Gaming-Laptops im Juni: Hier gibt’s das Meiste fürs Geld

Im Bereich der Gaming-Notebooks tummeln sich zahlreiche verschiedene Modelle und nicht alle haben ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Wir geben einen Überblick.

GeForce RTX: Die derzeit stärkste Notebook-Grafik

Die Mobile-Ableger der RTX-Reihe heißen wie ihre Desktop-Pendants GeForce RTX 2060, RTX 2070 und RTX 2080. Sie entsprechen technisch den Grafikprozessoren für Desktop-Grafikkarten, takten aber niedriger, um zu starke Wärmeentwicklung zu vermeiden.

Zudem gibt es die Mobile-Ableger auch wieder in der sogenannten „Max-Q“-Bauweise für besonders schlanke und leise Gaming-Notebooks. Die „Max-Q“-Grafikeinheiten rechnen nochmals langsamer und sind meist nur in besonders teuren Notebooks zu finden.

Notebook-Versionen langsamer als Desktop-Modelle

So ist die Performance im Vergleich: Die mobile RTX 2080 ist laut Erhebungen von Notebookcheck.com in 3DMark-Benchmarks etwa 15 Prozent langsamer als das Desktop-Modell, während die Max-Q-Ausführung gar 30 Prozent langsamer rechnet.

Immerhin können die Nutzer erwarten, dass die mobile RTX 2080 je nach Auflösung etwa so leistungsfähig ist wie eine Desktop-GTX 1080 bzw. 15 bis 35 Prozent schneller als die mobile GTX 1080.

Notebookcheck.com

Die mobile RTX 2060 ist je nach Auflösung 36 bis 58 Prozent schneller als ihr direktes Vorgängermodell und in etwa so schnell wie eine mobile GTX 1070. Derweil ist die mobile RTX 2070 um 26 bis 29 Prozent schneller als die mobile RTX 2060 und zieht in etwa mit der mobilen GTX 1080 gleich.

GeForce RTX und GTX: Wer braucht was?

Wo liegt der Vorteil von RTX zu GTX? Neben der gesteigerten Rechenleistung durch die neue Architektur sind vor allem die Hardware-Unterstützung der Raytracing-Beleuchtungstechnik und die Cloud-gestützte Kantenglättung DLSS („Deep Learning Super Sampling“) die großen Neuerungen.

Beide bedürfen jedoch der Implementierung durch die Spieleentwickler und gelten angesichts eher langsamer Verbreitung derzeit (noch) nicht unbedingt als Kaufargument. Zudem hat Nvidia Raytracing auch auf älteren Pascal-Grafikkarten freigegeben, die allerdings dabei auch keine so gute Performance erreichen.

Welchen Grafikprozessor brauche ich? Da die meisten Gaming-Notebooks auf Displays mit Full HD-Auflösung (1080p) setzen, reicht bei aktuellen Spielen in vielen Fällen gerade noch die Rechenleistung einer mobilen GTX 1060 (6GB) oder AMD Radeon RX 580 (8GB) für flüssige Bildraten bei hohen Grafikeinstellungen aus.

6 GB Videospeicher für Full-HD: Für aktuelle und kommende Top-Titel empfiehlt sich aber etwas mehr, auch mit Hinblick auf den Videospeicher, wobei 6 GByte in der Regel als nicht mehr zeitgemäß gelten, allerdings in Full HD derzeit meist noch ausreichen.

120 Hz und mehr: Gleiches gilt vor allem auch, um flotte Displays mit Bildwiederholfrequenzen von 120 Hz und mehr auszureizen: Je mehr Rechenleistung, desto besser. Dementsprechend haben auch die absoluten High-End-Modelle für anspruchsvolle Spieler in Notebooks ihre Daseinsberechtigung.

Wer überwiegend genügsame Multiplayer-Shooter wie Fortnite, Apex Legends und Co. oder grafisch anspruchslose MMO-Titel spielt, kann auch in der unteren Mittelklasse noch glücklich werden.

GTX 1660 (Ti) und GTX 1650 als Alternativen

Die neue GTX 1660 Ti für Notebooks ist fast genauso flott wie die RTX 2060 und im Schnitt nur ein paar Prozentpunkte langsamer, wobei teilweise auf die eingangs erwähnten RTX-Features verzichtet werden muss.

