Red Dead Redemption 2: 13 Dinge, die der Online-Modus braucht

Der Online-Modus von Red Dead Redemption 2 steht vor der Tür. Wir zeigen Euch, welche Features und Inhalte wir uns für den Multiplayer von RDR 2, für Red Dead Online, wünschen.

Gespannt warten Fans von Red Dead Redemption 2 auf den Release des Online-Modus Red Dead Online. Wir zeigen Euch hier, welche Features wir uns für diesen Modus wünschen würden. Schließlich wollen wir, wie Ihr, dort viele fröhliche Stunden verbringen. Und dazu braucht es Content!

Wann kommt Red Dead Online? Der Online-Modus von Red Dead Redemption 2 soll im November als Beta starten. Alle Details zu Red Dead Online gibt’s hier.

1. Progression – Charakter-Fortschritte und Skills

Beginnen wir mit den Basics. Wer einen Charakter in Red Dead Online erstellt, der will auch Fortschritte machen. Das kennt man aus allen möglichen Games, bei denen man dann „levelt“.

Welche Vorteile gäbe das? Das Leveln des Charakters gibt Motivation für die Spieler. Ein sichtbarer Fortschritt gibt Anreize, in der Online-Welt von RDR 2 zu zocken. Das könnte man mit verbesserten Werten kombinieren. Wer oft schießt, verbessert seine Genauigkeit. Wer lange reitet, hat Pferde besser unter Kontrolle.

Red Dead Redemption 2 Doppel Revolver

Wie levelt man? Aktivitäten und Ingame-Events sollten Erfahrungspunkte gewähren. Bei Rennen sollten die ersten Positionen mehr Geld und Erfahrungspunkte geben, als die letzten Plätze.

Hinweise bereits gefunden: In den Achievements für den Online-Modus von RDR 2 wird bereits gezeigt, dass es ein Rang-System gibt. Die Herausforderungen dort fordern, dass Ihr Rang 10 oder Rang 50 erreicht.

2. Häuser oder Wohnungen, in die man sich zurückziehen kann

Für das Western-Feeling in der Online-Welt wäre es cool, wenn man sich Häuser, Wohnungen oder Zimmer mieten oder kaufen könnte. Das wären dann die Plätze, an denen man vor anderen Spielern sicher ist, speichern kann und respawnt.

Red Dead Redemption 2 Pferd Saloon

Welche Vorteile gäbe das? Ein eigenes Haus könnte man vielleicht nach eigenen Vorstellungen einrichten. Dekorationen wie individuelle Jagd-Trophäen oder alte Waffen an den Wänden machen das Online-Leben gemütlicher.

Laut eines Leaks könnten eigene Behausungen schon in RDO auf uns warten.

3. Geschlechterwahl bei der Charakter-Erstellung

Bei der Charakter-Erstellung sollte es möglich sein, seine Online-Persönlichkeit anzupassen. Das fängt bei dem Geschlecht an. Wer will, spielt ein Cowgirl.

Weitere Anpassungsmöglichkeiten sollten die Charaktere individueller gestalten. Haarfarbe, Frisur, Statur, Kleidungsstil wären wichtige Einstellungsmöglichkeiten. Genau wie ein „Zufall“-Knopf, der Spielern, die nicht an den Anpassungen interessiert, sind, einfach etwas zusammenmixt.

Red Dead Redemption 2 Charaktere

Darum ist Geschlechterwahl wichtig:  Eine Geschlechter-Wahl bieten inzwischen die meisten Online-Games an. Dass Rockstar so eine Auswahl in RDO einbaut ist also zu erwarten. So müsste sich niemand einer Rolle zugewiesen fühlen.

4. Heists und Überfälle mit Freunden

Mit seiner Gang in Red Dead Redemption 2 Überfälle durchzuziehen macht Spaß. In Red Dead Online würden wir uns wünschen, dass man das mit einer Gruppe von Spielern machen kann. Ähnlich läuft das auch bei GTA Online, wo man Raubüberfälle mit Gruppen aus mindestens zwei Leuten organisieren kann. Die sind dann taktisch und nicht einfach ein wildes Rumgeballer. Es gibt begrenzte Leben: Wer zu oft stirbt, versaut sich seine Belohnung.

Red Dead Redemption 2 Überfall

Heists bringen Herausforderungen: In einem Deathmatch-Modus herumballern kann jeder. Raubüberfälle sollten etwas besonderes darstellen und Taktik voraussetzen. Dafür aber auch mit einer großen Portion Dollar-Scheinen ausbezahlt werden, wenn man die Challenge meistert. Diese könnte es in mehreren Abstufungen geben:

  • Raubt einen Zug aus: Verdient 20.000$
  • Raubt einen Zug aus und verletzt keine Unschuldigen: Verdient 40.000$
  • Raubt einen Zug aus, ohne, dass Zivilisten das bemerken: Verdient 60.000$

Gäbe es Nachteile bei Heists? Sollte Rockstar nicht regelmäßig neue Überfälle ins Spiel bringen, könnten die Herausforderungen schnell eintönig und langweilig werden.

