Ausgerechnet beim Housing hat WoW vergessen, was es eigentlich so gut kann

Ausgerechnet beim Housing hat WoW vergessen, was es eigentlich so gut kann

MeinMMO-Dämon Cortyn fragt sich, ob die Macher von World of Warcraft wissen, warum die Housing-Community eigentlich spielt.

Housing ist eine Sache in World of Warcraft und spaltet die Community. Entweder gehört man zur Gruppe, die Housing „einfach rafft“ und in dem Feature vollkommen aufgeht, am liebsten nichts anderes mehr macht, als das eigene Haus zu verbessern, weiter auszubauen und immer mehr Details einzuarbeiten.

Die andere Gruppe sieht sich Housing genau 5 Minuten an, kratzt sich verwirrt am Kopf und fragt sich „Was bringt mir der Mist hier jetzt?“, bevor sie nie wieder in die Nachbarschaft zurückkehren oder die maximal noch als Ersatz-Ruhestein verwenden.

Die Philosophie von World of Warcraft

Viele meiner Freundinnen und Freunde sind im Rollenspiel aktiv und gehören damit eher zur ersten Gruppe. Einige Charaktere habe ich seit der Einführung des Housings quasi gar nicht mehr gesehen, weil die in ihr digitales Heim mehr Arbeit gesteckt haben, als in ihre reale Wohnung – verstehe ich, geht mir ähnlich.

Doch Housing-Fans haben ein Problem, wenn sie die Gegenstände von Trollen und Blutelfen wollen. Denn die sind Teil der neuen Erweiterung Midnight und benötigen eine Menge Farm-Arbeit.

Farm-Arbeit, auf die viele gar keine Lust haben – denn sie wollen ja ihre Zeit mit dem Housing verbringen und nicht mit dem ewigen Farmen von Möbeln. Das wurde in den letzten Tagen immer wieder thematisiert. Eine Lösung muss her.

Und nein, es geht nicht darum, dass die Housing-Fans „alles in den Hintern geschoben haben wollen“, wie man von einigen Leuten hört, die selbst überhaupt kein Housing spielen, aber aus irgendeinem sadistischen Grund eine „Wir mussten leiden, als müsst ihr das jetzt auch“-Ansicht vertreten.

Es geht um den Kern der Philosophie, die World of Warcraft in den letzten Jahren verfolgt. WoW hat sich in den letzten 10 Jahren von „Du musst alles irgendwie ein bisschen spielen“ gewandelt und zwar hin zu: „Spiel genau den Content, der dir Spaß macht.“

  • Wenn du PvP machen willst, dann kannst du einfach PvP spielen, denn du bekommst dort alles, was du für das PvP brauchst.
  • Wenn du Raids besuchen willst, kannst du ausschließlich Raids spielen, denn du bekommst hier alles Notwendige.

Das gleiche gilt für Dungeons, Haustierkämpfe oder Handwerksberufe.

Doch beim Housing gilt das nicht. Wenn ich mir einen Abend lang ein schönes Troll-Haus einrichten will, dann muss ich zuvor Wochen oder Tage verschiedenste Inhalte in Massen spielen. Weltquests, Dungeons, Beute-Jagden. Alles, was irgendwie Leerenlichtmergel und Ruhm gibt.

Wer Housing als liebsten Content hat, der muss sich bei der Auswahl der Housing-Gegenstände entweder massiv einschränken oder Stunden, Tage und Woche investieren, um die Items zu sammeln, die man dann im Housing benutzen kann.

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Housing ist manchen gleich der liebste Content geworden.

Housing-Items sind hinter mehreren Schritten versteckt

Zumal ich ohnehin finde, dass das Freischalten von Housing-Dekorationen über das Ruhm-System ein wenig sonderbar ist. Ich weiß, jetzt klinge ich ein wenig wie Opa und Oma, die aus dem Krieg erzählen, aber: Früher genügte es bei Ruf-Stufen, die benötigte Stufe einfach nur zu erreichen. Die Zeit, die man für das Farmen des Rufes aufgewendet hat, war die dafür notwendige Leistung. Das Kaufen der Belohnung war dann nur noch eine kleine Formsache.

Inzwischen ist es beim Ruhm-System so, dass das Erreichen der notwendigen Ruhm-Stufe für eine Belohnung nur ein Schritt ist, um überhaupt Zugang zu den Items zu haben. Danach muss man nämlich noch eine andere Ressource farmen, um sich die Belohnung für das Ruhm-Farmen überhaupt kaufen zu können.