Die GTX 1660 ohne „Ti“ im Namenszusatz ist unterdessen auf Augenhöhe mit der scheidenden GTX 1060.

Mit der GTX 1650 wird unterdessen Nvidias aktuelle Riege an Gaming-Grafikeinheiten in Notebooks nach unten hin abgerundet. Diese ist rund 10 Prozent langsamer als die GTX 1060, aber etwa 25 Prozent schneller als die GTX 1050 Ti.

Die besten Gaming-Laptops um 700 Euro

Für eine annehmbare Leistung in anspruchsloseren Titeln sollten Käufer bis zu 700 Euro einplanen. Die stärksten Grafikeinheiten in dieser Preisklasse sind Nvidias GeForce GTX 1050 Ti und AMDs Radeon 560X mit jeweils 4 GByte VRAM, wobei laut Notebookcheck.com die GTX 1050 Ti im Schnitt in Spielen 35 Prozent schneller ist.

Günstiger Einstieg mit dem Nitro 5

Das lohnendste Laptop-Modell ist nichtsdestotrotz ein Modell mit Radeon 560X: Dem Acer Aspire Nitro 5 (AN515-42-R1GF) steht ein AMD Ryzen 5 2500U mit vier Kernen und acht Threads bei einem Takt von 2 GHz und bis zu 3,6 GHz zur Seite, der genügend Leistung für Spiele in dieser Leistungsklasse mitbringt.

Viel RAM und eine SSD: Dazu gibt es 8 GByte Arbeitsspeicher sowie eine SSD mit 128 GByte und vorinstalliertem Windows 10 Home nebst einer Festplatte mit 1 TByte. Das matte Display löst in Full HD auf und bietet eine Bildwiederholfrequenz von 60 Hz bei einer Bildschirmdiagonale von 15,6 Zoll. Der Akku hält bis zu 5,5 Stunden.

Acer Nitro 5 (AN515-42-R1GF) 39,6 cm (15,6 Zoll Full-HD IPS matt) Gaming Notebook (AMD Ryzen 5 2500U, 8GB RAM, 1.000GB HDD, 128GB SSD, AMD Radeon RX 560X, Win 10 Home) schwarz

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Pro
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
  • SSD und HDD
  • inklusive Windows
Contra
  • etwas schwache Spiele-Performance

Bessere Grafik, aber keine SSD

GTX 1050 Ti und i5: Das ASUS TUF Gaming FX504GE-DM479 setzt auf die schnellere GTX 1050 Ti sowie einen ebenfalls leistungsstärkeren Intel Core i5-8300H mit vier Kernen und acht Threads bei 2,3 GHz (Turbo bis 4 GHz), gepaart mit 8 GByte DDR4-RAM.

ASUS TUF Gaming FX504GE-DM479 Laptop
Pro
  • ausreichend Leistung
Contra
  • keine SSD
  • kein vorinstalliertes Windows

Weder Windows noch SSD: Das matte Display löst bei 15,3 Zoll mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten bei 60 Hz auf. Leider verfügt das TUF weder über vorinstalliertes Windows 10 noch über eine schnelle SSD. Dafür gibt es eine 1 TB große HDD. Der Akku soll bis zu 5 Stunden durchhalten.

ASUS TUF Gaming FX504GE bei Caseking

Die besten Laptops um 1.000 Euro

In diesem Preisbereich regiert aktuell immer noch die im Abverkauf befindliche GTX 1060 als leistungsstärkste Grafikeinheit, wobei das am besten ausgestattete Laptop-Modell der Acer Predator Helios 300 PH317-52-52NX für knapp über 1.000 Euro ist.

Im Preisbereich von knapp unter 1.000 Euro müssen Interessenten ansonsten abwägen, ob sie sich entweder für SSD oder Festplatte entscheiden wollen und müssen zudem in der Regel auf ein mitgeliefertes Windows verzichten. Das Acer-Modell bietet hier alles drei.

Preis-Leistungs-Sieger: Predator Helios 300

Das steckt drin: Bei diesem Gaming-Notebook kommt neben der GTX 1060 der Vierkernprozessor Intel Core i5-8300H (8 Threads) mit bis zu 4 GHz Turbo-Takt nebst 8 GByte Arbeitsspeicher zum Einsatz.

