Lieferant in den USA soll Gaming-PC zustellen, zeigt eindrucksvoll, warum auf Paketen in Deutschland „Bitte nicht werfen“ steht

Lieferant in den USA soll Gaming-PC zustellen, zeigt eindrucksvoll, warum auf Paketen in Deutschland „Bitte nicht werfen“ steht

Ein Nutzer soll einen reparierten PC geliefert bekommen. Doch der Lieferant geht mit dem Paket nicht gerade zimperlich um.

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Das berichtet der Nutzer: In einem viel beachteten Post auf Reddit hat ein Nutzer die Lieferung seines Gaming-PCs geteilt, die seine Frau für ihn gefilmt hat. In dem kurzen Video kann man erkennen, wie der Lieferant das Paket immer von Kante zu Kante schmeißt, um das Paket durch die Einfahrt des Hauses zu transportieren. Er selbst schreibt dazu:

Dieses Video zeigt, wie der Fahrer die Kiste zu meiner Tür bringt. Der Fahrer öffnete zunächst die Tür und warf meinen PC aus dem Heck seines Lieferwagens, woraufhin meine Frau begann, ein Video aufzunehmen.

Er selbst teilt im weiteren Verlauf des Threads ein weiteres Foto, wo man die beschädigte Transportbox des Gaming-Systems erkennen kann. Der Nutzer fügte noch hinzu, dass er eine vollständige Rückerstattung für die Aktion verlangt habe, aber derzeit vom Hersteller des PCs zum Versandunternehmen und von dort wieder zurückgeschickt werde. Denn niemand wolle die Verantwortung für die Schäden übernehmen.

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Versender ist für die verschickte Ware verantwortlich

Wie sieht das bei uns aus? Der Versender ist verantwortlich, dafür zu sorgen, dass das Versandgut keine Transportschäden erleidet (via smileypack.de). Er sollte daher das Paket mit den entsprechenden Warnhinweisen kennzeichnen.

Bei uns gibt es oftmals die Empfehlung, Schilder wie „Zerbrechlich!“ oder „Bitte nicht werfen!“, auf die Pakete zu kleben. Doch auch das ist keine Garantie dafür, dass die verpackten Güter am Ende wirklich unbeschädigt beim Empfänger ankommen.

Für Gefahrgut oder bestimmte empfindliche Waren gibt es gesetzliche Kennzeichnungsvorgaben, für normale Pakete mit empfindlichem Inhalt (wie Glas, Elektronik, Porzellan) sind solche Warnhinweise nicht verpflichtend.

Beschädigte Pakete solltet ihr nicht annehmen

Auch bei uns sind beschädigte oder kaputte Lieferungen nichts Ungewöhnliches, da auf dem Weg zu uns jede Menge schieflaufen kann. Auf dem Weg vom Verkäufer bis zu eurer Haustür sind etliche Personen involviert, die alle einen Fehler machen können. Und wenn es am Ende der Paketbote ist, dem euer Paket bei der Auslieferung aus der Hand rutscht (via vis.bayern.de)

Das solltet ihr bei einem beschädigten Paket machen:

  • Die Annahme kann bei sichtbaren, schweren Schäden direkt verweigert werden.
  • Der Schaden sollte sofort und ausführlich dokumentiert werden: zum Beispiel mit Fotos, einem Video oder mit einer schriftlichen Bestätigung durch den Zusteller.
  • Für versteckte Schäden gilt eine Frist von sieben Tagen – innerhalb dieser Zeit sollte der Schaden dem Händler gemeldet werden
  • Die Ansprüche werden immer direkt gegenüber dem Verkäufer geltend gemacht, niemals gegenüber dem Paketdienst. Denn anschließend kann der Verkäufer die Schäden beim Paketdienst geltend machen.
  • Wichtig ist ebenfalls: Die beschädigten Gegenstände weder reparieren noch entsorgen, bevor der Händler entscheidet oder das weitere Vorgehen abstimmt.

Unter Spielern und erfahrenen Käufern gilt mittlerweile die Empfehlung, das Auspacken hochpreisiger und wertvoller Geräte in jedem Fall mit dem Handy oder einer Kamera aufzunehmen. Denn dann kann man gegenüber Verkäufern beweisen, dass der Schaden schon bestanden hat und man nicht selbst der Übeltäter ist oder dass die Ware gar nicht erst im Karton gewesen ist.

In einem besonders ärgerlichen Fall ging das so weit, dass Amazon einen Familienvater verdächtigte, eine Fake-Grafikkarte ans Lagerhaus zurückgeschickt zu haben. Dabei erhielt er von Amazon selbst das gefälschte Produkt. Nur konnte er die Fälschung nicht mehr beweisen, da Amazon sie entsorgt hatte. Es dauerte fast 5 Monate, bis der Familienvater sein Geld zurückbekam: Gamer kauft Grafikkarte auf Amazon, bekommt Fake-Produkt – Händler verweigert Erstattung bis zur Rückgabe des „richtigen“ Artikels

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Harrierdubois

ist auch die Frage wie es verpackt wurde, wenn ausreichend Füllmaterial drin ist passiert auch nichts wenn der Paketdienst eher ruppig damit umgeht

HiveTyrant

Nicht vergessen, in den USA werfen Lieferfahrer gerne mal Pakete durch den Vorgarten, um sich bloss nicht mal ein paar Meter ohne benzingetriebenes Fahrzeug bewegen zu müssen.

Harrierdubois

ja. kommt nicht von ungefähr dass bei denen jeder 3te zu dick ist. Sich bewegen wird gerne vermieden. N Onkel ist Texaner, der steigt sogar ins Auto um zum Briefkasten zu fahren.

Zuletzt bearbeitet vor 6 Monaten von Harrierdubois
Zoxx

Ich habe es schon einmal geschrieben als das Thema war man sollte beim auspacken ein Video machen….was soll das beweisen?
Als Verkäufer würde ich sagen, wer sagt mir das das Paket nicht schon vorher vorsichtig geöffnet wurde und der Inhalt manipuliert nur um einen vorgetäuschten Schaden zu reklamieren.
Ein Video beweist gar nichts, man muss wenn dann schon darauf sehen wie der Fahrer es anbringt und man es direkt öffnet ohne einen Schnitt, in den meisten Fällen steht das Paket allerdings vor der Tür und der Fahrer ist schon weg

dantivity

das Paket sieht aber ganz heil aus. Das was der Paketdienst da macht sollte einem normal verpackten Paket nichts anhaben.

5kullCOD

Sachen die zerbrechlich sind sollten einfach in einen anderen Karton rein der eine andere farbe hat, dann ist es ordentlich gekennzeichnet. Aufkleber sieht doch keiner und wenn beim einladen dieser nicht sichtbar ist dann wird das Paket sowieso rumgeschmissen.

dantivity

ehm ich kann dir versichern das auch wenn sie das sehen, trotzdem damit geworfen wird…Das ist denn meisten sowas von egal…Wichtig ist, das der verpacker das so gut verpackt das es solche sachen überlebt..einigermaßen^^

Sutil

Und was lehrt uns das? Nicht immer alles nur online bestellen und liefern lassen. Auch mal selbst in laden gehen zu Saturn mediamark… dort laufen und selbst dann mitnehmen.

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