Der „schlechteste Launch der Geschichte“ soll das Unmögliche schaffen: „Die Verkäufe verdoppeln sich wöchentlich“

Der „schlechteste Launch der Geschichte“ soll das Unmögliche schaffen: „Die Verkäufe verdoppeln sich wöchentlich“

2025 gab es mit MindsEye ein Action-Abenteuer à la James Bond, das die Spieler in möglichst spannende und coole Situationen bringen sollte. Doch schon die ersten Reviews auf Steam vernichteten den Hype um den Titel. Einer glaubt aber weiter an Erfolg.

Was ist das für ein Spiel? MindsEye als „storygetriebenes Action-Abenteuer“, das in der „nicht allzu fernen Zukunft“ spielt. Dahinter steckt in etwa die Idee eines jeden „James Bond“-Filmes. Viel Action, coole Explosionen, aber auch eine spannende Geschichte mit Höhen und Tiefen.

Doch für die Spieler und Tester schaffte es MindsEye einfach nicht, die hohen Erwartungen zu erfüllen. So gab es zum Start massive Kritik an der Performance, der Technik, der Open-World und den fehlenden RPG-Systemen. Die Story war ebenfalls vielen Spielern zu flach.

Auch wenn das Potenzial des Titels immer gelobt wurde, so sorgten wohl schon die ersten Reviews für ein Abwarten bei den Spielern, bevor MindsEye komplett vergessen wurde. Mit einem Höchstspielerstand von 3.300 Spielern auf Steam verschwand der Titel wohl direkt wieder aus dem Kopf der Spieler. Einer glaubt aber noch heute daran.

Hier könnt ihr den Trailer zu MindsEye sehen:

Ein Chef steht hinter seinem Projekt

Was sagt der Chef zu dem Titel? In einem Interview mit GamesBeat hat der CEO Mark Gerhard über die Zukunft von MindsEye gesprochen. Doch entgegen aller Erwartungen wurde dabei nicht das Ende, sondern eine strahlende Zukunft gezeichnet.

So erklärt der Chef im Interview: „Wir freuen uns sehr auf dieses nächste Kapitel […]“ gibt aber auch zeitgleich zu: „Wir wissen, dass wir zweifellos den schlechtesten Start aller Zeiten hatten. Dafür gibt es natürlich viele Gründe, aber wir planen nun, unser Spiel neu zu starten, da die Störungen behoben sind.“

Für diesen Neustart hat man sich seitens der Entwickler „Build A Rocket Boy“ nun vom Publisher IOI Partners A/S getrennt und vermarktet den Titel selbstständig. Dabei soll es bereits jetzt bergauf gehen.

Laut dem Chef erhält das Spiel sehr gute Kritiken und „Die Verkaufszahlen steigen organisch und verdoppeln sich fast wöchentlich“, meint er im Interview. Schaut man sich hingegen Spielerzahlen auf Steam an, so hat der Titel dort zur Spitzenzeit in den letzten 3 Monaten lediglich 80 Spieler erreicht (Quelle: SteamDB).

Mit 67 % bewerten die 91 neuen Kritiken auf Steam den Titel zwar besser als seine 45 % Bewertungen beim Start, von Erfolg kann man hier jedoch noch nicht sprechen.

Wie kommt es seiner Meinung nach zu den schlechten Reviews? Auch der CEO räumt ein, dass MindsEye zum Release große Schwierigkeiten gerade mit Bugs hatte. Gleichzeitig glaubt er auch daran, dass sein Launch sabotiert wurde.

Das geht sogar so weit, dass er im Interview verrät, man habe angeblich die beteiligten Parteien ausfindig gemacht und die „Behörden sowohl in Großbritannien als auch in den USA“ würden nun gegen diese ermitteln.

Ich kann bestätigen, dass sie uns bei diesen Ermittlungen unterstützen, aber nun liegt die Sache in ihren Händen. Wir überlassen es ihnen, ihre Arbeit zu tun, Festnahmen vorzunehmen oder zu gegebener Zeit entsprechende Erklärungen abzugeben. Ich denke, wir werden zu diesem Zeitpunkt keine weiteren Angaben dazu machen. Wir lassen einfach den natürlichen Lauf der Justiz seinen Gang gehen.

– Mark Gerhard im Interview mit GamesBeat

Im Interview widerlegt der Chef außerdem die Behauptung, dass viele Spieler MindsEye zurückgegeben hätten. Laut ihm liege die Quote bei 2,2 % auf Xbox und 3,2 % auf der PlayStation vollkommen im normalen Bereich.

Der Launch von MindesEye lief nicht, wie die Entwickler es sich gewünscht haben. Gleichzeitig scheint der Titel auch die neuen Spieler nicht zu überzeugen. Ob den Entwicklern wirklich ein Comeback gelingt, wird die Zeit zeigen. Ein Beteiligter macht sich jedoch wohl noch immer Sorgen: Ein Schauspieler wird zum Gesicht eines Spiels auf Steam, jetzt macht er sich Sorgen um seine Zukunft

Quelle(n): kotaku.com, gamesbeat.com
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Gummipuppe

Bin gerade unsicher, ob die Aussagen, im Artikel, nicht auch Teil eines Aprilscherz sind 😅

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