Acer Predator Helios 300 PH317-52-52NX
Pro
  • Preis-Leistungs-Tipp
  • schnelles Display
Contra
  • vordergründig nichts

Schnelles Display und SSD: Das matte IPS-Display bietet Full HD sowie eine Bildwiederholfrequenz von 144 Hz und misst 17,3 Zoll. Als Massenspeicher fungiert eine SSD mit 128 GByte GByte und vorinstalliertem Windows 10 Home (64 Bit) sowie eine Festplatte mit 1 TByte. Der Akku soll bis zu 7 Stunden durchhalten.

Predator Helios 300 für 1.032€ bei Cyberport

Stärkerer Prozessor, schwächerer Bildschirm

Für Multitasker: Das MSI GL63 8RE-643 setzt zum vergleichbaren Preis ebenfalls auf die GTX 1060 sowie eine SSD und HDD, kommt aber mit dem stärkeren Sechskernprozessor Intel Core i7-8750H mit 12 Threads bei 2,2 GHz und bis zu 4,1 GHz Turbo-Takt daher.

Nur 60 Hz: Dafür fehlt hier ab Werk wieder ein vorinstalliertes Windows, während das Display mit 15,6 Zoll kleiner und mit 60 Hz Bildwiederholfrequenz langsamer ausfällt.

MSI GL63 8RE-643
Pro
  • stärkerer Prozessor
Contra
  • kein vorinstalliertes Windows
  • Display nur mit 60 Hz
MSI GL63 für 1.049€ bei Notebooksbilliger

Weitere Alternativen: Die könnte es in diesem Preissegment künftig mit Gaming-Notebooks in Verbindung mit der GTX 1650 geben, jedoch sind hier noch keine Modelle zu attraktiven Preisen lieferbar. Dabei müssen dann jedoch auch eine etwas geringere Rechenleitsung sowie die Einschränkungen durch den kleineren VRAM in Kauf genommen werden.

Auch die mit der GTX 1060 auf Augenhöhe agierende GTX 1660 könnte sich in diesem Preisbereich noch blicken lassen, ist aber derzeit nur in einem HP-Noteook für 1.349 Euro zu finden.

Alleskönner bis 1.500 Euro

Im Preisbereich zwischen 1.200 Euro und 1.500 Euro tummeln sich zahlreiche Modelle mit der potenten RTX 2060, wobei auch hier wieder bei der übrigen Ausstattung abgewogen werden muss.

Das Komplettpaket: Der Dell G5

Eines der lohnendsten Komplettpakete bietet hier derzeit der Dell G5 15 5590 (650GJ) für rund 1.250 Euro. Hier steht der RTX 2060 ein leistungsstarker Hexacore-Prozessor in Form des Intel Core i7-8750H mit 12 Threads bei 2,2 GHz und bis zu 4,1 GHz Turbo-Takt zur Seite, gepaart mit 8 GByte Arbeitsspeicher.

IPS-Display mit 60 Hz: Die SSD mit vorinstalliertem Windows 10 Home (64 Bit) bietet eine Kapazität von 128 GByte und die Festplatte wie üblich 1 TByte. Das matte IPS-Display verfügt über Full HD-Auflösung auf 15,6 Zoll bei einer Bildwiederholfrequenz von 60 Hz.

Dell G5 15 5590
Pro
  • Ausstattung
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Akku-Laufzeit
Contra
  • Display schwächelt
  • SSD etwas langsam
  • Garantiezeit

Im Test: Notebookcheck.com hat dem Modell eine Wertung von 85 Prozent mit dem Testurteil „Gut“ gegeben:

Die Hardware des Dell G5 bringt alle aktuellen Computerspiele flüssig auf den matten 15,6-Zoll-Bildschirm (FHD, IPS). Auch die Ausstattung gefällt: SSD+HDD, 8 GB Arbeitsspeicher (Dual-Channel-Modus aktiv) und Thunderbolt 3. Eine Überraschung stellen die hervorragenden Akkulaufzeiten dar. Das Preisniveau des Notebooks erfordert allerdings auch einige Kompromisse.

Abstriche müssen demnach beim etwas dunklen und reaktionsarmen Bildschirm sowie der vergleichsweise langsamen SSD hingenommen werden und bei den nur 12 Monate Garantie.

