Shards Online / Legends of Aria
Setting: Fantasy / MMORPG | Entwickler: Citadel Studios | Plattform: PC | Status: Es ist kompliziert | Jahr der Kampagne: 2014 | Geld über Kickstarter: 105.717 $ | Unterstützer: 1.683
Das Vorbild von Shards Online war von Anfang an klar: Man wollte eine Art Ultima Online entwickeln, nur eben in 3D und mit einigen modernen Elementen. Dabei wollte man die Spieler auf im All schwebende Inseln locken, die alle ihre eigenen Regeln haben, wie PvP, PvE, Story und so weiter.
Doch noch während der Alpha-Phase krempelten die Entwickler der Citadel Studios ihr Konzept um und wechselten den Namen von Shards Online zu Legends of Aria. Der neue Plan: ein vollwertiges Sandbox-MMORPG mit offener Spielwelt zu entwickeln.
Nach 2 weiteren Jahren kam es im August 2019 dann zum Early-Access-Release auf Steam. Gerade einmal 1.150 Menschen waren zur Peak-Zeit gleichzeitig online. Das Spiel war einfach zu unfertig. Dennoch wollten die Entwickler knapp 25 Euro für den Zugang haben.
Der Wechsel auf Free2Play im Jahr 2020 erzielte nicht den sicherlich erhofften Spielerzuwachs. Im Dezember 2021 kaufte dann die Firma Blue Money Games das Studio samt Spiel und wollte einiges umstellen, um das MMORPG zu retten. Darunter erneut das Bezahlmodell, hin zu Kryptowährung und Play2Earn-Konzept.
Parallel sollte das ursprüngliche Legends of Aria als Classic-Version zur Verfügung stehen, doch waren diese Server derart unbeliebt, dass die Server im Dezember 2022 abgeschaltet wurde. Im Mai 2024 folgte ein Comeback, doch nur kurz. Seit März 2025 ist Legends of Aria Classic nicht mehr auf Steam verfügbar.
Die Krypto-Variante mit den Namen Britaria konnte ebenfalls zu keiner Zeit Wellen schlagen. Unterm Strich ist das hier also ein weiteres fehlgeschlagenes MMORPG, das sich via Kickstarter die Entwicklung finanziert hat. Wer einen großen Teil davon im Detail nachlesen möchte, schaut hier vorbei: Gescheitertes MMORPG stirbt gleich zweimal, stellt neue Version vor, muss diese aber direkt verschieben
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Im Leben käme ich nicht auf die Idee, jemandem Geld zu überweisen, ohne jeden Einfluss darauf, wo das Geld vergraben wird. Wenn ich investiere, erwarte ich Rendite, und keine schönen Worte. Ohne Sicherheit, kein Geld
Star Citizen hat in den letzten Tagen dazu noch einen echt miesen Move abgezogen, den selbst Fans kräftig daneben finden. Quasi ‘Tuning’ Chips für die Schiffe, die man momentan aber nur mit Echtgeld erwerben kann. Nie nur bessere Effekte, immer auch einen Nachteil dabei, aber trotzdem sieht das nach miesem Move aus.