5. Gründung von Banden, Clans

Mit Eurer Bande erlebt Ihr im Offline-Modus von Red Dead Redemption 2 viele Abenteuer. Deshalb würde man einen Clan oder ähnliches online vermissen. Die Lösung wäre ein Banden- oder Gilden-System, in das Ihr Spieler einladet, die dann miteinander verbunden sind.

Das System kennt man schon aus World of Warcraft oder anderen Online-Games und würde den Multiplayer-Modus von RDR 2 aufwerten. Erfolge, die man zusammen mit seinen Banden-Mitgliedern erledigen kann, wären dann noch Extra-Punkte.

Red Dead Redemption 2 Schnee

Verbundenheit motiviert zum Spielen: Mit seiner Bande durch die Welt von Red Dead Online zu reiten macht vermutlich viel mehr Spaß als alleine. Das Gildensystem könnte also motivieren.

Allerdings sollte das, wie gewohnt, optional sein. Damit wären auch die einsamen Wölfe nicht gezwungen, anderen Banden verpflichtend beizutreten.

6. Lustige Minispiele

Zur Auflockerung des Gameplays sind Minispiele eine gute Wahl. Sie helfen auch gegen Langeweile. In GTA 4 wurden wir regelmäßig von Roman zum Bowling eingeladen, GTA 5 bietet mit Tennis oder Golf ausgefeilte Minigames zum Zeitvertreib. So etwas würden wir uns auch in RDO wünschen.

Welche Minispiele sollte es im Wilden Westen geben? Die ersten Beispiele dafür liefert bereits der Offline-Modus von Red Dead Redemption 2. Poker, Domino oder auch das Messerspiel fordern Skill und bringen, wenn Skill vorhanden, Geld ein. Für Red Dead Online würden wir uns Flaschen-Schießen, Lassowerfen, Poker und besondere Pferde-Parkours wünschen.

RDR 2 Pokertisch

Wettbewerbe gegen andere Banden: Kleine Wettbewerbe gegen „verfeindete Banden“ würden dem Online-Modus noch mehr Würze verleihen. Die müssen sich nicht immer auf Schießereien beziehen. Vielleicht muss man in einem Zeitraum eine bestimmte Anzahl perfekter Felle farmen. Wer das als erstes schafft, verdient sich damit besondere Kleidung.

7. Extra-Story für den Online-Modus

Statt die Online-Spieler in eine offene Sandbox zu werfen, könnte es in Red Dead Online eine optionale Story geben. Nach der Einführung per Cut-Szene könnte man also aufgefordert werden, einen bestimmten NPC aufzusuchen, den man schon aus dem Singleplayer kennt, damit der einem die Stadt und die wichtigsten Orte zeigt.

Red Dead Redemption 2 Dutch Zelt 2

Sollte die Story tiefgehend sein? Nein. Es ist klar, dass Rockstar Games nicht nochmal so eine detaillierte Story wie im Single-Player für den Online-Modus zaubern wird. Da geht es viel mehr darum, dass es eine beiläufige Geschichte gibt, die erzählt wird. So könnte man sich ein paar Taler nebenbei verdienen und die wichtigsten Features kennenlernen.

Ein Story-Tutorial, das dann noch ein paar Extra-Missionen bietet, könnte man sagen.

8. Verrückte Rockstar-Einfälle

In den Spielen von Rockstar sieht man immer mal wieder lustige Ideen, die das Spielerlebnis auffrischen. Besonders in GTA Online tobt man sich mit Jetpacks, fliegenden Motorrädern mit Raketenwerfen und Orbitalen Kanonen aus.

GTA 5 Online Red Dead Redemption 2

Was könnte Rockstar in den Online-Modus einbauen? Wir glauben nicht, dass fliegende DeLoreans aus der Zukunft in Rockstars Western-Epos landen. Denn Autos wären wohl ein bisschen viel des Guten. Einen Zombie-Modus oder den geleakten Battle-Royale-Mode können wir uns hingegen gut vorstellen.

9. Passiv-Modus

Klar erwartet man im Online-Mode, dass man andere Spieler trifft und die hinterrücks plattmachen kann. Vielleicht fährt man sie mit der Kutsche um oder schießt sie einfach über den Haufen, wenn sie gerade unachtsam sind. Aber manche Spieler wollen gar kein PvP.

