Identity: Neues MMORPG will Euch Räuber und Gendarm spielen lassen

Wer hat als Kind nicht Räuber und Gendarm gespielt? Ein Kinderspiel, das sich auch in Computerspiele wie Counter-Strike übertragen hat. Mit Identity wird dieses Spielprinzip in ein MMORPG verpackt.

Im Grunde simuliert Identity das leben. Ihr seid Bewohner einer fiktiven Gegend in den USA und bestimmt selbst, wie ihr euer Leben leben möchtet. Wollt ihr rechtschaffen sein oder werdet ihr kriminell? Euch stehen je nach Laufbahn verschiedene Wege und Berufe zur Wahl. Rechtschaffene Spieler können beispielsweise Polizisten werden, welche die Kriminellen jagen. Als Krimineller vertickt ihr Drogen, führt Raubüberfälle aus und erledigt Diebstähle.

indentity-lifeLebt ein zweites Leben

Die Entwickler bei Asylum Entertainment erklären, dass es sich im Grunde um ein Räuber-und-Gendarm-Spiel handelt, das aber viel mehr bietet. Es sei eine Lebenssimulation. Man möchte den Spielern so viele Freiheiten geben, wie nur möglich. Sie sollen ein zweites Leben im Spiel leben können und verschiedene Laufbahnen einschlagen. Jeder Spieler soll ein Leben leben, das sich von den anderen unterscheidet.

Da es sich um eine Lebenssimulation handelt, spielen viele Sandbox-Elemente eine Rolle. Beispielsweise dürft ihr euch eure Wohnung oder euer Haus selbst einrichten. Housing spielt also eine wichtige Rolle, schließlich muss man ja irgendwo wohnen. Im Prinzip gibt es offenes PvP, schließlich sollen die Verbrecher auch ihren kriminellen Aktivitäten nachgehen können. Doch in manchen Gebäuden herrschen Sicherheitsmaßnahmen, durch welche eine kriminelle Karriere schnell ihr Ende im Gefängnis finden kann.

Spiel erscheint etappenweise

Identity wurde 2015 über eine erfolgreiche Kickstarter-Kampagne finanziert. Im kommenden Jahr werden erst einmal drei Module zum Spiel veröffentlicht, welche unterschiedliche Aspekte des Spiels darstellen. Den Anfang macht ein Social Hub Modul, der Marktplatz der Stadt, auf dem Spieler untereinander interagieren können. Das zweite Modul wird Polizeieinsätze mit sich bringen und das dritte Verfolgungsjagden. Aus den drei Modulen entsteht dann das finale Spiel, für das aber noch kein Releasetermin genannt wurde.

Andreas meint:

Als Kind habe ich gerne auf der Straße mit Freunden Räuber und Gendarm gespielt. Doch Identity will noch mehr bieten als nur Verfolgungsjagden zwischen Verbrechern und Cops. Das MMORPG könnte sich zu einer Art Nachfolger von Second Life entwickeln. Wer im wahren Leben also ein herzensguter Mensch ist, der darf sich im Spiel dann mal als Krimineller austoben. Hört sich gut an und ich bin gespannt, wie sich dies dann letzten Endes spielen wird.

Autor(in)
Quelle(n): MassivelyOP
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