Die Erweiterungen und DLCs von Destiny – Vom Besten zum Schlechtesten

Das Warten auf die kommende Erweiterung Shadowkeep für Destiny 2 geht weiter. In der Zwischenzeit haben wir uns gefragt, welche die bisher besten und die schlechtesten Erweiterungen im Destiny-Universum waren. Stimmt Ihr unserem Ranking zu oder habt Ihr da ganz andere Vorstellungen?

Was ist das für ein Ranking? Für dieses Ranking haben sich Tom, Sven und Micha einmal an den virtuellen Stammtisch gesetzt und Tacheles geredet: Welche Erweiterungen und DLCs aus dem Destiny-Universum wussten zu gefallen, bei welchen wird nur noch mit den Augen gerollt?

Zu einer Einigung zu kommen war gar nicht so einfach. Ein Mitglied des erlesenen Kreises der selbsternannten „Destiny-Experten“ wollte sich nämlich vehement weigern, die erste Destiny-2-Erweiterung Forsaken so hoch zu bewerten wie die anderen beiden Hüter.

Nach harten Verhandlungen und einigem Zähneknirschen stand jedoch das Ranking. Da die Entscheidung so schwer fiel und alles andere als einstimmig war, lassen wir die Beteiligten zu Wort kommen. Wir erklären, wie wir gewählt haben und warum Sven die Träumende Stadt so sehr hasst.

Destiny grimoire Oryx

Erweiterungen und DLCs von Destiny – Das ist unser Ranking

Unser Ranking von Top (oben) bis Flop (unten):

  1. König der Besessenen (Destiny-Erweiterung, 2015)
  2. Forsaken (Destiny-2-Erweiterung, 2018)
  3. Dunkelheit lauert (Destiny-DLC, 2014)
  4. Das Erwachen der Eisernen Lords (Destiny-Erweiterung, 2016)
  5. Saison der Opulenz (Destiny-2-Jahrespass)
  6. Saison der Schmiede (Destiny-2-Jahrespass)
  7. Haus der Wölfe (Destiny-DLC, 2015)
  8. Kriegsgeist (Destiny-2-DLC, 2018)
  9. Saison des Vagabunden (Destiny-2-Jahrespass)
  10. Fluch des Osiris (Destiny-2-DLC, 2017)

Tom: Dunkelheit lauert wird für mich wohl immer der beste „kleine DLC“ bleiben

Das sagt Tom: Ob König der Besessenen oder Forsaken die beste Destiny-Erweiterung war, die es jemals gab – da möchte ich mich nicht endgültig festlegen. Beide Erweiterungen krempelten das Spiel gehörig um und hievten Destiny (TTK) und Destiny 2 (Forsaken) auf ein deutlich besseres Level.

Während mir in TTK vor allem die Story rund um Eris und Oryx gefiel, die im grandiosen Königsfall-Raid endete, begeisterte mich Forsaken mit dem Triumph-System und der Träumenden Stadt.

destiny-2-träumende-stadt

Dunkelheit lauert wird für mich wohl für immer der beste „kleine DLC“ von Destiny bleiben. Denn den Crota-Raid spielte ich rauf und runter und verfolgte mit Begeisterung, auf welch verrückte Arten andere Hüter Crota legten. Zudem brachte Dunkelheit lauert viele ikonische Waffen ins Spiel, wie den Schwarzen Hammer oder Crotas Wort. Zum Release von Dunkelheit lauert gab es zwar Beschwerden, dass zu wenig Content für das Geld drinstecke, aber an die Zeit mit dem DLC habe ich mit meine schönsten Destiny-Erinnerungen.

Das Erwachen der Eisernen Lords, das teils als Notlösung angesehen wurde, um die Zeit bis zu Destiny 2 zu überbrücken, stellte letzten Endes doch einen würdigen Abschluss von Destiny 1 dar. Die Erweiterung brachte mit dem Felwinter-Gipfel nicht nur einen coolen Social-Space, der von Wölfen bewohnt war, sondern auch mehrere ikonische Waffen aus Jahr 1 zurück, die Nostalgie-Gefühle auslösten, wie die Gjallarhorn oder die Eisbrecher.

