Hier sind 8 Rollenspiele, die mindestens genauso gut sind, wie Dungeons & Dragons

Pathfinder

  • Genre: Fantasy
  • Kernfokus: Taktischer Kampf, Charakteranpassung
  • Komplexität: Hoch
  • Sprachen: Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch, Brasilianisches Portugiesisch

Pathfinder ist ein Pen-&-Paper-Rollenspiel, das ursprünglich als Weiterentwicklung von Dungeons & Dragons 3.5 entstand. Nachdem Wizards of the Coast mit der 4. Edition von D&D eine neue Richtung einschlug, veröffentlichte der Verlag Paizo 2009 das Pathfinder-Rollenspiel auf Basis des offenen Regelwerks (Open Game License) von D&D 3.5, mit dem Ziel, die taktische Tiefe und Komplexität dieses Systems zu bewahren.

Was Pathfinder besonders auszeichnet, ist sein hoher Grad an Regelvielfalt und Charakteranpassung. Spieler haben Zugriff auf eine enorme Anzahl an Klassen, Talenten, Zaubern und Archetypen, die fein abgestimmte und individuelle Charaktere ermöglichen. Während D&D (besonders in der 5. Edition) auf Vereinfachung und schnelle Zugänglichkeit setzt, richtet sich Pathfinder eher an Spieler, die Detailtiefe und taktische Herausforderungen mögen.

Durch ein umfangreiches System von Talenten, die nach Abstammung, Klasse und Fertigkeiten unterteilt sind, kann jeder Spieler seinen Charakter bis ins kleinste Detail individualisieren. Kein Kämpfer gleicht dem anderen, und Spieler, die es lieben, an ihren Charakteren zu basteln und sie zu optimieren, finden hier ein echtes Meer an Optionen.

Statt D&Ds eher flexibler Aufteilung in Aktion, Bonusaktion und Bewegung, verwendet Pathfinder ein klares und taktisches 3-Aktionen-System. Jeder Charakter hat pro Runde genau drei Aktionen, die er frei für Bewegung, Angriffe, das Wirken von Zaubern oder andere Fähigkeiten ausgeben kann. Ein Angriff kostet eine Aktion, eine Bewegung ebenfalls. Dies schafft einen sehr strategischen und berechenbaren Kampffluss, der tiefgreifende taktische Entscheidungen belohnt.

Inhaltlich bietet Pathfinder eine eigene, umfangreiche Fantasywelt namens Golarion, mit epischen Geschichten, politischen Intrigen und düsteren Bedrohungen, ähnlich wie D&Ds Forgotten Realms, aber oft etwas düsterer und komplexer.

Im Kern ist Pathfinder, genau wie D&D, ein High-Fantasy-Rollenspiel voller Magie, Monster und heroischer Abenteuer. Sein Hauptreiz liegt jedoch in einer wesentlich größeren Regel- und Detailtiefe, sodass hier vor allem Gruppen auf ihre Kosten kommen, die sich gern in komplexe Regelwerke graben.

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McQOzoul

Mit Shadowrun verbinde ich ne Hassliebe. Das Setting, die ganze Lore, toll. Wirklich. Aber als ich mit meinem Mage einen Feuerball zauberte hats ihn durch kritische Fehlerprobe(nur Einsen) buchstäblich selbst in die Luft gejagt. Da war dann erstmal die Luft raus. Aber nur bis zum nächsten Spielewochenende, meinen Ki-Adepten hats dann nicht mehr aus den Latschen gehauen xD

curyl

euer link zu 10 Spiele für Fans von Dungeons & Dragons, die niemanden zum Zocken haben ist falsch verlinkt und versucht zu einem admin bereich zu linken

Akuma

Danke für den Hinweis, ist gefixt 🙂

papercut

Ich finde PbtA und FitD fehlen in der Liste (Powered by the Apocalypse/Forged in the Dark)

Die besten Vertreter:
Dungeon World
Blades in the Dark

Im übrigen gibt es auch viele kostenlose Regelwerke. Auch richtig gute.

Cairn zum Beispiel. Oder wer ein D&D Light will lege ich Knave ans Herz.

SoulSamuraiZ

Ich habe schon eine Session (6 Stunden) mit Daggerheart hinter mir. Meine Gruppe liebt es. Ich liebe es auch. Wir werden mit Daggerheart wohl eine ganze weile weiterspielen.

VonGestern

Etwas neugierig geworden, schaute ich kurz bei Amazon rein und suchte nach Savage Worlds. Was wäre denn da nötig für einen Einstieg? Ein Starter Set konnte ich nicht ausmachen…

evilsohn

Sehr schöne Liste. 4 der Spiele habe ich selbst schon gespielt (DSA, Cthullhu, Cyberpunk, Shadowrun) – ein fünftes steht ungespielt im Regal (aber nicht ungeliebt – Savage Worlds ist ein cooles System) und ein sechstes ist ja im Prinzip eine Weiterführung von DnD 3.5 (Pathfinder), welches ich sehr viel zu seiner Hochzeit gespielt habe.

Ein System/Setting sollte meiner Meinung nach aber auf keinen Fall fehlen:
GeneSys, das Universalregelsystem mit seinen Spezialwürfeln, die es ermöglichen Erfolge mit neuen Problemen, oder Misserfolge mit potential zu haben. Wem hier ein passendes Setting fehlt, der sollte sich Am Rande des Imperiums, Zeit der Rebellion, oder Macht und Schicksal anschauen – drei Rollenspiele im Star Wars Universom, die alle zur Zeit zwischen Episode IV und V spielen und unabhängig von einander gespielt werden können. Eines legt den Fokus mehr auf die Unterwelt des Universums, mit Schmugglern, Kopfgeldjägern und Grenzweltpolitikern. Das zweite legt den Fokus auf den Krieg zwischen Rebellion und Imperium und lässt einen in diverse Rollen der Rebellenallianz schlüpfen. Das dritte konzentriert sich auf Machtsensitive Charaktere in einer Zeit in der die Jedi quasi ausgestorben sind und das Imperium mit seiner Inquisition versucht jeden der Machtfähigkeiten zu besitzen scheint entweder auf ihre Seite zu ziehen oder zu vernichten.

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