Ein Nobelpreisträger sagt, dass Bill Gates recht haben könnte: Wir werden dank KI mehr Freizeit haben, aber keine Arbeit mehr

Ein Nobelpreisträger sagt, dass Bill Gates recht haben könnte: Wir werden dank KI mehr Freizeit haben, aber keine Arbeit mehr

Geoffrey Hinton erklärte in einem Interview, dass viele Firmen ihre Mitarbeiter durch KI ersetzen wollen. Denn laut ihm wird die Arbeit durch KI viel billiger erledigt. Selbst Personen wie Bill Gates betonen schon länger, dass KI einen starken Einfluss auf die Arbeitswelt nehmen wird.

Geoffrey Hinton zählt zu den bekanntesten Figuren, wenn es um künstliche Intelligenz geht und wird von einigen auch als „Godfather“ der KI bezeichnet. In einer Diskussion an der Georgetown University sprach er über die Risiken von KI und dem Einfluss auf die Arbeitswelt. Hinton warnt regelmäßig vor dem starken Einfluss von KI auf die Menschen.

Was sagte Hinton? Der Nobelpreisträger erklärte in der Diskussion, die auf YouTube einsehbar ist, dass KI langfristig ein wichtiges Werkzeug sei, um Arbeitnehmer zu ersetzen. So erklärte er:

Viele Menschen halten es für sehr wahrscheinlich, dass es durch KI zu massiver Arbeitslosigkeit kommen wird.

Und wenn Sie fragen, woher diese Leute die rund eine Billion Dollar nehmen, die sie in Rechenzentren und Chips investieren … Eine der wichtigsten Geldquellen wird der Verkauf von KI sein, die die Arbeit von Arbeitnehmern viel billiger erledigt. Diese Leute setzen also wirklich darauf, dass KI viele Arbeitnehmer ersetzen wird.

Bereits Personen wie Gates und Musk betonen, wie stark sich KI auf die Arbeit und Produktivität auswirkt

Was hat das mit Bill Gates zu tun? In der Vergangenheit haben bereits bekannte Persönlichkeiten wie Bill Gates betont, dass KI einen starken Einfluss auf die Arbeitswelt nehmen wird:

Was ist an der Aussage dran? Bereits jetzt zeigt sich in der Praxis, dass KI einen starken Einfluss auf verschiedene Bereiche hat. So werden viele Routineaufgaben in bestimmten Bereichen beschleunigt oder automatisiert. Und viele Bereiche verändern sich stark, weil KI-Tools als Unterstützung dienen und die Produktivität erhöhen.

Ob am Ende wirklich niemand mehr Arbeit hat, lässt sich noch nicht feststellen. Seriöse Forschungen sprechen eher von Verschiebungen und Polarisierung der Arbeit statt von einem vollständigen Wegfall. Arbeit wird es weiterhin geben, aber nur noch bestimmte Personen.

Hinzu kommt: Länder mit schwacher sozialer Sicherung und geringem Bildungsniveau sind tendenziell stärker von negativen Folgen durch KI betroffen als hoch entwickelte Staaten mit robustem Sozialsystem.

Viele Personen haben wegen KI Angst um ihren Job. Jetzt hat Microsoft eine Studie veröffentlicht, welche Jobs es am ehesten treffen wird. Hier werden 40 Jobs aufgelistet, die von KI stark betroffen sind. Es werden aber ebenfalls 40 Jobs genannt, die sich keine Sorgen machen brauchen. Wer als Einbalsamierer arbeitet, kann sich jetzt entspannt zurücklehnen: 40 Berufe, die laut Microsoft am stärksten von KI betroffen sind – und 40, die noch sicher sind.

Quelle(n): fortune.com
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