World of Warcraft ist auch 2026 das beste MMORPG auf dem Markt. Ein Grund dafür: Kaum ein anderes Online-Rollenspiel bekommt seine Raid-Instanzen und Dungeons so gut und abwechslungsreich hin.
Apropos PvE-Herausforderungen (siehe vorherige Seite): Wenn es um Dungeons und Raids geht, gehört World of Warcraft für uns seit 21 Jahren zum Besten, was das Genre zu bieten hat. Das hat vor allem vier Gründe, die wir im Folgenden kurz durchgehen.
Grund Nummer 1: Man merkt, dass Blizzard von Anfang an richtig viel Geld mit WoW verdient hat. In Sachen Content-Nachschub konnte sich in den vergangenen 21 Jahren wohl kein anderes MMORPG über derart viele neue PvE-Instanzen freuen – die Zahl der Dungeons ist mittlerweile dreistellig, bei den Raids stehen wir bei über 50. Dazu kommen die mit „The War Within“ eingeführten Tiefen.
Grund Nummer 2: Die Highlights von Dungeons und Raids sind im besten Fall die dort heimischen Bosse. WoW besiegt nicht nur eine unfassbar breite Palette an Fieslingen, mit teils wunderbar abwechslungsreichen Mechaniken und Phasen. In Azeroth tummeln sich auch einige der ikonischsten Endgegner des MMORPG-Genres – wie der Lichkönig, Ragnaros oder Sargeras.
Grund Nummer 3: Die Dungeon- und Raid-Inhalte von WoW stehen in mehreren Varianten zur Verfügung. So können Spieler diesen Content auch dann erleben, wenn sie nur wenig Zeit haben oder kein Teil einer aktiven Gilde sind. Darüber hinaus gibt es für Sammler viele gute Gründe, um auch die Instanzen älterer Erweiterungen regelmäßig zu besuchen.
Grund Nummer 4: Die kooperativen Gruppenkämpfe von WoW fühlen sich auch heute noch gut an. Das liegt zum einen an der heiligen Dreifaltigkeit aus Tank, Heiler sowie Schadensverursacher. Zum anderen aber auch am klassischen Tab-Targeting-System, durch das man in den Kämpfen stets die volle Kontrolle über Heilungen und Tank-Manöver hat. Die actionreichen Kampfsysteme modernerer MMORPGs funktionieren in Gruppensituationen meist schlechter.
All das in Kombination sorgt dafür, dass die Dungeons und Raids auch nach 21 Jahren zu den größten Stärken von WoW zählen und im Genre der MMORPGs ihresgleichen suchen.
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Kommentare
Ich bin erstaunt. Normalerweise sind deine Beiträge recht ausgewogen. Fast alle deine Argumente sind eigentlich Gründe für mich, nicht mehr zu spielen.
Du schreibst ja nicht größtes westliches oder erfolgreichstes MMORPG sondern bestes. Da sind Spiele wie Pantheon oder HDRO um Längen besser.
Schon die Charakterprogression von WoW ist rudimentär und primär über Loot gemacht.
Die schnellen Patchphasen sind unausgegoren und vielen auch zu schnell.
Man wird mit Inhalten, die man eigentlich gar nicht spielen möchte, zugemüllt.
Auch die hier gepriesenen vielen Schwierigkeits-Modi stoßen nicht auf jedermann´s Liebe.
Contentrecycling statt neuer Inhalte.
Für Neulinge und Wiederkehrer unverständlich und zusammenhangslos, erst recht durch Chromie. Das Gegenteil von gut ist gut gemeint.
Die Story ist nur noch abgedreht.
Belohnungen werden hinterhergeschmissen.
Alles muss schnell gehen, die Levelphase ist völlig trivial geworden.
Man möchte es ja allen recht machen.
Gegen toxisches Verhalten, Spam, Boosting und Bots wird nicht das Notwendige unternommen.
Als Classicspieler der 1. Stunde kann ich mit all dem überhaupt nichts mehr anfangen.
Und erst recht nicht mit der Community. Ausnahme sind die Era- und die HC-Server. Aber immer das gleiche ist auch langweilig.
Und Classic+ werden sie genauso versauen wie SOD. Gute erste Phase. Danach nur noch go go go. Null Classic Feeling. Ein Retail-Modus mit Classic-Anstrich, mehr nicht.
Bis LK, da ist sich die Community ausnahmsweise weitgehend einig, war WoW ein wirklich gutes Spiel. Danach trennt sich die Community in 2 Lager.
Joa, WoW Classic auf Era Servern ist immer noch toll. 😄