Die Gen Alpha tut freiwillig das, was euch eure Eltern aufgezwungen haben

Die Gen Alpha tut freiwillig das, was euch eure Eltern aufgezwungen haben

Einer Studie zufolge gibt es eine Veränderung in einer Verhaltensweise der Generation Alpha. Und die mag einige von euch überraschen.

Was ist die Generation Alpha? Die Generation Alpha gilt als die Generation, die auf die Gen Z folgt. Dieser werden Menschen zugeordnet, die im Jahr 2010 oder später geboren wurden. Sie sind also vollständig im 21. Jahrhundert geboren.

Während der Stand der Technik in vorherigen Generation sich teils noch stark zur jetzigen Zeit unterschieden hat, ist für die Gen Alpha die Möglichkeit, jederzeit und überall online zu sein, allgegenwärtig. Eine Studie zeigt nun, dass diese Generation die Möglichkeit jedoch weniger nutzt, als viele Menschen aus anderen Generationen vielleicht annehmen würden.

Weniger Smartphone, mehr mentale Gesundheit

Was ist das für eine Studie? Die Studie wurde vom Marktforschungsinstitut GWI durchgeführt. In der passenden Umfrage wurden 20.000 Kinder aus 18 verschiedenen Ländern befragt, um Rückschlüsse über ihr Verhalten mit dem Smartphone zu ziehen.

Das Ergebnis, welches aus der Umfrage herauskam, zeigt eine deutliche Entwicklung. 40 % der Befragten gaben an, dass sie aktiv Pausen bei der Nutzung von Smartphones, Computern und Tablets einlegen. 3 Jahre früher, 2022, lag dieser Anteil nur bei 18 %. Er hat sich in dem kurzen Zeitraum also mehr als verdoppelt.

Der Leiterin des „Digital Futures for Children“-Zentrums der London School of Economics, Sonia Livingstone, zufolge wird diese Erkenntnis auch von einer Studie gestützt, die demnächst erscheinen soll. Hier wurde deutlich, dass Kinder und Jugendliche verschiedene Methoden und Strategien ausprobieren, um den Einfluss der Online-Aktivitäten auf das eigene Wohlbefinden besser zu kontrollieren und zu steuern.

Gegenüber dem Guardian sagte sie:

„Die Kinder haben von ihren Eltern, den Medien und ihren eigenen Erfahrungen die Warnung erhalten, dass zu viele soziale Medien nicht immer gut für sie sind. Deshalb experimentieren sie mit verschiedenen Möglichkeiten, um ihr Wohlbefinden zu schützen, ohne ganz auf soziale Medien verzichten zu wollen. Ich bin mir sicher, dass sie sich darüber austauschen, was für sie gut ist und wie sie vorgehen wollen.“

Diese Auffassung wird auch von Daisy Greenwell geteilt. Sie ist Mitgründerin der Initiative „Smartphone Free Childhood“. Sie sagt:

„Wir hören regelmäßig von Teenagern, die von dem Druck, ständig online zu sein, erschöpft sind und sich für ihre eigene psychische Gesundheit zurückziehen. Viele von ihnen werden sich der Tatsache bewusst, dass diese Plattformen nicht neutral sind. Sie sind darauf ausgelegt, die Aufmerksamkeit zu manipulieren … Sie erkennen, dass ihre Zeit, ihre Konzentration und ihr Selbstwertgefühl von einigen der größten Unternehmen der Welt zu Geld gemacht werden. Eine Auszeit zu nehmen, ist zu einem Akt der Rebellion geworden“.

Die Generation Alpha nimmt sich augenscheinlich also einen Rat zu Herzen, den die meisten in der Vergangenheit wohl von ihren Eltern gehört haben: weniger Zeit am Bildschirm zu verbringen.

Während die Generation Alpha weniger Zeit am Smartphone verbringt, beziehungsweise die Zeit aktiv reguliert, verbringt sie diese Zeit nicht ausschließlich mit sozialen Medien. Stattdessen verdient ein großer Teil sogar online Geld: Die Gen Alpha hängt nicht einfach nur sinnlos am Handy: Sie verdient richtig Geld im Internet.

Quelle(n): Unsplash.com (Titelbild), Theguardian.com
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Schurkraid

Ich sehe kein einzigen der jung ist und nicht mit dem smartphone vor dem gesicht rumhantiert

Vorallem all unsere lehrlinge snapen, tiktoken.

Und auch meine kleine schwester ist 2010 geboren was ein zufall und die hat das handy den ganzen tag vorm gesicht

Keragi

Ich bin mir nicht sicher ob du als junger Mensch im Schnitt so reflektiert durch die Welt gehst, meist will man ja etwas anders sein als seine Eltern wenn die Jungen Väter und Mütter ständig am Smartphone hängen will die junge Generation vielleicht genau das nicht um eben anders zu sein. Das kennt man ja aus allen Generationen.

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