Dell G5 15 5590 für 1.249 Euro bei Cyberport

Der König der letzten Generation: die GTX 1070 im MSI GP73

8 GB VRAM: Mit dem MSI GP73 Leopard (8RF-473) gibt es im Preisbereich bis 1.500 Euro auch ein leistungsstarkes Gaming-Notebook mit der etwas älteren GTX 1070, die Performance-technisch mit der RTX 2060 im Mobile-Bereich gleichauf ist, dafür aber mit 8 GByte mehr VRAM bietet.

MSI GP73 Leopard (8RF-473)
Pro
  • Mehr VRAM
  • Größeres und schnelleres Display
  • Größere SSD
Contra
  • Preis
  • Keine oder eingeschränkte RTX-Features

Große SSD und 120 Hz: Zudem ist das Display mit 17,3 Zoll merklich größer und bietet auch eine flottere Bildwiederholfrequenz von 120 Hz. Ein weiterer Pluspunkt ist die mit 256 GByte doppelt so große SSD.

MSI GP73 für 1.489€ bei Notebooksbilliger

Leistungsstarker Hexacore-Prozessor im neuen Acer Nitro 5

Starke Full-HD-Karte mit neuestem Prozessor: In eine ähnliche Kerbe mit größerem Display (allerdings 60 Hz) und größerer SSD (512 GByte) schlägt auch das Acer Aspire Nitro 5 (AN517-51-75RY). Hier gibt es die leicht schwächere GTX 1660 Ti, während ein stärkerer Hexacore-Prozessor in Form des Intel Core i7-9750H (6 x 2.60GHz, bis zu 4,5 GHz) verbaut ist.

Acer Aspire Nitro 5 (AN517-51-75RY)
Pro
  • Großes Display
  • Große SSD
  • Stärkerer Prozessor
Contra
  • schwächere Grafikeinheit
  • Display nur mit 60 Hz
Acer Aspire Nitro 5 für 1.399€ bei Alternate

Mobiles Gaming bis 2.000 Euro

In diesem Preisbereich ist derzeit das Gigabyte Aorus 15 X9 (7DE0252W) das attraktivste Modell, das derzeit für rund 1.816 Euro zu haben ist. Hier gibt es die leistungsstarke RTX 2070 mit 8 GByte VRAM gepaart mit dem Intel Core i7-8750H mit 12 Threads bei 2,2 GHz und bis zu 4,1 GHz Turbo-Takt, dem gleich 16 GByte Arbeitsspeicher zur Seite stehen.

Das matte IPS-Display mit einer Bildschirmdiagonale von 15,6 Zoll bietet wie gehabt Full HD-Auflösung und eine schnelle Bildwiederholfrequenz von 144 Hz. Als Massenspeicher stehen eine SSD mit 512 GByte und vorinstalliertem Windows 10 Home (64 Bit) sowie eine Festplatte mit 2 TByte zur Verfügung.

Gigabyte Aorus 15 X9 (7DE0252W)
Pro
  • RTX 2070 mit i7 8750H
  • Design / Verarbeitung
  • 144Hz-Display
Contra
  • Betriebsgeräusch
  • Akku-Laufzeit

Im Test: Notebookcheck.com hat dem Modell eine Wertung von 86 Prozent mit dem Testurteil „Gut“ gegeben.

Hierbei handelt es sich um den bislang ausbalanciertesten Aorus-Laptop, sowohl innerlich als auch äußerlich. Um das Aorus 15 für den High-End Gaming-Bereich interessanter zu machen, würden wir uns von zukünftigen Iterationen Ausstattungsmerkmale wie individualisierbare RGB-Tastenbeleuchtung, G-Sync und Thunderbolt 3 wünschen.

Vorrangig moniert wurden ansonsten die konstant laufenden Lüfter sowie die schwache Akkulaufzeit.

AORUS Gaming Notebook 15-X9, 15, 6', Full HD, Nvidia GeForce RTX 2070, Intel Core I7-8750H, SSD, 16GB RAM

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High-End-Gaming für 2000 Euro und mehr

Im absoluten High-End-Segment sind kaum Grenzen gesetzt, dennoch will man natürlich auch hier möglichst viel für sein Geld geboten bekommen. Viele der gelisteten Modelle sind allerdings aktuell nicht lieferbar oder schlicht überteuert.

