16-Jähriger wird erschossen, als er seine Xbox One verkaufen wollte

In den USA ist ein 16-jähriger Junge erschossen worden. Er und sein Vater trafen sich mit zwei Männern, um eine Xbox One zu verkaufen. Doch das Geschäft stellte sich als Raubüberfall heraus, der furchtbare Folgen hatte.

Am Mittwoch wurde ein 16-Jähriger aus Merriville, Indiana, ermordet. Er und sein Vater waren die etwa 15 Minuten nach Gary, Indiana, gefahren, um sich dort mit zwei Männern zu treffen. Die hatte der Junger vorher über eine Verkaufs-App online kennengelernt.

Er wollte den beiden Männer seine „Xbox One Elite“-Konsole für 250$ verkaufen, um sich mit dem Geld ein neues Handy zu holen.

Xbox-One-Verkauf
Das war die Anzeige, mit der er seine Xbox One verkaufen wollte. Quelle: Fox32

Wie Gamerant berichtet, kamen Vater und Sohn in Gary an und trafen sich mit zwei Männern. Die führten sie zu einem Haus, das nicht bewohnt war. Das wussten Vater und Sohn aber nicht.

Der Junge schloss die XBox an eine Außensteckdose an, damit die Verkäufer sich davon überzeugen konnten, dass die Konsole funktionierte. Da bemerkte der Vater, dass einer der beiden vermeintlichen Käufer eine Schusswaffe trug.

Vater und Sohn flüchteten daraufhin, der Sohn griff aber noch nach der Konsole, während der Vater ihm zuschrie, einfach abzuhauen.

Der Sohn wurde in den Rücken geschossen, schaffte es aber bis ins Auto seines Vaters. Laut seiner Mutter habe der Junge noch gesagt: „Papa, ich bin getroffen“ und starb kurz danach. Der Junge saß auf dem Beifahrersitz und hielt noch seine Xbox One in den Armen, als die Polizei eintraf.

Die Leichenbeschau ergab, dass der Junge an einer Schusswunde starb, der Tod wird als Mord eingestuft. Der Vater blieb unverletzt, laut der Polizei.

Die beide Männer werden als Anfang 20 oder am Ende ihrer Teenager-Jahre beschrieben, sie trugen Basketball-Hosen, einer ein schwarzes Hoodie, der andere ein weißes.

Die Mutter sagt: „Sie haben meinen Sohn für nichts getötet.“

Einen Tag, nachdem der Junge erschossen wurde, war sein Führerschein in der Post.

Ein News-Bericht von WGN News lässt die Mutter und Schwester des toten Jungen zu Wort kommen.

Die Polizei empfiehlt jetzt: Wenn man solche Deals abschließt, die man online vereinbart hat, sollte man sich an gut beleuchteten, offen einsehbaren, sicheren Orten mit den Käufern treffen.

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Quelle(n): GamerantFox32 Chicage
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