Ein beliebter Caster stirbt tragisch mit 24 Jahren – Rainbow Six Siege stoppt Start des E-Sports

Der Taktik-Shooter Rainbow Six Siege hat einen seiner prominentesten Caster und Streamer verloren: Michael „KiXSTAr“ Stockley starb mit nur 24 Jahren. Seine Familie gab bekannt: Er sei bei seiner zweitliebsten Sache auf der Welt verstorben – beim Fahren. Rainbow Six Siege hat aus Respekt vor dem Verstorbenen und seinen Angehörigen den Start der E-Sport-Saison verschoben.

So wurde die Nachricht seines Todes bekanntgegeben: Der frühere Casting-Partner von Stockley, Parker „Interno“ Mackay, teilte ein Statement der Familie (via twitter):

Stockley habe die letzten 20 Monate wieder zu Hause bei der Familie verbracht, während des Corona-Lockdowns. Er habe aus seinem Zimmer gestreamt, mit der Familie die Mahlzeiten eingenommen und viel Zeit mit Angehörigen verbracht, nachdem er so lange weg war, die Welt bereist und viele Leute aus der Community von Rainbow-Six-Siege getroffen hatte.

Als er damals in Polen als Caster anfing und das erste Mal aus dem Haus war, habe er kaum Geld besessen: Die Community legte zusammen, damit seine Mutter genug Geld für ein Ticket hatte, um ihn zu besuchen.

Im Laufe seiner Karriere habe die Familie gesehen, wie sehr die Community und die Fans von Rainbow Six Siege ihren Sohn unterstützten und ihn respektieren. Das habe sie sehr stolz gemacht.

Stockley sei am Montag, dem 11. Oktober, unerwartet gestorben. Er habe noch so große Pläne für die Zukunft gehabt und es gab noch so viel, auf das er sich freute.

Ein “Caster” ist ein Kommentator im E-Sport. Er beschreibt live, was im Spiel gerade passiert, sorgt mit emotionalen Äußerungen für Stimmung, begleitet das Match mit Analysen, Hintergrund-Informationen und ordnet das Spiel für den Zuschauer ein.

Bei der Sache gestorben, die er auf der Welt am zweitliebsten tat

Woran ist er gestorben? Nach dem Statement meldete sich der frühere Casting-Partner von Stockely mit der Information, woran Stockley gestorben ist. Nach Absprach mit der Familie gibt er bekannt:

„Michael ist gestorben, während er das tat, was er am zweitmeisten in der Welt liebte: beim Fahren. Er war alleine und niemand anderes wurde verletzt oder war beteiligt.“

Das sind Reaktionen auf den Tod: E-Sport-Teams wie TSM FTX nennen Stockley eine „Säule der R6 Community“, er habe dem Spiel eine Stimme verlieren, die ohne gleichen war. Der Kapitän von Fnatic sagt, Stockley war wirklich ein Schatz und hätte jedem um sich herum ein Lächeln ins Gesicht gezaubert.

Ein Game-Designer von Rainbow Six Siege nennt Stockley einen der hellsten Köpfe des Spiels. Ohne ihn werde Siege nie wieder dasselbe sein.

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Der offizielle Twitter-Account von Rainbow Six Esports bezeichnet Stockley als ein „Helles Licht“ in der Community. Aus Respekt vor ihm verschiebt man den Start der North American League. Details, wann die Liga beginnt, will man später bekanntgegeben.

Eigentlich hätte Stockley das Event casten sollen.

Quelle(n): pcgamer
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