Die 10 besten MMORPGs 2026 – Welches passt zu mir?

Die 10 besten MMORPGs 2026 – Welches passt zu mir?

The Elder Scrolls Online

Entwickler: Zenimax Online | Plattform: PC, PS5, PS4, Xbox Series X/S, Xbox One | Release-Datum: 4. April 2014 | Modell: Buy2Play mit optionalem Abo | Kampfsystem: Action

Pro
  • Setzt auf die Story und Spielwelt von The Elder Scrolls
  • Stark vertonte Story-Inhalte und Cutscenes
  • Man kann unabhängig vom Level alle Inhalte erleben
  • Schönes Housing-System
  • Ideal für Solo-Spieler, die nur gemütlich questen und die Story erleben wollen
Contra
  • Fehlendes Fortschrittsgefühl durch die ständige Skalierung
  • Performance-Probleme, gerade im PvP-Inhalt Cyrodiil
  • Kampfsystem ist einigen nicht wuchtig genug
  • Das neue Saison-System gefällt nicht jedem

Was ist das für ein Spiel? The Elder Scrolls Online ist kein klassisches MMORPG, denn ihr könnt nahezu alles erleben, ohne euch einer Gilde anzuschließen oder mit anderen Spielern zu interagieren. Gerade in der offenen Welt und während ihr der Story folgt, wirken die Mitspieler eher wie NPCs, die euch nebenher begleiten.

Wer aus den Singleplayer-Titeln von The Elder Scrolls kommt, wird sich schnell zurechtfinden. So könnt ihr bekannte Gebiete wie Himmelsrand, Morrowind oder Blackwood besuchen und habt anstelle der Minimap den gewohnten Kompass.

Doch auch MMORPG-Fans kommen auf ihre Kosten, etwa in den regelmäßigen neuen Dungeons, den Raids oder im PvP, wo Schlachtfelder oder das riesige Cyrodiil zur Auswahl stehen. In Cyrodiil kämpft ihr etwa in großen Schlachten zwischen den drei spielbaren Fraktionen um Festungen – ähnlich wie im Welt-gegen-Welt von Guild Wars 2.

Dabei setzt ESO auf ein Action-Kampfsystem, für das ihr Blocken, Ausweichen und mit euren Fähigkeiten zielen müsst.

Eine Besonderheit ist zudem die Update-Struktur des Spiels. So gab es in sämtlichen Quartalen der vergangenen Jahre (bis 2024) DLCs mit wahlweise neuen Dungeons oder Gebieten, das alljährliche Kapitel, mit 30 Stunden Story, neuen Gebieten und neuem Raid oder zumindest ein vollgepacktes Update mit Neuerungen, von denen alle Spieler profitieren.

Im vergangenen Jahr ist man dann auf ein saisonales System gewechselt, das 2026 erstmals so richtig in Fahrt kommen soll.

Für wen ist das interessant? Spieler, die auf der Suche nach guten, vertonten Storys sind oder die sich nicht ins Endgame grinden wollen. Denn selbst die neuste Erweiterung kann man schon mit einem frisch erstellten Charakter erleben. Dadurch, dass zwar neue Sets, aber keine neuen Ausrüstungsstufen veröffentlicht werden, spart man ebenfalls eine Menge Grind.

ESO ist das ideale MMORPG für Solo-Spieler, weil die Story so gut ist und man an fast keiner Stelle die Hilfe von anderen Spielern benötigt. Zudem wurden 2021 die Gefährten eingeführt, NPCs, die ihr euch in die Gruppe holen könnt und die Rollen wie Tank oder Heiler erfüllen können. Damit könnt ihr abseits von Gruppen-Dungeons und Raids alles ohne andere Spieler meisten.

Positiv ist außerdem die Konsolen-Version des Spiels. Die ist hochwertig umgesetzt und bekommt Updates in der Regel nur wenige Tage nach der PC-Version. Das macht ESO zu einem der besten MMORPGs für PS5 oder Xbox Series X/S.

Gibt es einen Haken? Das Kampfsystem von ESO ist nicht so reaktiv. Wenn ihr Gegner schlagt, spürt man es selbst kaum. Auch die ständige Skalierung stört einige Spieler, weil sich dadurch die offene Welt für viele Veteranen viel zu leicht anfühlt.

Kritik gibt es außerdem an der Monetarisierung. Fans des MMORPGs müssen zwingend das eigentlich optionale Abo für 12,99 Euro im Monat abschließen, wenn sie Zugriff auf diverse DLC-Inhalte, den wichtigen Handwerksbeutel und weitere Vorteile haben möchten. Dazu kommen der altbekannte Kronen-Shop, der Kaufpreis fürs Hauptspiel und ab 2026 mehrere Battle-Pass-Varianten.

Aber: 2026 sollen einige bislang kostenpflichtige Inhalte ins Basisspiel übergehen. Darüber hinaus sollen ab jetzt alle Gameplay-relevanten Neuerungen kostenlos auf den Servern landen.

