Unser MMORPG-Experte erklärt auf Twitch, was dem Genre gerade fehlt

Unser MMORPG-Experte erklärt auf Twitch, was dem Genre gerade fehlt

Im Rahmen des Streaming-Events FYNG Caggtus sprachen unser MMORPG-Experte Karsten Scholz und unsere Chefredakteurin Leya Jakowski über den aktuellen Stand im Genre. Zwischen WoW-Killern und Asia-Games erklären sie, was dem Genre gerade fehlt.

Was ist das für ein Talk? Das Dreiergespräch fand im Rahmen des Streaming-Events Find Your Next Game Caggtus am 13. April 2025 in Leipzig statt. Darin spricht Host Julius Jules Busch mit der MeinMMO-Chefredakteurin Leya Jankowski und dem MeinMMO-MMORPG-Experten Karsten Scholz über den aktuellen Stand des Genres.

Sie sprechen dabei über die WoW-Killer, die es dann doch nicht geschafft haben, die neuesten MMORPGs aus aller Welt und die Spiele, auf die alle warten. Daneben geht es darum, was ein MMORPG eigentlich braucht, um erfolgreich zu sein.

Den kompletten Talk könnt ihr euch hier ansehen:

MMORPG-Experte Karsten Scholz und MeinMMO-Chefredakteurin Leya Jankowski sprechen über den aktuellen Stand der MMORPGs

Viel kommt dieses Jahr leider nicht – Doch der Experte hat Hoffnung

Was sind vielversprechende Games? Nach der Einleitung spricht MMORPG-Experte Karsten Scholz über die Hoffnungen des Genres, die in den kommenden Jahren veröffentlicht werden sollen. Leider ist für 2025 aber nur genau ein Spiel angekündigt: Chrono Odyssey.

Karsten kommentiert diesen Umstand mit „Viel kommt dieses Jahr leider nicht.“ Und genau das sei gerade auch das Problem des Genres: „Es fehlen die Leuchtturm-Projekte.“ Die letzten größeren Neu-Erscheinungen wie Lost Ark oder New World hätten nie mehr die Höhen eines Final Fantasy XIV oder gar WoW erreicht.

Der Experte ist allerdings sehr gespannt auf das besondere Zeit-Feature des einen großen Releases für 2025: Man ist als Spieler in Chrono Odyssey nämlich auf verschiedenen Zeitebenen unterwegs – Gegenwart, Zukunft und Vergangenheit. Seine Red-Flag ist, dass es bisher nur geschlossene Fokus-Gruppen-Tests gaben. Chefredakteurin Leya Jankowski pflichtet hier bei: Vor allem das Zeit-Feature lässt sie grübeln.

Diese Spiele besprechen die drei, auch wenn es bis zur Veröffentlichung noch länger als bis Ende 2025 dauert:

  • Aion 2
  • ArcheAge Chronicles
  • Stars Reach
  • Ashes of Creation
  • Herr-der-Ringe-MMORPG von Amazon
  • Warhammer-MMO
  • League-of-Legends-MMO

Die ersten beiden MMORPGs der Liste, Aion 2 und ArcheAge Chronicles, sollen beide in den nächsten 24 Monaten erscheinen. Beim Rest sind die Veröffentlichungsdaten noch weit in der Zukunft und teils ungewiss.

Sie alle hätten aber grundsätzlich hohes Potenzial und während die MeinMMO-Chefredakteurin häufig eher leicht skeptisch reagiert, ist Karsten Scholz grundsätzlich positiv gestimmt.

Wenn ihr genau wissen wollt, wie es aktuell um die einzelnen Games steht, könnt ihr euch das Video oben ansehen. Wenn ihr Bock auf noch mehr Talks mit unserer Chefredakteurin Leya Jankowski habt oder einfach Lust auf Experten-Insights zur Open World von GTA 6 habt, könntet ihr hier sehr glücklich werden: Gelingt GTA 6 die perfekte Open World? Das sagen unsere Experten

