Rainbow Six Siege bannt Spieler, die andere dreist sabotierten

Einige Angriffe auf die Server von Ubisoft führten zu instabilen Spielen in Rainbow Six Siege. Vielen Spielern gereichte das zum schweren Nachteil und teilweise unverdienten Strafen. Nun geht Ubisoft gegen die Störenfriede vor.

So wurden Spieler sabotiert: Eine Reihe von DoS- und DDoS-Angriffen führten in den vergangenen Wochen dazu, dass Runden in Rainbow Six Siege unrund liefen oder sogar abgebrochen wurden. Vereinzelt traf es einfach nur Spieler, die dann aus dem Match geflogen sind.

Das ist nicht nur ärgerlich aufgrund der Wartezeit auf ein neues Match oder einer zwangsweise verlorenen Runde. Es führte auch zu einigen Spielsperren wegen frühzeitigen Verlassens der Matches für die betroffenen Spieler.

rainbow-six-schilde
Bald wieder ungestört zocken?

Da die Technik nicht unterscheiden kann, ob ein Disconnect gewollt oder ungewollt geschieht, bekamen die „Leaver“ dementsprechende Strafen. Das betraf sowohl Spieler auf dem PC als auch auf PlayStation 4 und Xbox One.

Maßnahmen gegen die Angreifer, Schutz für Spieler

So schützt Ubisoft nun die Spieler: In einem offiziellen Post hat Ubisoft einige Maßnahmen veröffentlicht, mit denen das Problem angegangen werden soll. Zwei dieser Maßnahmen sollen den Spielern dabei helfen, weniger negative Auswirkungen zu erfahren:

  • Statt drei Matches läuft nun nur noch ein Match pro Server. So sind nicht gleich drei Runden von einem Angriff betroffen, falls es zu erneuten Angriffen kommt.
  • Die Strafen für das frühzeitige Verlassen eines Matches werden für kurze Zeit abgeschafft. Wer aus dem Spiel geworfen wird, bekommt keine Bestrafung.

Da Rainbow Six Siege extrem erfolgreich ist und nur immer besser zu werden scheint, ist auch eine große Menge an interessierten Spielern vorhanden. Diese sollen mit den Änderungen ein wenig besser zocken können.

Rainbow Six Siege Titelbild mit Valkyrie Ash Bandit Sledge

So werden die Angreifer bestraft: Ubisoft sorgt aber nicht nur dafür, dass die fairen Spieler geschützt werden, sondern bestraft auch die Angreifer. Dazu werden verschiedene Mittel ausgeschöpft:

  • Spieler, denen die Angriffe nachgewiesen werden konnten, werden in der kommenden Zeit gebannt. Zuvor wurden bereits etliche Cheater gebannt.
  • Ab Oktober wird die Überwachung des Netzwerks serverseitig verändert, sodass DDoS-Angriffe besser unterbunden werden können.
  • Betreiber, die mit den Attacken in Verbindung gebracht werden können, erhalten Unterlassungsklagen.

Außerdem arbeitet Ubisoft mit Microsoft zusammen, um weitere Maßnahmen gegen DDoS zu erarbeiten.

Auf einen wichtigen Fix müsst Ihr aber noch länger warten:

Rainbow Six Siege kümmert sich um nerviges Problem – aber später, als ihr wollt
Autor(in)
Quelle(n): PCGamesNGamestar
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Seska Larafey
Seska Larafey
2 Monate zuvor

Wie bekommen diese „Saboteure“ den die IPs heraus?. Da sollte man mal anfangen

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