir inzwischen nicht mehr sicher, das Roberts der geniale Entwickler ist, als der er immer dargestellt wird. Eines ist er aber, eine genialer Geschäftsmann. Egal was aus SC wird, er hat es geschafft für 140 Millionen USD virtuelle Produkte, also Bilder und Videos zu verkaufen. Genau genommen verkauft er Träume. Ob er allerdings die Versprechungen die er gemacht hat jemals einlösen wird, wage ich zu bezweifeln. Das was er will ist einfach viel zu riesig um es umsetzen zu können.
Tja, Herr Schuhmann, sie sind vom Fach. Sie kennen sich mit Entwicklern und Publishern aus. Glauben Sie das so ein Projekt wie SC mit 140 Millionen USD und einem Entwickler wie Mr. Roberts umsetzbar ist?

Gerd Schuhmann

Ich weiß es nicht, aber ich find die Antwort auf die Frage spannender als die meisten anderen Fragen aktuell.

Es passiert sonst eigentlich wenig „außer der Box“ im Gaming . Aktuell ist „Games as a service“ mit Spielen wie GTA Online oder The Division der neue Heilbringer und die großen Publisher tun alles, um da aufs Pferd zu kommen. Das ist das Prinzip: Wie verdiene ich immer weiter Geld mit einem Spiel, nachdem es gelauncht ist?

Wenn man Newsmeldungen mit dem Wissen im Hinterkopf betrachtet, dann zeigen praktisch alle Pfeile in diese Richtung.

Und Roberts hat dieses Prinzip eigentlich schon vor den Release gelagert: Wie verdiene ich immer mehr Geld mit einem Spiel, noch bevor es gelauncht ist. Und ich glaube damit wird er ziemlich einzigartig bleiben.

Star Citizen ist so der Perfect Storm: Ikonischer Entwickler, ein Genre, in dem es nichts Vergleichbares gibt, die Fans sehnen sich nach diesem Spiel und haben wohl einen Haufen Geld zur Verfügung, die Ambitionen sind gigantisch – ich glaube, das klappt auch nur mit Science-Fiction.

Vielleicht würde ein Virtual-Reality-Spiel, das den Leuten eine zweite Welt verspricht, eine Alternative zum richtigen Leben. auch noch so viel Geld einnehmen.

Es stimmt schon, dass er im Prinzip einen Traum verkauft – In Star Citizen kann man aktuell so viele Wünsche hineininterpretieren, weil noch so viel Platz ist. Aber ich seh das gar nicht so negativ. Ich find’s spannend und wünsche Star Citizen nur da Beste. Ich würde aber nicht in das Spiel investieren – ich will da gar nicht emotional involviert sein.

Nur diese kleine Gruppe von Super-Fans geht mir echt gegen den Strich. 🙂

CreativeBimbes

Eine gute Antwort. Dieser SC Hype erinnert mich ein wenig an das ganze Theater um Second Life. Was den Fanatismus angeht, sehe ich da große Parallelen zwischen der damaligen SL und der heutigen SC Community. Eigentlich ist ja SC so eine Art SL das im Weltraum spielt. Vielleicht sollten sich Linden Labs und CIG zusammen tun 🙂
Wie auch immer, die Zeit wird es zeigen.

Alphajustice

Die kleine Gruppe von Super-Fans sind Super Investoren.
Wie kann man den bitte ein Spiel entwickeln oder ein Firma leiten ohne Geld?
SC gibt seit Jahren bis zu 400 Leuten Lohn und Brot, woher sollte das Geld kommen?
Und soll ein Spiel keinen Gewinn machen dürfen?
Alle Spieleentwickler machen Spiele nur um die Menschheit mit bunten Pixeln zu beglücken, danach gehen sie Taxifahren.
Raumschiffe für 1000 Euro, ein Wahnsinn! Wer kauft den sowas? Skandal! Das man gezwungen wird soviel Geld auszugeben, und dabei kann man sich gar nicht dagegen wehren. Dieser Teufel!
Oh mein Tesla ist aufgeladen, ich muss dann los!

