Cortyns Mecker-Mittwoch: Hearthstone-Hater und blöde Bots

Wieder ist eine Woche vergangen und ich kann gar nicht so genau feststellen, was ich eigentlich mit der Zeit angefangen habe – vermutlich dasselbe wie ihr alle, viel zu viel gespielt und viel zu wenig den Sommer genossen. Ein paar Aufreger sind mir dann aber doch im Kopf geblieben. Während sich das PvP in WildStar wieder beruhigt hat, bekommt diesmal Hearthstone meinen geballten Frust ab und somit sage ich „Ring frei!“ für eine neue Ausgabe des Mecker-Mittwochs.

„Gut gespielt“-Emotes und ihr Missbrauch

Versteht mich bitte nicht falsch, Hearthstone macht wirklich viel Spaß und man kann es auch super als „Lückenfüller“ nutzen, während man in anderen Spielen auf Teamkollegen oder das nächste Schlachtfeld wartet. Aber das schlechte Benehmen der Spieler nimmt gefühlt immer weiter zu. Ich habe nichts gegen den Gebrauch der Emotes, man kann damit gerne einen guten Spielzug oder auch meine Fehler kommentieren, das fasse ich nicht als Angriff auf.

hearthstone EMoteWas mich aber regelmäßig auf die Palme bringt, sind Leute, die das mit einer ganzen Reihe von anderen Unarten kombinieren. Spätestens nach dem vierten „Gut gespielt“-Emote (in unter einer Minute) stelle ich diese einfach aus, aber andere Sachen kann ich nicht umgehen: Wenn jemand für jeden seiner Züge die kompletten 90 Sekunden benötigt, dann ist das auf der einen Seite natürlich sein gutes Recht – wenn er aber ganz offensichtlich nichts mehr ausspielen kann, dann kann ich der Person nur noch unterstellen, dass er oder sie darauf plädiert, dass ich gefrustet das Spiel verlasse.

Es gibt aber leider noch etwas, dass schlimmer ist, als unfreundliche Spieler…

Mein neues Hassdeck: Der Botlock

… und das sind Bots. Ich habe es kaum für möglich gehalten, dass es in einem Kartenspiel Bots gibt oder sich jemand die Mühe macht, diese wirklich umfassend zu programmieren. Vor allem wundert es mich, was man damit bezwecken will, denn das Goldlimit ist ja auf einen festen Wert pro Tag begrenzt und nicht handelbar, ebenso wenig wie die Karten – man müsste also den ganzen Battle.net-Account verkaufen, wenn man damit irgendeinen Gewinn erzielen will.

Hearhstone Alarm-O-BotOffensichtlich lohnt sich das Geschäft aber, denn im Laufe der Woche haben mich mehrfach Hexenmeister verprügelt, die so routiniert gespielt haben und für jeden Spielzug exakt dieselbe Dauer benötigten, dass es einfach zu auffällig war. Jeder Zug läuft genau nach dem gleichen Muster ab – erst greift der Diener ganz links an, dann der Diener ganz rechts, dann der zweite von links und so weiter.

Ich habe nichts dagegen, gegen andere Spieler zu verlieren, die besser sind als ich. Aber wenn Bots mir überlegen sind, dann nagt das doch gehörig an meinem Selbstwertgefühl und sorgt dafür, dass ich keine Lust mehr auf das Spiel habe. Also, sehr geehrter Herr Blizzard, bitte kümmern Sie sich darum und unterbinden Sie Bots – oder machen sie so gut, dass ich jene nicht mehr als solche erkenne.

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