Die richtige Waffe kann in einem Shooter oftmals einen großen Unterschied machen. In Battlefield 6 war das für MeinMMO-Redakteur Dariusz der Wendepunkt, an dem die Beta anfing, Spaß zu machen.
Meine ersten Runden in der Beta von Battlefield 6 waren … schwierig. Ich startete ein Eroberungs-Match mit begrenzten Waffen, den Pionier mit Raketenwerfer, und wollte ein paar Panzer jagen gehen – die machen schließlich so schön Boom.
Dann fand ich mich auf der Map Liberation Peak wieder und schaute in gefühlt 32 Scharfschützengewehr-Läufe. Auf jedem Berg sah ich das berüchtigte Glimmen des Sniper-Scopes. Schnell war klar: Mit den klassentypischen Waffen des Pioniers, den MPs, komme ich auf dieser weitläufigen Map nicht weit.
Eine Alternative musste her.
Die klassentypischen Waffen konnten nur begrenzt überzeugen
Ich wechselte ein bisschen durch die verschiedenen Klassen, aber so richtig zufrieden war ich nicht. Der Funke wollte einfach nicht überspringen, und so ließ auch der Spaß zunächst auf sich warten.
- Die erste MP ist nicht schlecht, doch besonders auf Liberation Peak nicht die beste Wahl. Dazu bevorzuge ich in Battlefield insgesamt Waffen, die auf mittlere bis große Distanz gut sind.
- Das Snipen macht auf Liberation Peak zwar Spaß und das Gewehr ist auch nicht schlecht, aber ich bin einfach kein Camper und das aggressive Spielen liegt mir mit Scharfschützengewehren einfach nicht.
- LMGs, die klassentypische Waffe der Versorger, spiele ich generell ungern.
Ich schwankte also zwischen dem Start-Sturmgewehr des Sturmsoldaten, dem M433, und dem ersten Karabiner, dem M4A1. Letzterer wirkte für mich wie die beste Wahl, da ich ihn auch bei den anderen Klassen nutzen kann.
Ein Allzweckmittel für den Einstieg, das anfangs etwas bockig ist
Das M4A1 stellte sich als guter Allrounder für den Einstieg heraus, doch es zickte anfangs etwas herum. Ohne freigeschaltete Aufsätze war ich nicht sofort überzeugt. Das änderte sich aber spätestens mit dem vertikalen Griff und anderen Visieren.
Inzwischen habe ich einen Großteil der Aufsätze für das M4 freigespielt und bin froh, dass ich mich zunächst auf den Karabiner beschränkt habe:
- Auf größere Distanzen zeigt sich das M4 als solide und hat moderaten Rückstoß, den man mit etwas Übung gut kontrollieren kann.
- Der Schaden ist gut, merklich besser als bei der Werks „AK‑205“, und wird mit den freischaltbaren Munitionsarten bei Kopfschusstreffern noch besser.
- Die Feuerrate ist hoch genug, um auch im Nahkampf gute Chancen zu haben und gegen die MPs bestehen zu können.
Es gab wirklich nur wenige Situationen, in denen das M4A1 nicht brillierte – und das war eigentlich nur auf sehr große Distanzen oder auf sehr engem Raum gegen die übermächtige Schrotflinte.
Falls ihr wissen wollt, welche Aufsätze ich aktuell auf dem M4A1 nutze, könnt ihr das hier nachlesen:
M4A1 Loadout:
- Mündung: Kompensierte Mündungsbremse
- Lauf: 14,5″ Karabiner
- Unterlauf: 6H64 Vertikal
- Magazin: 36-Schuss-Magazin
- Munition: Teilmantel
- Visier: BF-2M-3,00X
Aktuell teste ich die „AK‑205“ und vergleiche sie mit dem M4A1. Die AK hat deutlich weniger Rückstoß, verursacht jedoch sehr wenig Schaden. Mit den verbesserten Munitionsarten wird sie jedoch zu einem echten Geheimtipp auf mittlere bis große Distanzen, wenn ihr gut darin seid, den Kopf zu treffen.
Auf kürzere Distanzen wirkt das M4 aufgrund der höheren Feuerrate wie die bessere Wahl, hat aber durch den extrem geringen Rückstoß der AK auf große Distanzen das Nachsehen. Insgesamt macht ihr mit dem M4 besonders zu Beginn nicht viel verkehrt, da Schaden, Feuerrate und Rückstoß echt solide sind und er von Anfang an bei allen Klassen spielbar ist. In unsere Auswahl der besten Waffen von Battlefield 6 hat es das M4 trotzdem nicht geschafft – aber vielleicht ändert sich das ja noch.
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Mir hat die Beta bisher sehr Spaß gemacht. Generell ist mir die TTK aber zu schnell. Ich renne mit der SGX mit Aufsätzen durch die Gänge und baller alles um mit Hipfire während ich renne 😅 fühlt sich sehr nach CoD schon an, aber besser.
Mit den großen Maps werde ich nicht warm. Sterbe konstant von überall her. Man kann die nicht wirklich strategisch spielen, aber auch nicht schnell. Sniper überall und dann snipe ich zurück.
Auf jeden Fall werde ich keine 70€ dafür zahlen.