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terrorott

Man hat sich im Laufe der Zeit eine Singleplayer-Community „erzogen“ – so wie es im echten Leben oft auch ist: immer derselbe Ablauf. Man ist irgendwo neu (besonders wir bei der Bundeswehr haben das damals extrem gespürt), alles ist unbekannt und schwer. Doch sobald man den Dreh raus hatte, die Grundausbildung geschafft und die Versetzung in die Stammeinheit hinter sich hatte, war es das mit dem Zusammenhalt. Genau dasselbe kann man immer wieder auch in solchen Real-Life-“Big Brother”-Sendungen beobachten.
Ein Raid in solchen Spielen ist dann wieder dieses Gemeinschaftsgefühl – aber nur für diejenigen, die den Anforderungen gerecht werden (Damage, Healoutput, Mechanikverständnis usw.). Alle anderen werden links liegen gelassen. Die Spiele wurden mittlerweile so “generft”, dass man problemlos alleine klarkommt und einfach durchrushen kann – weil viele Spieler gar keinen Bock mehr haben, gemeinsam etwas zu erleben.
Die ewige Ausrede, man habe keine Zeit mehr, stundenlang vor dem Rechner zu sitzen (wegen Arbeit, bla bla), wird oft vorgeschoben. Mag sogar stimmen – aber für anderes haben die Leute dann trotzdem Zeit. Es geht einfach darum, den Weg des geringsten Widerstands zu gehen. So sehe ich das.
Dem Spielemarkt – besonders bei MMOs – fehlt nicht zwingend etwas „Neues“. Vielmehr fehlt ein Entwickler, der die Spielerschaft wieder stärker an das Spiel bindet, sie vielleicht auch ein Stück weit „umerzieht“ und nicht beim kleinsten Widerstand sofort einknickt.
Das Belohnungssystem hat sich komplett verschoben. Früher war man stolz, wenn man sich ein Mount erfarmt hatte, nur um dann später in Sturmwind vor der Menge zu posen. Heute wird man am ersten Tag mit einem Haufen Mounts zugemüllt. Früher war ein Epic-Drop etwas Besonderes – da war man gleich der „IMBA-Typ“. Heute? Randerscheinung. Heute ist jeder IMBA.
Wenn ich heute um 12 Uhr mit dem Leveln anfange, bin ich um 18 Uhr schon auf Level 3500 (lol). Zu diesem Verhalten trägt auch die Medienlandschaft bei: Sie sind es, die möglichst schnell Guides, Anleitungen und „So levelst du in 3 Stunden durch“-Videos veröffentlichen. Noch bevor ein MMO-Addon draußen ist, gibt es schon 60.000 Anleitungen, wie man möglichst schnell den Endcontent erreicht – und gleich noch dazu, wie man ihn möglichst effizient abarbeitet.
Nach zwei Wochen sieht man, wie das Spiel wieder abflacht. Bestes Beispiel: World of Warcraft. Da warten nach zwei, drei Wochen alle schon wieder ungeduldig auf den nächsten Patch mit neuem Content…

Corbenian

Danke, absolut on point!

lrxg

Schöner Kommentar, und deckt sich mit meinen eigenen Erfahrungen.

Meiner Meinung nach sind viele deiner angesprochenen Punkte durch das F2P-Bezahlmodell verursacht.

Man will die Spieler zeitig mit Massen an Erfolgserlebnissen positiv triggern, nur um diese Erfolge später wegzulassen und durch Cashshopinhalte zu ersetzen. Beispiele dafür, was gern bei Spielbeginn rausgegeben wird bzw. bei Spielbeginn passiert:

  • Zeitlich begrenzte Epic-Mounts
  • Zeitlich begrenzte Cashshop Kostüme
  • Schnelles Leveln am Anfang, Kurze Time-to-Kill Spannen bei Mobs.
  • Optional: Jeder NPC lobt dich ohne Ende, nur weil man die Waffe richtig rum hält

Der Spieler soll am Anfang mit Kaskaden an “Erfolgserlebnissen” in den Dopaminrausch gepushed werden, um später den “Kater” – verursacht durch das Ausbleiben der schnellen Erfolge – zu monetarisieren.

Die Entwickler stecken in dem Design selbst fest. Die Spieler wurden an F2P gewöhnt, jedes MMORPG muss heutzutage kostenlos spielbar sein. Gleichzeitig wird AAA, oder zumindest AA oder A Qualität erwartet.

