PUBG: Troll-Streamer will’s wissen – Neuer Account noch aggressiver

In PlayerUnknown’s Battlegrounds wurde der Top-Streamer DrDisRespect gebannt, weil er im Livestream einen Teamkameraden im Spiel erschoss. Jetzt hat sich der „Doc“ einen neuen Account erstellt und trollt munter weiter gegen PUBG-Chef Brendan Greene.

PlayerUnknown’s Battlegrounds hat sein erstes großes Drama. Der bekannte Streamer DrDisRespect (über 500.000 Follower auf Twitch) war mit zwei anderen Streamern und einem zufällig ausgewählten Spieler („Random“) im Team unterwegs. Da der Random nicht mit auf das jüngst gefundene Motorrad passte, erschoss ihn DrDisRespect einfach. Da solche Aktionen aber verboten sind, wurde DrDisRespect daraufhin für einige Tage gebannt.

Doch damit fing das Drama erst an!battlegrounds-banned-drdisrespect-01

PlayerUnknown’s Battlegrounds – DrDisRespect kehrt zurück

Auf Twitter äußerte sich Brendan Greene, der namensgebende PlayerUnknown und Creative Director von PUBG zu der Sache. Er erklärte, dass niemand über den Regeln stehe, auch kein berühmter Streamer. DrDisRespect konterte mit der – satirisch gemeinten – Androhung eines Roundhouse-Kicks vor die Brust.

Das fand wiederum Greene ziemlich unpassend und er erklärte in einem langen Statement, das er damals in der Uni mittels Roundhouse-Kick durch eine Glasscheibe getreten wurde. Deswegen ist jede Form von Gewaltandrohung für ihn nicht OK – auch wenn es nur als Witz gemeint wäre.Battlegrounds-test-07

Wer jedoch dachte, dass der für seine respektlose Art berüchtigte Steamer damit Ruhe gibt, hat sich getäuscht. DrDisRespect erstellte sich  einen neuen Account und streamte munter weiter. Allerdings scheint er sich jetzt auf Brendan Greene eingeschossen zu haben.

PlayerUnknown’s Battlegrounds – DrDisRespect “Ich entschuldige mich für gar nichts!”

So nennt sich DrDisRespect jetzt in PUBG GlassWindow, eine klare Anspielung auf das traumatische Erlebnis von Greene damals im College. Außerdem heißt sein neuester Stream „Jump Kicks“ und hat den Hashtag „TriggeredDevs“. Im Stream zieht DrDisRespect derweil munter vom Leder. Er sieht sich zu Unrecht gebannt und wird sich niemals entschuldigen.

Er sei nach dem Ereignis einfach in seinen Whirlpool gestiegen, hätte einen Gin Tonic gekippt und sich Gedanken darüber gemacht, welches Wachs er morgen auf seinen fetten Lamborghini aufträgt. Das ganze Drama sei für ihn nur „Kindergarten“.Battlegrounds-test-03

Mit diesem respektlosen Verhalten wird DrDisRespect seinem Namen wieder mal gerecht. Immerhin handelt es sich bei dem Streamer mit Porno-Schnäuzer und Vokuhila-Matte um eine extrem überspitzte Kunstfigur, die ein rücksichtsloses und unverschämtes Arschloch darstellen soll. Daher verteidigen seine Fans ihn auch vehementen gegen Greene, den sie als überempfindlich und unnötig gekränkt empfinden. Es sei ja alles nur Spaß gewesen, da solle man als Entwickler drüber stehen.

Es bleibt also spannend, wie die Sache weitergeht und wie Brendan Greene wiederum auf diese Provokation reagiert.

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Autor(in)
Quelle(n): PCGamesNGameStar
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