Um das Problem mal in Zahlen zu packen:

Housing-Gegenstände kosten in der Regel zwischen 750 und 2.500 Leerenlichtmergel. Leerenlichtmergel bekommt man aus verschiedenen Aktivitäten, am effizientesten allerdings (aktuell) aus Weltquests. Manche Weltquests gewähren als Belohnung 150 Leerenlichtmergel, das ist jedoch eher die Ausnahme.

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Die meiste Deko kostet zwischen 750 und 2.500 Leerenlichtmergeln. Dem Equivalent von 5 bis 17 Weltquests.

Das bedeutet: Ein einziges Housing-Item erfordert den Abschluss von 5 bis 17 Weltquests – und da reden wir jetzt ausdrücklich von den Weltquests, die Leerenlichtmergel als zusätzliche Belohnung anbieten. Das ist nur ein kleiner Bruchteil von den rund 25 Weltquests, die in der Regel gleichzeitig aktiv sind. Wenn es sich nicht um diese Bonus-Weltquests handelt, dann steigt der Aufwand in den dreistelligen Bereich. Allein das ist schon absurd.

Jetzt multipliziert man diesen Aufwand noch. Denn um eine Wohnung ganz im Blutelfen oder Troll-Stil einzurichten, braucht man ja nicht eine einzelne Weinflasche und einen einzelnen Stuhl. Man braucht 10, 20 oder noch mehr des gleichen Gegenstandes. In aller Regel will man auch mehrere verschiedene Gegenstände des entsprechenden Volkes.

Ihr seht schon: Der Aufwand ist massiv. Es sind hunderte Stunden Farmarbeit, teilweise mit Timegating, da Quests begrenzt sind, bevor man endlich damit anfangen kann, sich das eigene Traumhaus der Blutelfe oder des Trolles einzurichten.

Community hat Lösungen – Alle sind weniger Aufwand

Lösungen für das Problem gibt es viele. Allein im Subreddit von WoW gab es in den letzten beiden Wochen dutzende Beiträge von Leuten, die sich über die Kosten der neuen Housing-Gegenstände beschwert haben und die auch gleich einige Lösungen parat hatten. Ein paar dieser Ideen:

  • Housing-Gegenstände sollen drastisch in den Kosten reduziert werden. Eine Reduktion um das 5-fache oder 10-fache, sodass der Preis für einen Gegenstand etwa von 750 auf 75 Leerenlichtmergel fällt.
  • Die Dekorationen sollten bei wiederholtem Kauf günstiger werden. Beim ersten Mal kosten sie noch 750 Leerenlichtmergel, danach noch 325, dann noch 160 – bis zu einem gewissen Minimum.
  • Nur der erste Kauf sollte Leerenlichtmergel kosten, danach sollte man Dekorationen für Gold kaufen oder sie selbst herstellen können.

Immer wieder gibt es auch die Forderung, dass Dekorationen ohnehin nur ein einziges Mal freigeschaltet werden sollten und man sie dann so oft wie man will aufstellen kann. Das war schon eine Forderung, die beim Early Access des Housings immer wieder aufkam und die schon damals für einigen Unmut sorgte.

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Wer für das eigene Haus erst Wochen farmen muss, hat aktuell wenig gute Laune.

Was die beste Lösung ist? Ehrlich gesagt: Keine Ahnung. Es gibt viele Abwandlungen des aktuellen Systems, mit denen ich gut leben könnte.

Ich sage auch nicht, dass das alle Gegenstände betreffen muss. Es ist vollkommen in Ordnung, ein paar vereinzelte Prestige-Gegenstände bei den Dekorationen zu haben, die richtig teuer, edel und exklusiv sind. Das ist okay, das gibt es sonst in allen anderen Kategorien des Spiels auch.

Aber aktuell trifft das in leicht vermindertem Maße auf nahezu alle neuen Housing-Gegenstände zu.

Zumal Housing-Gegenstände auch noch mit anderen Belohnungen um die gleiche Währung konkurrieren, da sich alles die gleiche Ressource teilt. Kaufe ich mir ein Rezept für meinen Beruf oder lieber einen Troll-Schrank? Will ich ein hübsches Transmog-Set der Blutelfen haben oder doch eine Sin’dorei-Weinflasche für mein Haus?

Housing könnte noch besser sein, wenn WoW den Grind reduziert

Und ja, ich rege mich heute ein wenig stellvertretend für andere Spielerinnen und Spieler auf. Denn ich habe ein Haus im Nachtelfenstil gebaut und alles, was ich dafür brauchte, konnte ich recht problemlos in rauen Mengen kaufen oder extrem schnell farmen, wie etwa von Feinden an der Dunkelküste. Mich betrifft das aktuelle Problem gar nicht so und dennoch erkenne ich es als Problem an.