Bezogen noch auf den Artikel: Ich sehe nicht, dass es Leuchtturm-Projekte abseits der bekannten Titel geben wird. Ich setze eher die Hoffnung auf die technische Entwicklung, die es vielleicht in Zukunft kleineren Teams erlaubt, ein MMORPG rauszubringen. Ähnlich, wie Point & Click Adventures oder Shoot’em Up Games im der Indi-GameDev Scene überlebt haben.

khaalan

das größte problem ist wohl, das mmo entwickelr immer und immer wieder dieselben fehler machen:

  • endgame fehlt…ich meine nicht zwingend raids und co (zitat: wir wussten nicht, das die spieler so schnell leveln)
  • warteschlangen und serverlaggs (zitat: wir konnten ja nicht ahnen, das der ansturm so gross sein wird)
  • zu schneller nerf des contents (bestes beispiel ist rift)
  • F2P (auch hier ist das beste beispiel rift)
  • falsche versprechungen, die man niemals hätte einhalten können (aion und die massenschlachten in den burgen)
  • zu wenig gildenmanagementtools zum release (und auch danach dauert es teilweise jahre)
  • fehlende balance bei den mods (entweder zu streng oder die mods machen das spiel zu leicht)
  • damagemeter (ob als mod oder bereits implementiert)
  • fehlender idle content
  • usw.

was auch ein riesen problem ist: wow/blizzard hat die spieler in eine völlig flasche richtung “erzogen” was mmos angeht. (ich sag nur epic for all)

ich glaube auch nicht, das die kommenden MMOs wirklich um soviel besser werden, aber lass emich gerne eines besseren belehren

Schuhmann

Das ist immer so ein bisschen naiv. Wenn ich deine Liste lese, dann denke ich mir: “Offenbar fehlt den Studios 500 Millionen $ Budget, um irrsinnig viele Arbeitstsunden aufzuwenden, damit es vielleicht die Chance auf einen Erfolg hat.”

“Garantier mir, dass das Spiel einwandfrei läuft, auch wenn 1 Millionen Leute gleichzeit einloggen” -> Das sagt dir jeder Manager: “Du hast sie nicht mehr alle, das ist viel zu teuer. Das geht nicht.”
“Wir brauchen noch 20 Dungeons mehr” -> “Können wir uns nicht leisten”
“Wir wollen idle Content” -> “Können wir uns nicht leisten.
“Wir brauchedn Endgame” -> “Können wir uns nicht leisten.”

Du erschafft ja ein Spiel. Du hast damit überhaupt keine Einnahmen und dui weißt auch nicht, wie es laufen wird. Und deine Forderungen sind “Bitte gib irrsinnig viel Geld für den Fall aus, das es ein Erfolg wird.”

“Die MMORPG-Entwickler machen alle dieselben Fehler” -> Nein, die MMORPG-Entwickler arbeiten alle unter denselben schwierigen Bedingungen. WildStar hat auf die Spieler gehört und versucht all das zu machen, was die CoreMMORPG-Spieler gefordert haben und NCSoft hat viel Geld mit WildSTar verloren und alle Entwickler waren dann arbeitslos.

Das ist alles echt nicht so einfach.

Und auch hier, du wünscht dir Damagemeter – für andere ist das schon ein Ausschlusskriterium, dass sie das Spiel überhaupt nicht anrühren.

“Versprechungen” -> Ohne Versprechungen ist dein Spiel eine TOdgeburt, weil sich niemand dafür interessiert. Hör mal Entwicklern zu, was die so über die Spiele-Enwicklung erzöhlen. SO die Idee “Entwickler sind alle dumm, die müssen nur auf SPieler hören, dann klappt alles und sie werden reich” -> Das funktioniert einfach nicht so.

MMORPGs sind irrsinnig schwer zu entwickeln. DAs Publikum ist extrem anspruchsvoll, die Konkurrenz ist extrem stark, deshalb gibt es seit 11 Jahren kaum noch neue MMORPGs.

Was die Spieler sich wünschen, wissen die Devs ganz genau. Sie haben nur keinen Investor, der ihnen unlimierte Ressourcen gibt,um das umzusetzen, weil das wirtschaftlicher SElbstmord ist.