Gerd Schuhmann

Das ist übrigens auch ein Punkt: Wenn Spieler zu „investoren“ werden und sich dann wie Angestellte dieser Firma verhalten und massiv Werbung für das Game machen und Druck in den Medien ausüben -> Wie fändest du es denn, wenn Angestellte von Blizzard jeden in Foren flamen, der was gegen WoW oder Hearthstone sagt? 🙂

Alphajustice

Die Investoren Sache is halt für alle Neuland.
Ich wüsste aber nicht was man gegen SC haben kann, außer dämlich aufs Erscheinungsdatum zu flamen.
Wenn die Leute über andere Spiele in Foren flamen, dann weil das Spiel scheisse is. Also ein fertiges Spiel das dann kacke is.

taren

Nun, eigentlich war klar, mit einem kleine Budget war ein Umfang wie im Kickstarter nicht möglich. Daher hat er ja Anfangs auch noch nach anderen Investoren gesucht. Das Problem ist auch, obwohl es keine Goals mehr gibt, je größer die Summe desto mehr Umfang wird geplant. Was zunächst positiv klingt hat einen großen Nachteil, dadurch werden bestimmte Dinge einfach immer wieder verbessert obwohl der Content insgesamt noch sehr gering ist. Bei geplanten 100 Systemen Umfang in Star Citizen kann man sich ausrechnen wieviel Zeit man noch benötigen wird um diesen Umfang in heutiger Qualität zu liefern. Einziger Vorteil, selbst ein System kann beim heutigen geplanten Umfang schon eine Menge Content liefern aber um ein wenig Gameplay zu haben benötigt man schon mindestens 5 – 10 Systeme eher 25…

Gollatas ´ (Chaka Khan)

Die Familie Roberts hat schon seit Jahren Nachwuchs… Das Thema sollte wohl keine Probleme aufwerfen in der Entwicklungszeit von Star Citizen…

Deren Tochter sollte 14 Jahre alt sein. Aber verbrief mich nicht drauf, so genau hab ich mir seine Familie nicht angesehen… Ich weiß es auch nur weil sogar seine Tochter von Derek Smart angegriffen wurde und Online zur Schau gestellt worden ist von Ihm… Soviel zu Thema das nur wir Backer eine Sekte sind, die Hater sind nochmal ne ganze Ecke krasser.

CreativeBimbes

Och, wusste ich nicht. In seiner Vita steht davon nichts drin. Hat er die Tochter mit Sandi Gardiner oder mit einer anderen Frau? Wie lange ist er schon mit Sandi verheiratet? Es ist mir ein Rätsel warum die daraus ein Geheimnis machen.
Das Derek Smart nicht mehr alle Latten im Zaun hat, dürfte klar sein. Man kann ja über Mr. Roberts sagen was man will, immerhin hat er Wing Commander zustande gebracht. Was hat Derek Smart geleistet? Ich kenne den Typ eigentlich nur weil er immer gegen Mr. Roberts hatet.

Jens Weber

Leben und leben lassen.

Einfach mal jemanden den Erfolg gönnen oder das etwas funktioniert was sich jemand vorgenommen hat, auch wenn es auf den ersten Blick nicht bewältigbar aussieht.

Jemanden mal etwas Gutes wünschen und Träume unterstützen. Das fehlt leider in unserer Gesellschaft. Leider wird viel zu oft etwas schlecht geredet und Pessimismus verbreitet.

Ectheltawar

Ich gönne es Chris Roberts, wie es auch den Spielern gönne das sie ihr erträumtes Spiel bekommen. Jedoch bleibe ich persönlich bei der ganzen Sache skeptisch. Für gewöhnlich suchen sich Spieleentwickler ja starke Finanzierer, welche oftmals auch nicht unerhebliche Summen für tolle Projekte springen lassen. Natürlich ist in so einem Fall der Entwickler dazu verpflichtet, dem Geldgeber regelmäßig offen zu legen wie weit man ist und es wird wenig Geldgeber geben, die da mit ein paar schön gemachten Videos oder super klingenden Versprechen zufrieden sind.