Ich weiß, wie sehr es mich ärgern würde, hätte ich mir meine Nachtelfen-Gegenstände nicht so leicht besorgen können. Wenn ich erst Wochen mit Farmen verbringen müsste, wäre meine Motivation für das Housing-System vermutlich sofort im Keim erstickt worden und ich hätte niemals meinen Magierturm gebaut.

Genau diese Gefahr droht jetzt bei einem recht großen Teil der Community, die Housing und das kreative Gestalten neuer Wohnungen und Zimmer als neue Haupt-Beschäftigung im Spiel für sich entdeckt hat. Ein paar von denen farmen sicher gerne und haben da Freude dran. Doch ein sehr großer Teil sieht es nicht ein, Hunderte Stunden farmen zu müssen, um dann endlich den Content spielen zu können, den sie spielen wollen.
Ich bin mir sicher, hätte man erst die Felsen bei einer Erd-Elementar-Fraktion farmen müssen mit 3–4 Felsen pro Woche, dann hätte ich nie dieses tolle Höhlen-Haus gesehen.

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TheDude

Langsam kommt in mir der Gedanke auf, dass Blizzard selbst einen Stab an “Spielern” aufgebaut hat, der überall diese “kreativen” Häuschen hinstellt, angefangen von fliegenden Bauten oder diesem Schiff, usw., über das “Das will ich auch” Gefühl, dass fast jedem Menschen innewohnt, kann man so das Feature Pushen. Das wäre wie im richtigen Leben, wenn der Nachbar ein neues Auto hat, oder irgendwas am Haus oder im Garten verändert, man kann zu hundert Prozent Sicher sein, dass andere nachziehen, ob sie es sich wirklich leisten können oder nicht. Ob es so ist oder nicht, kann man kaum beweisen, aber vielleicht sind es auch einfach nur “normale” Grafikdesigner, die sich mit dem Baukastensytem austoben und andere wollen auch so etwas einfach nur nachbauen. Mir ist das ehrlich gesagt egal, es interessiert mich nicht, außer dass es mein Inventar zumüllt. Aber zum Thema Zumüllen, warum macht man die Teile nicht handelbar, dann hätte ich als Spieler, den das Ganze nicht juckt, einen Gewinn und die Puppenhaus-Fraktion hätte auch etwas davon, ich wäre das Zeug aus dem Inventar mit Gewinn los und die Anderen hätten eine weitere Quelle für ihr virtuelles Bastelzeug.

Miliani79

Was mich eher stört, ist die Tatsache, das das Haus zu leveln länger und anspruchsvoller zu sein scheint, als den eigenen Charakter. Das finde ich eher viel trauriger 🙁

vr46

Sie wollen halt Abos verkaufen und es gibt einen Shop. Was soll den sonst der Grund dafür sein?

Zuletzt bearbeitet vor 15 Tagen von vr46
VanzirNivis

Mich stört eher nur, das man alles mehrmals braucht. Würde es eindeutig besser finden, alles nur einmal zu holen und es dann so oft nutzen zu können, wie man möchte.
Und was ich noch nervig finde, das alles überall verteilt ist und es nicht einfach einen Ort gibt, wo man alles erwerben kann. Im Bezug auf das obere Problem, das man ja immer alles mehrmals benötigt .. wenn einem dann auffällt, oh von dem brauch ich doch mehr, erstmal rausfinden woher hat man das überhaupt und dann eine halbe Weltreise machen zu müssen, nur um wieder an das Teil zu kommen. Am besten wenn man dann noch unterschiedliche Teile wieder braucht und die alle an unterschiedlichen Orten sind. So nervig.

vulperabeste

Ich nutze Housing nicht, fände es aber fair, wenn Leute die das nutzen einfach normale Gegenstände jeder Rasse mit Gold kaufen könnten. Nur besondere Dinge sollten gedroppt werden, Trophäen oder Ähnliches zum Beispiel von Endbossen.

Gegenstände hinter Leerenlichtmergel oder sonst einer Währung außer Gold zu sperren finde ich auch unfair und sinnlos. Aber gut, was soll man von einem Entwickler erwarten der einem einen nutzlosen Baum für 2,50€ verkauft.

Off

Die sollten es zumindest für Euro anbieten. Wer den Grind nicht will soll den Geldcheat nutzen.

vulperabeste

Ich finde es traurig, wie weit Blizzard die Community schon getrieben hat. Man zahlt für ein Addon alle 2 Jahre, jeden Monat 11-13€ und dann kommen die Spieler und sagen noch:

Die sollten es zumindest für Euro anbieten. Wer den Grind nicht will soll den Geldcheat nutzen.