Katsuno

Da hast du wohl recht, dies in zusammenhang mit den immer teurer werdenden Kosten, und den vorhandenen Platzhirschen, macht das Genre Aktuell wohl sehr unattraktiv von den Kosten her.
Ein wenig Traurig macht es mich schon, als ich gestern den Artikel mit GW1 gelesen habe schaute ich hinter mir aufs Regal, dort liegen immer nocht die Physischen Boxen und Collectors Editions von , GW1, Tera, Warhammer Online, Age of Conan, GW2, Wow Classic, BC und WotlK, The Secret World, Swtor und FF14, natürlich hatte ich viele Mmmorpgs auch Digital gekauft, wie Eso zb.
Mir war damals nicht bewusst, das dies die Hochzeit der MMORPGs sein wird ;( Hatte immer gedacht, es ist erst der Anfang…..

khaalan

ich glaube meine liste kam falsch rüber. ein mmo muss nicht in allen punkten zu meiner liste passen, aber wenn ich mir die mmos aus den letzten 20 jahren anschaue, dann sind es immer und immer dieselben fehler und wenn ich bewusst diese fehler mache, weil ich kein “500mio budget” habe, dann sollte ich es gleich sein lassen.

die entwicklung der letzten (sagen wir mal 20) jahre hat dafür gesorgt, das eben jene spieler, die das dilemma mitgemacht haben, neuen mmos nicht mehr trauen.
daran sind abe rnicht die spieler schuld sondern die entwickler. ich als spieler sehe es halt auch nicht mehr ein, für ein mmo zu zahlen (ja, f2p in mmos ist nonsens) und meine zeit zu verschwenden, das nicht zum release fertig ist oder aber auch bestimmte vorraussetzungen erfüllt wie einige punkte meiner liste.

MathError

Ich glaube dass zumindest bei uns im Westen keines der kommenden Spiel wirklich eine konstante und hohe Spielerzahlen erreichen bzw. halten wird, genau wie bei LA und NW der Hype wird groß sein, aber genau so schnell wieder abflachen. Ich glaube solange WoW und FF14 aktiv sind und ihre Spieler halten, wird hier im Westen keines der kommenden Spiele auf Dauer erfolgreich bleiben, der Rest an Spielern tummelt sich halt bei Swtor, ESO, GW2 usw.

Nicht falsch verstehen Aion 2 und ArcheAge Chronicles sind auch meine Hoffnungsträger endlich neuen Wind in den MMORPG Mark zu bringen, auch das neue Dune MMO(RPG) wird seinen Beitrag dazu leisten.

Stars Reach, Ashes of Creation, Herr-der-Ringe-MMORPG von Amazon, Warhammer-MMO und das League-of-Legends-MMO sind einfach noch zu weit von einem Release entfernt, die Games werden wir wohl erst in 4-6 Jahren zu Gesicht bekommen.
Und ob der Gaming Mark noch so ists wie wir ihn kennen zu dem Zeitpunkt ist auch wieder eine ganz andere Frage.