Red Dead Redemption 2 2

Wie hilft der Passiv-Modus? Hier gibt es bereits Beispiele aus GTA Online, die funktionieren. Spieler können in einer Online-Session den Passiv-Modus aktivieren. Dadurch werden sie quasi durchsichtig, können anderen Spielern keinen Schaden zufügen und selbst keinen Schaden von anderen Spielern kassieren.

10. Rennen mit Kutschen und Pferden

Zu dem Thema Rennen in RDR 2 gab es bereits Leaks. Wettrennen sind für den Online-Modus also sehr wahrscheinlich und auch ein Wunsch von uns und vielen Spielern.

So könnten die Rennen laufen: Für die Races bieten sich Kutschen oder auch Pferde an. Vielleicht sogar Hindernis-Rennen, bei denen Ihr mit den Pferden über Hürden springen oder die schnellsten Wege finden sollt. Das könnten dann Sprints mit einem Start- und einem Ziel-Punkt oder Rundkurse sein.

Red Dead Redemption 2 Überfall Kutsche

Möglich wären auch Koop-Rennen wie in GTA Online, wo ein Fahrer die Kutsche steuert und nur der Beifahrer die Route sieht. Der Beifahrer muss dann mit Pfeil-Signalen erklären, wohin der Fahrer steuern und wann er abbiegen muss.

11. Viele Wege, um Geld zu verdienen

Vermutlich wird Geld ein großes Thema in der Online-Welt von Red Dead Redemption 2 spielen. Neue Inhalte, mit denen das Spiel regelmäßig aktualisiert werden soll, könnten gegen Ingame-Währung angeboten werden. Falls es neue Pferde, Kutschen oder Waffen gäbe, müsste man diese bezahlen. Und hier wünschen wir uns Abwechslung, wie man das Geld beschafft.

Red Dead Redemption 2 Titel Pferd

Wie sollen die Wege zum Geldverdienen aussehen? Wir sprachen hier ja bereits die Heists (Raubüberfälle) an, die Geld einbringen sollen. Dazu sollten Minigames die Spieler mit kleineren Summen Geld belohnen. Gut wäre außerdem eine Auswahl von verschiedenen Missionen, die man (vielleicht mit täglichem Limit) immer wieder abschließen kann.

Das könnten dann oberflächliche Story-Missionen sein, in denen man die Charaktere aus dem Singleplayer wiedersieht.

Red Dead Redemption 2 Saloon Schuss

Weitere Möglichkeiten, um Geld zu verdienen: Im Wilden Westen wäre es auch denkbar, dass man Geld mit der Pferdezucht verdienen kann. Holt Euch in Missionen die schönsten Pferde und bringt sie in den Stall, damit Ihr daraus besondere Nachfolger züchten könnt.

Vielleicht lässt man sich auch als Hilfs-Sheriff anheuern und hilft dem Gesetz beim Einfangen von üblen Cowboys.

Geld durch Jagd: Außerdem könnte die Jagd auch online eine wichtige Rolle spielen, wenn man perfekte Felle oder legendäre Fische an NPCs oder in Auktionshäusern verkaufen könnte. In den Online-Achievements für RDR 2 ist bereits die Rede davon, dass man Beute an einen Schlachter verkauft.

12. Solo-Lobbys

Manchmal möchte man sein Geld in Online-Games verdienen, ohne, dass andere Spieler mit in der Session sind. Solo-Lobbys könnten eine Lösung sein, wenn der angesprochene Passiv-Modus nicht überzeugt.

Red Dead Redemption 2 Arthur Porträt

Wem helfen Solo-Lobbys? Die Solo-Lobbys sind für die Spieler gut, die zwar die neuen Inhalte des Online-Modus nutzen wollen, dabei aber ungern auf andere Spieler treffen.

13. Kopfgelder, aber bitte nicht so krass

Kopfgelder sind eine tolle Methode, mehr Würze in den Multiplayer zu bringen. Benimmt sich ein Spieler nicht, bringt viele NPCs und andere Spieler um, steigt sein Kopfgeld.

Vielleicht klaut man dem falschen NPC seine Kutsche, der einen dann gleich beim Sheriff anschwärzt. Schnell hat man ein Kopfgeld, das sich andere Spieler sichern können.

Red Dead Redemption 2 Kopfgeld Titel

Die Kopfgelder sollten aber nicht zu hoch sein: Sichern sich andere Spieler Euer Kopfgeld, sollten sie dadurch nicht reich werden. Das würde Spieler nur unnötig in Versuchung führen, das System auszunutzen und sich gegenseitig Kopfgelder zuzuschummeln.

Außerdem sollten die Bountys nicht zu hoch sein, damit man sie selbst noch bezahlen kann, ohne deshalb Bankrott zu gehen.

Was sind Eure Wünsche an den Online-Modus Red Dead Online?

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