PUBG-Team nutzt Glitch, verliert 12.000$, sagt: „War Versehen“

Das Team OpTic Gaming wurde um den zweiten Platz in einem hochdotierten Turnier bei PlayerUnknown’s Battlegrounds (PUBG) gebracht. Ein Wall-Glitch kostet das Team 12.000 US-Dollar, etwa 9750 Euro. Der vermeintliche Cheater sagt sinngemäß: „Das war ein Versehen, der Glitch bringt da überhaupt keinen Vorteil.“

PUBG hat einige Glitches und Exploits, um die Profi-Spieler wissen. Einer von denen wurde OpTic Gaming zum Verhängnis. Dem Spieler Ian „Bahawaka“ Crowe wird vorgeworfen einen Glitch genutzt zu haben, durch den er durch eine Wand sehen konnte. Das ist im eSport verpönt und hat ernste Konsequenzen..

Wie Kotaku berichtet, ereignete sich der Vorfall im achten Spiel des PUBG Invitational-Turniers in Kattowitz. Bahawaka bewegte sich in einer ganz bestimmten Art, die es ihm ermöglicht, dass eine Wand durchsichtig wird, so konnte er aus der Sicherheit eines Gebäudes kurz nach draußen schauen, um die Umgebung zu sichten.

Ein anderer eSport-Profi erklärte diesen Glitch auf Twitter. Laut Scoom vom Team Liquid ist der Glitch spezifisch und man könne ihn wohl kaum, nur aus Versehen, hervorrufen.

Man müsse sich dazu auf eine bestimmte Art bewegen. Dazu muss man wohl auch die Waffe bewusst wegstecken und holstern. Der Glitch ist also reproduzierbar, wenn man weiß, was man macht.

Cheater sagt: War ein Versehen, der Glitch bringt in der Situation gar nichts

Der vermeintliche Cheater sagt aber auf reddit, er wollte nur in der Ecke sein, um besser lauschen zu können, was sich da draußen tut. Jeder, der das Match gesehen habe oder dasTerrain kenne, der wisse, dass es keinen Vorteil bringt, hier Sicht zu haben.

In jedem Fall haben die Veranstalter des Turnier OpTic Gaming bestraft und ihnen den Sieg in dem Match abgesprochen, in dem Glitch angewendet wurden. Die Veranstalter berufen sich auf einen Passus im Regelbuch, nach dem solche Sicht-Glitches verboten sind.

Ohne die Punkte aus dem gewonnen Spiel Acht rutschte OpTic Gaming vom zweiten Platz auf den fünften ab und verlor damit Preisgeld in Höhe von 12.000 US-Dollar. Sie gingen leer aus.

Der Vorfall scheint die Bedenken vieler zu bestätigen, dass PUBG aktuell nicht poliert und sauber genug ist, um als eSport zu funktionieren.


In der letzten Woche berichteten wir über weitere Probleme, die PUBG als eSport-Titel plagen:

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Autor(in)
Quelle(n): Kotaku
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