Bravestarr1701

Ein ganz großes Problem ist auch, dass Spieler generell nicht gut mit Veränderungen klar kommen, sie wünschen und fordern immer viel aber sind dann nicht wirklich bereit, sich auf was neues einzulassen.
Dann natürlich eine irrsinig hohe Erwartungshaltung wie man hier in den Kommentaren auch lesen kann. Dabei vergessen viele dass auch ein WoW damals nicht unbedingt viel Endgame Content zu Release hatte. Raids kamen erst später und wirklich viele 60er Dungeons gab es auch nicht.
Das einzige was den Content streckte war die lange Levelzeit wie es üblich zu dieser Zeit war. Man war in WoW, Everquest2 & Co eben nicht nach 7 Stunden max Level doch hier hat sich die Spielerschaft verändert und wollte eben nicht 1 Monat Leveln bis Max. Man hat dann das Leveln verkürzt und Hardcore Spieler waren dann halt schnell durch und haben mehr Content gefordert, dabei blieb der Aufwand, Inhalte zu erstellen der gleiche und wenn das schon große Entwicklerstudios mit vielen Mitarbeiten schon es nicht schaffen, in einem halben Jahr soviel Content zu entwickeln, damit ein Hardcore Gamer, die nur ein Bruchteil der Spielerschaft darstellen, wie sollen es dann die kleineren Teams schaffen?
Man kann sich auch nicht erlauben, ein Spiel dann 10 Jahre + zu entwickeln z.b wie ein Star Citizen, weil man einfach nicht das Geld hat und am Ende spielt es dann trotzdem keiner. Spiele wie Swtor denen zu Anfang mal 200 Mio zur Verfügung standen, sind super selten und auch hier fehlte einiges an Endgameinhalten. Die Entwickler schauen sich dann nach Release genau an, was bei Spielern gut ankommt, wie sie spielen und was sie wollen und entwickeln daraufhin die neuen Inhalte die sich an der Masse orientiert, Sie orientieren sich da nicht an die 5% Hardcore Gamer und Influencer, die alles am liebsten in einem Tag durchzocken um dann nach mehr Inhalt zu schreien.
Am Ende ist es aber dann doch kein 20 Jahre altes Wow mit unzähligen Systemen und die Spieler gehen wieder. Die Leute müssen endlich aufhören, neue Mmorpgs mit anderen Mmorpgs zu vergleichen die schon 10 Jahre und mehr auf dem Buckel haben, klar das die alle schon mehr bieten…

MathError

Ich vergleiche sich ja nicht und meine nur solange diese Spiele vorhanden sind und ihre Spielerzahlen halten, werden alle kommenden MMORPG’s es sehr schwer haben. Ich bin auch bei dir, dass vieles zu “schnell” geht und es am Ende an Endgame Inhalten fehlen könnte. Sowas kann man heutzutage aber gut planen, vor 10-20 Jahren “vielleicht” nicht so, aber wenn man sein MMORPG als Entwickler z.B auf PvE fokusiert und dann noch Rollen wie Tank, Heal und DPS anbietet sei durch das klassische Holy-Trinity-System oder auch anders, sollte man dementsprechend darauf zugeschnittene Inhalte bieten wie z.B genug Dungeons und Raids (mit gutem Schwierigkeitsgrad).
Man muss diese natürlich nicht direkt alle auf einmal raushauen, aber mithilfe einer Roadmap oder ähnlichem den Spielern transparent zeigen, was noch kommen wird, das würde auch schon ungemein helfen.

Die Entwickler mit dem Argument vielleicht zu Entschuldigen mit: Ein WoW hatte das vor 20 Jahren auch nicht, ein FF14 floppte erstmal und ein Swtor brauchte Jahre um sich zu stabilisieren usw. Wir sind jetzt 2025, man konnte viel aus “Fehlern” oder generell aus Vorgänger-Spielen lernen.
Sei es eine angemessene Level-Phase, entsprechender PvEPvP Endgame Inhalte und eine transparente Kommunikation mit der Community.

Ich muss auch ehrlich sagen, ich weiß auch nicht ob irgendeines der kommenden MMORPG’s (1-2 Jahre) oder die noch weiter in der Zukunft (4-6) kommenden MMORPG’s es schaffen werden hier bei uns im Westen auf Dauer einen konstanten Erfolg zu haben, solange die Platzhirsche an der “Spitze” sind und unter ihnen die Basis (die anderen MMORPG’s wie ESO, GW2, Swtor, RS usw) sind, eine “faire” Chance bekommen.
Ich hoffe es, aber bezweifle es. Zumindest die früh erscheinenden MMORPG’s werden es mehr als schwer haben, da die Platzhirsche und Co. definitiv noch 2-3 Jahre konkurenzlos ihren Platz halten können, auch wenn ein kurzer Hype von CO oder A2 einen kleine Atempause bringen könnten, werden diese mit Glück in der Basis ihren Platz finden.

Ich hoffe aber das ich mich irre, da ich gerne wieder ein “neues” Game hätte wo ich wieder 10-20 Jahre drin verbringen könnte.😉 Ich gebe jedem Game immer eine Chance einige konnten mich Jahre halten, andere nicht. Und ob sich MMORPG’s in 5-10 Jahren noch so spielen wie heute, werden wir dann auch wohl erst sehen müssen. 🙂

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