PlayStation VR: 915.000 Mal verkauft – Interne Erwartungen übertroffen

Die Verkaufszahlen der PlayStation VR übertreffen die Erwartungen von Sony.

Viele Leute stehen der virtuellen Realität skeptisch gegenüber. Handelt es sich hierbei wirklich um eine Technologie, auf die die Gamingwelt gewartet hat? Können sich die VR-Brillen trotz ihrer happigen Preise auf dem Markt durchsetzen?

Zu diesen Skeptikern zählte sich auch Andrew House, der CEO von Sony Interactive Entertainment. Er bezweifelte, dass die VR im Sturm die Wohnzimmer der Gamer erobern würde. Als Sony entscheiden musste, wie viele „PlayStation VR“-Brillen hergestellt werden sollten, gehörte House zu jenen, die zu einer geringeren Stückzahl und zu mehr Vorsicht rieten.

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915.000 verkaufte Einheiten in 4 Monaten

Wie die New York Times berichtet, enthüllte House im Interview nun konkrete Verkaufszahlen: Die PSVR wurde bis zum 19. Februar (also etwa vier Monate nach Launch) 915.000 Mal verkauft.

Laut dem CEO lag Sonys internes Ziel bei 1 Million Verkäufen innerhalb von 6 Monaten. Aller Voraussicht nach wird das gesteckte Ziel also erreicht.

Von der Konkurrenz liegen übrigens keine offiziellen Zahlen vor, jedoch geht das Marktforschungsunternehmen SuperData davon aus, dass Oculus Rift 243.000 und HTC Vive 420.000 Einheiten bis Ende 2016 verkauften. psvr

Mehr Top-Titel, mehr Spieler

Ein allgemeines Problem der VR liegt darin, dass die meisten Games nur kurze Spielerfahrungen liefern. Nach wenigen Stunden oder gar Minuten ist der Spaß schon vorbei. Es finden sich überwiegend Mini-Games auf dem Markt. AAA-Titel sind Mangelware.

Eine Ausnahme hierbei ist Capcoms Resident Evil 7, welches im Januar 2017 erschien und vollständig in der virtuellen Realität gespielt werden kann.

Laut House ein Erfolg: Seit dem Release des Horror-Games verdoppelte sich die durchschnittliche Spielzeit der PSVR-User. Jedoch wird es noch mehr AAA-Games brauchen, um vom „Durchbruch der VR“ sprechen zu können.
farpoint shooter

Übrigens: Ein interessantes VR-Game hat nun einen Release-Termin: Farpoint erscheint am 16. Mai. Dieses wird den „PlayStation VR Aim Controller“ unterstützen – ein Gerät, mit dem die Kontrolle über Waffen in der VR noch realistischer werden soll. Infos zu Farpoint lest Ihr in unserem Artikel zu den besten VR-Games, die in 2017 erscheinen sollen.


Die „externen“ Erwartungen an die PlayStation VR waren allerdings viel höher als die internen von Sony. Analysten hatten ihre sehr hohen Erwartungen an den Verkauf schon im Dezember nach unten korrigiert, nachdem der ganze große Hype um VR in 2016 ausgeblieben war:

PlayStation VR: VR als „größter Verlierer“ im Gaming-Bereich

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Quelle(n): NYtimes
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