Das ist crazy, ich sags wie es ist, es ist verrrückt und ich bin sprachlos.

Off

Crazy ist das Leute glauben das man mit 11-13 Euro im Monat die Kosten für das MMORPG stämmt und genug Gewinn für Wachstum und die Anleger generiert. Irgendwo muss die Kohle herkommen. Und bevor sie etwas hinzufügen was die Spielbalance schädigt, sollen die lieber so ein Individualisierungs-Quatsch monetarisieren.

Zuletzt bearbeitet vor 16 Tagen von Off
vulperabeste

Also wenn du wirklich glaubst, dass Blizzard auf die Käufe im Echtgeldshop angewiesen ist, tust du mir einfach nur Leid.

Dann glaub weiter dran und steck denen dein Geld in den Rachen, wenn es dich glücklich macht.

Chrims

Und du weißt woher genau welche Kosten das betreiben der Server, Wartung und die Weiterentwicklung des Spiels beinhaltet? Kannst du ja gerne eine Quelle nennen wenn du meinst, dass die 13€ (Übrigens seit Beginn von WoW nie erhöht) reichen um das alles zu stemmen.

Alles andere ist nur ins Blaue geraten und stumpfes bashing, welches man ohne eine Grundlage die das Ganze untermauert nicht ernst nehmen kann.

Es wird auch immer so getan als würde Blizzard mit der Waffe hinter einem stehen und einen Zwingen es zu kaufen.

Zuletzt bearbeitet vor 16 Tagen von Chrims
Off

Nettogewinne waren rückläufig ausgenommen des Corona Jahres. Kannst du alles aus den Finanzberichten herauslesen. Dazu noch der sexismus Skandal und die boykotts und geflopten Games (falls sich der ein oder andere hier noch daran erinnern kann). Das hat Anleger nervös gemacht… was glaubst du warum die Aktien relativ günstig an Microsoft verscherbelt wurden.
Und die wollen jetzt aus diesem Kauf logischerweise Profit schlagen. Und ob da 11-13 Oggen im Monat reicht, ich weis ja nicht … aber egal, bin gespannt im nächsten Finanzbericht zu lesen wieviel Kohle die durch Housing machen.

Chrims

Deswegen habe ich dir ja recht gegeben, dass die 11-13€ da nicht wirklich reichen werden. Mein Kommentar war an Vulpera gerichtet. Lieber optionales extra Zeug als die Kosten für alle zu erhöhen.

Zuletzt bearbeitet vor 16 Tagen von Chrims
vulperabeste

Blizzard macht Millionen mit WoW, der Kundensupport wurde massiv eingestampft, genauso das Entwicklerteam. Server-Kosten sind wirklich nicht der Rede wert, natürlich habe ich keine Daten von Blizzard aber ich weiß was Server und Personal ungefähr kosten und Server sind davon sicherlich das Günstigere von beidem.

Wenn ihr beiden glaubt es besser zu wissen, dann wie gesagt glaubt weiter daran. Ich kann euch nur sagen, dass die Kosten für Strom und Server ein Witz sind im Vergleich zu dem was sie schon alles weggespart haben.

Ich werde sowieso nie verstehen, wieso manche Endverbraucher denken sie müssten ein Multi-Million-Dollar-Unternehmen dabei verteidigen den Fans das Geld aus der Tasche zu ziehen, aber hey, tut was ihr nicht lassen könnt.

Chrims

Ich habe keine Zahlen, aber trust me bro ich weiß welche Kosten es sind. Sind immer die besten Argumente um ernst genommen zu werden ;). Dann noch das Halbwissen und Mutmaßungen über das Entwicklerteam.

Ich könnte jetzt genau so sagen, dass ich weiß was Server, Strom und Personal kostet, weil ich in dem Bereich arbeite. Aber genau da ist das Problem ich weiß nicht wie groß die Infrastruktur von Blizzard ist, daher kann man sich da nur auf den Finanzbericht stützen.

Alleine der aktuell Preis für Komponenten spricht deinem Argument mit “Serverkosten sind nicht der Rede wert” entgegen, da Blizzard ziemlich sicher auch skalierbare Server hat ähnlich wie AWS etc. Die sind ganz sicher nichtmehr so billig wie sie mal waren. In dem Bereich haben sich die Preise genauso verdoppelt oder sogar verdreifacht.

