PUBG: „Stream Sniping“ spaltet Community  – Verhätschelte Twitch-Stars?

Bei PlayerUnknown’s Battlegrounds ist ein Streit um „Stream Sniping“ entbrannt. Der implizite Vorwurf: Das Spiel bevorzugt seine Twitch-Stars zu stark.

Stream Sniping ist ein Bann-Grund bei PUBG. Aber was heißt das überhaupt?

Stream snipen – Jagd auf den Twitch-Start

Beim „Stream snipen“ schaut man den Stream eines Spielers, auf den man es abgesehen hat, um selbst einen Vorteil daraus zu ziehen. Man schaut, wann er sich einloggt und loggt sich zur selben Zeit in dieselbe Lobby ein, um mit ihm in einem Match zu landen. Ist man dann im Match mit ihm, weiß man ja, wo er sich aufhält, kann ihn auflauern und killen.

Streamer sagen gerne, wenn sie getötet werden: „Die Stream snipen uns!“ Der aktuelle Hit-Shooter PUBG gibt besonders gut auf seine Streamer acht. Dort ist „Stream snipen“ ein Banngrund.

PUBG Neue Waffe

Bei PUBG wurde jetzt dem Spieler Lethoe vorgeworfen, den populären Streamer „Shroud“ ausspioniert und dann gekillt zu haben. Als Strafe hat man einen einwöchigen Bann über ihn verhängt.

Das geschah während einer speziellen Aktion: Die populären Streamer Summit1G und Shroud haben miteinander gespielt und wurden mehrfach getötet – auch von „Lethoe“, dem kurz danach die Nachricht „Du bist gebannt“ ins Haus flatterte.

Achtung – wer Englisch kann, sollte sich auf einige Schimpfwörter einstellen, hier ist der Kill an Shroud und die sofortige Beschuldigung „Die snipen unseren Stream!“

Gebannter Spieler sagt: Ich guck nicht mal Twitch

Pikant: Der Spieler sagt: „Ich guck nicht mal Twitch.“ Sein Kill an Shroud sei zufällig entstanden innerhalb eines Feuergefechts.

Der Bann sei so schnell nach dem Kill gekommen, sagt Lethoe, dass der Bann unmöglich legitim sein könne. Das Team hätte es zeitlich gar nicht schaffen können, zu überprüfen, ob der Bann legitim sei. Die hätten da auf Zuruf gehandelt.

Verhätschelte Stars?

Dieser Vorfall scheint die Community um PUBG zu spalten. Während eine Hälfte sagt: Die Streamer müssen geschützt werden – wer „Stream snipet“ gehört gebannt, ist die andere Häfte auf Seiten des gebannten Spielers und sagt: „Die normalen Spieler müssen genauso geschützt werden wie die Twitch-Streamer.“ Der Bann sei willkürlich.

Sie sehen hier eine Verhätschelung der Star-Streamer, denen PUBG einen großen Teil seines Erfolgs verdankt. So nach dem Motto „Die denken ja, sie spielen so geil, dass sie nur durch unfaire Methoden überhaupt sterben.“

PuBG Title

Während Community Manager noch versuchen den Ausgleich zu schaffen, sieht das der Chef des Spiels, PlayerUnknown anders. Seiner Ansicht nach, sei der gebannte Spieler zurecht gebannt. Man könne zwar nicht nachweisen, dass der wirklich den Stream geschaut hat, aber er hätte ständig versucht, derselben Lobby wie ein Spieler, der streamt, beizutreten. Dafür gebe es keinen anderen Grund, als einen Vorteil zu erzielen.

PlayerUnknown’s Battlegrounds hat in letzter Zeit einigen Ärger mit Streamern. Beim letzten Mal ging’s um einen selbst ernannten Performance-Künstler, dessen Performance es war, ein besonderes fieser Kerl zu sein:

PUBG: Chef bannt einen der größten Streamer – der droht ihm Prügel an

Autor(in)
Quelle(n): redditpolygon
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