Beim CrowdFunding wird quasi die „Kontrolle“ aber ausgehebelt. das ganze Projekt erhält viel Geld, welches aber von verdammt vielen Geldgebern stammt. Letztere haben aber keinerlei Anrecht etwas einzufordern, das in irgend einer Form wirklich eine Kontrolle darüber ausübt, was wirklich gerade in SC gemacht wird.

Es wäre toll und gönne es allen, wenn sie am Ende das Spiel erhalten, von dem sie alle geträumt haben. Aktuell sehe ich aber nur das immer mehr Geld in das Projekt fließt, es hin und wieder ein paar tolle Videos gibt und gelegentlich dann so Interessante Meldungen wie diese hier kommen. Auch wenn das nicht offen gesagt wird, klingt es aber doch deutlich danach, „Entschuldigt, es wird doch noch länger dauern, dafür aber noch besser sein“.

Würde nur gerne mal etwas handfesteres sehen. Das muß aber doch nicht bedeuten das ich irgendwem etwas nicht gönne.

Alphajustice

Spiel es doch einfach mal.

Ectheltawar

Oh, mir war nicht klar das es schon spielbar ist, in dem Fall entschuldige ich mich natürlich. Wo kann ich es kaufen und/oder runterladen? Bei der enormen Featureliste die mich in dem Spiel erwartet, wäre damit ja der Rest des Jahres ausgebucht. Da meine persönliche Google-Suche leider erfolglos war, bräuchte ich halt wie gesagt nur die Shopseite auf der ich das fertige Spiel kaufen kann.

Alphajustice

Du kannst die Alpha spielen. Sogar umsonst, wenn ein Veranstaltungs Wochenende ist. Ich persönlich würde die 3.0 abwarten, wahrscheinlich zur GamesCon. Fertig is das Spiel wohl nie, da es immer weiterentwickelt werden wird. Zur Zeit kannst Du wählen zwischen Housing, PVP Egoshooter mit 2 Maps, Racing oder PVP oder Coop Dogfighter mit 2 Maps. Oder einem kleinen MMO PVE Sonnensytem mit Alphawährung und Wirtschaft. Es gibt ein Spielintegriertes Messaging System, das demnächst auch Voice übertragen wird. Zum Release dauert es aber noch mindestens ein Jahr. Kaufen geht nur über die RSI Seite. Früher hat es 18 Euro gekostet, jetzt ist es schon fast ein Vollpreisspiel. Man unterscheidet außerdem zwischen dem Single Player Part und dem MMO Part. Vor Release empfiehlt sich die einzelnen Module zu trainieren, da es sich um eine Spacesim handelt die relativ anspruchsvoll werden wird. Ich verstehe nicht wie immer jeder behauptet, dass das Spiel nicht fertig wird. Ich spiele bereits seit 3 Jahren und freue mich immer wieder, wenn ein weiteres Türchen aufgemacht wird. Das 3.0 Türchen wird der Hammer.

Ectheltawar

Ich warte auf das SC-MMO, mich interessieren da keine Alphas, welche ohnehin das ganze nur Häppchenweise vorstellen. Ähnlich wie mit Demos hab ich in der Vergangenheit schon häufig an Alphas, wie auch Betas teilgenommen und fand es toll was da präsentiert wurde, leider war das fertige Spiel dann aber wieder etwas anderes.

Wie gesagt, ich freue mich auf das SC-MMO und sollte es wirklich spielbar sein, mag ich da gerne einsteigen. Bis dahin beobachte ich weiter aus der Ferne, lasse mich nicht hypen und bleibe gespannt wie sich das ganze darstellt wenn es den veröffentlicht wird. Auch bleibe ich weiterhin lieber skeptisch, den die meisten Baker, welche ja quasi das Projekt kontrollieren wollen wie es sonst die wenigen starken Finanzierer tun, scheinen mir da etwas „verblendet“ zu sein. Jedoch mache ich niemanden davon einen Vorwurf, den wie weit SC wirklich ist und wie nah oder fern man da einer Fertigstellung ist, weiß keiner. Die angesprochene Alpha sagt da zumindest nichts drüber aus.