Wenn ihr beiden glaubt es besser zu wissen, dann wie gesagt glaubt weiter daran. Ich kann euch nur sagen, dass die Kosten für Strom und Server ein Witz sind im Vergleich zu dem was sie schon alles weggespart haben.

Kannst du ja gerne mit Fakten belegen.

Genauso wie du nicht verstehen kannst wie manche Leute das Unternehmen verteidigen, kann ich dich nicht verstehen wie du andere schlecht machen willst und ihnen ihre Meinung absprichst. Vorallem auch “Geld aus der Tasche ziehen” basiert auch auf deinen Mutmaßungen.
Ich wette du wärst der Erste der einen riesen Aufstand macht wenn sie alles aus dem Shop streichen und dann sagen “So, Geld reicht nimmer das Abo macht jetzt 25€ im Monat”

Zuletzt bearbeitet vor 14 Tagen von Chrims
vulperabeste

Ich würde mich ehrlich gesagt riesig freuen, wenn sie den Echtgeldshop killen und das Abo einfach teurer machen würden.
Dann wären nämlich alle Cosmetics im Spiel erspielbar, so wie es eigentlich sein sollte.

Dann kommen wir aber zum eigentlichen Thema. Wenn man mehrere Medienberichte über die Finanzen von Blizzard zugrundelegt kommt man – meiner Meinung nach – auf folgendes Ergebnis:
Es gibt ungefähr 7 Millionen Abonnenten, bei einem Preis von 13 US-$ pro Monat liegt der Jahresumsatz nur mit Abos bei ca. 1 Milliarde €.
Verschiedene Schätzungen gehen davon aus, dass Blizzard im Jahr für WoW Betriebskosten im Bereich von 150-300 Mio. US-$. Darin enthalten sind Serverkosten, Entwicklerteam, Kundensupport, Marketing.

So meine Recherchen. Andere Schätzungen gehen nur von 5 Millionen Abonnenten aus, dann liegen die Einnahmen rein mit Abos natürlich nur bei 780 Mio. US-$, was ich auch für realistischer halte. Und wenn ich annehme, dass die Medien / Journalisten sich sehr krass verrechnet haben und die Kosten bei 300-600 Mio. US-$ liegen würden, selbst dann würde Blizzard mit WoW noch einen sehr guten Deal machen.

Und daher auch meine negative Grundhaltung Leuten gegenüber, die dieser CashCow noch mehr Geld in den A*** schieben. Selbst wenn ich die mieseste Berechnung zugrundelege macht Blizzard pro Jahr mit WoW noch 180 Mio. US-$ Gewinn im Jahr und das ohne den Echtgeldshop mit einzurechnen, wie das Ergebnis damit aussieht will ich gar nicht wissen so schlecht würde mir dann werden.

Und nur damit das einmal klar ist ne, damals als Blizzard noch keine realmübergreifenden Funktionen etc. hatte, da mussten sie wirklich jeden Server einzeln betreiben. Da gab es keine Lastverteilungen, jede Spielwelt wurde getrennt gehostet… Alles heute viel effizienter als damals und dementsprechend auch nicht teurer.

Zuletzt bearbeitet vor 11 Tagen von
huehuehue

Server-Kosten sind wirklich nicht der Rede wert,

Das wird der Grund sein, warum Runescape, bereits zum zweiten Mal innerhalb weniger Jahre, die Abogebühren auf inzwischen 20€ anhebt.

Zuletzt bearbeitet vor 14 Tagen von Huehuehue
lrxg

Das ist ja fast schon wie NC-Soft, die in TL Housing-Content und PVP-Events mischen.

Phinphin

Ich fände es schöner, wenn das Housing weiter ausgebaut werden würde und alle Housinggegenstände selbst hergestellt werden könnten.

Dann questet man durch die neuen Gebiete und schaltet über Ruf und Leerenlichtmergel die entsprechenden Rezepte für die Berufe frei und farmt dann anschließend einfach die Ressourcen, um eine beliebe Anzahl von Gegenständen herzustellen, um sie sich selbst ins Haus zu stellen oder zu verkaufen.

Finde es eh seltsam, dass es in den neuen Gebieten keine Housingressourcen gibt, die aber vor einigen Monaten fürs Housing für alle anderen Zonen eingeführt worden sind. Das System wirkt undurchdacht.

huehuehue

Was denn bitte für “Housingressourcen”? Es gibt (in jedem Addon anderes) Holz, für die hergestellten Items, das du in jedem neuen Gebiet, für neue Rezepte, in Form von “Thalisischem Holz” abbauen kannst. Mehr war da noch nie?

Zuletzt bearbeitet vor 16 Tagen von Huehuehue
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