Kael’thas Sonnenwanderer – Der verderbte Sonnenkönig
Wie man es auch dreht und wendet, kein anderer Blutelf reicht an die Bedeutung von Kael’thas Sonnenwanderer heran.
Kael’thas Sonnenwanderer war der letzte König von Silbermond, der sein Volk aus dem Dasein als Hochelfen in die Zukunft als Blutelfen führte. Nach der Vernichtung des Sonnenbrunnens brachte er seinem Volk die Teufelsmagie, um deren Magiehunger zu stillen, was den meisten Blutelfen auch ihre typische, teufelsgrüne Augenfarbe einbrachte.
Schon während „The Burning Crusade“ wurde allerdings offenbart, dass Kael’thas inzwischen der Legion diente – die permanente Benutzung von Teufelsmagie hatte ihn korrumpiert und ihn zu einem Handlanger der Dämonen gemacht.
Daraufhin wurde Kael’thas von Abenteurern in der Festung der Stürme erschlagen, doch das war nicht sein Ende. Einige Monate später tauchte er noch einmal auf – sein Körper geschunden und entstellt, aus seiner Brust ragte ein großer Kristall mit Teufelsmagie. Er half der Legion dabei, Zugriff auf den verderbten Sonnenbrunnen zu bekommen und eroberte mit seinen treuen Teufelsblutelfen die Terrasse der Magister – nur um daraufhin wieder getötet zu werden.
Kael’thas gilt als einer der ersten, der „Veridianische Sphären“ für den Kampf verwendet – die grünen Kugeln, die hinter ihm schweben und verwendet werden können, um Zauber und Magie zu verstärken. Eine Magieart, die noch heute von vielen Magistern der Blutelfen und Blutmagiern verwendet wird.
Kael’thas ist ebenfalls als einer der mächtigsten und begabtesten Feuermagier bekannt, die es auf Azeroth jemals gegeben hat. Vor allem den Zauber „Flammenschlag“, in elfischer Sprache „Felo’melorn“, hat er geprägt – und seine legendäre Waffe trug den gleichen Namen.

Der gefallene König tauchte sogar in der Erweiterung „Shadowlands“ noch einmal auf und wurde hier ein wichtiger Charakter in der Kampagne der Venthyr. Denn nach seinem Tod wurde Kael’thas’ Seele nach Revendreth gebracht, um dort für seine Taten zu büßen. Da er im Leben so mächtig war, ließ sich viel Anima aus ihm gewinnen, sodass er für sehr lange Zeit büßen musste.
Letztlich wird Kael’thas von den Helden aus den Klauen von Denathrius befreit und beginnt seine Läuterung, die anfänglich nur ein kleiner Nebenplot von Shadowlands ist. Kael’thas bekommt noch seine Rache an Kael’Thuzad, der den Sonnenbrunnen durch seine Erschaffung verdorben hatte – doch danach endet die Story des Prinzen recht prompt.
Ob Kael’thas künftig noch einmal auftauchen wird, bleibt aufgrund der doch eher negativ aufgefassten Erweiterung Shadowlands wohl fragwürdig. Doch selbst viele Jahre nach seinem Tod sind die Auswirkungen von Kael’thas Sonnenwanderer in der Gesellschaft der Blutelfen noch deutlich zu spüren.
Es bleibt abzuwarten, ob das auch nach der anstehenden Überarbeitung von Silbermond und den Immersangwald noch der Fall sein wird – denn die Blutelfen versuchen diese Zeit und auch Kael’thas hinter sich zu lassen.
Falls ihr die Charaktere zwar kennt, aber gar nicht mitbekommen habt, was die in World of Warcraft so angestellt haben, ist vielleicht jetzt der perfekte Augenblick für den Einstieg in die bunte Welt von Azeroth. Die 3 besten Klassen für Einsteiger und Rückkehrer stellen wir euch hier vor.

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