Preis-Leistungs-Tipp vom Omen

Das lohnendste Angebot: Preis-Leistungs-technisch lohnt sich vor allem das HP Omen 17-cb0007ng für 2.399 Euro, das aktuell immerhin bei Alternate.de in acht Tagen versandfertig sein soll.

HP Omen 17-cb0007ng
Pro
  • sehr gute Ausstattung
  • 144Hz-Display
Contra
  • Preis

RTX 2080 und i7-Power: Hier gibt es mit der RTX 2080 den derzeit stärksten Notebook-Grafikchip, zusammen mit dem Sechskerner Intel Core i7-8750H mit 12 Threads bei 2,2 GHz und bis zu 4,1 GHz Turbo-Takt, dem 16 GByte Arbeitsspeicher zur Seite stehen.

Großes 144 Hz-Display: Das matte IPS-Display mit einer Bildschirmdiagonale von 17,3 Zoll bietet Full HD-Auflösung und eine Bildwiederholfrequenz von 144 Hz. Als Massenspeicher stehen eine SSD mit 512 GByte und eine Festplatte mit 1 TByte zur Verfügung.

HP Omen 17-cb0007ng bei Alternate ansehen

Mehr als nur ein Desktop-Ersatz: Der Titan unter den Laptops

Alternative der Superlative: Wenn Geld keine Rolle spielt und es das Beste vom Besten sein soll, dann hat MSI derzeit mit dem GT75 Titan (9SG-268) das wohl am Besten ausgestattete Gaming-Notebook am Markt, das bereits in Richtung Workstation tendiert. Kostenpunkt: rund 5.000 Euro.

 MSI GT75 9SG-268 Titan
Pro
  • High-End-Ausstattung
  • wahrer Desktop-Ersatz
Contra
  • Preis
  • hohes Gewicht

Von allem das Beste: Das High-End-Notebook setzt ebenfalls auf die RTX 2080, stellt dieser aber den Achtkernprozessor Intel Core i9-9980HK mit 16 Threads und 2,4 GHz bis 5 GHz Takt zur Seite, gepaart mit 64 GByte Arbeitsspeicher.

Keine Kompromisse beim Display und Speicher: Das matte 17,3-Zoll-Display mit IPS-Panel setzt zwar nur auf 60 Hz, bietet dafür aber 4K-Auflösung. Für eine besonders gute Performance sorgen zwei SSDs mit 512 GByte im Raid-Verbund nebst 1 TByte-Festplatte. Vorinstalliert ist hier die Pro Version von Windows 10 (64 Bit).

Im Test: Die Webseite Laptopmag.com hat dem Modell 4 von 5 Sternen gegeben und urteilt wie folgt:

MSI hat so ziemlich alles unter der Sonne in den GT75 Titan geworfen, und es funktioniert wunderbar. Von seiner stattlichen, imposanten Figur bis hin zu seinem beeindruckenden Display, dem überwältigenden Klang und dem leistungsstarken Core i9-Prozessor und dem Nvidia RTX 2080 ist dieser Titan nur ein Sammelsurium des Großartigen.

MSI GT75 9SG-268 Titan (43,9 cm/17,3 Zoll/4K UHD) Gaming-Notebook (Intel Core i9-9980HK, 64GB RAM, 1TB PCIe SSD + 1TB HDD, Nvidia GeForce RTX2080 8GB, Windows 10 Pro)

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Beliebte RTX-Notebooks mit „Max-Q“-Bauweise

Trotz des höheren Preises bei etwas geringerer Grafikleistung erfreuen sich auch immer mehr Gaming-Notebooks in ultraleichter Bauweise großer Beliebtheit, die vornehmlich auf die „Max-Q“-Ausführungen der Grafikprozessoren setzen.

