World of Warcraft ist auch 2026 das beste MMORPG auf dem Markt. Ein Grund dafür: Kaum ein anderes Online-Rollenspiel bekommt seine Raid-Instanzen und Dungeons so gut und abwechslungsreich hin.
Apropos PvE-Herausforderungen (siehe vorherige Seite): Wenn es um Dungeons und Raids geht, gehört World of Warcraft für uns seit 21 Jahren zum Besten, was das Genre zu bieten hat. Das hat vor allem vier Gründe, die wir im Folgenden kurz durchgehen.
Grund Nummer 1: Man merkt, dass Blizzard von Anfang an richtig viel Geld mit WoW verdient hat. In Sachen Content-Nachschub konnte sich in den vergangenen 21 Jahren wohl kein anderes MMORPG über derart viele neue PvE-Instanzen freuen – die Zahl der Dungeons ist mittlerweile dreistellig, bei den Raids stehen wir bei über 50. Dazu kommen die mit „The War Within“ eingeführten Tiefen.
Inhaltsangabe mit allen Gründen, warum WoW auch 2026 das beste MMORPG ist:
- Einleitung und Update-Info
- Grund 1: Bestes Gesamtpaket für PvE- und PvP-Fans
- Grund 2: Qualität der Dungeons und Raids
- Grund 3: Spricht Vielspieler und Casuals an
- Grund 4: Das beste Tab-Targeting-Kampfgefühl
- Grund 5: Das Bezahlmodell
- Grund 6: Die Welt von Warcraft
- Grund 7: Classic, Hardcore, Saisons
- Grund 8: Updates und Erweiterungen
- Grund 9: Die Zukunft sieht rosig aus
- Grund 10: Die zeitlose Grafik
- Grund 11: Die Konkurrenz versagt
Grund Nummer 2: Die Highlights von Dungeons und Raids sind im besten Fall die dort heimischen Bosse. WoW besiegt nicht nur eine unfassbar breite Palette an Fieslingen, mit teils wunderbar abwechslungsreichen Mechaniken und Phasen. In Azeroth tummeln sich auch einige der ikonischsten Endgegner des MMORPG-Genres – wie der Lichkönig, Ragnaros oder Sargeras.
Grund Nummer 3: Die Dungeon- und Raid-Inhalte von WoW stehen in mehreren Varianten zur Verfügung. So können Spieler diesen Content auch dann erleben, wenn sie nur wenig Zeit haben oder kein Teil einer aktiven Gilde sind. Darüber hinaus gibt es für Sammler viele gute Gründe, um auch die Instanzen älterer Erweiterungen regelmäßig zu besuchen.
Grund Nummer 4: Die kooperativen Gruppenkämpfe von WoW fühlen sich auch heute noch gut an. Das liegt zum einen an der heiligen Dreifaltigkeit aus Tank, Heiler sowie Schadensverursacher. Zum anderen aber auch am klassischen Tab-Targeting-System, durch das man in den Kämpfen stets die volle Kontrolle über Heilungen und Tank-Manöver hat. Die actionreichen Kampfsysteme modernerer MMORPGs funktionieren in Gruppensituationen meist schlechter.
All das in Kombination sorgt dafür, dass die Dungeons und Raids auch nach 21 Jahren zu den größten Stärken von WoW zählen und im Genre der MMORPGs ihresgleichen suchen.
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Kommentare
Das, was WoW am besten macht, ist Content nachliefern. Dabei spielt es keine Rolle ob gut oder schlecht, Hauptsache den Leute etwas geben damit sie beschäftigt bleiben. Leider hat das Spiel keine Tiefe mehr, weder im Gameplay der Klassen noch in der Story.
Weder ist WoW das beste MMO (subjektiv) noch das größte MMO (objektiv). Es ist allerdings das bekannteste, was viele gleich mit beste/größte in Verbindung bringen.
Das größte (objektiv) sollte es weiterhin/wieder sein. Über alle Versionen und inkl. China gingen die meisten Analysten erst letztes Jahr noch von über 10 Millionen oder sogar noch mehr Spielern aus (manche davon haben sogar geschätzt, dass die Spielerzahlen noch nie so hoch waren). Da gäbe es dann wohl nur sehr wenige MMORPGs, die größer als das sein könnten.