Alphajustice

Bei der Alpha von ARK sagt doch auch keiner…hmm…ich bin mal gespannt, ob das fertige Spiel auch so aussehen wird….

Ectheltawar

Keine Ahnung, weder spiele ich Ark, noch interessiert es mich sonderlich. Läuft das auch über CrowdFunding? Haben hier auch schon Tausende von Spielern etliche Millionen in das Spiel gepumpt? Was bietet die Alpha von Ark schon? Ist das Kernspiel bereits spielbar, oder ist es wie in SC wo man anscheinend aktuell lediglich einige einzelne Module bespielen kann ohne das diese zusammenhängen, bzw das eigentliche Kernspiel zeigen, was es mal sein soll.

Wenn es also bei Ark aktuell genauso aussieht wie bei SC, würde ich vermutlich ähnlich argumentieren, nur interessiert es mich simpel nicht. Bei SC sieht das anders aus, das würde ich gerne spielen und dementsprechend warte ich drauf. Jedoch zahle ich kein Geld für eine Ware die es lediglich als Skizze auf einem Stück Papier gibt. Ich kann in meinem Job auch keine Ware verkaufen, indem ich meinen Kunden sage das sie irgendwann mal für ihr Geld Ware XY bekommen…..oder eben halt nichts, wenn sich am Ende rausstellt das es scheitert, bzw gar nicht so produzierbar ist, wie ich es angepriesen habe.

CrowdFunding ist sicherlich eine tolle Sache und diente im Kern dazu Projekte zu realisieren, welche ansonsten niemanden gefunden hätte, der sie finanziert. Zu Beginn war es das auch, mittlerweile wird es aber auch für Projekte genutzt, welche sicherlich auch anders eine Finanzierung gefunden hätten. Gewinner ist hier nur noch der Anbieter, wie auch die großen Geldgeber, während alles Risiko und nötige Kapital auf die Spieler abgeschoben wird.

Der Anbieter oder Entwickler spart sich den „Bettelgang“ zu den besagten großen Geldgebern. Für die kleinen Spieler reicht es meist ein paar schöne Worte zu formulieren und diese eventuell mit ein paar Bildern zu unterfüttern, getreu dem Motto „Seht her, das ist mein Traum und wenn ihr diesen teilt, bewerft mich mit eurem Geld“. Einen großen Geldgeber wird man schon etwas mehr bieten müssen, neben dem geschilderten Traum will der auch sehr genau etwas darüber wissen wie und wann das genau umgesetzt wird. Nicht zuletzt umgeht der Entwickler sogar damit eine Kontrolle, welche große Geldgeber gewiss besser ausüben können, als Tausende von unabhängigen Geldgebern, die jeweils nur Kleinstbeträge investiert haben.

Wer aber glaubt das den großen Geldgebern damit irgendwas verloren geht, der täuscht sich gewaltig. Die haben nach wie vor ihr Geld und investieren das dann halt in andere Dinge. Im Zweifelsfall steigen die dann einfach ein, wenn das Projekt fertig ist und der Erfolg schon absehbar ist. Der Umstand das sie sich im Vorfeld gespart haben da zu investieren, vergrößert lediglich ihre Finanziellen Möglichkeiten bei der späteren „Übernahme“ eines solchen Projekts.

Aber lassen wir das Thema, wie du vielleicht merkst gilt meine Skepsis nicht alleine nur SC, als diesem ganzen dahinterstehendem System, bei dem ich aktuell nur den Spieler auf der Verliererseite sehe, selbst wenn dabei ein Spiel rauskommt, das grandios ist. Letzteres gönne ich SC und würde mich drauf freuen, aber bis dahin, bleibe ich gelassen und lasse mich nicht hypen.

