Der neue große Gegner der Avengers ist in den nächsten Filmen ein ikonischer Marvel-Schurke, der ein noch größerer Fiesling sein könnte als Thanos. Zumindest, wenn man manche seiner schrecklichen Taten verfilmt. Auch wenn diese nicht ganz zu Disney passen.
Um welchen Schurken geht es? Schon länger weiß man: Dr. Doom wird der neue große Schurke der Avengers und dabei sogar vom Fanliebling Robert Downey Jr. verkörpert werden. Comic- und Filmfans kennen den Schurken bereits aus vergangenen Fantastic-Four-Filmen.
Dr. Doom hat das Potenzial, noch gefährlicher und fieser als Thanos zu werden. Das zeigte er bereits in den Comics, auch wenn viele seiner Taten nicht zum familienfreundlichen Disney passen. Man kann wohl zusammenfassen: Er ist ein echter Mistkerl.
Seine größten Gegenspieler sind die Fantastic Four:
Ein Schurke und ein großer Hater
Was macht ihn so fies? Victor von Doom betrat zum ersten Mal 1962 im Comic Fantastic Four Nr. 5
das Licht der Welt. Seitdem ist er nicht nur einer der größten Erzfeinde der Fantastic Four, er ist mehrfach eine große Gefahr fürs Universum, der sich auch wie ein ziemlicher Fiesling verhält. Einige Storys gehen so weit, dass man sie sich gar nicht im MCU vorstellen kann.
Beispielsweise schloss er einen Pakt mit dem Dämonen-Trio Haazareth Three. Er erlangte mystische Kräfte und eine mächtige Rüstung. Dafür opferte er aber die Seele seiner größten Liebe, Valeria. Seine Rüstung bestand dann aus Valeria, wodurch er mächtige Kräfte erlangte. Im Zuge dieser Story sperrte er auch Franklin Richards, das Kind von Mr. Fantastic und Sue Storm, in die Hölle ein und ließ es von Dämonen foltern.
Über sein Land Latveria herrscht er wie ein Diktator und führt dabei auch gerne Krieg. Im 2010er-Comic-Event Doomwar
startete er einen Krieg mit Wakanda, um die Quelle des Vibrianiums an sich zu reißen. Dazu kommen unzählige Male, in denen er die Welt eroberte.
Als die Bewohner Asgards nach einer neuen Bleibe suchten, bot ihnen Dr.Doom Latveria an. Doch eigentlich tat er das nur, um einige von ihnen zu entführen und an ihnen Experimente durchzuführen. Diese Story findet im Comic Thor Nr. 606
aus 2010 statt.
In einer Auseinandersetzung mit dem Schurken Thanos im Comic Secret Wars Nr. 8 (2015) besiegte er ihn mit seiner Gott-Rüstung ohne Probleme, indem er ihm die gesamte Wirbelsäule herausgerissen hat.
Das sind aber nur wenige der schrecklichen Taten, die Dr. Doom im Verlauf seiner Geschichte getan hat. Das Fiese bei ihm ist auch, dass er keine größeren Motive hat. Oft handelt er nur aus reiner Gier nach Macht oder seinem Hass gegen die Fantastic Four. Das Schlimme dabei: Er ist noch verdammt intelligent. Alles, was ihr zum nächsten Avengers-Film wissen müsst, findet ihr hier: Avengers: Doomsday – Alles zum Cast, Trailer und Release – Alles zum kommenden Marvel-Film
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Das ist aber sehr einseitig. Tatsächlich greift er den Helden auch häufig unter die Arme und hat auch einige Male die Welt gerettet. Das ist gerade das interessante an Doom. Man weiß nie wirklich ob er gerade gutes oder böses tut weil diese Einteilung für ihn nicht existiert. Oft konnte die Welt sogar nur gerettet werden weil Doom zuvor Forschung betrieben hat die andere als Unrecht sehen. Und er hat sehr wohl immer eine tiefere Motivation. Auch wenn es manchmal nur die ist, dass er die Helden für viel zu schwach hält um den Planeten zu schützen. Oder eben, weil er Latveria schützen oder groß machen will. Denn auch dieser Punkt wurde hier sehr falsch dargestellt indem Informationen fehlen. Ja, er ist ein Diktator. Das ist allerdings eher eine schlechte Nachricht für andere. Denn auch wenn er erwartet, dass seine Einwohner ihm gehorchen sorgt er doch dafür, dass es ihnen allen gut geht und sie ein mehr oder weniger gutes und sorgenfreies Leben führen. Das ist übeigens auch der Grund warum RDJ ihn spielt. Doom ist niemals eindimensional gut oder böse. Er verfolgt immer mehrere Pläne gleichzeitig und während seine guten Taten als böse gesehen werden können, so können seine bösen Taten durchaus die gesamte Welt retten. Ihn so billig eindimensional darstellen zu wollen einfach mangelnde Qualität und unzureichende Recherche oder absichtliche falsche Darstellung. So oder so eher ein Artikel für n Käseblatt das nur polarisieren will um Reaktionen zu provozieren. Hat zwar funktioniert in meinem Fall, allerdings solltet ihr euch überlegen ob ihr weiterhin so arbeiten wollt. Langsam fällt es nämlich auf.