Ich glaube du unterschätzt die Asia MMOs und wie beliebt diese in Asien sind. Außerdem ist Roblox nach Definition ein MMO und hat schätzungsweise 3-4 mal so viele Spieler wie WoW zu seiner besten Zeit (wotlk). Ganz genau wird man es nicht wissen so lange Blizz keine Zahlen veröffentlich. Bis dahin kann man nur Quellen verwenden die sich auf M+ runs und Raid logs beziehen, und da schwanken die Zahlen extrem.
Es geht ja nicht um “MMO” sondern “MMORPG”, ein ganz spezifisches Genre.
Und die Analystenschätzungen von denen ich schrieb, beruhten nicht auf M+ oder Raidlogs, sondern, vor allem, auf von Blizzard-Mitarbeitern bei Vorträgen auf “Messen” für Game Developer verwendeten (und heimlich fotografierten) Folien mit Statistiken und Graphen (zur gesamten Laufzeit von WoW) addiert mit Namesreservierungs- und sonstig erhobenen Zahlen zum Restart in China.
Beziehst du dich da auf das Video von Bellular vom letzten Jahr? Denn sehr viel mehr habe ich nicht gefunden. Es mag sein das WoW bei über 9 Millionen Abos steht, aber gemessen am Angebot und der angewachsenen Spielerschaft ist das deutlich weniger Prozentual am Markt als es noch 2010 der Fall war.
Außerdem, das habe ich zuvor nicht klargestellt, geht es für mich nur um Retail. Das ist finanziell für Blizz irrelevant, da ein Abo ja alle Versionen von WoW bezahlt, aber dann müsste man auch z.B. die 3 Versionen von RuneScape zusammen nehmen.
Ich könnte dir auch jetzt nicht sagen welches MMORPG mehr gleichzeitige Spieler hat, da diese Zahlen kaum raus gegeben werden bzw. es meistens nur “registrierte Accounts sind”, aber gemessen am Wachstum des Marktes und den Zahlen die man so “kennt”, ist WoW mehr geschrumpft als gewachsen
Die Levelerfahrung bei WoW ist wirklich lächerlich kurz und man ist unglaublich schnell in sich ständig wiederholenden Inhalten. Dazu sind die Stories komplett verworren und setzen enorm viel Vorwissen voraus, da machen viele MMO’s es deutlich besser. Man ist sehr schnell an dem Punkt, wo man sich fragt, warum spiele ich eigentlich noch…
Ich bin erstaunt. Normalerweise sind deine Beiträge recht ausgewogen. Fast alle deine Argumente sind eigentlich Gründe für mich, nicht mehr zu spielen.
Du schreibst ja nicht größtes westliches oder erfolgreichstes MMORPG sondern bestes. Da sind Spiele wie Pantheon oder HDRO um Längen besser.
Schon die Charakterprogression von WoW ist rudimentär und primär über Loot gemacht.
Die schnellen Patchphasen sind unausgegoren und vielen auch zu schnell.
Man wird mit Inhalten, die man eigentlich gar nicht spielen möchte, zugemüllt.
Auch die hier gepriesenen vielen Schwierigkeits-Modi stoßen nicht auf jedermann´s Liebe.
Contentrecycling statt neuer Inhalte.
Für Neulinge und Wiederkehrer unverständlich und zusammenhangslos, erst recht durch Chromie. Das Gegenteil von gut ist gut gemeint.
Die Story ist nur noch abgedreht.
Belohnungen werden hinterhergeschmissen.
Alles muss schnell gehen, die Levelphase ist völlig trivial geworden.
Man möchte es ja allen recht machen.
Gegen toxisches Verhalten, Spam, Boosting und Bots wird nicht das Notwendige unternommen.
Als Classicspieler der 1. Stunde kann ich mit all dem überhaupt nichts mehr anfangen.
Und erst recht nicht mit der Community. Ausnahme sind die Era- und die HC-Server. Aber immer das gleiche ist auch langweilig.
Und Classic+ werden sie genauso versauen wie SOD. Gute erste Phase. Danach nur noch go go go. Null Classic Feeling. Ein Retail-Modus mit Classic-Anstrich, mehr nicht.
Bis LK, da ist sich die Community ausnahmsweise weitgehend einig, war WoW ein wirklich gutes Spiel. Danach trennt sich die Community in 2 Lager.
Joa, WoW Classic auf Era Servern ist immer noch toll. 😄