Bei den Topsellern auf Notebooksbilliger.de finden sich hier beispielsweise zwei Modelle von MSI immer wieder ganz weit vorne:

MSI GS75 MSI GS65
Display: 17.3″, 1920×1080, 127dpi, non-glare, 144Hz-Display, 100% sRGB, 3msDisplay: 15.6″, 1920×1080, 141dpi, non-glare, IPS, 144Hz-Display, 100% sRGB, 7ms
CPU: Intel Core i7-8750H, 6x 2.20GHzCPU: Intel Core i7-8750H, 6x 2.20GHz
RAM: 16GB DDR4-2666 (2x 8GB Module, 2 Slots, max. 32GB)RAM: 16GB DDR4-2666 (2x 8GB Module, 2 Slots, max. 32GB)
HDD: N/​AHDD: N/​A
SSD: 512GB M.2 PCIeSSD: 512GB M.2 PCIe
Grafik: NVIDIA GeForce RTX 2070 Max-Q, 8GB, HDMIGrafik: NVIDIA GeForce RTX 2070 Max-Q, 8GB, HDMI, Mini DisplayPort 1.2
Anschlüsse: 1x USB-C 3.1, 3x USB-A 3.1, 1x Thunderbolt 3, 1x Gb LAN (Killer E2500)Anschlüsse: 3x USB-A 3.1, 1x Thunderbolt 3, 1x Gb LAN (Killer E2500)
Wireless: WLAN 802.11a/​b/​g/​n/​ac (Killer Doubleshot Pro), Bluetooth 5.0Wireless: WLAN 802.11a/​b/​g/​n/​ac (Killer Doubleshot Pro), Bluetooth 5.0
Akku: Li-Polymer, 4 Zellen, 82Wh, fest verbautAkku: Li-Polymer, 4 Zellen, 82Wh, fest verbaut
Gewicht: 2.25kgGewicht: 1.90kg
Betriebssystem: Windows 10 Pro 64bitBetriebssystem: Windows 10 Pro 64bit
Eingabe: Tastatur mit DE-Layout (RGB beleuchtet, Nummernblock, Rubber-Dome), TouchpadEingabe: Tastatur mit DE-Layout (RGB beleuchtet, Rubber-Dome), Touchpad
Webcam: 0.9 MegapixelWebcam: 0.9 Megapixel
Optisches Laufwerk: N/​AOptisches Laufwerk: N/​A
Cardreader: microSDCardreader: N/​A
Abmessungen: 396x259x18.9mmAbmessungen: 358x248x17.9mm
Preis: 2.599€ bei NotebooksbilligerPreis: 2.399€ bei Notebooksbilliger

Benchmark-Vergleich

Am Beispiel von Battlefield V wurden die folgenden Fps-Werte in WQHD-Auflösung (2.560 x 1.440 Pixel) von Notebookcheck.com ermittelt, wobei die Bildrate bei den getesteten Gaming-Notebooks mit ihren unterschiedlichen Hauptprozessoren teilweise auch deutlich ins CPU-Limit läuft. In Full HD sehen die prozentualen Abstände ähnlich aus.

ModellBildratenProzent
RTX 2080115 (min: 90) Fps118 %
RTX 207091.7 (min: 74) Fps74 %
RTX 2080 Max-Q91.6 (min: 72) Fps73 %
GTX 108085.5 (min: 64) Fps62 %
GTX 1080 Max-Q 81.7 (min: 65) Fps55 %
RTX 2070 Max-Q75.3 (min: 59) Fps43 %
GTX 107075.2 (min: 60) Fps42 %
RTX 206075 (min: 60) Fps42 %
GTX 1660 Ti 68.7 (min: 54) Fps30 %
GTX 106052.8 (min: 41) Fps0 %
GTX 165047.3 (min: 37) Fps– 10%

Und was ist mit AMD?

Im Preisvergleich bei Geizhals.de finden sich aktuell kaum spieletaugliche Notebooks mit AMD-Grafikprozessoren für den ambitionierten Gaming-Anspruch, abseits des eingangs erwähnten Modells im Preisbereich von 700 Euro.

Ansonsten ist lediglich ein Modell von Acer (Predator Helios 500) mit der High-End-Grafikeinheit Radeon RX Vega 56 und dem Achtkernprozessor Ryzen 7 2700 aus der Oberklasse gelistet. Lieferbar wird es erst ab rund 1.900 Euro geführt.

Ab rund 1.440 Euro gibt es mit dem ASUS ROG Strix GL702ZC-GC098T unterdessen auch ein preislich unattraktives Mittelklassemodell mit Radeon RX 580 und der Sechskern-CPU Ryzen 5 1600, das allerdings nur über 4 GByte Videospeicher verfügt.

Darunter gibt es im Preisbereich unter 1.000 Euro nur Ausstattungsvarianten mit tendenziell zu schwachen Grafikprozessoren und zu wenig Videospeicher für ambitionierte Spieler.

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