Also ich verstehe das Feedback, immerhin hängt es ohnehin von der Storyline ab, wie ein Charakter dargestellt wird. Aber in diesem Artikel haben wir ein paar Beispiele gegeben, in denen er ein ziemlich fieser Schurke war.
Ich denke auch, egal, wie gut er in vielen Storys ist: Ein Kind in die Hölle zu sperren und seine große Liebe 3 Dämonen zu opfern, gehört nicht gerade in die Kategorie von “Es hat eine tiefere Motivation”. Auch Thanos hilft den Helden mal, macht ihn als Fiesling in vielen Storys aber nicht zum Helden. Es hängt, wie so oft bei Comics, von den Geschichten ab.
@Niko Hernes @Akuma
Mir geht es auch eher darum, dass es im Artikel so bescheieben wird als wäre er das pure Böse und das nur um Böse zu sein. Und das ist eben eine eindimensionale Darstellung. Es ist eben ein Unterschied zwischen “Dieser Mann tut ausschließlich böses und sas völlig ohne Grund” und “Wir zeigen euch hier einige Highlights der fiesesten Taten die dieser Mann begangen hat”.
Letztendlich meine ich das auch garnicht böse. Und es gibt auch keinen Grund mir mit Konsequenzen zu drohen. Letztlich ist auch was du zitiert hast, Akuma, inhaltliche Kritik. Und keine die ihr zum ersten Mal bekommt. Der Unterschied ist, dass ich es nicht beleidigend formuliere sondern sachlich. Denn letztlich geht es in meiner Kritik darum, dass entweder eine Gegendarstellung fehlt oder dass der Artikel wenigstens klar ersichtlich macht, dass es nur eine Seite von Doom ist die beleuchtet wird. Der Stil in diesem Artikel ist nunmal… ich wiederhole es jetzt nicht. Ihr kennt meine Wortwahl. Das war aber nicht beleidigend gedacht sondern tatsächlich nur als konstruktive Kritik. Denn uns wurde in der Schule schon beigebracht worauf man bei einer öffentlichen Darstellung achten sollte. Stellt euch vor, dass es hier nicht um einen Comic Schurken gehen würde, sondern um einen verurteilten Verbrecher. Ein Artikel in diesem Stil wäre gleich den Rufmord gleichen Artikeln der … ich will jetzt nicht gebannt werden und bin mir nicht sicher was davon anstößig war.
War es die namentliche Nennung einer anderen Zeitung? Oder, dass ich den Stil kritisiere? Oder der Vergleich zwischen beiden? Das darauf hinweisen? Oder, dass ich schrieb, dass es anderen auffällt? Denn auch das ist ja keine Lüge und steht mit schlechter gewählten Worten öfter mal hier in den Kommentaren. Da meine Kritik sachlich, konstruktiv und wohl gemeint war, erläutere mir bitte was genau ich deiner Meinung nach falsch gemacht habe, Akuma.
Denn ich betone hier nochmals, dass ich das keinesfalls beleidigend meine. Ich bin sehr gern hier und mag im allgemeinen eure Artikel. Genau deshalb schreibe ich auch Kritik. Wäre es mir egal, dann wäre ich einfach gegangen.
Ich kann die Kritik durchaus verstehen, find ich auch okay, dass du sie äußerst, damit hab ich kein Problem. Ich halte es aber nicht für so schlimm, ihn im Titel “Mistkerl” zu nennen, aber ich behalte das auf jeden Fall für die Zukunft im Kopf, wie das ankommen kann.
Die Kritik von Akuma bezieht sich, denk ich mal, auf die allgemeinen Aussagen am Ende. Ich diskutier auch gerne über die Comic-Sachen mit dir, gar kein Ding. Sonst bist du ja immer recht konstruktiv dabei, wenn ich das so in Erinnerung habe, deswegen sollte das kein Problem sein.
Vielleicht solltest du ganz ganz stark überlegen was du hier postest bevor du sowas in deine Kommentare setzt.
Du kannst Artikel gern inhaltlich kritisieren oder kommentieren, aber spar dir son Kram. Oder in kurz, spar dir sowas sonst zieh ich Konsequenzen.