Alphajustice

Der Vorteil ist doch, dass man sich unabhängig von den großen Verlagen machen kann. Weg vom Mainstream und BWL Entscheidern, sonst kommt ein Mass Effect Flopp raus. toi toi toi

Jens Weber

Jeder darf natürlich zweifeln. Jedem steht ja offen an die Idee zu glauben und etwas dazu geben oder nicht.

Ich denke, deswegen, dass kein externer Geldgeber im Boot ist kann aber auch gerade eine Chance sein eben weil er nicht reinredet und es keinen gibt der zu einem bestimmten Zeitpunkt etwas sehen will. Das führt doch oft zu unfertigen Spielen, weil schnell zum Termin was zusammengenagelt wird. Dann lieber richtig.

Ich denke auch, dass Chris diese Rolle des „Geldgebers“ ein bisschen übernimmt. Er hat seine Vorstellungen und wenn ein Entwicklerteam nicht das liefert was er will, wird da nachgebessert und er übernimmt die Rolle des Druck machens. Da bin ich mir sicher.

Natürlich birgt das auch die Gefahr, dass sich etwas in die Länge zieht. Das stimmt. Er ist halt Perfektionist. Aber warten wir mal ab.

Ein nächster Punkt, der vielleicht auch so viele zweifeln lässt ist, dass das Projekt doch sehr offen geführt wird und jeder Einblick hat was vor sich geht. Ich finde das mal was anderes und sehr erfrischend. Es ist für Chris ein Fluch und Segen gleichzeitig. Kann natürlich sein, dass es andere Beispiele gibt. Aber für mich persönlich ist es die offenste Entwicklung die ich kenne.

Ich finde halt auch, dass es zeigt, dass Spieleentwicklung auch anders ablaufen kann. Irgendwie näher am Spieler und Kunden. Sehr erfrischend.

Ectheltawar

Ich zweifel nicht an Chris Roberts und halte ihn auch keinesfalls für einen „Betrüger“ oder ähnlich schlimmes. Im Gegenteil, ich gehe sogar fest davon aus, das er wirklich „das Spiel“ erschaffen möchte. Leider muß der reine Wunsch nach etwas, noch lange nicht am Ende auch zu seiner Erfüllung führen. Die Realität sieht aber doch meist eher so aus, das zu Beginn ein Traum steht, welcher dann nach und nach von der Realität eingeholt wird. Den Traum welchen SC darstellt erkenne ich und dieser wird oft und viel gezeigt, jedoch hab zumindest ich bisher noch nichts handfestes gesehen, das dem Traum etwas realer wirken lässt.

Ich mag hier aber nicht als Pessimist dastehen. Ich fände ein SC wie es dargestellt wird super und würde es mit Freuden spielen. Aber ich hab leider schon zu oft erlebt das ich mich hab hypen lassen nur um dann am Ende festzustellen, das das Ergebnis zwar toll ist, aber eben bei weitem nicht das auf das man gehofft hatte, wovon man lange geträumt hat.

Joss

Wenns SC nicht gäbe, wäre der Begriff vom (überhaupt mal versuchten) großen Wurf in der Spieleindustrie bedeutungslos.

Zord

Naja, ob SC ein großer Wurf oder ein großer Flop wird, das muss sich erst noch heraus stellen. So weiß ich nicht wie die o.g. Features den Spielspaß soweit verbessern können das sie den Aufwand wert sind.

Joss

Es geht drum, dass der Versuch überhaupt von wem unternommen wird, wo ansonsten das Gros der Industrie auf gut verkäuflichen Stumpfsinn genormte Produkte fabriziert. Alleine schon das weiß man zu würdigen, wenn man nicht arg nicklig und kleinkariert denkt. Roberts will mehr und das ist mal ne gute Einstellung zum Thema Freizeitbeschäftigung.

Gerd Schuhmann

Ich seh das auch so: Ich hab kein Pferd im Rennen. Wenn das schief geht, werd ich’s nie spielen und hab nichts verloren.

