Neuer Patch in Diablo 2 Resurrected behebt über 110 Bugs: „Ist die Qual endlich vorbei?“

Am 2. Dezember erhielt Diablo 2 Resurrected ein neues Update für PC, Xbox und PlayStation. Der Patch 2.3 kam mit einem kurzen Server Down und hat einen Haufen Probleme behoben sowie Verbesserungen gebracht. Eine Sache freut die Spieler besonders: Schlangen, die nun Giftschaden verursachen

Das ist die Lage:

  • Diablo 2 erhielt mit Patch 2.3 ein lang ersehntes Update
  • Einige der am meisten diskutierten Änderungen sind Fehlerbehebungen bei Grabvipern und ein “Nerf” für die Zauberin
  • Allgemein kommt der Patch gut an – Spieler warten nun darauf, dass die “Ladder” erscheint.

Was steckt im Patch? In den offiziellen Patch Notes sind weit über 110 Fehlerbehebungen und noch weitere Verbesserungen zu finden. Das Update wurde heiß erwartet, da Diablo 2 nach Release mit Problemen zu kämpfen hatte. Es wurde am Abend vom Donnerstag, den 2. Dezember veröffentlicht.

Ein Teil der Community war der Ansicht, dass Diablo 2 in diesem Zustand noch nicht bereit für kommende Inhalte sei. Mit dem großen Update 2.3 sind nun aber viele Probleme behoben. Eines sticht besonders hervor und wird immer wieder thematisiert.

Patch fixt lästige Schlangen und nerft beliebte Klasse

Das kommt besonders gut an: Die Grabvipern in den Hallen von Vaught (Nihlathaks Tempel, Akt V), verursachen nun Gift- statt physischen Schaden mit ihren Wolken. Diese Änderung sorgt bei vielen Spielern für Erleichterung.

Die Reaktionen reichen von: „Kann kaum erwarten, dass meine Diener nicht mehr sterben“ bis hin zu: „Ist die Qual endlich vorbei?“ Zuvor gab es einen weiteren Fehler mit den Vipern, durch den sie viel häufiger Schaden verursacht haben als geplant.

Warum war das so wichtig? Die Hallen sind ein beliebter Farm-Spot für magische Gegenstände. Die Vipern haben jedoch allen Spielern zugesetzt, da sie Charaktere wie auch Diener und Söldner einfach vernichten konnten.

Dadurch, dass zu oft Schaden zugefügt wurde, ist nahezu alles durch die Wolken vernichtet worden. Dazu kommt, dass physischer Schaden nur auf bis zu 50 % reduziert werden kann. Gift-Schaden kann auf bis zu 95 % reduziert werden.

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Was ändert sich an der Zauberin? Das Update veränderte außerdem die Wirksamkeit der Zauberin, eine der 7 Klassen von Diablo 2. Hier wurde ein Fehler überhoben, durch den aufeinander gestapelte Feuerwände mehr Schaden verursachten als geplant.

Dieser Bug war laut Spielern jedoch eine Möglichkeit, mehr Builds spielbar zu machen. Durch den „Nerf“ sei es schwieriger, Bosse wie Baal zu töten (via reddit.com). Allerdings seien entsprechende Builds deswegen nicht vollkommen unspielbar.

Wenn ihr euch mehr zur Klasse ansehen wollt, findet ihr hier auf MeinMMO 2 starke Builds für die Zauberin und wie ihr sie spielt und nutzt:

Diablo 2: Resurrected – 2 Builds für die Zauberin, schnell und leicht erklärt

Bessere Performance und Zugänglichkeit

Das steckt noch im Patch: Die Entwickler haben einige Fehler behoben, die bisher zu Crashes geführt haben. Diablo 2 sollte nun auf allen Plattformen flüssiger laufen und vor allem im Multiplayer weniger Probleme verursachen.

Die Steuerung wurde ebenfalls verbessert. Fehler, etwa mit dem Füllen des Gürtels bei Controller-Nutzung, sollten nicht mehr auftreten. Funktionen wie der /nopickup-Befehl funktionieren bei Controller-Nutzung am PC nun korrekt.

Über die Einstellungen könnt ihr nun auch eine weitere Skill-Leiste mit Quick-Cast aktivieren. Schon zu Release gab es eine größere Diskussion um die Hotkeys im Spiel. Das betrifft vor allem PC-Spieler. Auf Konsole könnt ihr nun einen höheren Schwierigkeitsgrad im Offline-Modus einstellen.

Außerdem wird Nvidia DLSS (Deep Learning Super Sampling) nun unterstützt. Durch entsprechende Einstellungen könnt ihr eure Grafik und Performance verbessern, wenn euer Gerät das Feature unterstützt.

Wir haben die vollständigen Patch Notes mit allen Bug Fixes auf Englisch hier für euch verlinkt:

Wie geht es weiter? Im Moment warten Fans immer noch auf die Ladder – quasi die Seasons von Diablo 2. Die sollten nach dem Release nachgeliefert werden, fehlen aber nach wie vor. Die Community war bisher der Meinung, dass das Spiel noch gar nicht so weit sei.

Mit dem Patch 2.3 ist aber ein großer Schritt in Richtung Ladder getan. Ob erst noch weitere Probleme behoben werden müssen, zeigt sich in naher Zukunft. Bis dahin finden jedoch etliche Hardcore-Fans auch ohne Ladder schon genug zu tun:

Spieler zockt fast 2 Monate für den „heiligen Gral“ in Diablo 2 Resurrected – Bricht Rekord

Quelle(n): reddit, reddit
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