Für Konsolen-Spieler ist es aktuell zudem noch ärgerlich, dass es kein Crossplay zu einer anderen Plattform gibt. Fans der PlayStation können etwa nicht mit Xbox-Spielern zusammen auf die Jagd gehen, auch wenn die Updates zeitgleich kommen. Die gute Nachricht: An Crossplay wird gearbeitet. Und ab diesem Jahr sollen die Patches auf allen Plattformen zeitgleich erscheinen.

Lohnt sich der Einstieg 2026 noch? Die letzten Jahre waren besonders für ESO, weil man erstmals seit 2018 das bekannte Update-Schema aufgebrochen und die neuen Saisons eingeführt hat. Die absehbare Zukunft bringt dabei viele Verbesserungen, die sich Spieler seit Jahren wünschen.

Zudem versprechen die Devs allerlei Experimente, wie eine besonders knackige Event-Zone, Schiffskämpfe auf hoher See oder auch Solo-Dungeons. Was alles für 2026 geplant ist, erfahrt ihr in unserer Übersicht: The Elder Scrolls Online krempelt 2026 erneut das Bezahlmodell um, stellt ungewöhnliche Experimente vor

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Naix

Bei WoW fehlt als – noch auserordentliche toxic Com.!
Neulinge werde da keine freude haben.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Jahr von Naix
TheawesomeFupp

Für PvP begeisterte wie mich selbst ist Guildwars 2 definitiv die alternativlose Nummer 1. Alles ist zu 100% skillbasiert und das Combat fühlt sich gerade im PvP unglaublich befriedigend an.

Bodeus

The Elder Scrolls Online hat mehr Gruppencontent als man meinen mag. Der Unterschied zu anderen MMOs ist, daß dieser nicht zwingend gespielt werden muss, um an gute Ausrüstung zu kommen. Aber optional gibt es dort schweren Gruppencontent. Die Performance ist auch deutlich besser geworden seit dem die neuen Server da sind.

Miliani79

Also meine Lieblinge sind World of Warcraft und Final Fantasy 14. Gelegentlich aber auch mal Star Wars The Old Republic und Guild Wars 2.

criscal@gmx.de

Bei “Lost Ark” müsste explizit pay2win stehen – schließlich kann man da Tausende Euro reinpumpen, um instantan bessere Charaktere als andere zu haben. Das treibt auch das Bot Problem an. Da man Alts besser als bei anderen MMOs dazu verwenden kann, um die Resourcen in den Main Character zu pumpen, verleitet das viele, die maximale Anzahl für Loot mit 6 Charakteren zu machen – mit 6 x 3 Legion Raids pro Woche, 6 x 7 x 3 Dailies, 6 x 7 x 2 Chaos Dungeons pro Woche usw. – mit dem hier nicht erwähnten Ergebnis, dass die Endgame Community für Legion Raids äußerst selektiv arbeitet – oder besser toxisch.

HendrikWagenhauser

Das ist erst Mal alles Pay2Progress in Lost Ark… und bevor ich jetzt ein Faß aufmache zum Thema “Pay2Win <-> Pay2Progress”, so lass mich klarstellen, dass es für mich nur Pay2Win ist, wenn man zu dem Ausgeben von Echtgeld GEZWUNGEN WIRD. Das ist hier nicht der Fall, sondern jeder hat die Freiheit zu entscheiden, ob er Echtgeld in Aufwertungsmaterialien pumpt oder nicht. Tatsächlich gibt es sogar Spieler in meiner Gilde, die bis dato noch nicht einmal Echtgeld genutzt, sondern alles erfarmt haben.

Zum Thema Daylies: Mittlerweile mache ich diese unheimlich gerne. Das liegt aber auch daran, dass ich mich mit den Charakteren, die ich als Goldverdiener spiele, auch identifizieren kann. Will heißen: Sie liegen mir und ich tue mich nicht schwer, mit ihnen Raids zu laufen. Und da wir im Discord mittlerweile weit mehr als 8 Leute sind, findet man auch immer Zeit, mit anderen die Raids zu laufen und sich bei Dungeons und Wächtern auszuhelfen, wenn es die Situation erfordert.

Und was das “selektive” von Lost Ark angeht: Ja, man könnte meinen, dass es toxisch ist, wenn man nicht mitgenommen wird. Aber nach wie vor gilt der Standard: DDs müssen maximal ausgestattet sein für den Endgame Content (5×3 Gravuren) und Supporter dürfen 4×3 Gravuren mithaben. Das Kaderlevel ist ebenfalls entscheidend, da dort festgemacht wird, wie lange sie Spieler schon dabei sind und was sie können… Es sei denn man hat eine Zweitaccount und ist deswegen so niedrig, aber das wissen die anderen dann ja nicht 😉.

Sazi

Nur mal so. Du hast eine sehr eigenartige Definition von Pay2Win. Gezwungen wird niemand in irgend einem Spiel, zusätzlich Geld auszugeben. Nur bleibt man in P2W-Spielen dann eben hinten dran. Auch wenn sich manche Pay2Win als Pay2Progress schönreden wollen, es bleibt Pay2Win. Ausgeben von Echtgeld um Vorteil gegenüber anderen Spielern zu haben.

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