Es gibt zig Spiele mit „kleinem Scope“, die fertig werden und die gut werden – und die mich nicht interessieren. Ich brauch nicht noch eins mehr, das auf Nummer Sicher geht.

Wenn Roberts das versuchen will, ist es zumindest interessant. Ich bin auch skeptisch und ich finde Star-Citizen-Fans haben manchmal was von einer Sekte, die ich gruselig finde – aber das Spiel an sich ist spannend.

Joss

„Interessant“ finde ich z.B., dass er hier und da mal einen rein ästhetischen Blick auf sein Erzähluniversum einnimmt. Das mag für viele gleich zu einer Frage der Grafik reduziert werden. Ich aber finde z.B. den Gedanken anregend, von der Arbeit zu kommen und irgendwo in einem Erzähluniversum einfach nur in die Welt zu schauen, etwas vorbeifliegen zu sehen, eine künstliche aber komplexe Umwelt zu genießen, darin auch abzuschalten.

Das ist eine Dimension von Spiel, die heute komplett verschüttet ist. Nicht, dass das auch mal in einem Spiel passieren kann, sondern dass der Entwickler selbst diesem Blick eine Gewichtung gab und dieser Raum in der Ausgestaltung. Ist jetzt nur ein Beispiel dafür, warum zumindest der Plan als solcher „mehr“ als GTA oder Battlefield ist.

Wenn ein Spiel einen Erlebnisraum entwirft, in dem man sich nicht nur in Form von Action ausleben, sondern auch selbst vergessen, dem Augenblick hingeben kann, das wäre mal sowas wie eine Evolution in einem Metier, das in seinen raumgreifenden Produkten in toto industrialisiert ist. In EVE gibt es diese ästhetische Dimension auch, aber sie ist nicht mit dem Spiel vermittelt, sie bleibt Kulisse. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Erwartungen und die daraus resultierenden Zwänge des Marktes das am Ende komplett entstellen, aber in Star Citizen greift die Idee als solche Raum. Das finde ich spannend und bemerkenswert.

Gollatas ´ (Chaka Khan)

Danke, besser hätte ich es nicht sagen können.

Einfach mal im Spiel abschalten und das Spiel genießen ohne es Zwangsweise spielen zu müßen ist eine ausgestorbene Kunst die ich lange nicht mehr gesehen habe… Oder Roleplay, oder einfach nru ne gute Zeit mit Freunden haben die man nicht mehr wirklich sehen kann, da Sie zu weit weg wohnen…

????‍♂️ | SpaceEse

Als ich damals gesehen habe SC hat mit Crowdfunding-Rekord mit 6 Millionen Dollar oder so gebrochen, dachte ich schon ach du heilige Scheiße, wie krass 😀

Dann warens 25, 40, und jetzt ist das schon toal realitätsfremd iwie^^ auch die Ansichten der Backer teilweise, mit Sekte liegst du da total richtig… ich glaube manche würden es selbst feiern, wenn am ende nur ein Galaga-Klon released werden würde 😀

Aber ich bin gespannt, wie es wirklich sein wird, die Erwartungen steigen natürlich mit jedem weiteren Dollar exponentiell an… da sehe ich eine ernste Gefahr dahinter… es wird auf jeden Fall schwer dem gerecht zu werden.

Gollatas ´ (Chaka Khan)

Naja, ich antworte mal damit.

For Honor ist nach 3 Monaten auf einem Rekordtief was Spielerzahlen angeht und wird wohl bald abgeschaltet.
The Division ist schon Scheintot.
Battlefield 1 sinkt schon in den Spielerzahlen.
No Man Sky muss ich wohl nicht erwähnen…

Die haben sich alle bezahlt und wurden groß gefeiert in der Presse, hat ja viel gebracht.