Die Drifter-Saison und das Schlusslicht Fluch des Osiris landen einheitlich auf den letzten Plätzen. Während die Drifter-Saison nur etwas für Gambit-Fans bot und auch die Abrechnung nicht überzeugen konnte, lief bei Fluch des Osiris so einiges schief. Eigentlich will ich da gar nicht mehr dran zurückdenken.

destiny 2 drifter season 6
Der Vagabund

Sven: Mit der „Herr der Ringe”-Optik von Forsaken bin ich nie warm geworden

Das sagt Sven: König der Besessenen und Forsaken sind in meinen Augen die besten Erweiterungen für das jeweilige Spiel. TTK machte Destiny 1 spürbar besser, Forsaken verbesserte das bis dahin gescholtene Destiny 2. Doch so gut Forsaken für Destiny 2 auch sein mag: Ich liebe einfach das düstere Setting von TTK und bin mit der „Herr der Ringe”-Optik von Forsaken nie wirklich warm geworden. Deshalb ist TTK für mich persönlich die bessere Erweiterung.

Aus genau diesem Grund folgt für mich danach auch schon Dunkelheit lauert. Gerade, was Bungie im Höllenschlund unter der Oberfläche des Mondes geschaffen hat, bleibt für mich bis heute unvergessen.

Danach folgt das Erwachen der Eisernen Lords. Ich habe das neue Gebiet „Pestlande” geliebt und fand das SIVA-Setting einfach klasse.

destiny-eiserne-lords

Auch wenn mir die Bling-Bling-Optik der Leviathan nie gefallen hat, so hat mich die Kelch-Mechanik aus Saison der Opulenz überzeugt. Anschließend kommt die Schwarze Waffenkammer mit ihren Schmieden und dem Gefallenen-Raid „Geißel der Vergangenheit“. Dieser verkörpert bis heute meinen Lieblings-Raid in D2. Zudem fand ich die futuristischen Rüstungen der Schmieden einfach gut.

Alles, was danach folgt, ließ mich im Prinzip kalt oder hat mich enttäuscht. Weder Haus der Wölfe noch Kriegsgeist konnten mich richtig packen. Da Gambit absolut nicht meins ist, habe ich noch nie so wenig Destiny 2 gespielt wie zur Saison des Vagabunden. Und über Fluch des Osiris muss ich, glaube ich, nicht wirklich viel sagen.

Osiris-Destiny
Mag denn wirklich niemand Fluch des Osiris?

Micha: Ich bin froh, dass man für die Sonnenwende-Rüstung nicht auf den Merkur musste

Das sagt Micha: Die ersten beiden Einträge auf dieser Liste machten es mir wirklich schwer: König der Besessenen oder Forsaken? Ich liebe Forsaken, aber die Jagd nach den Baronen fand ich mit den einzelnen Abenteuern nicht gut gelöst und der Bruch zwischen der Uldren-Story und der Träumenden Stadt war mir zu stark.

König der Besessenen hat mich im Gegenzug von Anfang an fesseln können. Ich mag das Grabschiff und den Kingsfall-Raid und Oryx hat sich als Bösewicht wirklich bedrohlich angefühlt. Am Ende gaben wohl Oryx‘ niedliche Hühnerfüßchen den Ausschlag.

Danach – natürlich – Dunkelheit lauert mit dem Crota-Raid.

destiny-crota

In meiner persönlichen Einschätzung wäre Das Erwachen der Eisernen Lords erst auf einen späteren Rang gelandet. Die Saison der Opulenz und die Saison der Schmiede aus dem Jahrespass von Destiny 2 mag ich da sogar noch lieber. Mit dem Raid Zorn der Maschine aus Iron Lords bin ich nie wirklich warm geworden. Aber die Schmiede-Aktivität aus der Erweiterung hat mir wirklich bis zuletzt Spaß gemacht.

Nur bei drei Positionen auf dieser Liste waren Tom, Sven und ich uns wirklich einig: Dunkelheit lauert, Saison des Vagabunden und Fluch des Osiris. Der DLC um Osiris ist mir wirklich noch immer ein Graus und ich bin froh, dass man für die Sonnenwende-Rüstung nicht auf den Merkur musste.

Seid Ihr mit unserem Ranking einverstanden oder hättet Ihr ganz anders abgestimmt?

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