Star Citizen ist für viele von uns Backern auch eine Revolution gegen die Gaming Industrie. Wir haben einfach die Schnauze voll von unfertigen Spielen und miesen 10-fach aufgesetzten Wiederholungen. Sozusagen verstehen wir das Star Citizen wahrscheinlich eine der letzten realen Chancen ist die Industrie nach vorne zu bringen und die Stagnation im Tripple AAA Geschäft aufzurütteln. Im Moment Zahlen Leute Geld und DLCs oder Ingame Cash Shops wie blöd, für Spiele die es einfach nicht Wert sind!

Aber solang Leute dafür Geld ausgeben, ändert auch keine Firma etwas, warum auch, der Gewinn kommt rein und dann wird eingestampft. Wir vermissen einfach die Zeiten in denen ein Spiel locker über 5 Jahre glaufen ist. Ich selber spiele noch Anarchy Online von 2001 weil kein MMO jemals an diese Spielmechaniken ran gekommen ist… Und ich liebe SciFi, da gibt es nicht wirklich was nachdem Tabula Rasa abgeschaltet wurde…

Sry für den Riesen Text…

Nirraven

Ich würde mir auch wünschen, dass mal mehr Wert auf Kernelemente gelegt wird und diese polieren bevor man mehr Details einbaut.

Gollatas ´ (Chaka Khan)

Dir ist schon klar das Item 2.0 wohl das Kernelement schlechthin ist….

Item 2.0 ist im Prinzip Steuerkonsole für alles was sich bewegt im Spiel…
Und anders als im Artikel beschrieben ist es schon seit über einem Jahr in Arbeit…

RaZZor 89

Ja was soll es denn. Dann verschiebt der Release sich halt um 20 Jahre

Foxx382

So sehr ich mir den Release dieses Spiels wünsche, so wenig glaube ich an ihn. Ich glaube Kollege Roberts sollte wirklich erstmal zusehen, dass er das Spiel so weit fertig entwickelt, als dass es eine dem Release sehr nahe Version zum testen gibt. Das man an solche Features arbeitet, klingt für mich fast zwanghaft perfektionistisch.

Der Grat zwischen coolen Features und „sich im Detail verlieren“ scheint mir hier doch sehr sehr schmal.

HomerNarr

Tja, ich habe keinen Cent investiert und trotzdem drücke ich Kickern und Robbie den vollen Erfolg.
Das ist keine normale games Entwicklung und Pessimismus sollte vorsichtig dosiert werden.

Foxx382

Versteht mich nicht falsch, ich wünsche mir auch, dass SC das beste, jemals entwickelte Spiel wird, aber trotzdem darf ich skeptisch sein.

Das hat nichts mit Pessimismus zu tun, derzeit erscheint mir ein Release auf Grund der geilen aber auf mich extrem kompliziert wirkenden Features eher fern als nah.

Man hat ja schon, sowohl hier, als auch auf anderen Plattformen davon gelesen, wie perfektionistisch Roberts ist und was für hohe Ansprüche er an seine Mitarbeiter stellt. Da besteht einfach (und das weiß ich aus eigener Erfharung) einfach die Gefahr, sich in den Details zu verlieren und das große Ziel „Release“ aus den Augen zu verlieren.

Ich wünsche mir aber, dass es nicht so kommt und CR die Gaming Welt für immer revolutioniert. Ich bin Fan von Visionären und für mich steht da CR auf einer Stufe mit beispielsweise Elon Musk.

Luigi

Ich persönlich kann noch warten. Auch wenn ich froh wäre wenn sie schon weiter wären.
Man muss aber auch ehrlich sagen das so wie ich weiß das item 2.0 System viel mehr ist als in diesem Artikel steht.
Z.b. wird das System benötigt damit ein Schiff ein ein anderes andocken kann bzw. landen, außerdem wird das System für die Persöhliche Ausrüstung gebraucht um eben mehrere Items zu tragen und das sind jetzt nur ein paar Beispiele. Von diesem System sprechen sie bestimmt schon ein Jahr und es ist eines der Grundlegendsten was dringend gebraucht wird, sonst könnten sie die meisten Unterstützer nicht glücklich machen.

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